{"id":20556,"date":"2024-11-27T10:34:39","date_gmt":"2024-11-27T09:34:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13610-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:34:39","modified_gmt":"2024-11-27T09:34:39","slug":"13610-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13610-01\/","title":{"rendered":"Motivation von Jugendlichen zur Forschung, Entwicklung, Innovation und Berufsaus\u00fcbung  im Bereich Umwelttechnik"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Jugend forscht verf\u00fcgt \u00fcber das Know-how und die Infrastruktur, um Projekte zur F\u00f6rderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses durchzuf\u00fchren. Im Unterricht wird das Thema Umwelt meist nur am Rande abgehandelt, umwelttechnologische Aspekte kommen oft \u00fcberhaupt nicht vor. Zielsetzung des Projektes war es, diese Kenntnisl\u00fccken der Jugendlichen zu schlie\u00dfen. Durch die Information der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in verschiedenen Einzelma\u00dfnahmen soll deren Interesse an der Umwelttechnik geweckt werden. Dieses soll im Idealfall dazu f\u00fchren, dass die Jugendlichen einen Beruf oder einen Stu-diengang im Bereich der Umwelttechnik ergreifen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas beschriebene Ziel wurde durch ein B\u00fcndel von Ma\u00dfnahmen angestrebt. Diese beschr\u00e4nkten sich nicht nur auf Sonderpreise f\u00fcr Jugendliche, die sich beim Wettbewerb Jugend forscht mit Projekten zum Thema Umwelttechnik beteiligt haben. Als unmittelbares Nachfolgeprojekt des Kennzeichens AZ 11308 wurden die Aktivit\u00e4ten \u00fcber den reinen Wettbewerb hinaus auf vorbereitende, begleitende und nachbereitende Ma\u00dfnahmen ausgedehnt. Als vorbereitende Ma\u00dfnahme f\u00fchrte die Stiftung Jugend forscht e. V. in Kooperation mit namhaften Forschungseinrichtungen Sch\u00fclerforen durch, bei denen sich Sch\u00fcler und Lehrer \u00fcber den aktuellen Stand der Forschung informieren konnten. Mit Sonderpreisen in Form von Geldpreisen oder Forschungspraktika wurden besonders engagierte Jugendliche &#8211; auch auf internationaler Ebene &#8211; ausgezeichnet, die sich bei ihren Untersuchungen mit Aspekten des Bereiches Umwelttechnik befasst haben. Interessierte und motivierte Preistr\u00e4ger konnten im Rahmen eines internationalen Kolloquiums Gleichgesinnte treffen und Kontakte f\u00fcr ein Netzwerk kn\u00fcpfen. Innovationen wurden in Form von Patenten gesichert und mit Projektmitteln unterst\u00fctzt. Viele Preistr\u00e4ger pr\u00e4sentierten die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten auf Messen und internationalen Veranstaltungen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Durch die Teilnahme an insgesamt 31 Sch\u00fclerforen in nahezu allen Bundesl\u00e4ndern konnten sich mehr als 4.700 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie zahlreiche Lehrkr\u00e4fte \u00fcber aktuelle Themen aus dem Bereich Umwelttechnik informieren. Die Sch\u00fcler stammten mehrheitlich aus der Oberstufe und belegten in der \u00fcberwiegenden Zahl Leistungskurse in den F\u00e4chern Biologie, Chemie oder Physik. Ein unmittelbarer R\u00fcckschluss auf eine anschlie\u00dfende Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht ist leider nicht m\u00f6glich. Das Interesse an den Veranstaltungen war teilweise jedoch so gro\u00df, dass die r\u00e4umlichen Kapazit\u00e4ten weit \u00fcberschritten wurden und Anmeldungen zur\u00fcckgewiesen werden mussten. Nach Abschluss des Projektes interessierte sich die Vodafone Stiftung Deutschland f\u00fcr das Konzept der Sch\u00fclerforen und finanzierte im Oktober und Dezember 2004 zwei Sch\u00fclerforen zum Thema L\u00e4rm.<br \/>\nBei den Regional-, Landes- und Bundeswettbewerben Jugend forscht erhielten w\u00e4hrend der Laufzeit des Projektes mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Sonderpreis Umwelttechnik in H\u00f6he von 50, 150, 250, 500 oder 1.000 \u0080. Sebastian Herkenhoff untersuchte im Auftrag von Dr. Michael Schwake den beruflichen Werdegang von Preistr\u00e4gern der Bundeswettbewerbe 1995 bis 2002 (Bericht siehe Anlage). Dieses Kernst\u00fcck des Projektes wird es dank der freundlichen Unterst\u00fctzung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt auch in Zukunft geben. Sehr positiv beurteilten alle Jugendlichen die M\u00f6glichkeit, bei einem Forschungspraktikum einmal den Profis \u00fcber die Schultern schauen zu d\u00fcrfen. Im Rahmen des Projektes konnten mehr als 20 Preistr\u00e4ger diese Chance nutzen und sich ein Bild vom Berufsfeld verschaffen. Leider liegen uns nur wenige Praktikumsberichte vor (siehe Anlage), die jedoch durchweg einen positiven Tenor aufweisen.<br \/>\nEin wichtiges Ziel war auch die Sicherung von Innovationen auf dem Gebiet der Umwelttechnik. Wir haben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur ausf\u00fchrliche Informationen zur Anmeldung eines Patentes geliefert. Aus Projektmitteln konnten wir sogar in 56 F\u00e4llen die Anmeldegeb\u00fchren in H\u00f6he von 60 \u0080, bis Ende 2001 sogar zus\u00e4tzlich die Recherchegeb\u00fchren in H\u00f6he von rund 117 \u0080 (230 DM) erstatten.<br \/>\nEine besondere Auszeichnung f\u00fcr die Jugendlichen war die Teilnahme am internationalen Kolloquium. Diese nachbetreuende Ma\u00dfnahme f\u00fcr besonders ausgew\u00e4hlte nationale und internationale Preistr\u00e4ger fand 1998 in Osnabr\u00fcck, 1999 in Wuppertal und 2000 in Pfinztal statt. Nach Beendigung der internationalen Aktivit\u00e4ten von Jugend forscht mit dem WYRE-Wettbewerb 2000 in Hannover \u00fcbernahm das Bellagio Forum f\u00fcr nachhaltige Entwicklung die Pflege des Netzwerkes junger Nachwuchswissenschaftler. An die Stelle des internationalen Kolloquiums trat ein Forschungscamp, in das von Beginn an auch weitere Sponsoren (u. a. Ruth-und-Klaus-Bahlsen-Stiftung, Akademie der Geowissenschaften zu Hannover e. V.) eingebunden wurden. Diese Sponsoren werden das Forschungscamp auch in 2005 finanzieren und stellen f\u00fcr Teilnehmer des Wettbewerbs Jugend forscht wiederum 20 Pl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das gesamte Projekt wurde von einer kontinuierlichen Pressearbeit begleitet. Insbesondere im Fall der neuartigen Sch\u00fclerforen informierten wir die regionalen und teilweise \u00fcberregionalen Pressevertreter. Zahlreiche Preistr\u00e4ger stellten ihre pr\u00e4mierten Projekte der \u00d6ffentlichkeit vor, so 1999 auf der SETAC in Leipzig, der Veranstaltung 50 Jahre Demokratie im Jahr 1999 in Bonn oder der Woche der Umwelt im Jahr 2002 in Berlin.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die in dem Projekt erzielten Ergebnisse zeigen, dass die Stiftung Jugend forscht e. V. erfolgreich Jugendliche f\u00fcr das Thema Umwelttechnik interessiert hat. In einigen F\u00e4llen m\u00fcndete die Motivation in Firmengr\u00fcndungen, in anderen F\u00e4llen beeinflusste es die Berufswahl. Der Sonderpreis Umwelttechnik ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Wettbewerbs Jugend forscht und wird von den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern sehr hoch gesch\u00e4tzt. Bei den Sch\u00fclerforen und dem Forschungscamp hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt die Initiierung finanziert. Die Stiftung Jugend forscht e. V. hat andere Sponsoren f\u00fcr die Konzepte finden und begeistern k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Jugend forscht verf\u00fcgt \u00fcber das Know-how und die Infrastruktur, um Projekte zur F\u00f6rderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses durchzuf\u00fchren. Im Unterricht wird das Thema Umwelt meist nur am Rande abgehandelt, umwelttechnologische Aspekte kommen oft \u00fcberhaupt nicht vor. Zielsetzung des Projektes war es, diese Kenntnisl\u00fccken der Jugendlichen zu schlie\u00dfen. 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