{"id":20568,"date":"2025-07-11T10:32:06","date_gmt":"2025-07-11T08:32:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13562-01\/"},"modified":"2025-07-11T10:32:07","modified_gmt":"2025-07-11T08:32:07","slug":"13562-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13562-01\/","title":{"rendered":"Schaffung der Voraussetzungen f\u00fcr Aktivit\u00e4ten der Umweltkommunikation am Schlo\u00df Wartin"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Nutzung des Schlossensembles soll u.a. der Bewusstmachung f\u00fcr den Schutz der Kulturlandschaft Uckermark dienen. Der Schutz der Umwelt hat in den St\u00e4dten (besonders Schwedt und Prenzlau ) und den D\u00f6rfern der Uckermark einen geringen Stellenwert im allgemeinen Bewusstsein. Da das Schlossensemble mehr und mehr ein Anziehungspunkt f\u00fcr die Uckerm\u00e4rker wird und zentral zu Schwedt und Prenzlau liegt, sind die Bem\u00fchungen darauf gerichtet durch erfahrbaren Umweltschutz innerhalb des Schlossensembles Problembewusstsein zu schaffen. Hinzu kommen Seminare und Konferenzen, die sich eher mit den rechtlichen und politischen Implikationen des Umweltschutzes und der Umweltkommunikation befassen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDurch kleinere auf die Region bezogene Ausstellungen, die in enger Verbindung mit aktiven Tun in der Region stehen, soll mit Blick auch auf die Schulen Umweltkommunikation vor Ort erfolgen. Dies erfolgt insbesondere durch die Dokumentation der umweltrelevanten Aktivit\u00e4ten im und um das Dorf Wartin herum wie die Renaturierung des Dorf\/Schlossteiches, die Wiederherstellung der Obstbaumalleen, der Streuobstwiesen und Vogelschutzhecken, durch die Beseitigung der Technikpl\u00e4tze mit ihren Altlasten, durch die Bewahrung des Schlosses, des Schlossparkes und seiner wertvollen Backsteinmauer und anderer wertvoller Geb\u00e4ude im Dorf, wie etwa einer Scheune im Lehmbau aus dem Jahre 1798.<br \/>\nWichtig ist, dass die Dokumentation und die Umsetzung der Studien in umweltpolitisches Handeln in der Praxis nacherlebt werden k\u00f6nnen, wenn die Besucher durch das Dorf und die angrenzende Flur streifen. Zentral ist hier der Park. Er war bislang noch kurz vor der Wende durch eine Entscheidung der LPG v\u00f6llig von jedem Busch befreit worden und durch die Nutzung auch als LPG G\u00e4rtnerei im desolaten Zustand. In den letzten Jahren wurden hier durch uns zahlreiche verschiedenartige einheimische Str\u00e4ucherarten gepflanzt. M\u00e4hrasen wechselt jetzt mit Schlossrasen und reinen Blumenwiesen. Mit einem ABM-Projekt wurden ca. 400 m typisch uckerm\u00e4rkische Staudenrabatten angelegt. Im Aufbau ist ein Rosarium. Durch eine ABM-Ma\u00dfnahme wird der uckerm\u00e4rkische Bauerngarten erweitert. Hier werden alte fast schon ver-schwundene Gem\u00fcsearten etc. exemplarisch gezeigt. Besucher sollen zur Nachahmung angeregt wer-den.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die von der Stiftung gef\u00f6rderte Ma\u00dfnahme  Schaffung der Voraussetzungen f\u00fcr Aktivit\u00e4ten der Umweltkommunikation am Schlo\u00df Wartin ist in dem in Frage stehenden Abschnitt erfolgreich beendet worden und das Projekt Schlo\u00df Wartin kann dadurch den im Antrag aufgef\u00fchrten Zielen und Aktivit\u00e4ten besser als bislang gerecht werden. Durch die Instandsetzung von Tagungs- und Ausstellungsr\u00e4umen und Sanit\u00e4ranlagen im Parterre des  Schlosses konnte die M\u00f6glichkeit Ausstellungen, Seminare und Konferenzen zu veranstalten, wesentlich verbessert werden. Neben den umweltpolitischen Aktivit\u00e4ten finden nach Beendigung der Arbeiten auch andere Projekte hier eine Heimat. Z. B. fand eine vielbeachtete Ausstellung Fremde und Toleranz in der Uckermark statt.<br \/>\nKonkret besteht diese Umweltbildung und Umweltinformationsvermittlung in folgenden in den letzten zwei Jahren durchgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen:<br \/>\n1.\tAusstellung \u00fcber den Lebensraum und die \u00dcberlebensbedingungen der St\u00f6rche in der Uckermark. Diese Ausstellung ist insofern unmittelbar auch mit dem Projekt verbunden, da seit Generationen auf dem Schlossturm St\u00f6rche br\u00fcten. Deren Lebensraum aber durch den Verlust ort naher Wiesen verloren zu gehen droht. Durch dieses kleine Projekt ist uns insofern eine Sensibilisierung gelungen, dass unsere Institution von der Agrar GmbH und der Kirche Land pachten kann, das als Feuchtwiese dienen soll.<br \/>\n2.\tAusstellung \u00fcber die uckerm\u00e4rkische Vogelwelt. An Hand wissenschaftlicher Darstellungen wurde das Vorkommen und das bedroht sein der V\u00f6gel in der Uckermark insbesondere auch der Trappen dargestellt.<br \/>\n3.\tDurch die Ausstellungen wurde ein weiteres Projekt zumindest flankierend unterst\u00fctzt: Seit l\u00e4ngerer Zeit finden auch in unserem Hause Bem\u00fchungen im Zusammenwirken mit dem Landeumweltamt und den zust\u00e4ndigen Ministerien In Brandenburg und Mecklenburg &#8211; Vorpommern statt f\u00fcr das hier angrenzende Randowbruch ein EU Life Projekt zu beantragen. Wenn diese Bem\u00fchungen erfolgreich sind , wird erwogen das B\u00fcro des Projektes in unserem Haus anzusiedeln.<br \/>\n4.\tDurch die Errichtung eines Lehrbauerngartens werden zahlreiche Menschen aus der Uckermark und Berlin f\u00fcr diese Form der Gartenkultur sensibilisiert und dazu angeregt alte Sorten wie Mangold etc. zu kultivieren. Hier arbeiten wir eng mit anderen Institutionen etwa dem Projekt in Greifenberg zusammen. Ferner wurde ein Rosarium angelegt. Der Garten wurde allein im vergangenen Sommer von ca. 3.000 Menschen besucht. Der Lehr- und Informationscharakter wird kontinuierlich durch Be-schriftung und Erl\u00e4uterungen ausgebaut. Im vergangenen Jahr konnte ein altes Gew\u00e4chshaus mit Hilfe einer ABM-Ma\u00dfnahme \u00fcberdacht werden. Es soll nach weiterer Herrichtung zu Ausstellungen im Zusammenhang mit Garten, Park und den damit verbundenen Umweltinformationen genutzt wer-den. Schlussbemerkung und Ausblick.<br \/>\nDas Projekt ist langfristig angelegt. Es soll mit Unterst\u00fctzung der Landesregierung in eine Stiftung \u00fcberf\u00fchrt werden. Die genannten Aktivit\u00e4ten werden j\u00e4hrlich ausgebaut und aufgrund der gemachten Erfahrungen verbessert. besonders wichtig erscheint uns, dass bei der ehrenamtlichen Arbeit wir mehr und mehr Kooperationspartner finden die in dem relevanten bereich der Umweltkommunikation und Wissensvermittlung mit uns zusammenarbeiten. Dies sind neben den regionalen Akteuren, Schulen, Univer-sit\u00e4ten und Verb\u00e4nde. Als weitere Teilabschnitte sind die Umstellung der Heizung auf alternative Energien und die Schaffung von weiteren \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten vorgesehen.<br \/>\nWir bedanken uns sehr herzlich f\u00fcr die bislang geleistete Hilfe und die gute Zusammenarbeit mit den Mit-arbeitern und Mitarbeiterinnen der Stiftung. Der Projektgruppenarbeit von Studenten der FU in Berlin mit zahlreichen lokalen Akteuren.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der F\u00f6rderung konnten anl\u00e4sslich der 1o Jahresfeier des Projektes in Anwesenheit der Medien vom GS der Stiftung Herrn Brickwedde in Augenschein genommen werden. An dieser Feier nahmen u.a. Bundesjustizministerin D\u00e4ubler-Gmelin und Ministerpr\u00e4sident Stolpe teil.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das Projekt ist langfristig angelegt. Es soll mit Unterst\u00fctzung der Landesregierung in eine Stiftung \u00fcberf\u00fchrt werden. Die genannten Aktivit\u00e4ten werden j\u00e4hrlich ausgebaut und aufgrund der gemachten Erfahrungen verbessert. Besonders wichtig erscheint uns, dass bei der ehrenamtlichen Arbeit wir mehr und mehr Kooperationspartner finden die in dem relevanten Bereich der Umweltkommunikation und Wissensvermittlung mit uns zusammenarbeiten. Dies sind neben den regionalen Akteuren, Schulen, Universit\u00e4ten und Verb\u00e4nde. Als weitere Teilabschnitte sind die Umstellung der Heizung auf alternative Energien und die Schaffung von weiteren \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeiten vorgesehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Nutzung des Schlossensembles soll u.a. der Bewusstmachung f\u00fcr den Schutz der Kulturlandschaft Uckermark dienen. Der Schutz der Umwelt hat in den St\u00e4dten (besonders Schwedt und Prenzlau ) und den D\u00f6rfern der Uckermark einen geringen Stellenwert im allgemeinen Bewusstsein. 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