{"id":20542,"date":"2023-07-13T15:16:16","date_gmt":"2023-07-13T13:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/13558-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:16:17","modified_gmt":"2023-07-13T13:16:17","slug":"13558-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/13558-01\/","title":{"rendered":"Umweltinformationsvermittlung und Materialien zum Thema Wald"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Mit diesem Projekt m\u00f6chte die Stiftung Wald in Not ihre langj\u00e4hrigen Bem\u00fchungen um den Schutz und die Erhaltung des Schutzwaldes durch F\u00f6rderung von Projekten sowie Ma\u00dfnahmen im Rahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit fortf\u00fchren und verst\u00e4rkt auf die besondere Schutzwaldproblematik aufmerksam machen. Sie will erreichen, da\u00df die Bem\u00fchungen um den Schutz des Bergwaldes nicht nachlassen, obwohl allgemein dem Thema Wald in \u00d6ffentlichkeit und Politik nicht mehr die notwendige Bedeutung zugemessen wird.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenErarbeitung und Herausgabe von zwei Brosch\u00fcren:<br \/>\n1. Ohne Schutzwald gehts bergab! &#8211; Intakte Bergw\u00e4lder &#8211; Lebensversicherung f\u00fcr das n\u00e4chste Jahrtausend.<br \/>\nNeben einer Beschreibung der Situation des Schutzwaldes wird in der Brosch\u00fcre der Frage nachgegangen, wie lange k\u00f6nnen die Bergw\u00e4lder uns noch vor Naturgefahren sch\u00fctzen und was ist zu tun, um diese Schutzfunktion nachhaltig zu erhalten. Der B\u00fcrger soll Anregungen erhalten, was er dazu beitragen kann.<br \/>\n2. Erneuerbare Energiequellen nutzen &#8211; dem Wald helfen<br \/>\nDie Brosch\u00fcre soll in einzelnen Beitr\u00e4gen deutlich machen, das zwischen der Nutzung erneuerbarer Energiequellen, vor allem der Energiequelle Holz und der Erhaltung unserer W\u00e4lder, ein besonderer Zusammenhang besteht. Die Nutzung von Holz, als nachwachsendem Rohstoff, ist ein wichtiger Beitrag zur Pflege und \u00f6kologischen Stabilisierung des Waldes, vor allem auch des Schutzwaldes. Dies zeigen Beispiele aus den Alpenl\u00e4ndern, \u00d6sterreich und Schweiz.<\/p>\n<p>Zum 1. Thema wird auch eine Fachtagung durchgef\u00fchrt. Dem 2. Themenbereich widmet sich eine Tagung zum Thema: Energie aus Holz &#8211; ein Beitrag zur Pflege unserer W\u00e4lder.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Brosch\u00fcre Ohne Schutzwald gehts bergab! &#8211; Intakte Bergw\u00e4lder, Lebensversicherung f\u00fcr das n\u00e4chste Jahrtausend., die Fachtagung am 1. und 2. Juli 1998 in Garmisch-Partenkirchen mit den gleichen Titel und die Anzeigenkampagne zum Thema Schutzwald, haben die Bergwald-Problematik wieder ein St\u00fcck in das Interesse der \u00d6ffentlichkeit ger\u00fcckt.<\/p>\n<p>Die Anwesenheit des bayrischen Landwirtschaftsministers, Reinhold Bocklet bei der Tagung, und sein Referat, haben die Bedeutung des Thema, auch f\u00fcr die Politik, unterstrichen. Bocklet k\u00fcndigte die Fortf\u00fchrung der dringend notwendigen Schutzwaldsanierung an, fand aber auch deutliche Worte zu den notwendigen Voraussetzungen einer erfolgreichen Sanierung. Vor allem angepa\u00dfte Schalenwildbest\u00e4nde und weiderechtsfreie Sanierungsfl\u00e4chen. <\/p>\n<p>Die \u00fcbrigen Vortr\u00e4ge der Tagung und die abschlie\u00dfende Podiumsdiskussion machten deutlich, worauf der M\u00fcnchener Forstwissenschaftler, Prof. Michael Suda hinwies, da\u00df vor allem mehr und bessere Kommunikation unter allen Beteiligten notwendig sei, wenn man Belastungen von Bergwald fernhalten wolle, um seinen Heilungsproze\u00df zu f\u00f6rdern. Dazu leistet das Projekt einen Beitrag.<\/p>\n<p>Wichtig ist diesem Zusammenhang auch der Abbau der Luftverschmutzung, als eine Ursache der neuartigen Waldsch\u00e4den, sowie die Pflege und die nachhaltige Nutzung der Bergw\u00e4lder.<\/p>\n<p>Darauf ging u.a. der zweite Teil des Projektes ein, die Tagung am 18. und 19.3.1998 in Bad Neuenahr-Ahrweiler zum Thema Energie aus Holz &#8211; ein Beitrag zur Pflege unserer W\u00e4lder und die Brosch\u00fcre Erneuerbare Energiequellen nutzen &#8211; dem Wald helfen!.<\/p>\n<p>Holz ist ein moderner und zukunftstr\u00e4chtiger Rohstoff , der auch st\u00e4rker als erneuerbare Energiequelle genutzt werden sollte. Seine Nutzung leistet einen wichtigen Beitrag zur Pflege der heimischen W\u00e4lder und zum Schutz von Umwelt und Klima. Dies war die Botschaft der Tagung an \u00d6ffentlichkeit und Politik.  Das die Politik die Botschaft aufnimmt, zeigte die Anwesenheit und die Ausf\u00fchrungen des rheinland-pf\u00e4lzischen Umweltstaatssekret\u00e4r, Roland H\u00e4rtel, in Bad Neuenahr.<\/p>\n<p>Die Brosch\u00fcre zeigt u.a. an Projektbeispielen, da\u00df neben Holz auch die Nutzung der anderen erneuerbaren Energiequellen eine Beitrag zum Abbau der Ursachen der Waldsch\u00e4den leisten. Die beispielhaft dargestellten Projekte geben Anregung zur Nachahnung.<\/p>\n<p>Die Anzeigenkampagne mit der Frage: Was haben Sonne, Wind, Wasser und Wald gemeinsam? weckt Interesse f\u00fcr das Thema und macht auf die Brosch\u00fcre aufmerksam.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Pressearbeit vor, w\u00e4hrend und nach den beiden Tagungen, Aussendung der Brosch\u00fcren mit Vorstellungstext an die Presse, sowie an Organisationen, Verb\u00e4nde und Verwaltungen. Ausf\u00fchrliche Berichte \u00fcber Tagungen und Brosch\u00fcren im Mitteilungsblatt der Stiftung. Anzeigenkampagen zu beiden Themenbereichen. Die Anzeigen wurden bisher 112 mal ver\u00f6ffentlich (Mai 1999)<\/p>\n<p>Die Anzeigenkampagen werden fortgesetzt und die Brosch\u00fcren weiter an Interessierte versandt. Ebenfalls in gr\u00f6\u00dferer St\u00fcckzahl an Verb\u00e4nde, Vereine, sowie Kommunal- und Forstverwaltung zur Weitergabe an Dritte u.a. bei Veranstaltungen und an Informationsst\u00e4nden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Durch das Projekt konnten die Probleme des Bergwaldes und die Bedeutung der erneuerbaren Energiequelle, vor allem Holz, wieder ein St\u00fcck ins \u00f6ffentliche Interesse r\u00fccken. Die Diskussion zwischen der Politik und einzelnen von den Themen betroffen, bzw. daran interessierten Gruppen der Gesellschaft wurde angeregt.  In der Diskussion um den Wald konnten die Fragen des Schutz und der Erhaltung, mit Pflege und Nutzungsaspekten verkn\u00fcpft werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Mit diesem Projekt m\u00f6chte die Stiftung Wald in Not ihre langj\u00e4hrigen Bem\u00fchungen um den Schutz und die Erhaltung des Schutzwaldes durch F\u00f6rderung von Projekten sowie Ma\u00dfnahmen im Rahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit fortf\u00fchren und verst\u00e4rkt auf die besondere Schutzwaldproblematik aufmerksam machen. 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