{"id":20347,"date":"2023-07-13T15:15:18","date_gmt":"2023-07-13T13:15:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/12332-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:15:18","modified_gmt":"2023-07-13T13:15:18","slug":"12332-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/12332-01\/","title":{"rendered":"Anwendungsorientierte Gestaltung von Atemschutzger\u00e4ten zur Vermeidung gesundheitlicher Belastung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel des Projektes war es, gesundheitliche Belastungen f\u00fcr Arbeitnehmer durch anwendungsorientierte Gestaltung von Atemschutzger\u00e4ten, unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Kommunikationsf\u00e4higkeit mit dem Schutzger\u00e4t, zu vermeiden. Dazu sollte ein intelligentes Luftmengenf\u00fchrungssystem aufgebaut werden. Die Reduktion des gefilterten Luftstroms soll zur Energieeinsparung und zu h\u00f6heren Standzeiten der Filter f\u00fchren und damit auch zu einem verringerten Deponievolumen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenZur Erreichung des Projektziels wurden folgende Arbeitsschritte durchgef\u00fchrt:<br \/>\n&#8211;\tGestaltung, Aufbau und Testung des ersten Funktionsmusters,<br \/>\n&#8211;\tEmpirische Analyse der Tragebeanspruchung des Funktionsmusters,<br \/>\n&#8211;\tDurchf\u00fchrung und Auswertung von Vergleichsuntersuchungen,<br \/>\n&#8211;\tErstellung eines optimierten Funktionsmusters,<br \/>\n&#8211;\tAufbau eines intelligenten Luftmengenf\u00fchrungssystems,<br \/>\n&#8211;\tPersonenbezogene Untersuchungen zur CO2-Anreicherung (Optimierung der Totvolumia),<br \/>\n&#8211;     Aufbau eines nullserienreifen Prototyps.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Es wurde ein Querf\u00f6rderungsprinzip entwickelt, bei dem die Luftzuf\u00fchrung seitlich, direkt in der N\u00e4he des Ein- und Ausatembereiches mittels eines Diffusors erfolgt. Durch die Optimierung der Luftstr\u00f6mung wurde der Tragekomfort erh\u00f6ht, da die reduzierte Luftstr\u00f6mung an der Haut eine geringere Hautreizung hervorruft und das Mikroklima im Atemanschluss verbessert wurde. Das realisierte Luftsteuerungssystem f\u00f6rdert situationsabh\u00e4ngig vom menschlichen Bedarf die jeweils optimale Luftmenge. Durch die gezielte Hard- und Softwareentwicklung f\u00fcr das Luftsteuersystem erh\u00f6ht sich die Standzeit des Gesamtsystems aufgrund der optimierten Nutzung der Akkumulatoren und Filter. Die Prototypen sind bis zur Produktionsreife entwickelt wurden. Alle Untersuchungsergebnisse haben die Anforderung der maximalen nach innen gerichteten Leckage mit Klasse 2 (2%% aus der DIN EN 12941) erf\u00fcllt. Die ermittelten Werte des AWI-Prototypen 2 liegen zwischen 0,4 und 1,2% Leckage. F\u00fcr weitere Untersuchungen w\u00e4re es sinnvoll, wenn wichtige physiologische Parameter der Probandin und physikalische Umgebungsparameter w\u00e4hrend der Untersuchungen gleichzeitig mit gemessen bzw. registriert w\u00fcrden. Die von der Bergbau-BG gestellte Probandin stellte nicht den Normalfall des Arbeitnehmers mit Atemschutzger\u00e4t dar.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der personenbezogenen Untersuchungen zeigen aufgrund dieses neuen Konzeptes eine Verbesserung der Tragebedingungen, des Tragekomforts und der Tragsicherheit f\u00fcr den Atemschutzger\u00e4tetr\u00e4ger.<br \/>\nDadurch kann die Tragebereitschaft und Akzeptanz f\u00fcr Atemschutzger\u00e4te in der praktischen Verwendung erh\u00f6ht werden, welches zum Resultat hat, dass die Arbeitsunf\u00e4higkeitsf\u00e4lle reduziert werden k\u00f6nnen. Durch die erh\u00f6hte Filter- und Akkumulatorenstandzeit k\u00f6nnen auch die Belastungen der Deponien und Sonderm\u00fclldeponien verringert werden. Die Prototypen sind vom Arbeitsbereich Arbeitswissenschaft bis zur Produktionsreife entwickelt worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel des Projektes war es, gesundheitliche Belastungen f\u00fcr Arbeitnehmer durch anwendungsorientierte Gestaltung von Atemschutzger\u00e4ten, unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Kommunikationsf\u00e4higkeit mit dem Schutzger\u00e4t, zu vermeiden. Dazu sollte ein intelligentes Luftmengenf\u00fchrungssystem aufgebaut werden. 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