{"id":18251,"date":"2023-07-13T15:12:09","date_gmt":"2023-07-13T13:12:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/07544-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:12:09","modified_gmt":"2023-07-13T13:12:09","slug":"07544-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/07544-01\/","title":{"rendered":"Umweltorientierte G\u00fctertransportl\u00f6sungen f\u00fcr Klein- und Mittelunternehmen in der Region Ost-Brandenburg"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Mit dem Projekt soll f\u00fcr die relativ schwach entwickelte Region Ostbrandenburg ein Gesamtkonzept zur L\u00f6sung umweltorientierter G\u00fctertransporte erarbeitet werden. Zielsetzung ist die Senkung verkehrsbedingter Umweltbelastung, Akzeptanz der Firmen zu umweltorientierten Verkehrsstrategien und die Qualifizierung umweltorientierter Denk- und Handlungsf\u00e4higkeit bei den Mitarbeitern der Firmen selbst.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Projekt wurde in zwei Phasen bearbeitet. Das Thema wurde mittels entsprechender Aufgaben-stellungen durch externe Spezialisten bearbeitet. Die Resultate der Phase II sind in einem Kurzbericht zusammengefa\u00dft.<br \/>\nAls Arbeitsmethoden wurden zur Analyse der Transportstr\u00f6me die Input-Output-Analyse, zur Aufnahme der Istzust\u00e4nde die Befragung vor Ort f\u00fcr alle Bereiche vorgenommen.<br \/>\nZur Diskussion der Ergebnisse wurden interdisziplin\u00e4re Gespr\u00e4chsrunden mit Wissenschaftlern und Praktikern organisiert.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Zur Realisierung der Zielstellung der Projektbearbeitung in der Phase II wurde eine Aufteilung in drei Projekte vorgenommen, die entsprechend ihrer Zielstellung bearbeitet wurden. W\u00e4hrend der Realisierung mu\u00dfte die Erkenntnis gewonnen werden, da\u00df sich das Projekt mit der urspr\u00fcnglichen Zielstellung nicht mit positivem Resultat praxiswirksam umsetzen lie\u00df. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind in der wirtschaftlichen Situation der Unternehmen zu suchen, die sehr stark von dem Wirtschaftswachstum der Industrie und des Dienstleistungsgewerbes abh\u00e4ngt. Diese Entwicklung ist nicht von dem Wachstum gekennzeichnet, das von vielen Speditionen und Transportunternehmen erwartet wurde. Um dennoch M\u00f6glichkeiten f\u00fcr umweltorientierte Transportl\u00f6sungen mit den Unternehmen zu realisieren, sind indirekte L\u00f6sungen anzustreben, die den Druck auf die Kosten mindern und so eher vom Unternehmer akzeptiert und umgesetzt werden.<br \/>\nEine sp\u00fcrbare Verbesserung umweltorientierter G\u00fctertransportl\u00f6sungen f\u00fcr Klein- und Mittelunternehmen der Region Ostbrandenburg werden durch folgende Fakten gesehen:<br \/>\n\u00b7 Verminderung unn\u00f6tiger Fahrten durch logistische Optimierung und B\u00fcndelung von Kunden-auftr\u00e4gen;<br \/>\n\u00b7 Verringerung des Leerfahrtenanteils und Erh\u00f6hung des Auslastungsgrades vom eingesetzten Laderaum;<br \/>\n\u00b7 Entwicklung von technischen und organisatorischen Voraussetzungen in den Betrieben selbst;<br \/>\n\u00b7 Verlagerung auf umweltvertr\u00e4gliche Verkehrsmittel oder optimaler Laderaumgr\u00f6\u00dfen (z.B. bei Kies- und Baustofftransporten).<br \/>\nRessourcenschonung wird in Ostbrandenburg am effektivsten durch die B\u00fcndelung und Konzentration des Speditions-, Logistik- und Transportgewerbes selbst erreicht. Rationalisierung und Zusammenf\u00fchrung der Kapazit\u00e4ten ohne die individuelle Selbst\u00e4ndigkeit des Unternehmens einzuschr\u00e4nken, mu\u00df die Zielstellung sein, die sich das Gewerbe selbst stellen mu\u00df. Eine L\u00f6sung f\u00fcr diesen Strukturwandel hei\u00dft Logistikleitstand.<br \/>\nDie Umsetzung umweltorientierter Transportl\u00f6sungen wird aber nicht allein durch die Einf\u00fchrung eines Leitstandes erreicht. Folgende unternehmensinterne und -externe Faktoren m\u00fcssen noch genannt werden:<br \/>\n\u00b7 Die Wahl und Gestaltung des Dienstleistungsproduktes in Bezug auf den Kundenwunsch und die intelligente Umsetzung durch geschultes Personal und die vorhandene Technik einschlie\u00dflich der B\u00fcrokommunikation.<br \/>\n\u00b7 Der Stand der Informiertheit \u00fcber Umweltbelastungen und M\u00f6glichkeiten des Umweltschutzes und Ressourcenschonung sollten die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Firma st\u00e4rken und als materieller Anreiz f\u00fcr den Mitarbeiter (Disponenten, Fahrer, Werkstattmeister etc.) wirksam werden.<br \/>\n\u00b7 Die Gestaltung der Rahmenbedingungen (Normen, Standards, Gesetze &#8230;) einschlie\u00dflich sp\u00fcrbarer Sektionen oder Anreize sollte der Gesamtzielstellung dienlicher sein.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Arbeit wurden in zwei Workshops einem breiten Kreis vorgestellt. Die regionale Presse hat \u00fcber die Entwicklung eines Leitstandes  berichtet. Durch die TFH Wildau sollen die Ergebnisse auf einer Schautafel w\u00e4hrend der 3.Deutsch-Polnischen Logistikkonferenz dargestellt werden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die erzielten Ergebnisse sollen durch die Existenzgr\u00fcndung Logistikleitstand in die Praxis umgesetzt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Mit dem Projekt soll f\u00fcr die relativ schwach entwickelte Region Ostbrandenburg ein Gesamtkonzept zur L\u00f6sung umweltorientierter G\u00fctertransporte erarbeitet werden. Zielsetzung ist die Senkung verkehrsbedingter Umweltbelastung, Akzeptanz der Firmen zu umweltorientierten Verkehrsstrategien und die Qualifizierung umweltorientierter Denk- und Handlungsf\u00e4higkeit bei den Mitarbeitern der Firmen selbst. 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