{"id":20375,"date":"2023-07-13T15:15:21","date_gmt":"2023-07-13T13:15:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/12450-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:15:23","modified_gmt":"2023-07-13T13:15:23","slug":"12450-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/12450-01\/","title":{"rendered":"GIS &#8211; gest\u00fctzte Analyse raum-zeitlicher Ausbreitungsmuster der Aujeszkyschen Krankheit"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Institut f\u00fcr Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) bearbeitet in Kooperation mit der Tier\u00e4rztliche Hochschule Hannover und dem Veterin\u00e4ramt Osnabr\u00fcck seit April 1998 ein Forschungsprojekt zur Analyse raumzeitlicher Ausbreitungsmuster der Aujeszkyschen Krankheit (AK). Das Forschungsprojekt wird aus Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gef\u00f6rdert.<br \/>\nZiel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Erkennung der Ausbreitungsmuster einer seit den siebziger Jahren in Norddeutschland weitverbreiteten Tierseuche zu leisten. Das seit Mitte der neunziger Jahre von den zust\u00e4ndigen Veterin\u00e4r\u00e4mtern durchgef\u00fchrte Sanierungsprogramm zur Ausrottung der Aujeszkyschen Krankheit soll auf seine Effektivit\u00e4t \u00fcberpr\u00fcft werden. Au\u00dferdem sollen Risikofaktoren f\u00fcr Reinfektionen bzw. f\u00fcr die Verz\u00f6gerung von Sanierungsma\u00dfnahmen ermittelt werden. Gegebenenfalls sollen Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Impf- und Sanierungsma\u00dfnahmen f\u00fcr zuk\u00fcnftig eintretende Neuausbr\u00fcche entwickelt und formuliert werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden1) Abgrenzung der Untersuchungsgebiete und Ermittlung der Lage der Schweinehalter<br \/>\nIn Absprache mit Vertretern der Veterin\u00e4r\u00e4mter Nienburg und Osnabr\u00fcck wurden Regionen innerhalb der Landkreise ausgew\u00e4hlt, die hinsichtlich der Verbreitung und Eradikation des AK-Virus gegen\u00fcber anderen Regionen der Landkreise auff\u00e4llig waren. So wurden in den Gemeinden Stolzenau und Raddestorf (LK Nienburg) und den Gemeinden Merzen, Neuenkirchen und Voltlage (LK Osnabr\u00fcck) eine st\u00e4rkere Verseuchung der schweinehaltenden Betriebe festgestellt und diese als Problemgebiete der Virus-Eradikation identifiziert.<br \/>\n2) Aufbereitung des vorhandenen Datenbestandes<br \/>\nDie von den Veterin\u00e4r\u00e4mtern Osnabr\u00fcck und Nienburg gelieferten Rohdaten mu\u00dften vor der Auswertung mittels eines Geographischen Informationssystems aufbereitet werden. Um eine kontinuierliche zeitliche Darstellung des Virusausbreitungs-Verlaufs in den Tierbest\u00e4nden der ausgew\u00e4hlten Regionen zu erreichen, mu\u00dften die Ergebnisse der Untersuchungs- und Sanierungs-Datei miteinander kombiniert werden. Die Zusammenf\u00fcgung dieser Daten gew\u00e4hrleistet es, den Verseuchungsgrad (Anzahl positiver und negativer Reagenten) jedes Betriebes kontinuierlich darzustellen.<br \/>\nF\u00fcr diese Daten wurde ein zeitliches Intervall von einem Monat gew\u00e4hlt.<br \/>\n3) Integration der vorhandenen Datenbest\u00e4nde in ein Geographisches Informationssystem (GIS)<br \/>\nDie Auswertung der Datenbest\u00e4nde hinsichtlich des Ausbreitungsmusters der Aujeszkyschen Krankheit erfolgt unter Zuhilfenahme des Desktop-GIS ArcView\u0099 der Firma Environmental Systems Research Institute (ESRI). Durch Verkn\u00fcpfung der Dateien mit den im GIS vorliegenden Koordinaten der Betriebe \u00fc-ber die Betriebsnummer k\u00f6nnen sowohl r\u00e4umliche als auch zeitliche Ph\u00e4nomene dargestellt, abgefragt und analysiert werden<br \/>\n4) Statistische Auswertung der vorliegenden Datenbest\u00e4nde<br \/>\nEs wurden die Tierhalter- Impf- und Untersuchungsdateien der Landkreise Osnabr\u00fcck und Nienburg f\u00fcr den gesamten Landkreis Osnabr\u00fcck, den gesamten Landkreis Nienburg, sowie eine ausgew\u00e4hlte Regi-on im Landkreis Osnabr\u00fcck (Merzen\/Neuenkirchen\/Voltlage) und eine ausgew\u00e4hlte Region im Landkreis Nienburg (Nendorf\/Raddestorf) in die Auswertungen einbezogen.<br \/>\nNach Aufarbeitung der vorliegenden Daten ergab sich durch diese Vorgehensweise die M\u00f6glichkeit einer regional differenzierten, aber dennoch fl\u00e4chendeckenden Auswertung aller Schweinebest\u00e4nde f\u00fcr den Zeitraum 1995 bis 1997, sowie eine Vergleichsm\u00f6glichkeit der vier verschiedenen Regionen (LK Osnabr\u00fcck, LK Nienburg, Region Merzen\/Neueukirchen\/Voltlage und Region Nendorf\/Raddestorf) untereinander.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die zu Beginn des Projektes formulierten Ziele konnten zum gr\u00f6\u00dften Teil erreicht werden. Aus den gewonnenen Ergebnissen konnten wichtige Erkenntnisse in Bezug auf die zuk\u00fcnftige Bek\u00e4mpfung der Au-jeszkyschen Krankheit abgeleitet werden. Die Ergebnisse best\u00e4tigen den bisherigen Kenntnisstand \u00fcber die Ver- und Ausbreitung dieser Tierseuche. Durch den insgesamt sehr umfangreichen Datenpool erreichten die Resultate einen abgesicherten Wahrscheinlichkeitswert. Endg\u00fcltige Sicherheit kann aller-dings aufgrund der vielf\u00e4ltigen Ausbreitungsm\u00f6glichkeiten des AK-Virus nicht gew\u00e4hrleistet werden. Die-se ist nur durch eine sehr kosten- und zeitintensive Feld- und Laborstudie zu erbringen.<br \/>\nDie Auswertung der Ergebnisse lassen folgende Schlu\u00dffolgerungen zu:<br \/>\n\u00b7 Die bez\u00fcglich einer erfolgreichen AK Sanierung gef\u00e4hrdeten Regionen fallen insbesondere durch eine hohe Schweinedichte, eine hohe Betriebsdichte und einen hohen Anteil an Kombibetrieben auf.<br \/>\n\u00b7 Der Erfolg der Sanierung ist abh\u00e4ngig vom Betriebstyp. Betriebe mit Zucht- und Mastschweinen (Kombibetriebe) tragen bei einer mehr als 40 %-igen Intra-Herden-Pr\u00e4valenz ein h\u00f6heres Risiko eines Sanierungsmi\u00dferfolges.<br \/>\n\u00b7 Entscheidend f\u00fcr den Sanierungserfolg ist die Zeitspanne zwischen Identifikation und Elimination der Reagenten. Je fr\u00fcher Reagenten erkannt werden und je schneller sie danach aus dem Bestand entfernt werden, desto gr\u00f6\u00dfer sind die Chancen einer z\u00fcgigen Sanierung.<br \/>\n\u00b7 Die Dauer der Sanierung von einzelnen Herden und die Sanierungsdauer einer Region wird in erheblichem Ma\u00dfe von der Ausgangspr\u00e4valenz der AK bestimmt.<br \/>\n\u00b7 Eine steigende Betriebsgr\u00f6\u00dfe beeinflu\u00dft den Erfolg der Sanierung tendenziell negativ.<br \/>\n\u00b7 Reinfektionen sind am wahrscheinlichsten in engen Ortslagen mit einer hohen Betriebs- und Schweinedichte. Bei der Mehrzahl der reinfizierten Best\u00e4nde lie\u00dfen sich innerhalb eines Radius von 500 m permanent infizierte oder reinfizierte Betriebe nachweisen.<br \/>\n\u00b7 Eine eindeutig aerogene \u00dcbertragung lie\u00df sich in diesen Untersuchungen nicht eindeutig nachweisen, vielmehr scheint ein sogenannter Nachbarschaftsfaktor, der sich aus verschiedenen \u00dcbertragungswegen zusammensetzt, einen Einflu\u00df zu haben.<br \/>\n\u00b7 F\u00fcr den Erfolg der Sanierung sind ein konsequentes Monitoring und eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Veterin\u00e4rbeh\u00f6rden und Tierhaltern notwendig, um eventuellen psychologischen und \u00f6ko-nomischen Resentiments seitens der Tierhalter entgegenzutreten.<br \/>\n\u00b7 Keinen wesentlichen Einflu\u00df auf den Erfolg der Sanierungsma\u00dfnahmen hat die Impfh\u00e4ufigkeit und die Impfdichte, wenn die Mehrzahl der Betriebe ausreichend geimpft ist.<br \/>\n\u00b7 Die kombinierte Impfung mit Reagentenmerzung ist eine sichere Methode zur Sanierung schweinedichter Regionen von der AK. Entscheidend ist dabei auch eine m\u00f6glichst schnelle Merzung der Reagenten unter einer geschlossenen Impfdecke.<br \/>\nKonsequenzen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Sanierungen nach Wegfall der Fl\u00e4chenimpfung<br \/>\na) Fl\u00e4chenkeulung<br \/>\nEine Fl\u00e4chenkeulung kann nur in Gebieten mit einer geringen Schweine- und Betriebsdichte als sinnvoll angesehen werden, wobei der Radius f\u00fcr eine Totalausmerzung noch zu bestimmen ist.<br \/>\nb) Merzung der infizierten Betriebe in Kombination mit einer Ringimpfung und serologischer Kontrolle<br \/>\nEine Merzung infizierter Herden in Kombination mit einer Ringimpfung erscheint sinnvoll in Regionen mit<br \/>\neiner hohen Schweine- und Betriebsdichte. Da in diesen Untersuchungen ein Nachbarschaftsfaktor bis zu einer Entfernung von ca. 2,5 km nachweisbar war, sollten mit einer Ringimpfung s\u00e4mtliche Betriebe in einem Umkreis von 5 bis 7,5 km vor einer \u00dcbertragung des AKV gesch\u00fctzt werden, wobei der Impfmodus noch zu diskutieren ist. Serologische Untersuchungen sollten zun\u00e4chst in einem Umkreis von 500 m um den Seuchenherd durchgef\u00fchrt werden, um festzustellen, ob eine \u00dcbertragung auf Nachbarbetriebe stattgefunden hat.<br \/>\nDie Impfma\u00dfnahmen sollten bis zu dem Zeitpunkt beibehalten werden, an dem alle betroffenen Herden, die durch eine Ringimpfung gesch\u00fctzt wurden, nachweislich AK-frei sind. Treten in den geimpften Herden Reagenten auf, so sind diese unverz\u00fcglich zu merzen.<br \/>\nBei Seuchenfreiheit wird eine serologische Kontrolle der Zuchtbetriebe (Vermehrungsbetriebe) in 2-monatigen Abst\u00e4nden empfohlen, um die M\u00f6glichkeit der Verschleppung einer AKV-Infektion in Ferkelerzeugerbetriebe zu verhindern. Ferkelerzeuger sollten in 6-monatigen Abst\u00e4nden untersucht werden, um die M\u00f6glichkeit der Infektion nachgeschalteter Mastbetriebe weitestgehend zu verhindern. F\u00fcr Kombibetriebe w\u00e4re bei Seuchenfreiheit eine einmalige serologische Untersuchung pro Jahr ausreichend, wenn s\u00e4mtliche Ferkel selbst gem\u00e4stet werden, da von diesen Betrieben keine nachgeschalteten Betrie-be, an die Tiere geliefert werden, gef\u00e4hrdet werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Projektes GIS-gest\u00fctzte Analyse raum-zeitlicher Ausbreitungsmuster der Aujeszkyschen Krankheit wurden im Verlaufe der Projekt-Laufzeit auf einigen Tagungen, die die Tierseuchenausbreitungen und deren Bek\u00e4mpfung thematisierten, vorgestellt. Auf der Internationalen Fachtagung der Fachgruppe Epidemiologie und Dokumentation der Deutschen Veterin\u00e4rmedizinischen Gesell-schaft in T\u00e4nikon\/Schweiz vom 01. bis 03. September 1999 wurden die methodischen Ans\u00e4tze und die Ergebnisse ebenso pr\u00e4sentiert wie auf der Internationalen Fachtagung Schweinekrankheiten an der Tier\u00e4rztlichen Hochschule in Hannover am 02. und 03. M\u00e4rz 2000.<br \/>\nIm November 1999 wurde das Projekt der \u00d6ffentlichkeit im Rahmen des Fachkolloquium an der Au\u00dfen-stelle f\u00fcr Epidemiologie in Bakum und der Vortragsreihe Forum GIS der Hochschule Vechta vorgestellt.<br \/>\nDie Posteraustellungen auf der Internationalen Fachmesse Eurotier, sowie anl\u00e4\u00dflich eines Festaktes zur Er\u00f6ffnung eines neuen Geeoinformatik-Labors an der Hochschule Vechta wurden ebenfalls als Fo-rum zur Ver\u00f6ffentlichung der Ergebnisse genutzt.<br \/>\nEin Beitrag in der Zeitschrift f\u00fcr Vermessungswesen vom August 1999 beleuchtete die Einsatz-M\u00f6glichkeiten von Geoinformationssystemen in der Veterin\u00e4repidemiologie. Geplant ist eine weitere Ver\u00f6ffentlichung in einer veterin\u00e4rmedizinisch ausgerichteten Zeitschrift.<br \/>\nZuk\u00fcnftig wird eine weitergehende Kooperation des ISPA mit dem Institut f\u00fcr Biometrie der TiHo Hannover angestrebt. Ziel ist es, weitere Erkenntnisse \u00fcber die Epidemiologie des AKV mittels weitergehender Methoden der Geostatistik zu gewinnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Institut f\u00fcr Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) bearbeitet in Kooperation mit der Tier\u00e4rztliche Hochschule Hannover und dem Veterin\u00e4ramt Osnabr\u00fcck seit April 1998 ein Forschungsprojekt zur Analyse raumzeitlicher Ausbreitungsmuster der Aujeszkyschen Krankheit (AK). Das Forschungsprojekt wird aus Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gef\u00f6rdert. 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