{"id":19945,"date":"2024-11-27T10:34:14","date_gmt":"2024-11-27T09:34:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/11308-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:34:17","modified_gmt":"2024-11-27T09:34:17","slug":"11308-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/11308-01\/","title":{"rendered":"Kolloquim 1997 &#8211; Motivation von Jugendlichen zur Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich umwelt- und gesundheitsfreundliches Verfahren und Produkte"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Motivierung von Jugendlichen, sich mit Fragen der Umwelttechnik zu besch\u00e4ftigen und eigene Forschungsvorhaben auf diesem Gebiet durchzuf\u00fchren. Begabten Jugendlichen sollen durch eine kontinuierliche Betreuung vertiefende Kenntnisse im Bereich der Umwelttechnik vermittelt werden und sie in der Berufsorientierung hin auf eine T\u00e4tigkeit im wissenschaftlich-technischen Sektor best\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIm Bereich der Umwelttechnik l\u00e4\u00dft sich ein Defizit bei der Besch\u00e4ftigung von Jugendlichen mit diesem wichtigen Thema konstatieren. Diesem Mangel wurde durch ein mehrgleisiges, aufeinander aufbauendes L\u00f6sungskonzept miteinander vernetzter Ma\u00dfnahmen begegnet. Zun\u00e4chst wurden die Jugendlichen durch das Ausloben eines Sonderpreises Umwelttechnik auf allen Ebenen des Wettbewerbs Jugend forscht (Regional-, Landes- und Bundesebene) ermutigt, Forschungsvorhaben aus dem Bereich Umwelttechnik zum Wettbewerb einzureichen. Daneben wurden Teilnehmer, die sich durch gute Arbeiten qualifiziert hatten, zu weiterf\u00fchrenden Kolloquien eingeladen oder konnten sich durch Forschungspraktika in wissenschaftlichen Einrichtungen \u00fcber den aktuellen Forschungsstand und die Methodik wissen-schaftlichen Arbeitens informieren. Der Dialog mit profilierten Fachwissenschaftlern wirkte dabei positiv auf die sp\u00e4tere Berufsorientierung der Jugendlichen. Die jungen Nachwuchswissenschaftler wurden animiert, sich nicht nur punktuell, sondern \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume mit Problemen der Umwelttechnologie zu befassen. Dabei entstehende Neuentwicklungen wurden durch Hilfestellung bei der Anmeldung eines Patentes unterst\u00fctzt.<br \/>\nDie Umwelt kennt keine Grenzen, daher sind Umweltprobleme nur im europ\u00e4ischen Ma\u00dfstab l\u00f6sbar. In Zusammenarbeit mit der Initiative Europas Jugend forscht f\u00fcr die Umwelt wurde der Rahmen der Aktivit\u00e4ten deshalb auch auf Jugendliche aus dem Ausland ausgedehnt, die ebenfalls zu den Kolloquien eingeladen wurden. Thematische Schwerpunkte dieser Veranstaltungen waren der paneurop\u00e4ische Erfah-rungsaustausch und die Vermittlung von L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Umweltfragen, wobei die deutschen Verh\u00e4ltnisse und Erfahrungen als Beispiel dienten.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Ausweitung des Ma\u00dfnahmekataloges, aufbauend auf dem Sonderpreis Umwelttechnik als Ausgangspunkt, hat zu einer verst\u00e4rkten Hinwendung der Teilnehmer des Wettbewerbs Jugend forscht mit dem Forschungsgebiet Umwelttechnik beigetragen. Das gesetzte Ziel wurde damit erreicht. Durch die neuen Aktivit\u00e4ten wurde die Besch\u00e4ftigung mit diesem Thema vertieft. Den Jugendlichen konnten durch die Internationalen Kolloquien und die Forschungspraktika vertiefende Informationen vermittelt werden. Das Einbeziehen von ausl\u00e4ndischen Jugendlichen hatte f\u00fcr die deutschen Teilnehmer zudem die positive Auswirkung, dass der Blick \u00fcber den eigenen r\u00e4umlichen Horizont erweitert wurde und sich ein Perspektivenwechsel einstellte, der zu einer weiteren Besch\u00e4ftigung mit dem Thema animiert. Durch die Erstattung der Patentanmeldegeb\u00fchren wurde der erste Schritt in Richtung auf eine Verwertung der Forschungsergebnisse in der Praxis getan. Erst dann kann eine Umweltentlastung auch wirklich realisiert werden. Der Sonderpreis Umwelttechnik hat sich mittlerweile fest im Wettbewerbsprogramm etabliert.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Der Sonderpreis Umwelttechnik wurde in allen Brosch\u00fcren und Informationsbl\u00e4ttern des Wettbewerbs Jugend forscht erw\u00e4hnt. Diese werden allj\u00e4hrlich an alle weiterf\u00fchrenden Schulen im Bundesgebiet versandt. Zus\u00e4tzlich wurde der Preis sowie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt als Preisstifter auf allen Wettbewerben w\u00e4hrend der Feierstunde genannt. Informationen \u00fcber den Preis und die Aktivit\u00e4ten des Antrages sind auch im Internet abrufbar. Bei den Messeauftritten wurde auf den Schautafeln auf den Sonderpreis Umwelttechnik hingewiesen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das F\u00f6rderprojekt hat bewiesen, dass mit den vorgeschlagenen Ma\u00dfnahmen Jugendliche motiviert werden k\u00f6nnen, sich mit dem Thema Umwelttechnik zu besch\u00e4ftigen. Die Aktionen sollten in den kommenden Jahren weitergef\u00fchrt und nach M\u00f6glichkeit noch erg\u00e4nzt werden, um eine kontinuierliche F\u00f6rderung zu gew\u00e4hrleisten und die Berufsorientierung nachhaltig auf dieses Themengebiet zu lenken. W\u00fcnschenswert w\u00e4re eine st\u00e4rkere Ausrichtung auf die Wissensvermittlung vor der Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht, um Anregungen f\u00fcr neue Arbeiten zu geben und Wissensl\u00fccken bei den Jugendlichen aufzuf\u00fcllen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Motivierung von Jugendlichen, sich mit Fragen der Umwelttechnik zu besch\u00e4ftigen und eigene Forschungsvorhaben auf diesem Gebiet durchzuf\u00fchren. Begabten Jugendlichen sollen durch eine kontinuierliche Betreuung vertiefende Kenntnisse im Bereich der Umwelttechnik vermittelt werden und sie in der Berufsorientierung hin auf eine T\u00e4tigkeit im wissenschaftlich-technischen Sektor best\u00e4rkt werden. 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