{"id":18342,"date":"2023-07-13T15:14:56","date_gmt":"2023-07-13T13:14:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/11925-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:14:59","modified_gmt":"2023-07-13T13:14:59","slug":"11925-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/11925-01\/","title":{"rendered":"Validierung und Verbreitung des soft factor assessment in kleinen und mittleren Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Marktliche und wettbewerbliche Rahmenbedingungen haben in den vergangenen Jahren vielfach dazu gef\u00fchrt, da\u00df die Anstrengungen kleiner und mittelst\u00e4ndischer Unternehmen im Umweltmanagement stagnieren. Oftmals wird betrieblicher Umweltschutz als technisches und Investitionsproblem gesehen. Organisatorisch ist Umweltschutz in der Regel bei einem spezifischen Ressort bzw. Person angesiedelt. Dies verst\u00e4rkt oftmals die Beschr\u00e4nkung auf die technische Dimension von betrieblichem Umweltschutz.<br \/>\nWenigen Unternehmen gelingt es daher, die weichen Faktoren der F\u00fchrung wahrzunehmen und diesen Handlungsspielraum f\u00fcr den betrieblichen Umweltschutz zu nutzen. Um eine entsprechende \u00f6kologische Entwicklungsf\u00e4higkeit herausbilden zu k\u00f6nnen, bedarf es in einer ersten Anlaufphase h\u00e4ufig der externen Anregung und Unterst\u00fctzung<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie ecco Unternehmensberatung GmbH hat in einem Vorl\u00e4uferprojekt einen ersten Ansatz eines soft factor assessments erarbeitet.<br \/>\nDiese Methodik widmet sich der Analyse und Bewertung der Auspr\u00e4gung der weichen Faktoren eines Unternehmens hinsichtlich des betrieblichen Umweltschutzes.<br \/>\nDie Kooperationspartner des Vorl\u00e4uferprojektes waren Unternehmen, die im Umweltschutz schon eine Reihe von Jahren aktiv waren.<br \/>\nUm die Methodik f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen allgemein anwendbar zu machen, werden diesmal sowohl Unternehmen die schon seit l\u00e4ngerem im Umweltschutz aktiv sind als auch Unternehmen, die bisher wenig umweltschutzbezogene Aktivit\u00e4ten aufzuweisen haben als Kooperationspartner beteiligt.<br \/>\nWesentliches Kernst\u00fcck des Instrumentes ist ein w\u00e4hrend des Projektes erarbeiteter Fragebogen. Durch diesen Fragebogen werden die verschiedensten Wahrnehmungen der Mitarbeiter zu den weichen Faktoren im Umweltschutz eingeholt. Die Auswertung des Fragebogens erfolgt nach verschiedenen Mitarbeitergruppen. Diese k\u00f6nnen von jedem Unternehmen individuell gestaltet werden. Ziel war es, diese unterschiedlichen Wahrnehmungen gegeneinander zu stellen. Wir gehen davon aus, dass Hemmnisse im betrieblichen Umweltschutz h\u00e4ufig auf einen unterschiedlichen Stellenwert in der eigenen Bewertung durch die verschiedenen Gruppen im Unternehmen motiviert ist. Der Fragebogen wurde mithilfe von Methoden der empirischen Sozialforschung erstellt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Im Verlauf des Projektes wurde das soft factor assessment \u00fcberarbeitet und in verschiedenster Form bei den beteiligten Unternehmen getestet. Die endg\u00fcltige Version besteht aus drei Bausteinen:<\/p>\n<p>1. Die Mitarbeiterbefragung<br \/>\nDie ecco Unternehmensberatung f\u00fchrt in Ihrem Unternehmen mittels eines eigens entwickelten Fragebogens eine Mitarbeiterbefragung in Ihrem Unternehmen durch. Die Ergeb-nisse der Mitarbeiterbefragung bildet die Grundlage der beiden darauffolgenden Workshops.<br \/>\n2. Workshop I: Erfolgspotentiale ermitteln<br \/>\nIn diesem Workshop werden die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung diskutiert. Im Vordergrund stehen die Fragen nach der Zielrichtung der Entwicklung im Umweltschutz und die Analyse der bisherigen Erfolgspotentiale des Unternehmens.<br \/>\n3. Workshop II: Externe Einflu\u00dffaktoren und die Sicherung eines dauerhaften Lernprozesses<br \/>\nIn Workshop II werden als erstes die externen Faktoren analysiert, die das Unternehmen in ihren Handlungsm\u00f6glichkeiten beeinflussen. Anschlie\u00dfend werden M\u00f6glichkeiten zum weiteren Umgang des Unternehmens mit den externen Faktoren erarbeitet. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse aus Workshop I und II erfolgt nun eine erste Ma\u00dfnahmenplanung. Ziel ist es die bisherigen Erfolgspoteniale auszubauen und f\u00fcr die Zukunft zu sichern. Ebenso werden Ma\u00dfnahmen erarbeitet um einen dauerhaften Lernproze\u00df im Umweltschutz zu sichern.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Erfahrungen hinsichtlich des soft factor assessments aber auch hinsichtlich \u00f6kologischer Entwick-lungslinien von Unternehmen sollen in einem Buch ver\u00f6ffentlicht werden. Hierzu sollen auch die Erfahrungen aus dem Vorg\u00e4ngerprojekt herangezogen werden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das soft factor assessment stellt ein Werkzeug dar, mittels dessen Hilfe ein Unternehmen kontinuierlich die Entwicklung seiner weichen Faktoren im Umweltschutz beobachten, reflektieren und in ihrer Entwicklung beeinflussen kann. Es ist somit wichtiges Instrument f\u00fcr die strategische Unternehmensf\u00fch-rung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Marktliche und wettbewerbliche Rahmenbedingungen haben in den vergangenen Jahren vielfach dazu gef\u00fchrt, da\u00df die Anstrengungen kleiner und mittelst\u00e4ndischer Unternehmen im Umweltmanagement stagnieren. Oftmals wird betrieblicher Umweltschutz als technisches und Investitionsproblem gesehen. Organisatorisch ist Umweltschutz in der Regel bei einem spezifischen Ressort bzw. Person angesiedelt. 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