{"id":20262,"date":"2023-07-13T15:13:09","date_gmt":"2023-07-13T13:13:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/09040-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:13:10","modified_gmt":"2023-07-13T13:13:10","slug":"09040-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/09040-01\/","title":{"rendered":"Symposium: Weltkulturerbe in Gefahr &#8211; Umweltsch\u00e4den, Beseitigung und Vorsorge im Rahmen der EXPO 2000"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Nachhaltige Entwicklung ist seit der Rio-Deklaration und der Agenda 21 zum Schl\u00fcsselwort f\u00fcr globalen Umweltschutz und zukunftsorientierte Entwicklungspartnerschaft geworden. Ziel des Symposions war es, diesen Leitgedanken auf den Erhalt des Weltkulturerbes anzuwenden und Perspektiven f\u00fcr die Zeit nach der Jahrtausendwende aufzuzeigen. Es sollten interdisziplin\u00e4re L\u00f6sungsans\u00e4tze entwickelt und die Zielsetzung des in Hildesheim geplanten Hornemann Instituts erarbeitet werden um damit einen dauerhaften Beitrag zur Qualifikation von Fachleuten zu leisten. Ziel war es auch, eine gro\u00dfe Ausstellung zur EXPO vorzubereiten und damit der Welt\u00f6ffentlichkeit die gegenw\u00e4rtige Bedrohung des Welterbes zu veranschaulichen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Themen des Symposions wurden zun\u00e4chst in Grundsatzreferaten behandelt und dann mit Kurzreferaten vertieft. Anschlie\u00dfend folgten Arbeitsgruppen und Podiumsdiskussionen, die den Erfahrungsaustausch erm\u00f6glichten. Es wurden folgende Themenschwerpunkte gebildet, die unter dem Aspekt Umweltsch\u00e4den, Beseitigung und Vorsorge behandelt wurden:<br \/>\n1. Weltkulturerbe als Bestandteil einer \u00f6kologisch bewu\u00dften Zukunftsplanung<br \/>\n2. Weltkulturerbe im Kontext der Themenschwerpunkte der Weltausstellung EXPO 2000:<br \/>\nMensch &#8211; Natur &#8211; Technik<br \/>\n3. Schutzprogramme f\u00fcr Kultur und Natur: Erfolge und Mi\u00dferfolge<br \/>\n4. Vermeidung bewu\u00dfter und unbewu\u00dfter Zerst\u00f6rungen wie: Umweltbelastungen, Krieg, Unwissenheit, R\u00fccksichtslosigkeit, Tourismus und Kunstraub<br \/>\n5. Kulturtraditionen und umweltbewu\u00dfte Wirtschaftsentwicklung<br \/>\n6. Dokumentation des vielf\u00e4ltigen Weltkulturerbes<br \/>\n7. F\u00f6rderung eines Kulturerbebewu\u00dftseins<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Ergebnisse und Diskussionen des Symposions sind in der Dokumentation auf ca. 280 Seiten ausf\u00fchrlich dargestellt, die Ihnen bereits vorliegt. Die Problematik des zu erhaltenden Weltkulturerbes wurde beispielhaft an folgenden Projekten dargestellt und besprochen:<\/p>\n<p>\u00b7 Afrika:               Die islamische Altstadt von Kairo<br \/>\n\u00b7 Amerika:\t         Das k\u00f6nigliche Grab von Sip\u00e1n<br \/>\n\u00b7 Asien:               Das Grab des ersten chinesischen Kaisers<br \/>\n\u00b7 Australien:\t  Der Kakadu-Nationalpark<br \/>\n\u00b7 Osteuropa:\t  Die Altstadt von Dubrovnik<br \/>\n\u00b7 Westeuropa:   Die Fresken von Piero della Francesca in Arezzo<br \/>\n\u00b7 Regional:         J\u00fcdische Friedh\u00f6fe<\/p>\n<p>Au\u00dferdem wurden Arbeitsgruppen zu folgenden Themen gebildet:<\/p>\n<p>\u00b7 Zerst\u00f6rung und Kunstraub<br \/>\n\u00b7 Urbanes Wachstum<br \/>\n\u00b7 Erhalt, Konservierung und Restaurierung von Monumenten<br \/>\n\u00b7 Dokumentation<br \/>\n\u00b7 \u00d6kologie<br \/>\n\u00b7 Tourismus<br \/>\n\u00b7 Training-Programme, neue Medien und offene Lernprogramme<\/p>\n<p>Das Symposion endete mit der Verabschiedung von Ergebnissen der einzelnen Arbeitsgruppen sowie Empfehlungen f\u00fcr eine Weltkulturerbeausstellung zur EXPO 2000 und die Ziele des Hornemann Instituts. Daraus ergab sich aus Sicht der einzelnen Fachgebiete ein sehr spezifisches Aufgabenprofil f\u00fcr das Institut, welches Grundlage f\u00fcr die weiteren Planungen und die Installation als Dauereinrichtung ist. Die Aufgaben des Hornemann Instituts sollen im einzelnen sein:<\/p>\n<p>1. Weiterbildungsangebote im Fernstudium f\u00fcr Restauratoren<br \/>\n2. Sammeln und praxisorientiertes Aufbereiten von Forschungsergebnissen<br \/>\n3. \u00dcbertragen von Ergebnissen von High-Tech Restaurierung in die Alltagspraxis<br \/>\n4. Erg\u00e4nzung bestehender Datenbanken, ausgerichtet auf die verschiedenen Spezialgebiete<br \/>\n5. Aufbau eines weltweiten Experten- und Qualifizierungs-Netzwerks<br \/>\n6. Entwicklung von Trainingseinheiten in Multimedia-Formaten<br \/>\n7. Aufbau eines Experten-Netzwerks f\u00fcr museologische Fragen<br \/>\n8. Entwicklung von Weiterbildungsmodulen zu ausgew\u00e4hlten Fragen der Museologie<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Presseecho: Pressemappe ist beigef\u00fcgt.<br \/>\nDas Umweltbundesamt hat eine Dokumentation zum Kulturerbe-Symposium erhalten.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das Symposion war ein sehr wichtiger Meilenstein f\u00fcr die interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit in Sachen Erhalt des Weltkulturerbes und legte die Grundlage f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Arbeit des Homemann Instituts.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Nachhaltige Entwicklung ist seit der Rio-Deklaration und der Agenda 21 zum Schl\u00fcsselwort f\u00fcr globalen Umweltschutz und zukunftsorientierte Entwicklungspartnerschaft geworden. Ziel des Symposions war es, diesen Leitgedanken auf den Erhalt des Weltkulturerbes anzuwenden und Perspektiven f\u00fcr die Zeit nach der Jahrtausendwende aufzuzeigen. 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