{"id":19166,"date":"2024-11-27T10:34:14","date_gmt":"2024-11-27T09:34:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/11337-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:34:17","modified_gmt":"2024-11-27T09:34:17","slug":"11337-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/11337-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung und Erstellung einer Dauerausstellung Mensch-Kraft-Werk im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In der Stadt Ostritz-Marienthal wird beispielhaft am Thema Energie die Agenda 21 der Konferenz von Rio de Janeiro auf lokaler Ebene umgesetzt. Die energie\u00f6kologische Modellstadt Ostritz-St. Marienthal ist eines der herausragendsten dezentralen Projekte der EXPO 2000.<br \/>\nIm Rahmen der Ausstellung, welche in R\u00e4umen des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal errichtet wird, wird der Besucher \u00fcber die Energieprobleme unserer Erde informiert. Die in Ostritz-St. Marienthal eingesetzten Verfahren zur Erzeugung regenerativer Energie und die in der Modellstadt vorhandene Energiebilanz zeigt L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr die Zukunft auf.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Ausstellungsinhalte sollen erlebnisstark und verst\u00e4ndlich umgesetzt werden. Der Einsatz moderner Medien soll dem Besucher die M\u00f6glichkeit der Interaktion erm\u00f6glichen sowie ihn zum mehrmaligen Besuch motivieren.<br \/>\nBei der Raumkonzeption ist die angrenzende Turbinenanlage sowie das historische S\u00e4gewerk in die Ausstellung zu integrieren. Die Wegef\u00fchrung mu\u00df behindertengerecht sein.<\/p>\n<p>Der Aufbau der Ausstellung soll in den nachfolgenden 4 Phasen erfolgen:<br \/>\nPhase 1: Erarbeitung und Pr\u00e4sentation des Konzeptes<br \/>\nPhase 2: \u00dcberarbeitung des Konzeptes<br \/>\n               Erstellung von Texten und Grafiken sowie Storyboards f\u00fcr die Multimedia-Programme<br \/>\nPhase 3: Statuspr\u00e4sentation<br \/>\n               Produktionsbegleitung und -\u00fcberwachung<br \/>\nPhase 4: Organisation und \u00dcberwachung der Installations- und Montagearbeiten<br \/>\n               \u00dcbergabe der Ausstellung an den Auftraggeber<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Dauerausstellung Energie-Werk-Stad(t)t wurde am 22.06.99 er\u00f6ffnet. In Anwesenheit von etwa 200 G\u00e4sten erfolgte die feierliche Segnung der Ausstellung am 28.07.99.<\/p>\n<p>Der Besucher wird mit dem Thema Energie auf bildhafte Art und Weise vertraut gemacht. Kinder und Jugendliche, welche im multimedialen Zeitalter aufgewachsen sind, werden mittels audiovisueller Darstellungsarten angesprochen. Die Ausstellung veranschaulicht die Energieprobleme unserer Erde und bietet zugleich m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr die Zukunft. Einen Schwerpunkt der Ausstellung stellen die in der Modellstadt Ostritz-St. Marienthal zur regenerativen Energieerzeugung eingesetzten Technologien dar. Kraftmaschinen, Modelle, Ausstellungstafeln und interaktive Medien machen Energie dem Besucher fassbar. Am Rande der Ausstellung kann ein historisches Schau- und Demonstrationss\u00e4gewerk besichtigt werden. Die Holzbearbeitung im S\u00e4gewerk erfolgt mittels Wasserkraft, welche mechanisch \u00fcbertragen wird. In Vorbereitung ist der Einbau einer modernen Turbine zur Stromerzeugung. Die Turbine kann zuk\u00fcnftig auch durch den Besucher besichtigt werden.<\/p>\n<p>Die Ausstellung ist in folgende Komplexe gegliedert:<br \/>\n&#8211; Energie &#8211; was ist das eigentlich?<br \/>\n&#8211; Energie &#8211; eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit?<br \/>\n&#8211; Energie &#8211; keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit!<br \/>\n&#8211; Neue Wege in der Energieversorgung<br \/>\n&#8211; Nachhaltigkeit &#8211; ein (\u00dcber-)Lebensprinzip.<\/p>\n<p>Im Zentrum der Ausstellung kann der Besucher an Kraftmaschinen mit Muskelkraft einen Steinblock bewegen, Wasser pumpen oder alte M\u00fchlentechnik bewegen. An einem Drehkarussell kann der Besucher seine Leistungsf\u00e4higkeit testen. Ein Nachbau eines Perpetuum mobile demonstriert, warum der Traum von der unersch\u00f6pflichen Energie ein Traum bleiben mu\u00df.<\/p>\n<p>Multimedia-Pr\u00e4sentationen informieren \u00fcber die Energieressourcen in Deutschland und weltweit. \u00dcber die M\u00f6glichkeiten zur Energieeinsparung im t\u00e4glichen Leben wird am Beispiel der Familie Sorglos informiert. Ein Relief der Stadt Ostritz-St. Marienthal zeigt die Ver- und Entsorgungsleisten der Stadt. \u00dcber die regenerative Energieversorgung der Modellstadt wird in einer Multimedia-Pr\u00e4sentation informiert. Innerhalb dieser Pr\u00e4sentation kann sich der Besucher \u00fcber Leistungskennziffern der einzelnen Anlagen f\u00fcr von ihm ausgew\u00e4hlte Zeitr\u00e4ume informieren. Die Modelle, Maschinen und Multimedia-Pr\u00e4sentationen werden durch Ausstellungstafeln erg\u00e4nzt. Weitere Informationen erh\u00e4lt der Besucher an einer Theke im Eingangsbereich oder aktiv \u00fcber das Internet.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Alle Besucher k\u00f6nnen sich seit dem 22.06.99 in der Ausstellung \u00fcber das Thema Energie und die Energie-\u00f6kologische Modellstadt Ostritz-St. Marienthal informieren.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Dauerausstellung Energie-Werk-Stad(t)t im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal erm\u00f6glicht dem Besucher einen kurzweiligen Spaziergang durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Energienutzung. Die Ausstellung ist der 10. Komplex der Energie-\u00f6kologischen Modellstadt Ostritz-St. Marienthal.<\/p>\n<p>Durch die zus\u00e4tzliche, finanzielle Beteiligung der Allianz Umweltstiftung, M\u00fcnchen und der T\u00e4tigkeit der Agentur IMAGO 87, Freisingen erfuhr die Ausstellung einen deutlichen Attraktivit\u00e4tsgewinn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In der Stadt Ostritz-Marienthal wird beispielhaft am Thema Energie die Agenda 21 der Konferenz von Rio de Janeiro auf lokaler Ebene umgesetzt. Die energie\u00f6kologische Modellstadt Ostritz-St. Marienthal ist eines der herausragendsten dezentralen Projekte der EXPO 2000. 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