{"id":19258,"date":"2024-11-27T10:32:54","date_gmt":"2024-11-27T09:32:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/07948-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:32:55","modified_gmt":"2024-11-27T09:32:55","slug":"07948-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/07948-01\/","title":{"rendered":"Weiterentwicklung und Erprobung einer neuartigen Brennerd\u00fcse f\u00fcr den Einsatz in Kleinfeuerungsanlagen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Zur Zeit gibt es keine wirtschaftlich vertretbare Brennstoffzerst\u00e4ubungsd\u00fcse f\u00fcr kleine \u00d6lgebl\u00e4sebrenner mit einem gro\u00dfen Leistungs-Modulationsbereich. Das Schwingst\u00f6\u00dfeld\u00fcsen-Konzept erlaubt genau dies. Deshalb soll die Schwingst\u00f6\u00dfeld\u00fcse, deren prinzipielle Funktion durch Vorversuche nachgewiesen wurde, zu einem ausgereiften Produkt fertig entwickelt werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAusgehend von den Erkenntnissen aus den Vorversuchen werden neue Schwingst\u00f6\u00dfeld\u00fcsen-Funktionsmuster mit unterschiedlichen Bauteildimensionen und Spaltgeometrien konstruiert, gefertigt und getestet. Die die Schadstoffemission bestimmenden Parameter, Brennstoffverteilung und Tropfengr\u00f6\u00dfe werden in Abh\u00e4ngigkeit vom jeweiligen Massenstrom erfa\u00dft. Insbesondere der Einflu\u00df der Oberfl\u00e4chenrauhigkeit der den Spr\u00fchspalt begrenzenden Oberfl\u00e4chen soll untersucht werden. Die daraus resultierende optimierte Konstruktion wird im Hei\u00dfbetrieb getestet. Der Einflu\u00df der Flammenstrahlung und der \u00d6lqualit\u00e4t wird untersucht. Die Werkstoffauswahl wird untersucht, um eine befriedigende Dauerstandfestigkeit zu erzielen. Es werden Prototypen konstruiert und gefertigt, welche die aus den Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse verwenden. Diese Prototypen sollen bei Brennerherstellern in regelbaren \u00d6lgebl\u00e4sebrennern getestet werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Es wurden verschiedene Schwingst\u00f6\u00dfeld\u00fcsen-Versionen ausgelegt, konstruiert, gefertigt und getestet.<\/p>\n<p>Bei den Versuchen mit der Version SSD5 gab es eine \u00dcberraschung. Bei 4,8 bar ver\u00e4nderte sich das Spr\u00fchbild v\u00f6llig. Der bisher obligatorische \u00d6lfilm am D\u00fcsenausla\u00df verschwand. Offensichtlich wurde nun der \u00d6lfilm, wie gew\u00fcnscht, direkt am Ausla\u00df zerhackt. Die Zerst\u00e4ubung verbesserte sich drastisch. Die ersten wirklich voll durchschlagenden Schwingungen waren erreicht. Die Schwingungen waren als singender Ton zu h\u00f6ren und hatten eine Frequenz von 1400 Hz. Der Durchflu\u00dfbereich, in welchem die Schwingungen stabil waren, war aber noch recht klein. Ober- und unterhalb des voll durchschwingenden Durchflu\u00dfbereiches gab es jedoch den bekannten \u00d6lfilm.<\/p>\n<p>Nachdem nun klar war, wie das Spr\u00fchbild aussieht, wenn der St\u00f6\u00dfel voll durchschwingt, sollte mit den nachfolgenden Versionen der voll durchschwingende Durchflu\u00dfbereich vergr\u00f6\u00dfert, die Schwingungsfrequenz erh\u00f6ht, die Minimalleistung verringert und die Schwingungsger\u00e4usche verringert werden.<\/p>\n<p>Mit verschiedenen Folgeversionen konnte keine Vergr\u00f6\u00dferung des voll durchschwingenden Durchflu\u00dfbereiches erreicht werden. Dies gelang schlie\u00dflich mit der Version SSD21. Mit dieser Version wurde bei einem Druck von 3,2 bar eine Minimalleistung von 40 kW erzielt. Die Maximalleistung lag bei 400 kW und wurde durch die F\u00f6rderleistung der Pumpe beschr\u00e4nkt. Damit wurde ein Regelverh\u00e4ltnis von 1:10 erreicht. Der Spr\u00fchkegel hatte einen Spr\u00fchwinkel von ca. 90\u00b0C, war gleichm\u00e4\u00dfig und hatte eine halbhohle Spr\u00fchcharakteristik, welche f\u00fcr die meisten Brennk\u00f6pfe sehr gut geeignet ist. Die maximale Tropfengr\u00f6\u00dfe wurde ermittelt mit DT = 0,2 mm. \u00dcber die minimale Tropfengr\u00f6\u00dfe lie\u00df sich keine Aussage machen, da die feinen und feinsten Tropfen fotografisch nicht mehr erfa\u00dft werden k\u00f6nnen. Die akustisch gemessene Schwingungsfrequenz lag zwischen 12 und 18 kHz und war nur als leises Rauschen wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Eine weitere Verringerung der Minimalleistung konnte w\u00e4hrend der Laufzeit des Projektes nicht erreicht werden. Deshalb konnten auch noch keine Hei\u00dftests in einem Brenner durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Durchf\u00fchrung des Projektes wird in der Presse bekanntgegeben. In der Fachzeitschrift W\u00e4rmetechnik wird \u00fcber Durchf\u00fchrung und Ergebnisse des Projektes berichtet werden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das Betriebsverhalten der Schwingst\u00f6\u00dfeld\u00fcse konnte im Verlauf dieses Projektes erheblich verbessert werden. Die erreichte Minimalleistung lag mit 40 kW jedoch noch deutlich \u00fcber dem angestrebten Wert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Zur Zeit gibt es keine wirtschaftlich vertretbare Brennstoffzerst\u00e4ubungsd\u00fcse f\u00fcr kleine \u00d6lgebl\u00e4sebrenner mit einem gro\u00dfen Leistungs-Modulationsbereich. Das Schwingst\u00f6\u00dfeld\u00fcsen-Konzept erlaubt genau dies. 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