{"id":18309,"date":"2023-07-13T15:11:06","date_gmt":"2023-07-13T13:11:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/06040-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:11:08","modified_gmt":"2023-07-13T13:11:08","slug":"06040-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/06040-01\/","title":{"rendered":"Umweltwettbewerb Naturnahe Regenwasserbewirtschaftung &#8211; beispielhafte Initiativen in St\u00e4dten und Gemeinden im Einzugsgebiet der Hase"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Der Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal hat in Kooperation mit der Kommunalen Umwelt-AktioN U.A.N. einen Umweltwettbewerb ausgeschrieben, bei dem beispielhafte kommunale Ma\u00dfnahmen und Initiativen zur naturnahen und umweltbewu\u00dften Niederschlagsbewirtschaftung bewertet wurden. Der Wettbewerb richtete sich an die 47 St\u00e4dte und Gemeinden im hydrologischen Einzugsgebiet des Flusses Hase und sollte dazu beitragen, den nat\u00fcrlichen Wasserkreislauf und den Naturhaushalt in diesem Landschaftsraum zu verbessern. Dar\u00fcber hinaus diente der Wettbewerb der Akzeptanzsteigerung von Ma\u00dfnahmen der naturnahen<br \/>\nNiederschlagswasserbewirtschaftung sowohl im kommunalen, als auch im privaten Bereich.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDer Wettbewerb war urspr\u00fcnglich zweistufig angelegt. Stufe 1: Bereits nach einem Jahr sollten die Projekte von einer Fachjury bewertet, in einem Zwischenbericht dokumentiert und beispielhafte Ma\u00dfnahmen im Rahmen einer Pressekonferenz einer breiten \u00d6ffentlichkeit vorgestellt werden. Dadurch sollten einerseits die Kommunen in ihren Umweltschutzbestrebungen unterst\u00fctzt und andererseits motiviert werden, weitere Initiativen zu ergreifen. Stufe 2: Bis zum Herbst 1999 konnten dar\u00fcber hinaus weitere in Planung befindliche Ma\u00dfnahmen, die jedoch durch entsprechende \u00f6rtliche Beschl\u00fcsse abgesichert sein mussten, oder nach Ausschreibung des Wettbewerbes angefangene Planungen und Ma\u00dfnahmen gemeldet werden. Nach Ablauf dieser Frist erfolgte eine Gesamtbewertung durch die Jury. Das Ergebnis wurde auf einer zentralen Abschlussveranstaltung in Meppen der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt und in einer Brosch\u00fcre dokumentiert. Diese Schrift dient \u00fcber den regionalen Raum hinaus als Ideenb\u00f6rse und Handlungsanleitung f\u00fcr kommunale Aktivit\u00e4ten zum Thema Naturnahe Regenwasserbewirtschaftung. Die Organisation des Wettbewerbes hat die Kommunale Umwelt-AktioN U.A.N. \u00fcbernommen, die auch die Teilnehmer w\u00e4hrend der gesamten Laufzeit des Wettbewerbes beraten hat. Vor Ort hat der Zweckverband Er-holungsgebiet Hasetal alle anfallenden organisatorischen Aufgaben sowie die Betreuung der Wettbewerbsteilnehmer \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Nach Abschluss der Stufe 1 des Wettbewerbs lagen lediglich aus sechs Kommunen Wettbewerbsunterlagen vor. Eine projektbegleitende Arbeitsgruppe entschied somit, die urspr\u00fcnglich vorgesehene Bewertung durch die Fachjury entfallen zu lassen.<br \/>\nBis Ende 1999 hatten schlie\u00dflich 14 St\u00e4dte und Gemeinde insgesamt 47 Projekte zum Wettbewerb angemeldet. Das Spektrum der Beitr\u00e4ge reicht von Einzelma\u00dfnahmen im Bereich Regenwasserversickerung und -r\u00fcckhaltung \u00fcber den Gew\u00e4sserr\u00fcckbau bzw. naturnahen Ausbau bis hin zu Entsiegelungsma\u00dfnahmen. Weitere Schwerpunkte bilden der Hochwasserschutz und die Umweltbildung. Alles in allem spiegelt eine breite Ma\u00dfnahmenpalette wieder, die beweist, wie vielf\u00e4ltig die M\u00f6glichkeiten der naturnahen Regenwasserbewirtschaftung sind.<br \/>\nDie eingereichten Projekte wurden von einer Fachjury bewertet. Hierbei wurden \u00f6rtliche Gegebenheiten, wie z.B. Gemeindegr\u00f6\u00dfe, hydrogeologische Voraussetzungen, etc., ber\u00fccksichtigt. Entscheidend f\u00fcr die Pr\u00e4mierung war nicht die Anzahl der eingesandten Projekte, sondern neben rein fachlichen Kriterien auch das Engagement, die Ideenvielfalt und das Umsetzungsverm\u00f6gen der Kommunen. F\u00fcr vorbildliche Ma\u00dfnahmen wurden auf der Abschlussveranstaltung insgesamt f\u00fcnf Kommunen besonders ausgezeichnet.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Am 2. M\u00e4rz 2000 fand in Meppen die zentrale Abschlussveranstaltung zum Wettbewerb statt. Die Wettbewerbsbeitr\u00e4ge wurden der \u00d6ffentlichkeit zum einen in Form einer Ausstellung, zum anderen in einem m\u00fcndlichen Vortrag pr\u00e4sentiert.<br \/>\nDie Initiativen dienen als Ideenb\u00f6rse und Empfehlung f\u00fcr andere St\u00e4dte, Gemeinden bzw. Regionen. Sie sind in einer Brosch\u00fcre dokumentiert, die in der Schriftenreihe der Kommunalen Umwelt-AktioN erschienen ist.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das Ergebnis des Wettbewerbs ist sehr zufriedenstellend. Die eingereichten Beitr\u00e4ge beweisen, dass die St\u00e4dte und Gemeinden die naturnahe Regenwasserbewirtschaftung im Rahmen ihrer Ortsentwicklung vielfach bereits umsetzen und dadurch den Wasser- und Naturhaushalt im Hasetal langfristig sichern und entwickeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Der Zweckverband Erholungsgebiet Hasetal hat in Kooperation mit der Kommunalen Umwelt-AktioN U.A.N. einen Umweltwettbewerb ausgeschrieben, bei dem beispielhafte kommunale Ma\u00dfnahmen und Initiativen zur naturnahen und umweltbewu\u00dften Niederschlagsbewirtschaftung bewertet wurden. 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