{"id":20317,"date":"2023-07-13T15:15:09","date_gmt":"2023-07-13T13:15:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/12177-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:15:11","modified_gmt":"2023-07-13T13:15:11","slug":"12177-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/12177-01\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderung einer \u00d6kologische Sommerschule Ecology and Economy &#8211; Strategies for Sustainable Growth f\u00fcr europ\u00e4ische und japanische Studierende"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die zentralen Zielsetzungen der Sommerschule waren folgende:<br \/>\n\u00b7 F\u00f6rderung des europ\u00e4isch-japanischen Studentenaustauschs (Interkulturalit\u00e4t),<br \/>\n\u00b7 F\u00f6rderung und Schulung in interdisziplin\u00e4rer Zusammenarbeit (Interdisziplinarit\u00e4t),<br \/>\n\u00b7 Schaffung oder Weiterentwicklung von Umweltbewu\u00dftsein und umweltorientiertem Handeln der Studierenden (Umweltbildung).<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden1. Planung und Vorbereitung<br \/>\nZur inhaltlichen und methodischen Vorkl\u00e4rung wurde am 29.\/30. November 1996 in Br\u00fcssel ein Vorbereitungsworkshop mit internationalen Experten zum Thema durchgef\u00fchrt. Verantwortlich f\u00fcr die Konzipierung und die Leitung des Workshops war Frau Prof. Foljanty-Jost von der Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg, sie wurde auch mit der inhaltlichen Vorbereitung und der Leitung der Sommerschule beauftragt. Es bestand Konsens \u00fcber den innovativen Ansatz einer interkulturellen und interdisziplin\u00e4ren \u00f6kologischen Sommerschule. Zwischen Januar und April 1997 erfolgte die Einladung der Referenten sowie die Rekrutierung der studentischen Teilnehmer\/innen. Die konkreten Ziele der Exkursionen, die Inhalte des Readers und das didaktische Konzept der Arbeit mit den Studenten wurden zwischen Mai und Juli 1997 erarbeitet.<br \/>\n2.  Durchf\u00fchrung<br \/>\nDer Ablauf der Sommerschule ist dem beiliegenden Programm zu entnehmen. Entgegen dem urspr\u00fcnglichen Antrag wurde das Programm aus organisatorischen Gr\u00fcnden von drei auf zwei Wochen verk\u00fcrzt. Konzeptionell blieb die erste Woche unver\u00e4ndert. Sie hatte einerseits das Ziel, den Teilnehmern einen gemeinsamen Bezugsrahmen zu vermitteln, andererseits in die Arbeitsgruppen einzuf\u00fchren. In der zweiten Woche wurden die Themen der ersten Woche konkretisiert und in Exkursionen nachvollzogen. Sie wurden abschlie\u00dfend in Gruppen zu Abschlu\u00dfberichten verarbeitet. (Vgl. Anhang)<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das zweigeteilte Konzept der Sommerschule erwies sich didaktisch als tragf\u00e4hig. Durch die einf\u00fchrenden Vortr\u00e4ge und Arbeitsgruppenarbeit wurde der Wissensstand der Teilnehmer angeglichen und eine gemeinsame Diskussionsgrundlage geschaffen Datei wurden von den Plenumsvortr\u00e4gen jeweils Protokolle angefertigt, die vertiefend in Arbeitsgruppen behandelt und auf spezielle Fragestellungen hin diskutiert wurden. Einf\u00fchrende Vortr\u00e4ge bspw. zum \u00d6kosystem wurden so arbeitsteilig im Hinblick auf einzelne mediale Bereiche konkretisiert bearbeitet. Hierbei erwies sich die Auswahl der Teilnehmer, die aus unterschiedlichen Disziplinen sowie aus L\u00e4ndern mit unterschiedlichem \u00f6konomischen Wohlstandsniveau stammten, als fruchtbar f\u00fcr die vergleichende Entwicklung von Fragestellungen. Unterschiedliche Diskussionskulturen und vor allem Sprachbarrieren konnten durch die von Beginn an parallel gef\u00fchrten Arbeitsgruppen relativ z\u00fcgig geregelt werden. Kleinen Arbeitsgruppen kommt insofern insbesondere in der Anfangsphase von interkulturellen Gruppen eine hohe fachliche sowie soziale Bedeutung zu. Die Kon-kretisierung in der zweiten Woche war eine logische und ergiebige Fortf\u00fchrung, allerdings h\u00e4tte der Zeitrahmen f\u00fcr die Auswertung weiter gefa\u00dft werden k\u00f6nnen. Die Arbeitsgruppe erarbeiteten einen Abschlu\u00dfbericht, den sie im Plenum vortrugen und zur Diskussion stellten. Diese Phase der weitgehend in Selbstorganisation verlaufenden Auswertung und Formulierung d\u00fcrfte die produktivste Phase f\u00fcr die Teilnehmer gewesen sein, da hier das Gelernte gemeinsam nochmals komprimiert zusammengefa\u00dft werden konnte. In diesem Kontext entstand auch zwischen Teilnehmern und studentischen Tutoren der Wunsch, die Diskussionen in Form einer Diskussionsgruppe im Internet weiterzuf\u00fchren. Dies ist seit dem 01.10.97 erm\u00f6glicht worden, so da\u00df den Teilnehmern die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet wurde, weiterhin in fachlichem Kontakt zu bleiben.<br \/>\nAm vorletzten Tag der Veranstaltung fand eine Evaluationssitzung in jeder der drei Arbeitsgruppen statt. Neben der m\u00fcndlichen Auswertung, bekamen die Teilnehmer\/innen auch einen Fragebogen zur Evaluation ausgeteilt, der gegenw\u00e4rtig vom Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin ausgewertet wird. Hierbei wurde u.a. angeregt, eine \u00f6kologische Bestandsaufnahme der Herkunftsl\u00e4nder der Teilnehmer als vorbereitendes Material f\u00fcr die Teilnehmer bereitzustellen, da das Wissensniveau \u00fcber das eigene Land hin-aus generell ausgepr\u00e4gt niedrig war. In diesem Zusammenhang wurde der vorbereitende Reader ausdr\u00fccklich gew\u00fcrdigt, da auch er der Herstellung eines \u00e4hnlichen Informationsstandes der Teilnehmer untereinander dient und somit Voraussetzungen f\u00fcr Arbeitsf\u00e4higkeit ist.<\/p>\n<p>Als Ergebnisse liegen vor oder sind in Vorbereitung:<br \/>\n\u00b7 Drei Abschlu\u00dfberichte der studentischen Arbeitsgruppen zu den Themen Energy, Water und Waste &#038; Recycling von je ca. 15 Textseiten: Diese Berichte dokumentieren die intensive, von Tutoren moderierte Arbeit der Arbeitsgruppen sowie die &#8211; in Anbetracht der kurzen verf\u00fcgbaren Bearbeitungszeit &#8211; intensive inhaltliche Auseinandersetzung der Studierenden mit den Themen.<br \/>\n\u00b7 Dokumentation der Vortr\u00e4ge der internationalen Experten: Die geplante Ver\u00f6ffentlichung soll die bereits schriftlich vorliegenden oder \u00fcberarbeitenden Fassungen der Vortr\u00e4ge enthalten. Sie wird die internationale Auswahl der Experten (aus Japan, Deutschland, dem Vereinigten K\u00f6nigreich, D\u00e4nemark, Frankreich und Griechenland) und das hohe wissenschaftliche Niveau der Vortr\u00e4ge dokumentieren.<br \/>\n\u00b7 Ein ausf\u00fchrlicher Abschlu\u00dfbericht, der das inhaltliche und didaktische Konzept der Sommerschule erl\u00e4utert und den Ablauf detailliert beschreibt.<br \/>\n\u00b7 Eine Presseerkl\u00e4rung \u00fcber das Gesamtprojekt und den Verlauf der Veranstaltung.<br \/>\n\u00b7 Audiokassetten der Diskussionen im Anschlu\u00df an die Vortr\u00e4ge.<br \/>\n\u00b7 Eine Videokassette \u00fcber die Abschlu\u00dfpr\u00e4sentation der studentischen Arbeitsgruppen und die abschlie\u00dfende Zeremonie mit der \u00dcberreichung der Zertifikate.<br \/>\n\u00b7 Umfassendes Fotomaterial.<br \/>\n\u00b7 Eine Reportage des MDR.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>\u00d6ffentliche Pr\u00e4sentation der Ergebnisse der Arbeitsgruppen im Rahmen der Abschlu\u00dfveranstaltung, Verbreitung einer Presseerkl\u00e4rung durch die Pressestelle des Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin, Interview von Frau Prof. Foljanty-Jost mit dem MDR. Berichte in Fachzeitschriften.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Resonanz auf die Sommerschule war bei Referenten und Teilnehmern durchg\u00e4ngig so positiv, da\u00df beide Gruppen konkrete Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Fortf\u00fchrung 1998 vorlegten. Das Konzept, Vortr\u00e4ge mit Exkursionen und eigenst\u00e4ndiger Arbeit in den Gruppen zu kombinieren, erwies sich als so tragf\u00e4hig, da\u00df hieran bei einem m\u00f6glichen Folgeprojekt angekn\u00fcpft werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die zentralen Zielsetzungen der Sommerschule waren folgende: \u00b7 F\u00f6rderung des europ\u00e4isch-japanischen Studentenaustauschs (Interkulturalit\u00e4t), \u00b7 F\u00f6rderung und Schulung in interdisziplin\u00e4rer Zusammenarbeit (Interdisziplinarit\u00e4t), \u00b7 Schaffung oder Weiterentwicklung von Umweltbewu\u00dftsein und umweltorientiertem Handeln der Studierenden (Umweltbildung). 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