{"id":20323,"date":"2023-07-13T15:15:13","date_gmt":"2023-07-13T13:15:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/12205-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:15:13","modified_gmt":"2023-07-13T13:15:13","slug":"12205-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/12205-01\/","title":{"rendered":"Innovative Methoden-Entwicklung zur Schnelleinstufung von Material zur Kalihaldenabdeckung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Im S\u00fcdharzgebiet in Th\u00fcringen werden Kalialthalden mit Auflagefl\u00e4chen von 30 &#8211; 60 ha rekultiviert, um den Austrag von l\u00f6slichen Salzen zu verringern. Allein f\u00fcr diese Vorhaben werden 20 &#8211; 25 Millionen Tonnen Abdeckmaterial ben\u00f6tigt. Ein Abdeckzeitraum von 20 &#8211; 30 Jahren ist vorgesehen. Dabei d\u00fcrfen Bodenmaterialien bis zur Deponieklasse Z.1.2. eingebaut werden.<br \/>\nZiel des Vorhabens ist eine Eingangskontrolle f\u00fcr B\u00f6den und Rekultivierungssubstrate zu entwickeln , die im praktischen Betrieb eine unmittelbare Beprobung und Sofortanalytik der teilweise inhomogenen Masseng\u00fcter als online Messung mit repr\u00e4sentativer Konzentrationsbestimmung gestattet.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenNach Auslieferung der LIF FMG500 MLII wurden zun\u00e4chst Vorversuche zur Bestimmung eines PAK Summenparameters in verschiedenen Matrizes durchgef\u00fchrt. Danach folgten Kalibrierungen f\u00fcr die zuvor untersuchten Matrizes zur Bestimmung PAK-Summenparameters. So wurden Kalibrierungen f\u00fcr Seesand, einen Modellboden, homogenisierten und gegl\u00fchten Modellboden sowie Substratmischen erstellt. Die Nachweisgrenzen konnten durch Zusatz von Aceton deutlich gesenkt werden. Daraufhin wurden ca. 400 reale Proben mit der LIF vermessen. Dieselben Proben wurden mit GC-MS analysiert und die Ergebnisse mit den LIF-Messungen verglichen. Dabei konnte tendenziell eine gute Korrelation der Ergebnisse festgestellt werden.<br \/>\nWeiterhin wurde ein Feldtest auf dem Gel\u00e4nder einer Kalialthalde in Th\u00fcringen durchgef\u00fchrt. Dabei wurden die Ladungen der eintreffenden Lkw mit der LIF und parallel dazu mit GC-MS auf ihre PAK-Belastung untersucht. Alle Proben waren nach Messung mit GC-MS und LIF unbelastet. In Folge der Messt\u00e4tigkeit an der Deponieannahmestelle nahm die Lieferfrequenz im Tagesverlauf des ersten Mess-tags deutlich ab, so dass der Haldenbetriebsleiter bat, die Messt\u00e4tigkeit einzustellen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Im Zug der durchgef\u00fchrten Messungen stellte sich heraus, dass die Fluoreszenzausbeute stark matrix-abh\u00e4ngig ist (Quencheffekte). Kalibrierungen, die mit einer Matrix durchgef\u00fchrt wurden, sind nicht auf andere Matrizes \u00fcbertragbar. Normierungsprozeduren f\u00fchrten in diesem Zusammenhang nicht weiter.<br \/>\nDie Messung in Extrakten bietet u. U. einen L\u00f6sungsansatz. Die Analyten liegen in einer L\u00f6sung weitgehend matrixunabh\u00e4ngig vor. Deshalb kann hier f\u00fcr alle Matrizes mit einer mittleren Kalibrierfunktion gearbeitet werden. Dieses Verfahren setzt jedoch die Herstellung eines Schnelleluats in Aceton oder anderen organischen L\u00f6sungsmitteln voraus.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Auftaktsymposium 17.03.1999<br \/>\nFeldtest 23.-24.08.1999<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Messungen zur Bestimmung der Fluoreszenzstrahlung lassen sich im Sekundentakt durchf\u00fchren.<br \/>\nDie LIF-Sonde konnte w\u00e4hrend des Feldtests am ersten Messtag in die Penetrometersonde eingebaut werden. Messungen im Verbund sind damit m\u00f6glich, wurden jedoch aufgrund des Raumbedarfs der Fahrzeuge nicht durchgef\u00fchrt (zu kurzes Lichtleitkabel). Zur \u00dcberpr\u00fcfung der Zuordnungsgrenzwerte nach LAGA m\u00fcssen die Nachweisgrenzen weiter gesenkt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Im S\u00fcdharzgebiet in Th\u00fcringen werden Kalialthalden mit Auflagefl\u00e4chen von 30 &#8211; 60 ha rekultiviert, um den Austrag von l\u00f6slichen Salzen zu verringern. Allein f\u00fcr diese Vorhaben werden 20 &#8211; 25 Millionen Tonnen Abdeckmaterial ben\u00f6tigt. Ein Abdeckzeitraum von 20 &#8211; 30 Jahren ist vorgesehen. Dabei d\u00fcrfen Bodenmaterialien bis zur Deponieklasse Z.1.2. 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