{"id":19131,"date":"2023-07-13T15:14:56","date_gmt":"2023-07-13T13:14:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/11907-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:14:58","modified_gmt":"2023-07-13T13:14:58","slug":"11907-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/11907-01\/","title":{"rendered":"Nationale Informationsstelle Berufliche Bildung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Entwicklung und Aufbau einer Informationsstelle, die am Ende des Projektes in ein privatwirtschaftlich operierendes Dienstleistungsunternehmen \u00fcberf\u00fchrt wird. Aufgabe der Informationsstelle ist die Sammlung und Bearbeitung von L\u00f6sungen f\u00fcr Umweltprobleme unter dem Aspekt der beruflichen Umsetzung und Anwendung. Au\u00dferdem wird ein Trainingsprogramm entwickelt, das Online-Schulungen insbesondere f\u00fcr Klein- und Mittelunternehmen zur Verf\u00fcgung stellt. Die Aufnahme und st\u00e4ndige Aktualisierung von Angeboten der verschiedensten Tr\u00e4ger und Veranstalter f\u00fcr berufliche Umweltbildung ist eine weitere Aufgabe.<br \/>\nDie bei der Informationsstelle verf\u00fcgbaren Daten, die nach Wissensbereichen organisiert sind, sofern sie nicht im wesentlichen der Vermittlung externer Bildungsangebote dienen, k\u00f6nnen online via Internet von allen Berechtigten (Private, Unternehmen, Institutionen) abgerufen werden. Es ist auch m\u00f6glich, die Informationsstelle zur Lieferung von Probleml\u00f6sungen aufzufordern, die von angeschlossenen Spezialisten (Autoren) erarbeitet werden. Au\u00dferdem ist es m\u00f6glich, zu Fachthemen Erfahrungsaustausch zu organisieren.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden1.\tEntwicklungs- und Pr\u00e4sentationsphase:<br \/>\nErfassung und Bearbeitung von Umweltdaten, Stoffkreisl\u00e4ufen und Verfahrensstr\u00e4ngen sowie betrieblich interner und externer Effekte von Produktionsorganisationen durch vorhandene Informationsmaterialien, durch rund 100 Autoren (Experten) und durch kooperierende Betriebe und Institutionen. Organisation ei-ner Wissenslandschaft und Implementation der Informationen. Aufbau einer Zugangsorganisation und Pretests mit kooperierenden Unternehmen und Privaten.<br \/>\nErfassung und Aufbau einer selbstorganisierten Angebotsdatei durch Veranstalter und Probel\u00e4ufe bei der Angebotsberatung und Vermittlung Pr\u00e4sentation der Arbeitsergebnisse, Vorf\u00fchrung der Wirkungsweise des Informationssystems und Aufbau eines Aquisitionsstabes. Berichterstattung an die F\u00f6rdereinrichtung und Organisation eines Beirates aus Mitgliedern verschiedener in die Berufsbildung involvierter Institutio-nen. Durchf\u00fchrung von Beiratsberatungen.<br \/>\n2.\tUmsetzungsphase:<br \/>\nDie erarbeiteten Daten und Informationen werden f\u00fcr Identifizierungs- und Suchsysteme aufbereitet. Weiterer Aufbau von Online-Kontakten zu Nachfragern und Akquisition. Erweiterung der Datenbanken \u00fcber die Anfangsthematik (Metallverarbeitung, Kaufmannst\u00e4tigkeiten) hinaus zum Bau- und Landwirtschaftssektor. Durchf\u00fchrung von Pretests zu Online-Trainings und Inhouse-Schulungen. Organisation eines Tele-Bildungsmarktes in Verbindung mit Veranstaltern. Aufbau eines Sponsorenkreises und Public-Relation-Aktivit\u00e4ten. Autorenschulung und Aufbau eines Supervisionssystems. Entwicklung von Abrechnungs- und Geb\u00fchrensystemen sowie deren praktische Erprobung. Evaluierung der Arbeitsergebnisse und Berichterstattung f\u00fcr die F\u00f6rderinstitution. Organisation und Durchf\u00fchrung von Beiratsbesprechungen.<br \/>\n3.\tAnwendungsphase: Einleitung des kommerziellen Betriebes und Tests mit den Geb\u00fchren- und Abrechnungssystemen. Weiterer Aufbau des Autorenkreises und Fixierung von Bearbeitungsnormen zur Qualit\u00e4tssicherung der Informationen. Professionalisierung der Akquisition von Nutzern des Systems. Erweiterung der Informationen in den Bereich Verkehr und Tourismus. Entwicklung von Lernspielen zur Vernetzung interdis-ziplin\u00e4ren Wissens bei Einsteigern. Aufbau von Verbindungen zu anderen europ\u00e4ischen Anwendern und Interessenten. Entwicklung von Mehrsprachigkeit. Organisation und Durchf\u00fchrung von Beiratsbesprechungen. Berichterstattung f\u00fcr die F\u00f6rderinstitution. Abschlu\u00dfbericht. \u00dcberleitung in ein selbst\u00e4ndiges Unternehmen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Zum Abschluss des Projektes sind die Arbeitsergebnisse sukzessive in das etwa 12 Monate zuvor gegr\u00fcndete Dienstleistungsunternehmen ZUB-Meder-Schluchter GbR, Cottbus, \u00fcberf\u00fchrt worden, das mit dem weiteren Ausbau des Systems und der Vermarktung der Datenbankinhalte befasst ist. Im Laufe des Projektes wurden neben der Erstellung von ca. 550 Lerneinheiten, die etwa 2.000 Bildschirmseiten an Wissensmodulen ausmachen, 4 Studienarbeiten zur ZUB-Funktion und Verbreitung sowie zwei gr\u00f6\u00dfere Befragungen zur ZUB-Nutzung durchgef\u00fchrt. Auf der Grundlage von Wissenslandkarten bearbeiten ver-schiedene AutorInnen regelm\u00e4\u00dfig die Wissensmodule; insgesamt stehen 65 AutorInnen unter Vertrag. Die Systemorganisation erlaubt es, die Wissensmodule in Form von Themenb\u00e4umen in einzelnen The-menfeldern zu konfigurieren; es sind 26 Themenfelder. Zur Qualit\u00e4tskontrolle und zur AutorInnenberatung existiert ein Lektorat, bestehend aus vier MitarbeiterInnen. Der Wissensbestand wird zus\u00e4tzlich in einem Online-Demonstrationskurs genutzt und speist zudem 10 Online-Fortbildungskurse.<br \/>\nZahlreiche Links und 40 Online-Vernetzungen zu Umweltorganisationen sowie die Kooperation mit mehr als 200 Anbietern umweltbezogener Fort- und Weiterbildung diffundieren das ZUB in den wachsenden Markt.<br \/>\nDas Projekt wurde von einem Beirat begleitet, der dreimal zusammen kam. Zus\u00e4tzliche zahlreiche Treffen mit VertreterInnen von Umweltzentren, Berufsschulen, IHK- und HWK-Zentren, DBU-Arbeitskreisen sowie einschl\u00e4giger Hochschuleinrichtungen und Meetings mit den Projektverantwortlichen der DBU lieferten Beitr\u00e4ge zur Projektentwicklung.<br \/>\nF\u00fcr die anstehende Kommerzialisierung des ZUB wurde ein Business- und Strategieplan erstellt.<br \/>\nDie ZUB GbR ist Kooperationspartner von 4 KMU, in denen die Praktikabilit\u00e4t des ZUB-Angebotes \u00fcberpr\u00fcft wird. Die Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit erstreckt sich augenblicklich auf die Bereitstellung und Weiterentwicklung der Wissensplattform f\u00fcr das Projekt Lernende Lausitz, in dem 28 verschiedene Firmen und Institutionen zusammen geschlossen sind. In Vorbereitung ist eine Kooperation mit der Zentrale f\u00fcr die Weiterbildung im Handwerk mit dem Ziel,  in die zu entwickelten Bildungs- und Trainingsangebote das ZUB-Umweltwissen zu integrieren.<br \/>\nDas ZUB liefert f\u00fcr das Projekt IT-Br\u00fccke zwischen Deutschland und Polen die Umweltinhalte und beginnt, ausgew\u00e4hlte Wissensmodule in englischer und polnischer Sprache anzubieten.<br \/>\nEntgegen der anf\u00e4nglichen Planung ist es nicht gelungen, das ZUB bis zum Ablauf der F\u00f6rderung marktwirtschaftlich zu etablieren. Es tr\u00e4gt sich noch nicht durch den Verkauf von Content, sondern wird finanziert durch die Integration in andere Entwicklungsprojekte sowie durch Privatkapital. Es ist festzustellen, dass Nachfrage in bemerkenswerter Weise vorhanden ist, nicht jedoch Zahlungsbereitschaft, f\u00fcr die die Zeit noch nicht reif ist. Insgesamt stellen wir fest, dass wir ein marktf\u00e4higes Produkt entwickelt haben, das im Laufe der n\u00e4chsten 12 Monate voraussichtlich so gut verankert ist, dass sich die Nachfrage auch in Zahlungsbereitschaft ausdr\u00fccken wird.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>ZUB war bei 4 Messen, 6 Veranstaltungen bei Industrie- und Handelskammern und Veranstaltungen von Bildungstr\u00e4gern vertreten. Auftritte fanden statt bei der EXPO Hannover im Rahmen der Veranstaltung  Global Dialog-Science and Technology-Thinking the Future sowie bei einer internationalen Umweltkonferenz in Kyoto\/Japan.<br \/>\nDas ZUB ist seit zwei Jahren aufrufbar unter der Kennung www.umweltwissen.de. Es gibt ein zus\u00e4tzli-ches Einstiegsportal, das \u00fcber zahlreiche Suchmaschinen gefunden wird. Seit Mitte 2001 bis Projektabschluss ist die Webseite ca. 42.000 Mal aufgerufen worden.<br \/>\nZUB-Bez\u00fcge sind publiziert worden in Zeitschriften (Wechselwirkung) und Wissenschaftsver\u00f6ffentlichung (Aktuelle Reihe\/BTU Cottbus; Forum der Wissenschaft\/BTU Cottbus).<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Der Entwicklungsverlauf war von uns anf\u00e4nglich anders vorgesehen. Es gab zahlreiche Probleme zu l\u00f6sen, die nicht vorhersehbar waren. Deshalb war ein hoher Arbeitsanteil f\u00fcr Entwicklungst\u00e4tigkeiten aufzuwenden. Das ZUB ist noch nicht am Markt, es ist aber marktf\u00e4hig und seine Dienstleistungen werden nachgefragt in verschiedenen Kooperationen, die sehr erfolgversprechende Aussichten haben. Das ZUB wird nach der F\u00f6rderung mit vollem Einsatz weiter gef\u00fchrt &#8211; privatwirtschaftlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Entwicklung und Aufbau einer Informationsstelle, die am Ende des Projektes in ein privatwirtschaftlich operierendes Dienstleistungsunternehmen \u00fcberf\u00fchrt wird. Aufgabe der Informationsstelle ist die Sammlung und Bearbeitung von L\u00f6sungen f\u00fcr Umweltprobleme unter dem Aspekt der beruflichen Umsetzung und Anwendung. 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