{"id":19855,"date":"2023-07-13T15:13:20","date_gmt":"2023-07-13T13:13:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/09379-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:13:20","modified_gmt":"2023-07-13T13:13:20","slug":"09379-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/09379-01\/","title":{"rendered":"Dauerhafte Sicherung der F\u00e4higkeit von Unternehmen zur weiteren \u00f6kologischen Optimierung auf dem KMU-Sektor"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In einer Reihe von Unternehmen ist in einer ersten Phase die Implemenation einer \u00f6kologischen Unternehmenspolitik weitestgehend abgeschlossen. Die sich daraus ergebenen Ma\u00dfnahmen haben h\u00e4ufig zu Kostensenkungsm\u00f6glichkeiten gef\u00fchrt. Die Ma\u00dfnahmen dieses Typus sind in Unternehmen, die sich seit Jahren um eine betriebliche Umweltpolitik bem\u00fchen, jedoch inzwischen weitgehend abgearbeitet. Damit sind auch die einhergehenden Umweltentlastungspotentiale weitgehend ersch\u00f6pft. Die Realisierung weiterer Umweltentlastungspotentiale setzt aber in einer zweiten Phase die Entwicklung und Aktivierung endogener organisatorischer und kultureller Potentiale voraus. Gerade bei klein- und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen, die bereits eine erste Impementationsphase abgeschlossen haben, zeigen sich Defizite in der Schaffung der ben\u00f6tigten Voraussetzungen. Ziel dieses Projektes ist es daher, die dauerhafte Sicherung der F\u00e4higkeiten zu Umweltentlastungsbeitr\u00e4gen insbesondere von klein- und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen zu er\u00f6rtern. Auf dieser Grundlage k\u00f6nnen nur Unternehmen an dem Projekt teilnehmen, die eine erste Implementationsphase einer \u00f6kologischen Unternehmenspolitik bereits abgeschlossen haben.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIn einem ersten Arbeitschritt des Projektes werden zehn Fallstudien in Unternehmen durchgef\u00fchrt, die bereits seit Jahren ein besonderes Engagement im Umweltschutz ausweisen und bei deren Fortf\u00fchrung aber auch Probleme aufgetreten sind. Anhand dieser Fallstudien soll eine Ist-Analyse erstellt werden. In einer n\u00e4chsten Phase werden anhand der sich aus der Ist-Analyse ergebenden Fragestellungen in drei Firmen Tiefenstudien durchgef\u00fchrt. Daran soll sich eine Ausarbeitung eines Ma\u00dfnahmenkonzeptes anschlie\u00dfen. Die Erarbeitung der Ma\u00dfnahmen soll in direkter Kooperation mit den beiteiligten Unternehmen erfolgen. Anschlie\u00dfend soll eine Evaluierung der Ma\u00dfnahmen stattfinden. Das erarbeitete Material soll sowohl in einem publizistisch aufbereiteten Leitfaden als auch in einem wissenschaftlichen Endbericht dargestellt werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Auf Grundlage der im Projekt erstellten elf Fallstudien wurde eine Methodik zur Ist-Analyse der weichen Faktoren im Umweltschutz erstellt. Es haben sich folgende Faktoren als wesentlich zur Aktivierung und Entwicklung organisatorischer und kultureller Potentiale im Umweltschutz herauskristallisiert: Unternehmensbezogene Visionen, umweltschutzbezogene Unternehmensziele, umweltschutzbezogene Innovationen, Organisationsstruktur im Umweltschutz, Partizipation, umweltschutzbezogene Information, umweltschutzbezogene Kommunikation, Qualifikation im Umweltschutz sowie Motivation.<br \/>\nIn einer ersten Analyse wurden diese Faktoren in den beteiligten Unternehmen gemessen und das unternehmensspezifische Profil anhand einer Merkmalsspinne dargestellt.<br \/>\nIn einem ersten Workshop wurde den Unternehmen die Ergebnisse dieser Ist-Analyse pr\u00e4sentiert.<br \/>\nIm Anschlu\u00df daran wurden m\u00f6gliche weitere Entwicklungsrichtungen der Methodik diskutiert.<br \/>\nIm zweiten Teil des Projektes wurde, auf Grundlage der im ersten Teil des Projektes entwickelten Ist-Analyse, eine Methodik erarbeitet, um von der erstellten Ist-Analyse hin zu einer Ma\u00dfnahmenplanung zu gelangen. Diese Methodik mu\u00dfte sowohl den unterschiedlichen Entwicklungsstand der beteiligten Unternehmen als auch die spezifische Problematik von klein- und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen ber\u00fccksichtigen.<br \/>\nUm dies zu gew\u00e4hrleisten wurden in drei der beteiligten Firmen Tiefenstudien durchgef\u00fchrt. Hier wurde jeweils vor einem gr\u00f6\u00dferen Kreis von Unternehmensvertretern die bisher erstellte Ist-Analyse diskutiert. Im Anschlu\u00df daran wurden m\u00f6gliche Entwicklungspotentiale in der Diskussion erarbeitet. Daran schlo\u00df sich eine erste Ma\u00dfnahmenplanung an.<br \/>\nAus den Erfahrungen dieser Projektschritte wurde in einer ersten Version die Methodik des soft factor assessments zur Erfassung und systematischen Weiterentwicklung weicher Faktoren im Umweltschutz entwickelt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Projektergebnisse als auch eine erste Version des soft factor assessments wurden sowohl den Projektteilnehmern als auch einer interessierten \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert. Ebenfalls wurden die Ergebnisse des Projektes in einem wissenschaftlichen Endbericht dargelegt. Die Methodik des soft factor assessment wurde in einem Leitfaden zur allgemeinen Durchf\u00fchrung erl\u00e4utert.<br \/>\nDas Projekt wurde mit seinen Ergebnissen ebenso in verschiedenen Artikeln und Vortr\u00e4gen pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Insgesamt l\u00e4\u00dft sich festhalten, da\u00df die beteiligten Unternehmen sehr gro\u00dfes Interesse an der Entwicklung einer Methodik zur Erfassung des Entwicklungsstandes der weichen Faktoren im Umweltschutz haben. Dies resultiert aus den Bem\u00fchungen, die weichen Faktoren im betrieblichen Umweltschutz zu ber\u00fccksichtigen. Oftmals fehlt es aber an einer Systematisierung.<br \/>\nAufbauend auf diesem ge\u00e4u\u00dferten Bedarf ist die ecco Unternehmensberatung nun bestrebt &#8211; ebenfalls mit der F\u00f6rderung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt &#8211; die Methodik des soft factor assessment so weiterzuentwickeln, da\u00df sie f\u00fcr jedes klein- und mittelst\u00e4ndische Unternehmen anwendbar ist, unabh\u00e4ngig davon, ob diese Unternehmen bereits betrieblichen Umweltschutz betrieben hat, oder nicht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In einer Reihe von Unternehmen ist in einer ersten Phase die Implemenation einer \u00f6kologischen Unternehmenspolitik weitestgehend abgeschlossen. Die sich daraus ergebenen Ma\u00dfnahmen haben h\u00e4ufig zu Kostensenkungsm\u00f6glichkeiten gef\u00fchrt. 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