{"id":20513,"date":"2023-07-13T15:15:43","date_gmt":"2023-07-13T13:15:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/12946-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:15:44","modified_gmt":"2023-07-13T13:15:44","slug":"12946-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/12946-01\/","title":{"rendered":"Expo-Veranstaltung: Klimaschutz konkret: Beispielhafte L\u00f6sungen in Kommune, Betrieb und Haushalt"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Veranstaltungsprojekt zum Klimaschutz der Umweltstiftung in Kooperation mit der Nieders\u00e4chsischen Energie-Agentur und dem Deutschen Institut f\u00fcr Urbanistik vom 19. &#8211; 21. November 1998 im Hannover Congress Centrum ist die Auftaktveranstaltung im Rahmen \u00f6ffentlicher Veranstaltungen, die die Umweltstiftung mit Partnern auf dem Weg zur Weltausstellung Expo 2000 durchf\u00fchren m\u00f6chte.<br \/>\nZiel des Veranstaltungsprojektes ist es, mit dem Ansatz eines die \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit erreichendes Diskurses, die besonderes Bedeutung des Klimaschutzes f\u00fcr eine Nachhaltige Entwicklung und insbesondere seine Machbarkeit einem breiteren Publikum nahe zu bringen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenUm die Notwendigkeit und Machbarkeit des Klimaschutzes breiteren Zielgruppen zu vermitteln, soll die Veranstaltung ein Forum f\u00fcr die Pr\u00e4sentation und Diskussion von beispielhaften Alltagsl\u00f6sungen nachhaltiger Energieerzeugung und -nutzung in den Handlungsfeldern Haushalt, Betrieb und Kommune sein. Dabei sollen die Bedeutung von Kommunikation, Partizipation und Kooperation f\u00fcr die Umsetzungsstrategien im Vordergrund stehen. Das Hauptproblem der Erschlie\u00dfung geeigneter Energiesparpotentiale und regenerativer Energietr\u00e4ger liegt weniger in der Entwicklung neuer technischer L\u00f6sungen, sondern insbesondere in der Vermittlung und breiteren Umsetzung der bereits vorhandenen L\u00f6sungen. Der Schwerpunkt des Veranstaltungsprojektes ist deshalb die Pr\u00e4sentation von alltagsrelevanten Handlungsangeboten, die Nutzen und Interessen der Veranstaltungsteilnehmer besonders ber\u00fccksichtigen.<br \/>\nDie Veranstaltung richtet sich bundesweit an Entscheidungstr\u00e4ger, Multiplikatoren und Akteure aus den Bereichen Energie und Klimaschutz sowie an die breitere \u00d6ffentlichkeit der Region.<br \/>\nDas Besondere des Veranstaltungsprojektes besteht in der Gleichzeitigkeit eines Auftaktplenums und einer Fachtagung mit bundesweiten Referenten und Teilnehmern, einem informativen und unterhaltsamen Ausstellungs- und Erlebnisforums mit den besten Beispielprojekten aus Haushalt, Betrieb und Kommune sowie einem k\u00fcnstlerischen Begleit- und Event-Programm als Magnet f\u00fcr ein breiteres regionales Publikum.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Veranstaltungsprojekt Neue Wege zum Klimaschutz hatte die anspruchsvolle Zielsetzung, bundesweit recherchierte Projekte und gelungene Umweltkooperationen f\u00fcr einen erfolgreichen Klimaschutz der Fach\u00f6ffentlichkeit im Rahmen einer Fachtagung vorzustellen und Diskussionsm\u00f6glichkeiten zu bieten, wie diese Verbreitung finden k\u00f6nnen. Um das Veranstaltungsziel zu erreichen, wurden ein von der Fach\u00f6ffentlichkeit und von Vertretern der Medien gut besuchtes Auftaktplenum mit anschlie\u00dfendem Empfang am 1. Veranstaltungstag und vier mit \u00fcber 36 anerkannten Experten besetzte Workshops am 2. Veranstaltungstag zu den Themen Kommune, Geb\u00e4udetechnik, Energietechnik und Mobilit\u00e4t durchgef\u00fchrt.<br \/>\nIm dreit\u00e4gigen Ausstellungs- und Erlebnisforum wurden parallel zur Fachtagung vorbildliche Beispielprojekte f\u00fcr die Teilnehmer der Tagung und f\u00fcr die Endverbraucher auf anschauliche Weise pr\u00e4sentiert. Die Pr\u00e4sentationen wurden im Vorfeld so ausgew\u00e4hlt, da\u00df sie die Besucher in ihren allt\u00e4glichen Bez\u00fcgen, wie Bauen, Wohnen, Mobilit\u00e4t, Ern\u00e4hren etc. ansprechen. Im Rahmen einer bundesweiten Ausschreibung wurden 70 vorbildliche Aussteller gewonnen, davon ein Drittel Projektpartner der Umweltstiftung, die ihre Beispielvorhaben in eine vom Veranstalter konzipierte Ausstellungslandschaft integriert haben, die folgende Elemente umfa\u00dfte:<br \/>\n\u00b7 1.750 qm Ausstellungsfl\u00e4che mit den vier Schwerpunktthemen 1. Haushalt, Betrieb, Kommune; 2. Bauen + Sanieren; 3. Energieerzeugung \/ -bereitstellung; 4. Mobilit\u00e4t,<br \/>\n\u00b7 600 qm zentrale Plaza mit Bistro, B\u00fchne und Zuschauerbereich f\u00fcr das dreit\u00e4gige Info- und Unterhaltungsprogramm mit 25 Beitr\u00e4gen der Aussteller und Entertainment<br \/>\n\u00b7 200 qm Kinderbereich mit ganzt\u00e4gigem Kinderprogramm am 3. Veranstaltungstag.<br \/>\nUm einem breiten Publikum die Machbarkeit beispielhafter Klimaschutzvorhaben verst\u00e4ndlich und attraktiv zu vermitteln, sind besondere Popularisierungsstrategien gefragt. Deshalb wurden die Pr\u00e4sentationen durch zielgruppenorientierte Kommunikationsmittel, wie Multimedia, interaktive Exponate, Experimente, Filme etc. erg\u00e4nzt. Im Mittelpunkt des Ausstellungs- und Erlebnisforums standen die Botschaften Klimaschutz ist machbar und Klimaschutz geht jeden an.<br \/>\nDas Auftaktplenum wurde von 550 bundesweiten Fachbesuchern aufgesucht, 141 Tagungsteilnehmer besuchten die Workshops und ca. 2.250 Besucher z\u00e4hlte das Ausstellungs- und Erlebnisforum.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Um die Attraktivit\u00e4t der Veranstaltung zu erh\u00f6hen, wurden neben den interaktiven und konkreten anschaulichen Pr\u00e4sentationen das auf die unterschiedlichen Zielgruppen der Veranstaltungstage abgestimmte Info- und Unterhaltungsprogramm angeboten sowie Exkursionen, ein auf die Zielgruppe der 5-10 j\u00e4hrigen abgestimmtes Kinderprogramm, zahlreiche Erlebnisst\u00e4nde und Mitmach-Aktionen.<br \/>\nEs wurde ein an den unterschiedlichen Informationsbed\u00fcrfnissen orientiertes Kommunikationskonzept im Vorfeld der Veranstaltung realisiert mit aufeinander abgestimmten Instrumenten, wie klassische Werbung, Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit, Multimedia, Mailings, Vorfeldaktionen etc.<br \/>\nDie Schwerpunkte lagen dabei auf einer kontinuierlichen Pressearbeit mit eigens erstellten Presseverteilern f\u00fcr die regionalen und \u00fcberregionalen Fach- und Publikumsmedien, auf Motivationskampagnen f\u00fcr die regionalen EVUs, gezielte Werbeaktivit\u00e4ten, wie Plakatierung, Werbespots, Anzeigen etc. und eine eigene Homepage im Internet.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>In Hinblick darauf, da\u00df es sich bei der Auftaktveranstaltung Neue Wege zum Klimaschutz der Reihe Umwelt im Dialog um eine Erstveranstaltung handelt, ist die bundesweite Resonanz auf eine aktive Teilnahme und Mitwirkung an der Veranstaltung seitens der Referenten und Aussteller sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht sehr positiv zu bewerten. Insbesondere die Anzahl der R\u00fcckantworten auf die Ausstellerbewerbung seitens der Projekttr\u00e4ger der Stiftung ist \u00fcberdurchschnittlich hoch und ist mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, da\u00df die Projekttr\u00e4ger der Stiftung als solche gezielt angesprochen worden sind. Zahlreiche Projekttr\u00e4ger sahen die Chance, durch die aktive Mitwirkung an der Auftaktveranstaltung eine wesentliche Aufgabe der Projektdurchf\u00fchrung zu leisten: eine m\u00f6glichst breite Wissensvermittlung der Projektergebnisse und Vorhaben in der \u00d6ffentlichkeit.<br \/>\nDie Entscheidung der Umweltstiftung, die Nieders\u00e4chsischen Energie-Agentur als verantwortlichen Projekttr\u00e4ger und Kooperationspartner der Stiftung f\u00fcr die Auftaktveranstaltung auszuw\u00e4hlen hat sich bew\u00e4hrt und hat aufgrund der guten Kontakte zur Fachbranche ma\u00dfgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.<br \/>\nDie angestrebten Besucherzahlen f\u00fcr das Ausstellungs- und Erlebnisforum wurden nicht erreicht, dennoch haben sich aus Sicht der Mitwirkenden \u00fcberdurchschnittlich interessante Diskussionen und Kontakte sowie zahlreiche Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr neue Kooperationen und Projektdurchf\u00fchrungen ergeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Veranstaltungsprojekt zum Klimaschutz der Umweltstiftung in Kooperation mit der Nieders\u00e4chsischen Energie-Agentur und dem Deutschen Institut f\u00fcr Urbanistik vom 19. &#8211; 21. 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