{"id":18600,"date":"2024-11-27T10:32:21","date_gmt":"2024-11-27T09:32:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/01086-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:32:21","modified_gmt":"2024-11-27T09:32:21","slug":"01086-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/01086-01\/","title":{"rendered":"Demonstrations- und Informationsveranstaltung \u00fcber umweltschonende Produktionsverfahren bei herk\u00f6mmlichen Fruchtarten und nachwachsenden Rohstoffen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Darstellung umweltschonender Produktionsverfahren bei herk\u00f6mmlichen Fruchtarten und nachwachsenden Rohstoffen in Wort und Bild auf den Internationalen DLG-Feldtagen 92 und Information der Veranstaltungsbesucher (Zielgr\u00f6\u00dfe 20.000) mit dem Ziel, den Bekanntheitsgrad und die Anwendung dieser Verfahren in der landwirtschaftlichen Praxis zu f\u00f6rdern.<br \/>\nAnla\u00df des Projektes waren die Internationalen DLG-Feldtage 92, die vom 23. bis 25. Juni 1992 auf Gut Nortenhof in Salzgitter von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Hannover und der F\u00f6rdergemeinschaft Integrierter Pflanzenbau durchgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIm DLG-Fachbeirat Feldtage, in dem Informationsanbieter der DLG-Feldtage und Landwirte vertreten sind, wurde die Konzeption der Veranstaltung entwickelt. F\u00fcr das Projekt Umweltschonende Produktionsverfahren konnten folgende Institutionen zur Mitarbeit gewonnen werden: Biologische Bundesanstalt, Bundesforschungsanstalt f\u00fcr Forst- und Holzwirtschaft &#8211; Institut f\u00fcr Forstgenetik, Bundesforschungsanstalt f\u00fcr Landwirtschaft, Bundessortenamt, Bundesverband der Maschinenringe, Forschungsinstitut f\u00fcr schnellwachsende Baumarten, Landwirtschaftskammer Hannover.<br \/>\nZur Anlage von Feldversuchen und f\u00fcr die Errichtung von Standaufbauten wurden den beteiligten Institutionen Standfl\u00e4chen auf dem Veranstaltungsgel\u00e4nde zugewiesen. F\u00fcr die Durchf\u00fchrung der pflanzenbaulichen Ma\u00dfnahmen in den Demonstrationsparzellen standen zwei DLG-Versuchsfeldtechniker zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nUm das Projekt in den potentiellen Zielgruppen der Veranstaltung bekannt zu machen, wurden folgende Werbemittel eingesetzt: Prospekt, Feldf\u00fchrer, Siegelmarken, Feldtage-Brief- und Presseb\u00f6gen. In einer Vorpressekonferenz und einer Pressekonferenz zu Veranstaltungsbeginn wurde die Fach- und Tagespresse informiert. Erg\u00e4nzend wurden Pressemeldungen und Dircet Mailing-Aktionen eingesetzt.<br \/>\nDie DLG hat das Dr. Reuther-Institut f\u00fcr Markt- und Meinungsforschung, Starnberg, beauftragt, w\u00e4hrend der Veranstaltung eine Besucher- und lnformationsanbieter-Befragung durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Fachprogramm dieses Schwerpunktes umfa\u00dfte im wesentlichen folgende Schwerpunktthemen:<br \/>\nEntwicklung und Umsetzung umweltvertr\u00e4glicher Verfahren in der Pflanzenproduktion, Vermittlung umweltrelevanter Aspekte bei der Erzeugung nachwachsender Rohstoffe und Beratungsaktivit\u00e4ten auf dem Sektor der umweltschonenden Pflanzenproduktion<br \/>\nBei der Abwicklung der Feldversuche traten keine gr\u00f6\u00dferen Probleme auf.  Wegen der anhaltenden Trockenheit mu\u00dften die Pflanzenbest\u00e4nde \u00fcberdurchschnittlich oft beregnet werden.<br \/>\nGut 15.000 Besucher (davon 62 Prozent Landwirte, 8 Prozent Wissenschaftler, 7 Prozent Berater) waren auf der Veranstaltung. Die meisten Besucher kamen 1992 aus Norddeutschland. Im Vergleich zu den DLG-Feldtagen 88 und 90 war der relative Besucheranteil aus dem Nahbereich jedoch geringer. Nicht zuletzt aufgrund einer gezielten Werbung in den neuen Bundesl\u00e4ndern (Direct Mailing bei \u00fcber 7.000 Landwirten und Beratern) stieg der Besucheranteil aus Ostdeutschland auf \u00fcber 20 Prozent. Die Besucher aus der Landwirtschaft bewirtschaften eine Fl\u00e4che von 2,5 Mio ha.<br \/>\nVier von f\u00fcnf Besuchern waren mit dem Angebot vollst\u00e4ndig zufrieden. Etwa 93 Prozent der Besucher waren der Meinung, da\u00df diese neue Informationsform f\u00fcr den Pflanzenbau anschaulich und informativ ist. Knapp 90 Prozent sprachen sich deshalb f\u00fcr eine Wiederholung der Veranstaltung aus.<br \/>\nDie Informationsanbieter beurteilten die Besucherqualit\u00e4t als \u00fcberdurchschnittlich gut. Somit kann davon ausgegangen werden, da\u00df vor allem landwirtschaftliche Meinungsf\u00fchrer die Veranstaltung besuchten. Diese unternehmerisch orientierten Landwirte haben sicherlich die erhaltenen Informationen und Erkenntnisse zu einer umweltschonenden Pflanzenproduktion in ihren Wirkungskreisen weitergetragen. Rund 84 Prozent der Informationsanbieter berichteten von einem positiven Ergebnis ihrer Beteiligung an den Internationalen DLG-Feldtagen 92. Etwa 60 Prozent hatten sehr zahlreichen Be-such auf ihren Informationsst\u00e4nden. Zwei Drittel der Informationsanbieter bef\u00fcrworteten eine Weiterf\u00fchrung dieser Veranstaltung.<br \/>\nDie von der DLG angestrebten 20.000 Besucher wurden nicht erreicht. Als wichtigste Gr\u00fcnde f\u00fcr die Abweichung k\u00f6nnen genannt werden: Resignative Stimmung in der Landwirtschaft aufgrund der zu erwartenden Preissenkungen in der EG-Agrarreform-Diskussion, Beregnungsarbeiten wegen der anhaltenden Trockenheit bzw. vorzeitige Ernte aus dem selben Grund in Teilen Norddeutschlands sowie ein aus Sicht mancher Landwirte zu einseitig auf den Pflanzenbau ausgerichtetes Fachangebot (keine Tierproduktion, zu wenig Landtechnik).<br \/>\nDa die beteiligten Institutionen und Organisationen ausreichend Standpersonal zur Verf\u00fcgung stellten, konnten die Besucher fachkundig und anschaulich an den jeweiligen Parzellen und Objekten informiert werden. In den Zelten der Bundesforschungsanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und der Biologischen Bundesanstalt stie\u00dfen die angebotenen F\u00fchrungen auf gro\u00dfes Interesse.<br \/>\nBei k\u00fcnftigen Vorhaben dieser Art k\u00f6nnte auch der Austausch von Umweltwissen zwischen landwirt-schaftlichen Organisationen und B\u00fcrgern F\u00f6rderungsgegenstand sein.  Die DLG diskutiert mit den betroffenen Organisationen die Einf\u00fchrung eines Tages der offenen T\u00fcr, zu dem auch gezielt Schulklassen eingeladen werden sollen. Um dann auch dieser Zielgruppe Unterlagen an die Hand geben zu k\u00f6nnen, w\u00e4re sicherlich die F\u00f6rderung der Erstellung von Publikationen \u00fcber die vorgestellten Projekte zur besseren Vermittlung von Wissen \u00fcber die Umwelt sowie \u00fcber die Entwicklung und Umsetzung umwelt- und gesundheitsvertr\u00e4glicher Produktionsverfahren in der Landwirtschaft sinnvoll.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Sowohl in der Vorberichts- als auch in der Nachberichtserstattung erzielten die Internationalen DLG-Feldtage 92 ein \u00fcberdurchschnittliches Echo. F\u00fcr knapp 70 Prozent der Besucher waren Hinweise in der Presse Anla\u00df zum Besuch der Veranstaltung. Der Bayerische Rundfunk sandte in seinem dritten Fernsehprogramm in der Reihe Unser Land einen ausf\u00fchrlichen Bericht, in dem die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef\u00f6rderten Beitr\u00e4ge im Mittelpunkt standen.<br \/>\nDie auf den Internationalen DLG-Feldtagen 92 zum Schwerpunkt Umweltschonende Produktionsverfahren gezeigten Pflanzenbest\u00e4nde haben sich nach Meinung aller hervorragend pr\u00e4sentiert.<br \/>\nIm Feldf\u00fchrer wurde der Hinweis Gef\u00f6rdert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt aufgenommen. Dar\u00fcber hinaus wurden Schilder mit dem gleichlautenden Text an allen St\u00e4nden der betreffenden Institutionen und Organisationen aufgestellt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Mit Unterst\u00fctzung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt war es m\u00f6glich, Zielsetzung, Ideen und konkrete Handlungsanleitungen \u00fcber umweltschonende Produktionsverfahren bei herk\u00f6mmlichen Fruchtarten und nachwachsenden Rohstoffen den \u00fcber 15.000 Besuchern der Internationalen DLG-Feldtage 92 und dar\u00fcber hinaus durch die Multiplikation \u00fcber die Medien (Presse, Fernsehen, Rundfunk) einer breiten Bev\u00f6lkerungsschicht zu vermitteln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Darstellung umweltschonender Produktionsverfahren bei herk\u00f6mmlichen Fruchtarten und nachwachsenden Rohstoffen in Wort und Bild auf den Internationalen DLG-Feldtagen 92 und Information der Veranstaltungsbesucher (Zielgr\u00f6\u00dfe 20.000) mit dem Ziel, den Bekanntheitsgrad und die Anwendung dieser Verfahren in der landwirtschaftlichen Praxis zu f\u00f6rdern. 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