{"id":20353,"date":"2023-07-13T15:14:43","date_gmt":"2023-07-13T13:14:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/11580-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:14:45","modified_gmt":"2023-07-13T13:14:45","slug":"11580-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/11580-01\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstlerische M\u00f6glichkeiten der Umweltbildung zum Thema Wasser von und f\u00fcr Kinder und Jugendliche"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Anla\u00df unseres Vorhabens ist eine engagierte Umwelterziehung, die nicht nur auf die Vermittlung relevanten Wissens, sondern letztlich auf die F\u00f6rderung \u00f6kologischen Handelns und eines \u00f6kologischen Verantwortungsbewusstseins zielt. Das Projekt will einen Beitrag zum Abbau von Defiziten der noch<br \/>\nbestehenden Methodik des Umweltlernens nur im kognitiven Bereich in der schulischen und au\u00dferschulischen Bildung und Erziehung leisten und dabei k\u00fcnstlerische Formen des Umwelterlebens mit Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen.<br \/>\nZiel des Projektes ist die Herausgabe eines Kinderbuches und eines Kunstkalenders, die Aufarbeitung der Umweltproblematik im Darstellenden Spiel sowie die Erarbeitung begleitender Materialien.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Verwendung der Sprache als Kunst und Mittel zur Assoziation mit ihrem Lebensraum soll zur ganzheitlichen Umwelterziehung beitragen.<br \/>\nDie Verbindung von Lesen, Schreiben und Gestalten und dem tats\u00e4chlichen erleben der Natur soll zum bewussteren Umgang mit der Natur beitragen. Zu erdachten Geschichten gestalten die Sch\u00fcler Collagen aus Naturmaterial. Die Suche nach geeigneten Naturmaterialien vermittelt nicht nur einen Einblick in die Vielfalt der Natur, sondern zeigt auch ihre Sch\u00f6nheit und regt zu \u00dcberlegungen der Erhaltensnotwendig-keit an. Das Kinderbuch soll Ende Mai 1998 fertig sein. Die mit der Entwicklung und Entstehung des<br \/>\nBuches gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse sollen dann in einem didaktischen Leitfaden f\u00fcr Lehrer und andere Interessenten dargelegt werden.<br \/>\nF\u00fcr das Jahr 2000 wird ein Kunstkalender mit Impressionen \u00fcber die Elbe entstehen, der besonders den Deutsch- und Kunstunterricht mit der au\u00dferunterrichtlichen Arbeit eng verbindet. Die mit dem Kalender versehenen Informationen \u00fcber Landschaften, menschliches Miteinander und Umweltprobleme im Bereich der Elbe verfolgen \u00e4hnliche Ziele wie das Kinderbuch. Die Fertigstellung  erfolgt im November 1999.<br \/>\nEnde 1998 beginnend wird das Thema Elbe durch Jugendliche im Darstellenden Spiel aufgearbeitet.<br \/>\nDas Projekt Elbe &#8211; T &#8211; Raum oder &#8230; die Elbe hat es mir erz\u00e4hlt ist so angelegt, dass Kunst als Medium zur Umweltbildung genutzt wird. Insbesondere Jugendliche erhalten durch die Mitarbeit am Projekt die M\u00f6glichkeit, sich intensiv mit ihrer Umwelt auseinander zusetzen. F\u00fcr 1999 sind dann vielf\u00e4ltige Auff\u00fch-rungen in Form eines Wandertheaters entlang der Elbe bzw. Labe geplant. Die Erarbeitung wird in ei-nem Video dokumentiert.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Ausgehend von unserer Zielstellung &#8211; eine engagierte Umwelterziehung nicht nur durch die Vermittlung relevanten Wissens, sondern auch die F\u00f6rderung \u00f6kologischen Handelns und Verantwortungsbewusst-seins zu erreichen, k\u00f6nnen wir einsch\u00e4tzen, dass wir mit diesem Projekt einen Beitrag daf\u00fcr geleistet haben.<br \/>\nMit unserem Umweltkinderbuch ist es uns gelungen, durch die Verbindung von Lesen, Schreiben und Gestalten und dem tats\u00e4chlichen Erleben einen Beitrag zum pfleglicheren und bewussteren Umgang mit der Natur zu erreichen. Mit Eifer und Ideenreichtum haben die am Projekt beteiligten Sch\u00fcler Sagen, M\u00e4rchen und eigene Geschichten gesammelt und aufgeschrieben, die alle einen Bezug zur Elbe im weiteren Sinne haben und durch den M\u00e4rchenvogel verbunden werden. Beim Schreiben haben sie schon \u00fcberlegt, welches Naturmaterial f\u00fcr ihre Collage genutzt werden k\u00f6nnte. Viel Freizeit haben sie auf das Sammeln, Pressen und Zusammentragen verwendet.<br \/>\nIm didaktischen Leitfaden sind Arbeitsschritte und Projektverlauf nachzulesen und somit Anregungen f\u00fcr \u00e4hnliche Projekte gegeben. Allerdings konnten wir den Zeitplan nicht ganz einhalten. Die Fertigstellung der Geschichten und Collagen dauerte l\u00e4nger als geplant und auch technische Probleme (Druckerei, Buchbinder) hatten wir im Zeitplan untersch\u00e4tzt.<br \/>\nDer f\u00fcr das Jahr 2000 fertiggestellte Kunstkalender zeigt sehr gut, wozu Sch\u00fcler f\u00e4hig sind, wenn sie entsprechend motiviert werden. Wir hatten vor den Schulferien die Aufgabe gestellt, Motive der Elbland-schaft mit k\u00fcnstlerischen Mitteln wieder zu geben. Die Auswahl der dreizehn Kalenderbl\u00e4tter aus den \u00fcber 50 eingereichten Arbeiten fiel uns schwer. Insgesamt haben wir erreicht, dass die Sch\u00fcler  ihre n\u00e4here Umgebung mit anderen Augen sehen und bewusster auf ihre Sch\u00f6nheit achten.<br \/>\nIm Vorfeld der Erarbeitung des Theaterst\u00fcckes Die Elbe hat es mir erz\u00e4hlt wurden die Sch\u00fcler erst einmal allgemein mit Umweltfragen vertraut gemacht. Sie besuchten ein Wasserwerk um mehr \u00fcber das Wasser zu erfahren und machten sich mit zahlreicher Literatur vertraut.<br \/>\nDie Idee den Wasserlauf der Elbe mit einigen Szenen aus Geschichte und Gegenwart mit Hilfe von Frosch und Ente darzustellen wurde schon recht fr\u00fch geboren.<br \/>\nDiese beiden Hauptdarsteller begegnen verschiedenen Gestalten aus der Sagenwelt ( z. B. R\u00fcbezahl), zeigen Traditionen auf und bringen in vielen Szenen das Zusammenwirken von Mensch und Natur glaubw\u00fcrdig an den Zuschauer. Man erf\u00e4hrt, welche Fl\u00fcsse in die Elbe m\u00fcnden, wo diese entspringt, wie sie dort hei\u00dft und wo sie endet und vieles mehr. Auch vorhandene Probleme, wie z. B. die Sauberkeit der Elbe werden mit wenigen Worten aufgezeigt. Die ersten Vorgespr\u00e4che fanden Mitte 1998 statt. Bis zur b\u00fchnenreifen Auff\u00fchrung des St\u00fcckes und der Anfertigung aller  Kulissen durch die Sch\u00fcler haben wir \u00fcber ein Jahr gebraucht. Vor der Premiere im November in den R\u00e4umen der Dresdner Bank nutzten die kleinen Schauspieler bereits viele M\u00f6glichkeiten um Ausschnitte aus dem St\u00fcck zu zeigen. So konnten erste Szenen bereits bei unserem Workshop im Juni 1999 gezeigt werden.<br \/>\n\u00dcber das Umwelttheater hinaus wurden so auch die Sch\u00fcler mit vorhandenen Problemen der Umwelt konfrontiert und sensibilisiert.<br \/>\nAuf dem entstandenen Video ist nicht nur das Theaterst\u00fcck und einige Probenszenen zu sehen, sondern es zeigt auch die Entstehung des St\u00fcckes und damit verbundene Probleme auf.<br \/>\nDie Kostenkalkulation konnte weitestgehend vom Gesamtplan eingehalten werden. Allerdings w\u00fcrden wir f\u00fcr die weiteren geplanten Auff\u00fchrungen und Veranstaltungen noch F\u00f6rdermittel ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Im didaktischen Leitfaden sind die meisten bisherigen Pressever\u00f6ffentlichungen zum Kinderbuch aufgezeigt. Uns ist es gelungen, das Buch von Hamburg bis Tschechien bekannt zu machen. Auch \u00fcber die Deutsche Umwelthilfe und viele Veranstaltungen im Umweltbereich wurde das Buch vorgestellt.<br \/>\nIm Jahr 2000 finden zur Entstehung des Buches und zur Anregung f\u00fcr eigene Projekte  Weiterbildungsveranstaltungen f\u00fcr Lehrer statt. Das Buch ist in einigen Umweltbibliotheken ebenfalls zu finden. Leider haben wir keinen Verlag f\u00fcr unser Projekt gewinnen k\u00f6nnen und mussten so die Vermarktung selbst \u00fcbernehmen, was uns aufgrund fehlender Erfahrungen nicht so gelungen ist. Wir werden auch weiterhin jede M\u00f6glichkeit zur Vorstellung des Buches und seiner Entstehung auch mittels des didaktischen Leit-fadens nutzen.<br \/>\nDas Theaterst\u00fcck steht ebenfalls weiter auf dem Plan und zahlreiche Anfragen von Schulen und Kinderg\u00e4rten sowie Umweltverb\u00e4nden liegen uns diesbez\u00fcglich vor, die wir im Laufe  des Jahres nutzen werden. Mit Hilfe von Ver\u00f6ffentlichungen wie z. B. \u00fcber die DUH, werden Video, Kinderbuch und didaktischer Leitfaden weiterhin angeboten. Das Projekt ist also nur als solches beendet, aber nicht abgeschlossen und soll viele Nachahmer finden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Bei unserer Projektarbeit zeigte sich immer wieder, dass die Aufarbeitung vorhandener Defizite im Umweltbereich meist nur rationell gesehen werden und die emotionale Seite, die gerade \u00fcber die k\u00fcnstleri-schen M\u00f6glichkeiten viele Anregungen gibt, vernachl\u00e4ssigt wird. Wir konnten feststellen, dass nur \u00fcber die unmittelbare Anschauung Interesse  f\u00fcr anstehende Umweltprobleme geweckt werden kann. Das Sensibilisieren der \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr solche Projekte ist sehr aufwendig und erfordert einen langen Atem.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Anla\u00df unseres Vorhabens ist eine engagierte Umwelterziehung, die nicht nur auf die Vermittlung relevanten Wissens, sondern letztlich auf die F\u00f6rderung \u00f6kologischen Handelns und eines \u00f6kologischen Verantwortungsbewusstseins zielt. 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