{"id":18902,"date":"2024-11-27T10:32:57","date_gmt":"2024-11-27T09:32:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/08714-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:33:01","modified_gmt":"2024-11-27T09:33:01","slug":"08714-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/08714-01\/","title":{"rendered":"F\u00f6rderschwerpunkt Bioabfallverwertung (2): Optimierende \u00d6ffentlichkeitsarbeit bei bestehender Bioabfallsammlung in urbanen Strukturen am Beispiel der Stadt Heidelberg"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Projekt verfolgt das Ziel, allgemeing\u00fcltige Handlungskonzepte und L\u00f6sungswege zur Senkung von Fremd- und insbesondere Schadstoffen im Kompost zu erarbeiten. Dabei stehen St\u00e4dte im Mittelpunkt, in denen die Bioabfallsammlung bereits l\u00e4nger etabliert ist. Anla\u00df des Projektes ist das Ziel der Stadt Heidelberg, ihre seit ca. 1987 etablierte Bioabfallsammlung zu optimieren. Aufgrund interner Untersuchungen des Inputs (1996) wurde deutlich, da\u00df die bestehenden Probleme schnelles Handeln erfordern.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden1.  Nach einer Voruntersuchung werden die Abfuhrgebiete der Stadt nach Gebietskategorien (vgl. FRICKE et. al. In: M\u00fcllhandbuch, 1994) werden unterschiedliche Modellgebiete ausgew\u00e4hlt, in denen in mehrmaligen Durchl\u00e4ufen die Optimierungsma\u00dfnahmen erfolgen. Die Modellgebiete unterscheiden sich vor allem in ihrer Bebauungsstruktur, wobei die Ein- bzw. Zweifamilienhausbebauung und die Mehrgescho\u00dfbauweise ber\u00fccksichtigt werden.<br \/>\n2.  Es werden Ma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt, die sich einerseits fl\u00e4chenhaft an alle Bewohner in einem Modellgebiet richten, anderseits kommen solche zum Einsatz, die sich nur an die St\u00f6rstofflieferanten richten. Weiterhin wird zwischen Ma\u00dfnahmen zur Senkung des Anteils stark verunreinigter Biotonnen einerseits und wenig verunreinigten Biotonnen andererseits unterschieden. Damit soll die Fragestellung gekl\u00e4rt werden, ob die geringe Anzahl stark verunreinigter Biotonnen f\u00fcr das Schadstoffniveau im Kompost st\u00e4rker verantwortlich ist als die andere Kategorie, bei denen man eher von unabsichtlicher Verunreinigung ausgehen mu\u00df.<br \/>\n3.  Die Wirkung der Ma\u00dfnahmen zur \u00d6ffentlichkeitsarbeit wird durch anonymisierte St\u00f6rstoffsortierungen festgestellt.<br \/>\n4.  Zus\u00e4tzlich wird eine bundesweite Umfrage zum Stand der Bioabfallsammlung durchgef\u00fchrt, wobei ein wichtiges Ziel in der Ermittlung bereits mit Erfolg angewandter Methoden und Ma\u00dfnahmen zur \u00d6ffentlichkeitsarbeit ist.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die im Rahmen der Durchf\u00fchrung des Modellversuches zur Optimierung der Bioabfallsammlung in<br \/>\nHeidelberg gewonnenen Erkenntnisse zeigen, da\u00df durch regelm\u00e4\u00dfige \u00d6ffentlichkeitsarbeit in der Abfallwirtschaft erneut das Bewu\u00dftsein f\u00fcr den Sinn der Abfalltrennung gesch\u00e4rft und damit eine dauerhaft gute Produktqualit\u00e4t erzielt werden kann. Da\u00df dies mit vergleichsweise geringem Aufwand m\u00f6glich ist, konnte durch die vorliegende Untersuchung gezeigt werden, durch die ein vergleichsweise gering st\u00f6rstoffbelasteter Bioabfall noch weiter optimiert werden konnte.<br \/>\nIm Einzelnen lassen sich die Ergebnisse aus den in der Stadt Heidelberg durchgef\u00fchrten umfangreichen Untersuchungen wie folgt zusammenfassen:<br \/>\n\u00c4 Die Ergebnisse der Sortierungen zeigen, da\u00df die Hauptst\u00f6rstoffeintr\u00e4ge in den Bioabfall der Stadt Heidelberg einerseits fl\u00e4chenhaft (Folien\/Beutel, DSD-Verpackungen) und andererseits punktuell (Sonstiges; Buntdrucke) eingetragen werden. Insbesondere die Fraktion &#8220;Sonstiges&#8221; setzt sich aus spezifisch schweren Abf\u00e4llen zusammen, die zum Teil nur aus einer Biotonne stammen und sowohl das St\u00f6rstoffniveau als auch die St\u00f6rstoffverteilung stark beeinflussen k\u00f6nnen.<br \/>\n\u00c4 Die hohen Anteile an &#8220;Folien und Beutel&#8221; resultieren aus deren Verwendung als Erfassungs- oder Hilfssystem. Ein klar erkennbarer Schwerpunkt dieses St\u00f6rstoffeintrages liegt in der Mehrfamilienhausbebauung, insbesondere bei H\u00e4usern mit mehr als 10 Wohnungen.<br \/>\n\u00c4 In Gebieten mit Einfamilienhausbebauung wurden tendenziell niedrigere St\u00f6rstoffgehalte ermittelt als in den \u00fcbrigen Gebietsstrukturen mit reiner Wohnnutzung. Die St\u00f6rstoffgehalte in den Modellgebieten mit Mischnutzung aus Wohnen und Kleingewerbe sind deutlich h\u00f6her als in reinen Wohngebieten.<br \/>\n\u00c4 Das angewandte Verfahren der visuellen St\u00f6rstoffbonitierung ist geeignet, wiederholt mit St\u00f6rstoffen verunreinigte Biotonnen zu ermitteln und in Abh\u00e4ngigkeit des Verunreinigungsgrades und der Anzahl der Beanstandungen entsprechende Ma\u00dfnahmen einzuleiten.<br \/>\n\u00c4 Durch die im Rahmen des Modellversuches durchgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit konnte der mittlere St\u00f6rstoffgehalt im Bioabfall um ca. 30% reduziert werden. Dar\u00fcber hinaus konnte die Anzahl der insgesamt beanstandeten Biotonnen gesenkt werden.<br \/>\n\u00c4 In der Einfamilienhausbebauung sind me\u00dfbare Erfolge durch nur ein unadressiertes Anschreiben zu erzielen. Dagegen ist in den anderen Bebauungstrukturen (mehrgeschossige Wohnh\u00e4user) h\u00e4ufig eine zweite und dritte Aufforderung zur sortenreinen Trennung der Bioabf\u00e4lle notwendig, um das St\u00f6rstoffniveau nachhaltig zu minimieren.<br \/>\n\u00c4 Die Gegen\u00fcberstellung der Ergebnisse der visuellen und technischen St\u00f6rstofferkennung ergab zum Teil deutlich h\u00f6here Beanstandungsquoten durch die visuelle St\u00f6rstofferkennung. Demnach ist das technische System nur bedingt zur \u00dcberwachung der Bioabfallsammlung geeignet. Aufgrund der umfassenden Datenbereitstellung aller im Entsorgungsgebiet geleerten Biotonnen kann es dennoch zur Erkennung negativer Entwicklungen eingesetzt werden. Die Daten liefern jedoch keinen Hinweis auf die tats\u00e4chlich vorhandene St\u00f6rstoffbelastung und -zusammensetzung.<br \/>\n\u00c4 Im Rahmen des Modellversuches sollte beispielhaft \u00fcberpr\u00fcft werden, ob die pers\u00f6nliche oder die schriftliche Aufforderung eine effizientere Methode zur Optimierung der Bioabfallqualit\u00e4t darstellt. Die Ergebnisse der diesbez\u00fcglich durchgef\u00fchrten Untersuchungen lassen jedoch keine eindeutige Aussage zugunsten einer Methode zu.<br \/>\nF\u00fcr eine Optimierung der \u00d6ffentlichkeitsarbeit, die im Rahmen der nachhaltigen Integration des Systems der getrennten Erfassung und Verwertung organischer Abf\u00e4lle durchgef\u00fchrt wird, konnten mit Hilfe der bundesweiten Befragung verschiedene Ansatzpunkte ermittelt werden.<br \/>\nIm Einzelnen k\u00f6nnen die Ergebnisse und L\u00f6sungsans\u00e4tze wie folgt zusammengefa\u00dft werden:<br \/>\n\u00c4 Im Gesamtsystem der Bioabfallverwertung wurde der gr\u00f6\u00dfte Handlungsbedarf im Bereich der Bioabfallsammlung gesehen. Nach Auffassung der Verwaltungseinheiten m\u00fc\u00dfte vordringlich eine Reduzierung der St\u00f6rstoffgehalte angestrebt werden.<br \/>\n\u00c4 Das Instrumentarium der \u00d6ffentlichkeitsarbeit stellt nach Meinung des \u00fcberwiegenden Teils der Verwaltungseinheiten den effektivsten Handlungsansatz zur Reduktion der St\u00f6rstoffe dar. (Im Vergleich mit Geb\u00fchrensystem, Beh\u00e4lterausstattung etc..)<br \/>\n\u00c4 Der Schwerpunkt der Ma\u00dfnahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit wird bzw. wurde vom Gro\u00dfteil der Verwaltungseinheiten auf den Zeitraum vor Beginn der Bioabfallsammlung gelegt. Mit beginnender Bioabfallsammlung werden die Ma\u00dfnahmen sehr stark eingeschr\u00e4nkt. Nach Auffassung der IGW sollte die \u00d6ffentlichkeitsarbeit in einer gewissen Kontinuit\u00e4t auch nach dem Beginn der Sammlung fortgesetzt werden.<br \/>\n\u00c4 In rund 35% der Verwaltungseinheiten wurden nur sehr wenige Ma\u00dfnahmen mit geringer Reichweite (wenig B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, keine pers\u00f6nlichen Kontakte, keine Motivationsans\u00e4tze) durchgef\u00fchrt, so da\u00df eine ausreichende und nachhaltige Information der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger nicht gew\u00e4hrleistet werden kann. In diesen Verwaltungseinheiten sind die St\u00f6rstoffgehalte in den Bioabfall tendenziell h\u00f6her als in Verwaltungseinheiten mit sehr guter bzw. guter \u00d6ffentlichkeitsarbeit.<br \/>\n\u00c4 Die St\u00f6rstoffgehalte im Bioabfall liegen in 40% der Verwaltungseinheiten \u00fcber 3%, in 12% der Verwaltungseinheiten sogar \u00fcber 5%. In 42% der Verwaltungseinheiten ist der St\u00f6rstoffgehalt im Bioabfall im Zeitraum der Bioabfallsammlung unver\u00e4ndert geblieben, in 15% ist er gestiegen.<br \/>\n\u00c4 In 18% der Verwaltungseinheiten konnte der St\u00f6rstoffgehalt gesenkt werden. Als Haupteinflu\u00dffaktor wurden Ma\u00dfnahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit benannt.<br \/>\n\u00c4 Als Verursacher vergleichsweise hoher St\u00f6rstoffgehalte im Bioabfall wurden vorwiegend Bewohner in verdichteten Wohngebieten (z.B. Hochhausbebauung), ausl\u00e4ndische Mitb\u00fcrger sowie sozial schwache Gruppen benannt. Deshalb sollten sich die Ma\u00dfnahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit zun\u00e4chst auf diese Gruppen konzentrieren.<br \/>\nHinsichtlich der Siedlungsstruktur besteht ein besonderer Handlungsbedarf zur Reduktion der St\u00f6rstoffgehalte im Bioabfall in Innenstadtgebieten.<br \/>\n\u00c4 Die Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die benannten Zielgruppen im Rahmen einer kontinuierlichen \u00d6ffentlichkeitsarbeit sollten auf die konkreten Verh\u00e4ltnisse vor Ort angepa\u00dft werden, damit die Ma\u00dfnahmen nicht wie bislang von vielen Verwaltungseinheiten angegeben, erfolglos bleiben. Richtungsweisend bei allen Planungsschritten sollte dabei die sozio\u00f6konomische und \u00f6rtliche Situation der jeweiligen Zielgruppe sein.<br \/>\n\u00c4 Informationen zur Reduktion von St\u00f6rstoffen in K\u00fcchenabf\u00e4llen kommt bei allen Ma\u00dfnahmen besondere Bedeutung zu, da der St\u00f6rstoffeintrag vorwiegend \u00fcber K\u00fcchenabf\u00e4lle erfolgt (zu 90%).<br \/>\n\u00c4 In nahezu allen Verwaltungseinheiten mit Anschlu\u00df- und Benutzungszwang besteht die M\u00f6glichkeit der Befreiung bei schriftlich erkl\u00e4rter Eigenkompostierung aller organischen Abf\u00e4lle. Ergebnisse zahlreicher Resthausm\u00fcllanalysen der IGW belegen, da\u00df der Organikgehalt im Resthausm\u00fcll von Eigenkompostierern signifikant h\u00f6her ist als bei Biotonnennutzern. Deshalb sollten vor Bewilligung der Antr\u00e4ge auf Befreiung von der Bioabfallverwertung zumindest stichprobenartig die Voraussetzungen zur Eigenkompostierung \u00fcberpr\u00fcft werden (Garten vorhanden, Kenntnisse \u00fcber Eigenkompostierung und L\u00e4stlingsprobleme). Dar\u00fcber hinaus empfiehlt sich in gewissen Abst\u00e4nden eine stichprobenartige Kontrolle der Resthausm\u00fcllbeh\u00e4lter. Die Voraussetzungen f\u00fcr die genannten Kontrollm\u00f6glichkeiten sollten satzungsrechtlich festgeschrieben sein.<br \/>\nDas Thema Eigenkompostierung sollte, nicht nur aus den genannten Gr\u00fcnden, Bestandteil der kontinuierlichen \u00d6ffentlichkeitsarbeit sein.<br \/>\n\u00c4 Die Ermittlung der Kosten f\u00fcr Ma\u00dfnahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit zur Einf\u00fchrung der Bioabfallsammlung ergab einen relativ geringen Betrag von im Median 1,65 DM \/Ew*a (obere Quartile 3,22 DM\/Ew*a). Dieser Betrag gibt einen Hinweis darauf, da\u00df die Kosten f\u00fcr \u00d6ffentlichkeitsarbeit in den meisten Verwaltungseinheiten relativ gering veranschlagt werden. H\u00f6here St\u00f6rstoffgehalte im Bioabfall (> 3%) verursachen mitunter erhebliche Probleme bei der Verarbeitung der Bioabf\u00e4lle. Es stellt sich daher die Frage, ob sich h\u00f6here Investitionen in pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit im Vergleich mit den Kosten f\u00fcr technischen Einrichtungen oder h\u00f6heren Personaleinsatz etc. zur St\u00f6rstoffabtrennung bzw. einer Mitverarbeitung h\u00f6herer St\u00f6rstoffgehalte auf Kompostanlagen nicht langfristig kosteng\u00fcnstiger darstellen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der bundesweiten Umfrage zum Stand der Bioabfallkompostierung werden f\u00fcr alle Interessierten ab dem 17. April 2000 im Internet zug\u00e4nglich sein. Die Adresse ist www\/igw.witzenhausen.de.<br \/>\nWeiterhin werden die Ergebnisse in verschiedenen abfallwirtschaftlichen Zeitschriften (EUWID, M\u00fcll und Abfall) ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\nEine Vorstellung der Ergebnisse ist auch in Form einer Tagung geplant, die in Zusammenarbeit mit dem Knoten Weimar (Bauhaus-Universit\u00e4t Weimar, Prof. Bidlingmaier) oder dem ANS stattfinden wird.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Aus den Ergebnissen des Praxisversuches in Heidelberg lassen sich folgende Empfehlungen f\u00fcr eine nachhaltige Optimierung der Qualit\u00e4t der \u00fcber die Getrenntsammlung erfa\u00dften Bioabf\u00e4lle in urbanen Sammlungsgebieten ableiten:<br \/>\n\u00c4 Durch St\u00f6rstoffsichtungen von Bioabfallchargen, die \u00fcber die verschiedenen Touren eines Entsorgungsgebietes im M\u00fcllfahrzeug erfa\u00dft werden, k\u00f6nnen Gebiete mit erh\u00f6htem Handlungsbedarf erkannt werden.<br \/>\n\u00c4 In den Problemgebieten sollte die jeweilige Sammeltour durch qualifiziertes Personal wiederholt begleitet und jede einzelne Biotonne in Augenschein genommen werden. Diese Untersuchungen k\u00f6nnen auch durch den Einsatz eines technischen St\u00f6rstofferkennungssystems vorgenommen werden. Allerdings ist aufgrund der reduzierten Trefferquote der technischen St\u00f6rstofferkennung der visuellen St\u00f6rstofferkennung der Vorzug zu geben.<br \/>\n\u00c4 Die Aufforderung zur Einhaltung der Trennvorgaben sollte im Anschlu\u00df an die visuellen Kontrollen durch eine direkte schriftliche R\u00fcckmeldung an Nutzer beanstandeter Biotonnen erfolgen. Dabei ist eine je nach H\u00e4ufigkeit und Grad der Beanstandung abgestufte Aufforderung vorzusehen. Hausbesuche sollten nur in den Haushalten durchgef\u00fchrt werden, deren Biotonne dreimal beanstandet wurde.<br \/>\n\u00c4 Bei wiederholter, d.h. mehr als dreimaliger Beanstandung sollte die Biotonne abgezogen werden.<br \/>\nIm Mittelpunkt der Anschreiben sollte die St\u00f6rstofffraktion Folien und Beutel stehen. Mit den neuen biologisch-abbaubaren Werkstoffen steht eine umweltfreundliche Alternative zur Verf\u00fcgung, die den h\u00e4ufig genutzten Kunststoffbeutel als Einsatz im Vorsortiergef\u00e4\u00df vollwertig ersetzen kann. Dar\u00fcber hinaus sollte die \u00d6ffentlichkeitsarbeit wiederholt auf die Probleme des Schadstoffeintrages durch Sonderereignisse eingehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Projekt verfolgt das Ziel, allgemeing\u00fcltige Handlungskonzepte und L\u00f6sungswege zur Senkung von Fremd- und insbesondere Schadstoffen im Kompost zu erarbeiten. Dabei stehen St\u00e4dte im Mittelpunkt, in denen die Bioabfallsammlung bereits l\u00e4nger etabliert ist. Anla\u00df des Projektes ist das Ziel der Stadt Heidelberg, ihre seit ca. 1987 etablierte Bioabfallsammlung zu optimieren. 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