{"id":20547,"date":"2023-07-13T15:16:16","date_gmt":"2023-07-13T13:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13592-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:16:18","modified_gmt":"2023-07-13T13:16:18","slug":"13592-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13592-01\/","title":{"rendered":"Realisation der Umweltausstellung Klimaschutz und Artenvielfalt"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Zunehmende Anfragen im Infoservice unserer Stiftung sind ein Anzeichen daf\u00fcr, dass die Umweltproblematik so aktuell ist wie selten zuvor. Die beantragte Ausstellung m\u00f6chte die globalen Themenbereiche Artenvielfalt und Klima in den lokalen Bezug zu Alltag und Alltagshandeln bringen. Die komplexen Zusammenh\u00e4nge werden auf innovative Weise unter Einbeziehung moderner Technik konkret und anschaulich dargestellt. Neue Perspektiven und Anregungen motivieren zur Mitwirkung.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAls tragendes Element der Ausstellung sind gro\u00dffl\u00e4chige Tafeln mit stimmungsvollen Bildern, hintergr\u00fcndigen und vor allem kurzen, pr\u00e4gnanten Texten und anschaulichen Diagrammen unverzichtbar. Durch ihre r\u00e4umliche Anordnung bestimmen sie den Rhythmus der Ausstellung und bilden den Rahmen f\u00fcr k\u00fcnstlerische, wissenschaftliche und p\u00e4dagogische Events. Um die Komplexit\u00e4t globalen Geschehens zu veranschaulichen und dem Verst\u00e4ndnis zu erschlie\u00dfen, ist die konsequente Nutzung der M\u00f6glichkeiten moderner, multimedialer Techniken erforderlich, wie Internet, Gro\u00dfbildprojektion, Computeranimation und eine interaktive PC-Inszenierung. Die spielerische Besch\u00e4ftigung mit anschaulichen Modellen schafft N\u00e4he und motiviert, mehr zu tun als nichts. Weiterhin bildet die Einbeziehung von bildenden und darstellenden K\u00fcnstlern (Stichwort Umweltkunst) als neue Ausdrucksform einen innovativen Ansatz innerhalb der Ausstellung. Mit Sch\u00fclergruppen unter der Leitung eines Fachlehrers einstudierte Theaterinszenierungen, Rollenspiele und Kabarettdarbietungen sollen im schulischen Rahmen Eltern, Lehrer und Sch\u00fcler gleicherma\u00dfen mit der Problematik konfrontieren. Die Ausstellung wird an Orten eingesetzt, die eigene Attraktionspunkte darstellen, an denen &#8211; so ungew\u00f6hnlich sie als Ausstellungsorte zum Teil sind &#8211; besondere Wirkung bei den Besuchern zu erzielen ist.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Ausstellung ist im F\u00f6rderzeitraum bei verschiedensten Anl\u00e4ssen im gesamten Bundesgebiet pr\u00e4sentiert worden. Sie erreichte mehr als 165.000 Personen und hat damit ihren Betrag zur Sensibilisierung der Bev\u00f6lkerung in Deutschland f\u00fcr Umweltthemen geleistet. Sie bildete den Rahmen f\u00fcr mehrere PR-Events der Stiftung, war auf Messen und Festen vertreten und hat dazu beigetragen, dass das Informationsmaterial zum Tropenwald weit verbreitet werden konnte. Und sie hat viele Leihnehmer, vor allem Sch\u00fcler, Lehrer und Eltern, zu sehr erfolgreichen, konkreten Aktionen in Deutschland zum Schutz der tropischen W\u00e4ldern angeregt. Die sukzessive Komplettierung hat es den Mitarbeitern erm\u00f6glicht, Kritik und Anregungen von Besuchern (z. B. intensivere Betreuung) der Ausstellung in fr\u00fchen Fertigstellungsphasen in die weitere Umsetzung einflie\u00dfen zu lassen. Durch st\u00e4ndiges Evaluieren und anschlie\u00dfendes Optimieren wurde nach und nach eine Form gefunden, die die Erstkonzeption in einigen Punkten erweitert und ver\u00e4ndert.<br \/>\nDie Anzahl der Tafeln ist vollkommen ausreichend, um sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Sie wird erg\u00e4nzt durch eine Gruppe von 15 gr\u00f6\u00dferen Podesten mit verschiedensten Anschauungsobjekten. Das bunte Sortiment weckt die Neugier der Vorbeigehenden. Eine 6 Meter breite und 2,20 Meter hohe Fotowand lenkt die Blicke schon aus der Ferne auf die Ausstellung. In der konkreten Praxis zeigte sich, dass die Ausstellung in der Handhabung eine ausreichend hohe Flexibilit\u00e4t erreicht hatte und sich unter den unterschiedlichsten r\u00e4umlichen Gegebenheiten zu einem sinnvollen Ganzen zusammenstellen lie\u00df.<br \/>\nEin weiteres Ergebnis der Evaluation ist die verst\u00e4rkte Einbeziehung der Medien der Zukunft. PCs mit Internet-Anschluss werden zuk\u00fcnftig zur Grundausstattung im privaten wie im schulischen Leben geh\u00f6ren. Die elektronischen Medien, wie Internet und CD-ROM bieten gegen\u00fcber den klassischen Printmedien v\u00f6llig neue M\u00f6glichkeiten der Darstellung und vor allem die spielerische, interaktive und spannende Besch\u00e4ftigung mit dem Thema. Auch tiefergehende Nachfragen finden eine ad\u00e4quate Antwort.<br \/>\nKonkrete Umsetzung erf\u00e4hrt die erweiterte Schwerpunktsetzung in Form eines Internet Lern- und Gewinnspiels Rainforest Cup (RFC), einer Tropenwaldmappe mit Text- und Folienteil f\u00fcr Lehrer und andere Multiplikatoren und eines Aktionshandbuches f\u00fcr Schulen. Durch den konsequenten Ausbau des Ausstellungsgedankens und durch die Nutzung der neuen Medien werden neue Zielgruppen erschlossen und die Pr\u00e4sentation der in der klassischen Ausstellung angesprochenen Themen um wesentliche, neue Aspekte erg\u00e4nzt. RFC und Tropenwaldmappe sind zwischenzeitlich als eigenst\u00e4ndige Projekte von der DBU und der Allianz-Umweltstiftung zur F\u00f6rderung angenommen worden.<br \/>\nDie Ausstellung in ihrer bew\u00e4hrten Form wird auch zuk\u00fcnftig bei allen sich bietenden Gelegenheiten eingesetzt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Alle Aktionen wurden von einer offensiven \u00d6ffentlichkeitsarbeit begleitet. Beispiele s. Anlage). Auch \u00fcber den F\u00f6rderzeitraum hinausgehend werden wir die Ausstellung \u00fcber die bei OroVerde erh\u00e4ltlichen Printmedien, im Internet und durch gezielte Pressearbeit weiter verbreiten und bei verschiedensten Events der Stiftung einsetzen. Die inzwischen zu eigenst\u00e4ndigen Projekten ausgebauten Erg\u00e4nzungen der Ausstellung werden mit einer v\u00f6llig neuartigen Strategie in das Bewusstsein der \u00d6ffentlichkeit getragen. Ein Hauptkooperationspartner, die Bacher &#038; Demmler GmbH u. Co. KG., kommuniziert beispielsweise die Thematik Tropenwald und Tropenwaldschutz auf 10 Millionen Schulheften der Marke Staufen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Gemessen an dem Ziel, eine m\u00f6glichst breite Bev\u00f6lkerungsschicht, besonders Lehrer, Eltern und Jugendliche, aber auch Unternehmen und Entscheidungstr\u00e4ger aus Politik und Wirtschaft mit dem Thema zu konfrontieren, Zusammenh\u00e4nge transparent zu machen, Verantwortungsbewusstsein zu wecken und zum Handeln zu motivieren, ist die Ausstellung mit dem Titel Der Fl\u00fcgelschlag des Schmetterlings in ihrer Gesamtkonzeption als sehr erfolgreich einzustufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Zunehmende Anfragen im Infoservice unserer Stiftung sind ein Anzeichen daf\u00fcr, dass die Umweltproblematik so aktuell ist wie selten zuvor. 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