{"id":19932,"date":"2023-07-13T15:14:07","date_gmt":"2023-07-13T13:14:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/10640-08\/"},"modified":"2023-07-13T15:14:08","modified_gmt":"2023-07-13T13:14:08","slug":"10640-08","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/10640-08\/","title":{"rendered":"\u00d6kologische Siedlungsplanung Bremen-Lilienthal (Programm des Kuratoriums zur \u00f6kologisch orientierten Siedlungsplanung, hier Kategorie \u00d6kosiedlung)"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In der Gemeinde Lilienthal (Stadtrand von Bremen) soll eine von den sp\u00e4teren Bewohnern und Bewohnerinnen selbst initiierte und gestaltete \u00d6kosiedlung mit 60 bis 90 Wohneinheiten entstehen, in der verdichtete Bebauung in Verbindung mit Eigeninitiative bei der Gestaltung der H\u00e4user und Freifl\u00e4chen den Anspr\u00fcchen von Bauwilligen nach Individualit\u00e4t bei gleichzeitiger Ber\u00fccksichtigung \u00f6kologischer Standards gerecht werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden\u00b7 Erarbeitung eines Kriterienkatalogs anhand des g\u00fcltigen Bebauungsplans f\u00fcr die einzelnen Baufenster bei gleichzeitiger Ber\u00fccksichtigung der anzuwendenden \u00f6kologischen Kriterien. Hierzu m\u00fcssen Argumentationsmaterialien erstellt werden, die f\u00fcr Bauinteressenten einen Einstieg in das Wohn- und Lebensprojekt erm\u00f6glichen.<br \/>\n\u00b7 Aufbau einer Beratungsstruktur und Betreuung von Bauwilligen.<br \/>\n\u00b7 Erarbeitung einer Datenbank f\u00fcr Experten (Architekten; Bautr\u00e4ger etc.), um die \u00f6kologischen Bereiche realisieren zu k\u00f6nnen (inkl. Besichtigung anderer Vorhaben),<br \/>\n\u00b7 Kontakte zwischen Bauwilligen; Architekten und Bautr\u00e4gern.<br \/>\n\u00b7 Ableitung von Checklisten, die in einer ersten Grobeinsch\u00e4tzung die L\u00fccke zwischen individuellem Anspruch und projektimmanenten Kriterien schlie\u00dfen.<br \/>\n\u00b7 Begleitung und Moderation der Gruppenfindung, um Schwerpunktsetzungen f\u00fcr die Baufenster zu erm\u00f6glichen.<br \/>\n\u00b7 Evaluation der ersten Bauschritte und Erstellung von Erfahrungsberichten f\u00fcr die weiteren Umsetzungsphasen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das erwartete Ergebnis dieses Projekts hebt sich insofern von anderen ab, als hier versucht werden soll, die im B-Plan festgelegten \u00f6kologischen Ma\u00dfnahmenschwerpunkte in den Bereichen St\u00e4dtebau, Energie, Hochbau, Verkehr, Wasser\/Abwasser, Boden\/Freifl\u00e4che, Klima\/Luft, und Abfall gemeinsam mit den sp\u00e4teren Bewohnerinnen umzusetzen.<br \/>\nInteressant wird dabei sein, wie die individuellen Anspr\u00fcche der Bauwilligen in das Gesamtkonzept der \u00d6kosiedlung einflie\u00dfen k\u00f6nnen. Gerade der Ansatz der jeweils charakteristischen Baufenster er\u00f6ffnet die Chance, da\u00df sich Gleichgesinnte finden und ihre Vorstellungen auch realisieren k\u00f6nnen.<br \/>\nDas Projekt wird die Frage l\u00f6sen, ob solche sozial\u00f6kologischen Projekte \u00fcberhaupt umgesetzt werden k\u00f6nnen und nicht nach der Planung wieder zu den Akten gelegt werden (Beispiel: Autofreies Wohnen im Hollerland). Ob dieser Ansatz auch langfristig Erfolg haben wird, ist nicht mehr Gegenstand dieses Projekts, wird aber vom Tr\u00e4gerverein intensiv weiterverfolgt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Dieses Projekt steht und f\u00e4llt mit der Anzahl der Bauinteressenten, die noch f\u00fcr dieses Projekt gewonnen werden k\u00f6nnen. Die Gr\u00fcnderv\u00e4ter und -m\u00fctter haben mittlerweile eine mehr als 6-j\u00e4hrige Geschichte, die es Neueinsteigern enorm schwer macht, sich in dieses prozessorientierte Projekt einzubringen. Es ist deshalb notwendig eine Form der \u00d6ffentlichkeitsarbeit zu finden, die die Hemmschwellen f\u00fcr Neue abbaut und gleichzeitig den Schwei\u00df der Alten ber\u00fccksichtigt. Zudem verlangen gerade innovative Projekte nicht nur nach einer professionellen Au\u00dfendarstellung, sondern nach einem durchdachten Gesamtkonzept. Dieses gilt es zu entwickeln.<br \/>\nTeilerfolge m\u00fcssen sich demnach nahtlos in dieses Gesamtkonzept einf\u00fcgen. Die Pr\u00e4sentation mu\u00df ein einheitliches CI (corporate identity) verk\u00f6rpern. Aufgrund der vielen kleinen Schritte (inklusive der R\u00fcckschritte) ist dies bis jetzt unterblieben.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Jedes Projekt steht und f\u00e4llt mit den Menschen, die es auch umsetzen. Um zu zeigen, da\u00df ein sozial\u00f6kologisches Projekt auch in Zeiten eines rollback in der Umweltfrage funktionieren kann, mu\u00df der Schwerpunkt dieses Projekts darin liegen, gen\u00fcgend Menschen zu finden, die das anspruchsvolle Ma\u00dfnahmenpaket auch umsetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In der Gemeinde Lilienthal (Stadtrand von Bremen) soll eine von den sp\u00e4teren Bewohnern und Bewohnerinnen selbst initiierte und gestaltete \u00d6kosiedlung mit 60 bis 90 Wohneinheiten entstehen, in der verdichtete Bebauung in Verbindung mit Eigeninitiative bei der Gestaltung der H\u00e4user und Freifl\u00e4chen den Anspr\u00fcchen von Bauwilligen nach Individualit\u00e4t bei gleichzeitiger Ber\u00fccksichtigung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[60,47,2422,51,52,53],"class_list":["post-19932","projektdatenbank","type-projektdatenbank","status-publish","hentry","tag-bremen","tag-klimaschutz","tag-landnutzung","tag-ressourcenschonung","tag-umweltforschung","tag-umwelttechnik"],"meta_box":{"dbu_projektdatenbank_az_ges":"10640\/08","dbu_projektdatenbank_medien":"","dbu_projektdatenbank_pdfdatei":"10640-08.pdf","dbu_projektdatenbank_bsumme":"54.708,23","dbu_projektdatenbank_firma":"Raum & Leben e. 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