{"id":19946,"date":"2023-07-13T15:14:36","date_gmt":"2023-07-13T13:14:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/11354-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:14:38","modified_gmt":"2023-07-13T13:14:38","slug":"11354-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/11354-01\/","title":{"rendered":"Umweltdiskurs zur Weltausstellung Expo 2000 &#8211; Darstellung von innovativen Projekten im Bereich Umwelt und Energie auf EXPO-Veranstaltungen als Beitrag zur Popularisierung von Umweltwissen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Dem Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung auf der Grundlage der Agenda 21, dessen Inhalte in der allgemeinen \u00d6ffentlichkeit weithin unbekannt sind, fehlt es bislang an popul\u00e4ren konkreten Umsetzungsbeispielen. Die Weltausstellung EXPO 2000 m\u00f6chte ihr Thema Mensch-Natur-Techik an der Agenda 21 orientieren. Um den hierf\u00fcr notwendigen Umweltwissenstransfer in eine breite \u00d6ffentlichkeit gezielt zu optimieren, sollen bereits im Vorfeld der Weltausstellung umweltbezogene Veranstaltungen als spezi-fisch didaktische Lernorte zur Popularisierung von Umweltwissen durchgef\u00fchrt werden. F\u00fcr die Deutsche Bundesstiftung Umwelt besteht die besondere Chance, auf diesen EXPO-Veranstaltungen die besten ihrer innovativen F\u00f6rderprojekte durch eine fachgerechte Auswahl und Didaktik einem breiten Publikum vorzustellen und damit ihr F\u00f6rderanliegen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Auswahl der besten Projekttr\u00e4ger der Umweltstiftung erfordert im Hinblick auf  ein wirksames Vermittlungskonzept f\u00fcr die o.g. Veranstaltungen eine besondere sachbezogene Begleitung und Koordinierung, welche durch die Projekttr\u00e4gerin erfolgen werden.<br \/>\nDie konsequente Realisierung eines umweltp\u00e4dagogischen Lernprogramms, welches impliziert, da\u00df ver\u00e4nderte Umwelteinstellungen in der Gesellschaft zu neuen Verhaltensmustern f\u00fchren k\u00f6nnen, verlangt eine gut durchdachte Anwendung spezifischer didaktischer Pr\u00e4sentationsformen.<br \/>\nZur Projektdurchf\u00fchrung werden deshalb Umwelt- und Energieprojekte zun\u00e4chst ausgew\u00e4hlt und thematisch geb\u00fcndelt und anschlie\u00dfend f\u00fcr geeignete expobezogene Veranstaltungen zur Popularisierung und Realisierung des o.g. Umweltwissenstransfers aufbereitet. Unter Ber\u00fccksichtigung der aktuellen wissenschaftlichen Umweltinformations- und Umweltbildungsstrategien, die durch entsprechende Literarturrecherche und den Besuch in Wissenschaftszentren im In- und Ausland erarbeitet werden, werden gemeinsam mit dem Projekttr\u00e4ger inhaltliche und konzeptionelle Darstellungsformen zur Popularisierung seiner konkreten nachhaltigen Umweltl\u00f6sungen entwickelt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die an repr\u00e4sentativen Zielgruppen und an die breitere \u00d6ffentlichkeit orientierten Veranstaltungen sind ein bew\u00e4hrter Ansatz, um beispielhafte Projekte zu popularisieren und bereits im Vorfeld der Weltausstellung in den \u00f6ffentlichen Dialog zu bringen. Aus diesem Grund hat die Umweltstiftung entschieden, eine eigene Veranstaltungsreihe mit verschiedenen bundesweiten Kooperationspartnern durchzuf\u00fchren. Sie tr\u00e4gt den Titel Umwelt im Dialog &#8211; Veranstaltungen der Deutschen Budesstiftung Umwelt zur Expo 2000 und erstreckt sich \u00fcber den Zeitraum vom Herbst 1998 bis voraussichtlich zum Herbst 2000. Ziel der Reihe ist es, die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit den Umweltressourcen am Beispiel ausgew\u00e4hlter Handlungsfelder, die auch die wesentlichen Themenschwerpunkte der Umweltstiftung und zentrale Themen  der Weltausstellung ber\u00fccksichtigen, einem breiteren Publikum zu vermitteln und anhand beispielhafter Projekte neue Wege eines umweltgerechten Verhaltens zu konkretisieren.<\/p>\n<p>Die Auftaktveranstaltung Neue Wege zum Klimaschutz ist die erste Veranstaltung, die die Umweltstiftung in Kooperation mit der Nieders\u00e4chsischen Energie-Agentur vom 19.-21.11.98 durchf\u00fchrt. Die erste Veranstaltung soll die Machbarkeit des Klimaschutzes vermitteln. \u00dcbergeordnetes Ziel ist es, vorbildliche innovative Projekte, insbesondere der Umweltstiftung, und gelungene Umweltkooperationen auf informative und unterhaltsame Weise einem breiten Publikum zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentation der vom Veranstalter ausgew\u00e4hlten Projektbeitr\u00e4ge soll in eine Erlebnisausstellung eingebettet werden, die folgende drei Elemente bietet:<br \/>\n\u00b7 einen Besucherparcours, der die zentralen Handlungsfelder im Klimaschutz in einzelne Ausstellungsbereiche gruppiert<br \/>\n\u00b7 eine B\u00fchnengestaltung f\u00fcr ein eigens entwickeltes interaktives Begleitprogramm<br \/>\n\u00b7 ein integriertes Caf\u00e9, das der Kommunikation und Begegnung dient.<br \/>\nMit Hilfe zielgruppenorientierter Kommunikationsmittel, wie Multimedia, interaktive Exponate, Experimente etc. sollen der Umweltwissentransfer geleistet und L\u00f6sungen popularisiert werden.Die Veranstalter \u00fcbernehmen diesbez\u00fcglich die Kosten f\u00fcr die Rahmengestaltung und die Grundmiete der Projektpartner. Verbrauchsabh\u00e4ngige Kosten der Partner sind davon ausgenommen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Zur Ermittlung der am besten geeigneten Projektbeispielen f\u00fcr die Erlebnisausstellung haben die Veranstalter Ausschreibungsunterlagen erstellt, die folgenden Aufbau umfassen:<br \/>\n\u00b7 Rahmenbedingungen und erforderliche Projektkriterien f\u00fcr die kostenlose Teilnahme an der Veranstaltung<br \/>\n\u00b7 Detailinformationen \u00fcber die Ablaufplanung, die Serviceleistungenund die Kostensituation<br \/>\n\u00b7 Vorgedruckte Ausstellerbewerbung mit umfassenden Anfragen zu Inhalt und Botschaft der Projekte, zur Form und Gestaltung der Pr\u00e4sentation, zu den Kommunikationsma\u00dfnahmen und Zielgruppen.<br \/>\nZiel der R\u00fcckantwort ist es, aus den Angaben und beigef\u00fcgten Materialien im Ramen einer Jury die bundesweit besten Beispielen auszuw\u00e4hlen. Die Medienwirksamkeit hinsichtlich Fach- und Publikumsmedien der vorgeschlagenen Projekte spielt dabei eine herausgehobene Rolle.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Ausschreibungsunterlagen sind bundesweit an 260 potentielle Aussteller und Projektpartner verschickt worden, davon wurden 60 Unterlagen an intern vorausgew\u00e4hlte Stiftungspartner verschickt. Der R\u00fccklauf der Ausstellerbewerbung bel\u00e4uft sich auf insgesamt 86 eingesandten Bewerbungen (33%). Von den 60 versandten Unterlagen an Projekttr\u00e4ger der Stiftung haben sich 26 Projekttr\u00e4ger r\u00fcckgemeldet (43%).<br \/>\nIn Hinblick darauf, da\u00df es sich bei der geplanten Auftaktveranstaltung um eine Erstveranstaltung handelt, ist die bundesweite Resonanz auf die Ausschreibung sowohl quantitativ als auch qualitativ sehr positiv zu bewerten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Dem Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung auf der Grundlage der Agenda 21, dessen Inhalte in der allgemeinen \u00d6ffentlichkeit weithin unbekannt sind, fehlt es bislang an popul\u00e4ren konkreten Umsetzungsbeispielen. Die Weltausstellung EXPO 2000 m\u00f6chte ihr Thema Mensch-Natur-Techik an der Agenda 21 orientieren. 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