{"id":18744,"date":"2023-07-13T15:10:11","date_gmt":"2023-07-13T13:10:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/04358-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:10:11","modified_gmt":"2023-07-13T13:10:11","slug":"04358-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/04358-01\/","title":{"rendered":"Erarbeitung eines wissenschaftlichen, didaktischen und gestalterischen Konzeptes und Erstellung einer Durchf\u00fchrbarkeitsstudie f\u00fcr einen Ausstellungsschwerpunkt Umwelt und Geologie"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Nieders\u00e4chsische Landesmuseum Hannover plant die Neugestaltung der Schausammlung der Naturkunde-Abteilung. Auf einer Fl\u00e4che von gut 1200 m2 soll das Entstehen und die Entwicklung von Le-bensr\u00e4umen auf dem Planeten Erde als ein Netzwerk \u00f6kologischer und geologischer Verflechtungen deutlich gemacht werden. Das Vivarium des Landesmuseums Hannover wird in dieses Konzept als ein lebendiger Teil integriert werden. Der Besucher soll verschiedene, formende Prozesse und Abl\u00e4ufe in der Natur kennenlernen und durch eine erlebnisorientierte Art der Darstellung eingeladen werden, die Evolution der Lebewesen und ihrer Umwelt durch die Erdgeschichte zu erforschen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenGrundlage einer jeden Darstellung zur Natur ist zun\u00e4chst deren Betrachtung und Erkl\u00e4rung. Im Allgemeinen werden diese Erkl\u00e4rungen in Form von wissenschaftlichen Theorien und Modellen dargelegt. In einer Ausstellung k\u00f6nnen wissenschaftliche Theorien mit Hilfe von dreidimensionalen Modellen visualisiert werden. Im Rahmen der beantragten Durchf\u00fchrbarkeitsstudie soll eine Ausstellungsfl\u00e4che von ca. 200 m2 so gestaltet werden, da\u00df der Besucher ausf\u00fchrlich \u00fcber die theoretischen Grundlagen von Biologie und Geologie informiert wird. Zentraler Bestandteil des Vorhabens ist der Bau dreidimensionaler Modelle (z.B. zur Theorie der Plattentektonik). Diese Modelle sollen der Veranschaulichung dienen und die Besucher sollen an dieser Stelle kritisch \u00fcber das Wesen wissenschaftlicher Theorien unterrichtet wer-den. In einem ersten, ca. 3 monatigen Arbeitsschritt werden zun\u00e4chst die Darstellungen und praktischen Umsetzungen zu diesem Themenkreis in anderen bedeutenden Museen im In- und Ausland analysiert und bewertet. Die resultierende Datenbasis ist der Ausgangspunkt f\u00fcr Planungen und die eigene Konzeption. Im Anschlu\u00df daran erfolgt die Detailplanung der Modelle und der Innenarchitektur. In den verbleibenden ca. 7 Monaten schlie\u00dft sich die praktische Gestaltung des Raumes und der Bau von Ausstellungsobjekten an. Neben Wissenschaftlern und Museumsp\u00e4dagogen werden in dieser Phase auch Pr\u00e4paratoren und Modellbauer in das Projekt einbezogen sein.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Neben der Realisierung einer Ausstellung zum Thema Dynamik der Erde in den neu renovierten R\u00e4umen der Naturkunde-Abteilung des Nieders\u00e4chsischen Landesmuseums Hannover, war es gleichzeitig ein Ziel des beantragten Projektes, die Durchf\u00fchrbarkeit eines interdisziplin\u00e4ren und integrativen Ausstellungskonzeptes f\u00fcr die Fachgebiete der Geo- und Biowissenschaften zu pr\u00fcfen. Diese Pr\u00fcfung sollte in einen Ausblick auf ein inhaltliches, didaktisches und gestalterisches Rahmenkonzept f\u00fcr die gesamte naturkundliche Ausstellungsfl\u00e4che des Nieders\u00e4chsischen Landesmuseums Hannover m\u00fcnden. Unter dem \u00fcbergeordneten Motto Raum und Leben im Wandel ist der jetzt fertiggestellte o.g. Schausammlungsteil als Einleitung in die Thematik der \u00d6ffentlichkeit seit April 1999 zug\u00e4nglich. Nach Abschlu\u00df des Projektes zeigt sich, wie auch dem Abschlu\u00dfbericht und den Zwischenberichten zum Projekt zu entnehmen ist, da\u00df es m\u00f6glich war ein integratives Konzept f\u00fcr die naturkundliche Ausstellung des Landesmuseums Hannover zu erarbeiten. Die beantragte Machbarkeitsstudie ist somit zu einem bewertbaren Ergebnis gelangt. Anhand der jetzt laufenden besucher- und erlebnisorientierten Ausstellung konnten schon wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden, die f\u00fcr die noch folgenden Projektschritte von gro\u00dfem Nutzen sein werden. Die Konzeption, soweit heute f\u00fcr den Besucher schon erkennbar, und die Art der Pr\u00e4sentation wird vom Publikum bereits jetzt gut angenommen und genutzt. Noch bestehende M\u00e4ngel, die derzeit zutage treten, werden behoben und die aufgetretenen Probleme k\u00f6nnen bei k\u00fcnftigen Schritten vermieden werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das hier gef\u00f6rderte Projekt ist Teil der st\u00e4ndigen Schausammlung des Nieders\u00e4chsischen Landesmuseums Hannover und so einer uneingeschr\u00e4nkten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich. In die Veranstaltungen der Museumsp\u00e4dagogik ist dieser Schausammlungsteil integriert und wird im Rahmen von F\u00fchrungen und anderen museumsp\u00e4dagogischen Aktivit\u00e4ten einem interessierten Publikum themenbezogen n\u00e4hergebracht.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Der jetzt fertiggestellte erste Abschnitt der neuen Schausammlung zeigt, wie sich die Sichtweisen der Bio- und Geowissenschaftler miteinander zu einer homogenen Ausstellung verbinden lassen. Durch die ganzheitliche Betrachtung und Darstellung von Prozessen und Ph\u00e4nomenen aus der Natur lassen sich \u00fcbergreifende, zum Teil auch komplexe Zusammenh\u00e4nge auf relativ einfache Weise erl\u00e4utern. Die ge-stalterischen und didaktischen Konzepte, die Erfahrungen und Ans\u00e4tze sowie die Erkenntnisse, die aus dem jetzt f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglichen ersten Ausstellungsteil gewonnen werden k\u00f6nnen, sind eine gute Basis f\u00fcr das Erstellen weiterer Detailkonzepte f\u00fcr die anschlie\u00dfenden noch zu planenden Ausstellungsstationen. Die von der Bundesstiftung Umwelt gef\u00f6rderte Durchf\u00fchrbarkeitsstudie ist somit ein hervorragender Ausgangspunkt f\u00fcr die weiteren Ausstellungsplanungen in der Naturkunde-Abteilung des Nieders\u00e4chsischen Landesmuseums Hannover. Die Pr\u00e4zisierung des inhaltlichen Detailkonzeptes soll Gegenstand der Erl\u00e4uterungen in einem sp\u00e4teren Hauptantrag sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Nieders\u00e4chsische Landesmuseum Hannover plant die Neugestaltung der Schausammlung der Naturkunde-Abteilung. Auf einer Fl\u00e4che von gut 1200 m2 soll das Entstehen und die Entwicklung von Le-bensr\u00e4umen auf dem Planeten Erde als ein Netzwerk \u00f6kologischer und geologischer Verflechtungen deutlich gemacht werden. 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