{"id":20290,"date":"2023-07-13T15:15:05","date_gmt":"2023-07-13T13:15:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/12081-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:15:07","modified_gmt":"2023-07-13T13:15:07","slug":"12081-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/12081-01\/","title":{"rendered":"Anlage eines Umwelt- und Lehrgartens im Innenhof des Klosters St. Marienthal  zu Zwecken der Umweltbildung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Der Umwelt und Lehrgarten soll zu einer trinationalen Einrichtung der Naturschutzerziehung und -bildung werden.  Dreisprachig verfasste \u00dcberblickstafeln informieren die zahlreichen Tagesg\u00e4ste sowie die Teil-nehmer an Bildungsveranstaltungen des IBZ \u00fcber umweltvertr\u00e4gliche, gestalterische L\u00f6sungen von Au\u00dfenanlagen; Kenntnisse \u00fcber Pflanzenarten und die Anlage von Obstspalieren werden vertieft und erweitert. Breite Bev\u00f6lkerungskreise werden f\u00fcr Umwelt- und Naturschutzthemen aufgeschlossen. Die Pflege des Umwelt- und Lehrgartens erfolgt nach den Prinzipien \u00f6kologischen G\u00e4rtnerns. Der Umwelt- und Lehrgarten dient gleichzeitig der Schulung der sinnlichen Wahrnehmung.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Gestaltung des Umwelt- und Lehrgartens ist in die Grobplanung der Au\u00dfenanlagen des gesamten Klosters eingebunden und soll in vier Teilabschnitten nach 2 Jahren fertiggestellt sein. Im 1. Teilabschnitt (1. Halbjahr) ist die Ausf\u00fchrungsplanung (detailliertes Konzept mit Pflanzenlisten, Be-pflanzungspl\u00e4nen und technischen Pl\u00e4nen) abgeschlossen. Teilabri\u00df eines Schuppens, Sanierung der umliegenden Mauern und Fassaden sowie Erschlie\u00dfung des Gel\u00e4ndes (biologisch, bautechnisch, Be- und Entw\u00e4sserung) sind weitere Schwerpunkte. Im 2. und 3. Teilabschnitt ist die Bepflanzung des Hofes mit Str\u00e4uchern und Spalierobst vorgesehen; der Wassergarten zu gestalten sowie eine 45 cm hohe Trockenmauer und Sitzecken zu errichten, verwand werden dazu Materialien aus der Umgebung des Klosters. Im 4. Teilabschnitt werden Themenbeete angelegt mit Kr\u00e4utern und Gew\u00fcrzen, Getreide und Ackerblumen, Heil- und Arzneipflanzen sowie Pflanzen aus biblischer Zeit. Bezugnehmend auf den Namen des Klosters wird hier auch ein Beet mit Marienpflanzen angelegt. Durch abk\u00fchlungswirksame Wasserfl\u00e4chen wird im Hof in Verbindung mit der Bepflanzung ein angenehmes Bioklima erreicht. Die Verwendung einer artenreichen Vegetation schafft eine Strukturvielfalt, die eine entsprechend artenreiche Fauna erwarten l\u00e4\u00dft. Am 31.03.1999 soll der Garten zur vollst\u00e4ndigen Nutzung \u00fcbergeben werden; eine Teilnutzung ist nicht ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Zwischenbericht: Die Gestaltung des Umwelt- und Lehrgartens ist in seiner Grobplanung abgeschlossen.  Ein detailliertes Konzept mit Pflanzenlisten, Bepflanzungspl\u00e4nen und technischen Pl\u00e4nen wurde erstellt. Daf\u00fcr wurden bisher 18.499,46 DM Honorarkosten eingesetzt. Bei den Erschlie\u00dfungsarbeiten ist ein R\u00fcckstand eingetreten, der durch nicht vorhersehbare Arbeiten bzw. Terminverschiebungen bei der Verlegung der Heiztrasse entstanden ist.<br \/>\nGeplant war im 1. Halbjahr die Erschlie\u00dfungsarbeiten des Gel\u00e4ndes  (biologisch, bautechnisch, Be- und Entw\u00e4sserung). Erreicht wurden, der  teilweise R\u00fcckbau des Schuppens, der zur Zeit zur Lagerung von Material durch das IBZ\/Kloster genutzt wird, der teilweise R\u00fcckbau der Baustra\u00dfe sowie die Schaffung der Voraussetzungen f\u00fcr die Entw\u00e4sserung des Gartengel\u00e4ndes durch den kompletten Neuaufbau des ca. 70 m langen Abflu\u00dfgrabens zur Nei\u00dfe. F\u00fcr die letztgenannte Arbeit mu\u00dften 4 (vier) zus\u00e4tzliche Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Monate April\/Mai 1997 eingestellt werden, da das Gesamtprojekt zu scheitern drohte. Der zur f\u00f6rdernde Lohnkostenaufwand dieser vier Fachkr\u00e4fte betrug  34.986,16 DM. Begr\u00fcndung: 1. Die Heiztrassenf\u00fchrung zum Klostergel\u00e4nde kreuzte mehrmals die Einfahrtstra\u00dfe des Klosters; eine st\u00e4ndi-ge provisorische Ein- und Ausfahrt mu\u00dfte aufrechterhalten werde. Am 05. September wurde die Heiztrassenf\u00fchrung unter der Einfahrtstra\u00dfe des Klosters beendet.  Seit dieser Zeit wird am R\u00fcckbau der provisorischen Einfahrt, die durch das zu bearbeitende Gartengel\u00e4nde f\u00fchrt, gearbeitet. Die damit verbundene Schlie\u00dfung beider Mauerl\u00fccken wird bis zum Beginn der Frostperiode fortgesetzt. 2. Der f\u00fcr die Entw\u00e4sserung des Gartengel\u00e4ndes vorgesehene Abflu\u00dfgraben  (ca. 70 m lang und durchschnittlich 1,70 m tief) sollte urspr\u00fcnglich f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Nutzung nur gereinigt werden.  Sein absoluter desolater Zu-stand machte einen vollkommenen Neuaufbau notwendig. Die damit verbundenen personell-fachlichen Probleme (keine Fachkr\u00e4fte, nur ABM-Kr\u00e4fte) bedrohten die Fortf\u00fchrung der gesamten Ma\u00dfnahme; der Zeitverlust ist innerhalb der Gesamtma\u00dfnahme aufzuholen. Die nachbewilligten F\u00f6rdermittel waren in diesem Zusammenhang sehr hilfreich und garantieren die Fortf\u00fchrung der Ma\u00dfnahme. Gr\u00f6\u00dfere An-strengungen sind in der Beseitigung des Bauschutts, der Altbetonwege und der Auslagerung des \u00e4lteren Baumaterials sowie die Beschaffung von Mutterboden notwendig.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Generell mu\u00df eingesch\u00e4tzt werden, da\u00df die Abri\u00df- und vorbereitenden Arbeiten sich wesentlich umfangreicher gestalteten als zu Beginn der Ma\u00dfnahme absehbar war. Vor allem der desolate Zustand der vorhandenen Anlagen und ihr Neuaufbau sowie die Aufwendigen Abri\u00df- und Erdarbeiten der vorher nicht erkennbaren gew\u00e4hlten Steinfundamente machte eine umfangreich manuelle, fachlich unterst\u00fctzende Arbeit notwendig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Der Umwelt und Lehrgarten soll zu einer trinationalen Einrichtung der Naturschutzerziehung und -bildung werden. 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