{"id":19235,"date":"2023-07-13T15:13:01","date_gmt":"2023-07-13T13:13:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/08823-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:13:01","modified_gmt":"2023-07-13T13:13:01","slug":"08823-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/08823-01\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Bioabfallverwertung (1): Verbreitung der Ergebnisse der Projekte zur Entwicklung und Anwendung neuer Produkte auf Kompostbasis in der gartenbaulichen Praxis"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Anwendungskonzepte f\u00fcr Komposte fehlen ebenso wie Komposte, die die Qualit\u00e4tsanspr\u00fcche im Gartenbau erf\u00fcllen. Erforderlich sind spezifische Kompostqualit\u00e4ten je nach Anwendungszweck. Zur richtigen Anwendung fehlen zus\u00e4tzlich praxisorientierte Informationen und Erkenntnisse zur Absicherung der Kulturf\u00fchrung. Die Projekte der Kooperationspartner leisten einen wesentlichen Beitrag zur gezielten Kompostanwendung im Gartenbau<br \/>\nDie Ergebnisse sollen ausgewertet und aufbereitet in die g\u00e4rtnerische Praxis verbreitet werden. Damit soll die Akzeptanz f\u00fcr den Einsatz spezifischer Komposte gef\u00f6rdert werden.<br \/>\nWunsch der Umweltstiftung ist es, alle gartenbaulich relevanten Projekte des Themenbereiches 1 mit aufzubereiten und in die Ver\u00f6ffentlichung einzubeziehen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenZu Beginn erfolgt eine Ver\u00f6ffentlichung \u00fcber Ziele und Inhalte der einzelnen Projekte als \u00dcbersicht im ZVG-Gartenbau Report, der an alle Mitgliedsbetriebe der regionalen und fachlichen Mitgliedsorganisationen des Zentralverbandes Gartenbau geht. F\u00fcr Herbst 1996 ist die Vorstellung aller Projekte, ihrer Zielsetzungen und Auswirkungen f\u00fcr den Gartenbau vorgesehen.<br \/>\nW\u00e4hrend der Projektlaufzeit soll eine Zwischeninformation mit ersten Ergebnissen und Tendenzen ebenfalls im ZVG-Gartenbau Report erscheinen.<br \/>\nNach Projektabschluss erfolgt eine Publikation mit anwendungsbezogenen Aussagen der Projektergebnisse unter Federf\u00fchrung des ZVG. Die Ergebnisse werden in einem Heft zusammengefasst, das \u00fcber den Gartenbau Report in Gartenbaubetriebe verteilt wird.<br \/>\nMit der Publikation sollen die Kooperationspartner gemeinsam ihre Ergebnisse in einem Fachpresse-Forum auch der breiten Fach\u00f6ffentlichkeit vorstellen.<br \/>\nSeminare f\u00fcr G\u00e4rtner und G\u00e4rtnerinnen in der Bildungsst\u00e4tte des Deutschen Gartenbaues in Gr\u00fcnberg, veranstaltet vom ZVG, sollen fachliche Informationen \u00fcber die neuen Erkenntnisse direkt f\u00fcr die Praxis nutzbar machen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt richtete zu Beginn des F\u00f6rderschwerpunktes zwei Koordinationstreffen in Osnabr\u00fcck aus. Diese Treffen wurden vom ZVG genutzt, um Gruppensitzungen im gartenbaulichen Verbundprojekt zu integrieren. Vereinbart wurden mehrere regionale Veranstaltungen und geb\u00fcndelte Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcber das Projekt, die Zwischenergebnisse und den Abschluss mit Anwendungsempfehlungen. Aufgrund der verst\u00e4rkten regionalen Veranstaltungen wurde auf ein Seminar in der Bil-dungsst\u00e4tte des Deutschen Gartenbaues in Gr\u00fcnberg verzichtet.<\/p>\n<p>Regionale Veranstaltungen:<br \/>\n11.09.1997\tFH Weihenstephan, Veranstaltung in der Baumschule Schwab, Ingolstadt; Treffen des<br \/>\n\t\tErzeugerringes Bund Deutscher Baumschulen (Bayern) und der Markenbaumschulen.<br \/>\n28.01.1998 Landwirtschaftskammer Rheinland, LVG K\u00f6ln-Auweiler, Seminar f\u00fcr Baumschulen<br \/>\n07.09.1998\tFH Weihenstephan, Institut f\u00fcr Bodenkunde und Pflanzenern\u00e4hrung, Kompostsubstrate f\u00fcr den Gartenbau  und GaLaBau<br \/>\n09.09.1998\tLandwirtschaftskammer Hannover, LVG Hannover-Ahlem, Seminar Fit f\u00fcr KompostKulturSubstrat<br \/>\n17.10.1998\tPlanCoTec, Kompostanwendung im Kleingarten.<\/p>\n<p>Die Termine, Durchf\u00fchrung und Inhalte der Veranstaltungen wurden mit den Kooperationspartnern abgestimmt. In Vortr\u00e4gen wurden die wichtigsten Ergebnisse zur Diskussion gestellt und bei den anschlie\u00dfenden Besichtigungen der Versuchspflanzen konnten Einzelaspekte in pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen vertieft werden. Die Veranstaltungen waren geeignet, die Erfahrungen und Ergebnisse direkt und anschaulich in die g\u00e4rtnerische Praxis zu verbreiten. Die Teilnehmerzahlen zeigten das gro\u00dfe Interesse an Informationen und Diskussionen am Pflanzenobjekt. <\/p>\n<p>Ein zweiter Schwerpunkt waren die Ver\u00f6ffentlichungen zum gartenbaulichen Verbundprojekt. Im Gartenbau Report, der in einer Auflage von ca. 19.000 an alle Mitglieder und Mitgliedsorganisationen des ZVG geht, wurde zu Beginn (11\/97), mit Zwischenergebnissen (09\/98) und zum Projektabschluss (11\/99) berichtet. Insbesondere die 32-seitige Abschlussver\u00f6ffentlichung mit konkreten Anwendungsempfehlungen fand eine \u00fcberaus gute Resonanz.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Mit Hilfe des ZVG-Pressedienstes, pers\u00f6nlicher Ansprache und mailing-Aktionen wurde auf die Veranstaltungen hingewiesen. Im Gartenbau report wurde intensiv \u00fcber die Projekte informiert (s.o.). Die g\u00e4rtnerische Fachpresse hat das Thema Kompostanwendung im Gartenbau intensiv aufgegriffen. Auf der Internationen Pflanzenmesse in Essen wurde w\u00e4hrend der Projektlaufzeit mit Hilfe von Sonderdrucken und Postern zum Verbundprojekt informiert.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Zu Beginn der Projektarbeit herrschte eine gro\u00dfe Unsicherheit und Skepsis gegen\u00fcber den Einsatz von Komposten. Die Projekte best\u00e4tigen die Eignung und Anwendbarkeit von Qualit\u00e4tskriterien(z.B. RAL-Substratkompost), zeigten aber auch ihre Grenzen auf. Die Unsicherheit und Reserviertheit gegen\u00fcber komposthaltigen Substraten ist zwar nicht g\u00e4nzlich beseitigt, aber zuminderst gemindert worden. Aufgrund der vielf\u00e4ltigen Ergebnisse steht nun eine gute Datenbasis f\u00fcr die Beratung zur Verf\u00fcgung. Die Akzeptanz zur Kompostanwendung im Gartenbau ist sicher erh\u00f6ht worden. Noch erscheint die Umstellung aber erschwert, da sie immer auch eine intensivere Besch\u00e4ftigung mit den m\u00f6glichen Auswirkungen erfordert und kulturbegleitende Kontrollen n\u00f6tig sind. <\/p>\n<p>Die Kooperation mit den gartenbaulichen Projekten war gut und f\u00f6rderte die Verbreitung der Ergebnisse. Alle Beteiligten haben sich enorm f\u00fcr den Projekterfolg engagiert. Die regionalen Veranstaltungen wurden mit hohem Einsatz gestaltet und mitgetragen. Die Teilnehmerzahlen waren hoch und der fachliche Austausch intensiv. Die Entscheidung, hier einen Schwerpunkt des ZVG-Projektes zu setzen, war richtig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Anwendungskonzepte f\u00fcr Komposte fehlen ebenso wie Komposte, die die Qualit\u00e4tsanspr\u00fcche im Gartenbau erf\u00fcllen. Erforderlich sind spezifische Kompostqualit\u00e4ten je nach Anwendungszweck. Zur richtigen Anwendung fehlen zus\u00e4tzlich praxisorientierte Informationen und Erkenntnisse zur Absicherung der Kulturf\u00fchrung. 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