{"id":19940,"date":"2023-07-13T15:14:22","date_gmt":"2023-07-13T13:14:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/10971-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:14:23","modified_gmt":"2023-07-13T13:14:23","slug":"10971-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/10971-01\/","title":{"rendered":"Workshop: Steigerung des W\u00e4rme\u00fcbergangs in Apparaten im Hinblick auf rationelle Energieverwendung und Emissionsminderung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Eine Erh\u00f6hung des W\u00e4rme- und Stoffaustausches in verfahrenstechnischen Apparaten f\u00fchrt zu Proze\u00dfverbesserungen, bei denen Material eingespart und umweltbelastende Emissionen reduziert werden. Zu diesem Zweck m\u00fcssen Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der konvektiven W\u00e4rme- und Stoff\u00fcbertragung Einzug in die industrielle Praxis finden. Hohe Kosten in der Entwicklung verbesserter W\u00e4rme\u00fcbertragungsfl\u00e4chen und ein begrenzter Kenntnisstand in der zumeist mittelst\u00e4ndischen Industrie hemmen die schnelle Umsetzung neuer Entwicklungen.<br \/>\nVor diesem Hintergrund lag das Ziel des eint\u00e4gigen Workshops am 27.11.1996 in einem konkreten Erfahrungsaustausch mit den Herstellern von w\u00e4rme- bzw. stoffaustauschenden Apparaten. Dazu sollten neueste Entwicklungen im Sinne eines Technologietransfers Hochschule &#8211; Industrie pr\u00e4sentiert und Informationsl\u00fccken geschlossen werden. Es besteht die berechtigte Hoffnung, da\u00df der Workshop nachhaltige Impulse und konkrete Zusammenarbeitsprojekte f\u00fcr verbesserte w\u00e4rme- und stoff\u00fcbertragende Apparate liefert.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenZum Abbau von Informationsdefiziten und zum Transfer des \u00fcber mehrere Jahre akkumulierten Wissens der Hochschule, kommt der direkten Diskussion mit den zumeist mittelst\u00e4ndischen Herstellern auf dem Workshop besondere Bedeutung zu. In der Vorbereitungsphase des Workshops sollten neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der W\u00e4rme- und Stoff\u00fcbertragung durch Str\u00f6mungsbeeinflussung allgemein verst\u00e4ndlich aufbereitet, gegliedert und pr\u00e4sentiert werden.<br \/>\nUm der gef\u00e4cherten Produktpalette der Industrie und den unterschiedlichen technischen Spezifikationen Rechnung zu tragen, gliederte sich der Workshop im mehrere Vortragssitzungen und Diskussionrunden. Daneben bot eine begleitende Ausstellung Gelegenheit, sich zu informieren. Im Anschlu\u00df an den Workshop sollten die Ergebnisse in einem Tagungsbericht zusammengefa\u00dft und verschickt werden.<br \/>\nEin Ziel des Workshops war es weiterhin, konkrete Zusammenarbeiten und Projekte mit der Industrie zu definieren.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Der Workshop umfa\u00dfte eine Einf\u00fchrung in die allgemeinen Grundlagen, drei Vortragsveranstaltungen und zwei Diskussionsrunden. Daneben blieb noch ausreichend Zeit, um industrieorientierten Problemen in Einzelgespr\u00e4chen nachzugehen. Ein Fragebogen wurde ausgeteilt, um die Ergebnisse der eint\u00e4gigen Veranstaltung zu analysieren.<br \/>\nDie drei Vortr\u00e4ge befa\u00dften sich mit folgenden Themen<\/p>\n<p>&#8211; Einflu\u00df gewellter Oberfl\u00e4chen auf den W\u00e4rme\u00fcbergang und den Druckverlust;<br \/>\n&#8211; das Potential von Wirbelerzeugern als Werkzeug zur Beeinflu\u00dfung von Str\u00f6mungen und W\u00e4rme\u00fcbergang;<br \/>\n&#8211; M\u00f6glichkeit zur gezielten W\u00e4rme\u00fcbergangssteigerung durch kiemenschnittartige St\u00e4nzpr\u00e4gungen.<\/p>\n<p>Neben den drei Vortragsreihen wurden in zwei Diskussionsrunden einmal der Verschmutzungsneigung durch Einbauten (Fouling) unter Leitung von Herrn Professor Leiner und der Rolle von Material und F\u00fcgeverfahren auf den Wirkunsgrad von W\u00e4rme\u00fcbertragern unter Leitung von Herrn Behle nachgegangen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Im Anschlu\u00df an den Workshop wurden die gesamten Vortragsreihen und Diskussionsrunden in einem Tagungsband zum Workshop zusammengefa\u00dft und aufgelegt. In Verbindung mit einer Teilnehmerliste sind diese an alle Firmen, die sich im Vorfeld zum Workshop angemeldet haben, verschickt worden. Daneben haben mittlerweile weitere Firmen und Institute um die Unterlagen zum Workshop gebeten.<br \/>\nAls freie Journalistin hat Frau von der Weiden an dem Workshop teilgenommen und wird dar\u00fcber in Fachzeitschriften berichten.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend l\u00e4\u00dft sich der Wunsch der Industrie nach einer sehr praxisnahen Ausrichtung derartiger Workshops anhand der Ergebnisse des Fragebogens klar festhalten. Dies zeigt sich an der positiven Resonanz auf die hier vermittelten Vortragreihen, dem Interesse an Problemen hinsichtlich Verschmutzung oder an dem Wunsch einer verst\u00e4rkten Einbeziehung industrieller Erfahrungen f\u00fcr die Zukunft.<br \/>\nDie Teilnehmerstruktur deutet darauf hin, da\u00df das prim\u00e4re Ziel in der Weiterbildung gesehen wurde. Der Workshop spielte somit st\u00e4rker als beabsichtigt die Rolle einer Weiterbildungsveranstaltung. Demzufolge sollten eine optimierte Zusammenarbeit Hochschule &#8211; Industrie und eine Erweiterung des Teilnehmerkreises im Vordergrund f\u00fcr zuk\u00fcnftige Workshops stehen. Hierbei mu\u00df gezielt versucht werden, die aktive Mitarbeit von Seiten der Industrie zu gewinnen. Dies kann zur genauen Fixierung von konkreten Themen und Inhalten zuk\u00fcnftiger Workshops \u00e4hnlichen Inhaltes eingesetzt werden.<br \/>\nWeiterhin sollte die Ank\u00fcndigung und Verbreitung der Inhalte des Workshops im Vorfeld noch erweitert werden. Die sehr positive Resonanz auf einen ersten Workshop dieser Art zeigt die Richtigkeit des eingeschlagenen Konzeptes<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Eine Erh\u00f6hung des W\u00e4rme- und Stoffaustausches in verfahrenstechnischen Apparaten f\u00fchrt zu Proze\u00dfverbesserungen, bei denen Material eingespart und umweltbelastende Emissionen reduziert werden. Zu diesem Zweck m\u00fcssen Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der konvektiven W\u00e4rme- und Stoff\u00fcbertragung Einzug in die industrielle Praxis finden. 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