{"id":18237,"date":"2025-07-13T10:32:04","date_gmt":"2025-07-13T08:32:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/07943-01\/"},"modified":"2025-07-13T10:32:04","modified_gmt":"2025-07-13T08:32:04","slug":"07943-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/07943-01\/","title":{"rendered":"Kooperatives Regionalmanagement und Umweltkommunikation in der Region Oberlausitz-Sebnitz &#8211; Vorstudie"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Mit dem Vorhaben wurden fachliche und politische Ziele und Schwerpunkte f\u00fcr die Regionalentwicklung im Zusammenwirken von Kommunen und Wirtschaft definiert und projektbezogen ausgearbeitet. Dies wurde im Rahmen von Impulsprojekten und eines PROJEKTFORUMs-Entwicklung in der Oberlausitz verwirklicht. In einem Abstimmungsproze\u00df verst\u00e4ndigten sich der Landkreis L\u00f6bau-Zittau in Zusammenarbeit mit Gemeinden, Bezirksregierung, Landesverwaltung, regionale Wirtschaftsf\u00f6rderung, IHK, Handwerkskammer usw. \u00fcber konkrete Entwicklungsprojekte und \u00fcber Ziele und Wege der Regionalentwicklung. Das PROJEKTFORUM pr\u00fcfte M\u00f6glichkeiten f\u00fcr besondere Investitionsvorhaben in der Wirtschaft und im Bereich der regionalen Infrastruktur.<\/p>\n<p>Das Instrument PROJEKTFORUM war ein Ergebnis der Werkstattveranstaltung am 10.\/11.09.1996 im IBZ St. Marienthal. Im weiteren Verlauf des Projekts wurde mit der Verstetigung des Instruments PRO-JEKTFORUM durch Bindungs- und Bildungsarbeit begonnen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenMethodisch wurden zwei Wege beschritten:<br \/>\n1. Die regionalen Akteure wurden fachlich und organisatorisch unterst\u00fctzt und Erfahrungen anderer Regionen\/Akteure in die Diskussion einbezogen, damit das PROJEKTFORUM rasch zu einem effektiven Instrument ausgestaltet werden konnte. Zu diesem Zweck ist ein Kooperationsb\u00fcro eingerichtet, das die Arbeit des PROJEKTFORUMs fachlich mit vorbereitete. Es erarbeitete Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die im Projektforum vereinbarten regionalen Entwicklungsziele und Kriterien einer integrierten Regional- und Umweltentwicklung. Das Kooperationsb\u00fcro unterst\u00fctzte so die z\u00fcgige Umsetzung des F\u00f6rderprogramms zum Nutzen der regionalen Wirtschaft und der Menschen. Dar\u00fcber hinaus half es den regionalen Akteuren bei der Ausarbeitung fachlich qualit\u00e4tsvoller F\u00f6rderantr\u00e4ge.<br \/>\nParallel zur Arbeit des PROJEKTFORUMs wurden die Fragen der integrierten Regional- und Umweltentwicklung Multiplikatoren in Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Medien nahegebracht. Diese regionale Bildungs- und Informationsarbeit wurde sowohl auf die Akteure in der Planungsregion als auch auf zu pflegende grenz\u00fcbergreifende Kontakte ausgerichtet. Sie bereitete den Boden f\u00fcr eine Verstetigung der regionalen Entwicklungspolitik vor. In Zusammenarbeit mit der S\u00e4chsischen Akademie f\u00fcr Natur und Umwelt, dem Internationalen Hochschulinstitut Zittau und dem Bildungszentrum Mensch-Umwelt-Kultur in St. Marienthal wurden und werden entsprechende Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen vorbereitet und durchgef\u00fchrt. So ist 1997 u.a. eine Veranstaltung im IBZ St. Marienthal geplant zu dem Thema Energiedienstleistungen durch alternative Energietechnik zur Standortsicherung im l\u00e4ndlichen Raum, die sich an regionale Akteure richtet.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Mit dem Instrument PROJEKTFORUM und der wissenschaftlichen Begleitung werden neuartige Erfahrungen gesammelt, die in der wissenschaftlichen und politischen Kommunikation und in den Wissenstransfer einbezogen werden.<br \/>\nDies wurde in Zusammenarbeit mit der S\u00e4chsischen Akademie f\u00fcr Natur und Umwelt proze\u00dfbegleitend, insbesondere im IBZ St. Marienthal, organisiert. Dabei wurden die im Landkreis L\u00f6bau-Zittau und in der Region Oberlausitz-Sebnitz gewonnenen Erkenntnisse mit den Erfahrungen zusammengef\u00fchrt, die in anderen Regionen (z.B. Mittleres Erzgebirge, Harz) gesammelt. Partner dieses Wissentransfers in der Region waren:<br \/>\n\u00b7 der Tr\u00e4gerbeirat des Bildungszentrums Mensch-Umwelt-Kultur St. Marienthal,<br \/>\n\u00b7 die S\u00e4chsische Akademie f\u00fcr Natur und Umwelt Dresden,<br \/>\n\u00b7 die Hochschule f\u00fcr Technik, Wirtschaft und Sozialwesen Zittau\/G\u00f6rlitz (FH) sowie das Internationale Hochschulinstitut Zittau,<br \/>\n\u00b7 die Euroregion Nei\u00dfe,<br \/>\n\u00b7 externe Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>In der Startphase des Vorhabens wurden gegenw\u00e4rtig Ziele und Konzeption des Vorhabens mit Repr\u00e4sentanten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft er\u00f6rtert.<br \/>\nVortrag von H.-G. Rothe (Umweltdezernent des Landkreises L\u00f6bau-Zittau), zum Thema Notwendigkeit eines nachhaltigen Umweltmanagements am Beispiel des Landkreises L\u00f6bau-Zittau am 13. November 1996 im Rahmen der Werkstattveranstaltung Umweltkoordination zur nachhaltigen Entwicklung im IES Hannover.<br \/>\nAm 29.11.1996 wurde das Projekt auf der 3. S\u00e4chsischen Regionalplanertagung in Delitzsch (organisiert durch das S\u00e4chs. Staatsministerium f\u00fcr Umwelt und Landesentwicklung) von Herrn Prof. Dr. Schramm vorgestellt, als ein Beispiel f\u00fcr die Synthese von Regionalplanung und Regionalentwicklung im Blickpunkt der besonderen Erfordernisse strukturschwacher peripherer R\u00e4ume.<br \/>\nAuf einem Workshop am 18.12.1996 im IES Hannover wurde das Projekt dem Institut f\u00fcr Landesplanung und Raumforschung (Universit\u00e4t Hannover) vorgestellt und im Ergebnis eine Kooperation zu dem dort laufenden Projekt REGIONALMANAGEMENT HARZ vereinbart.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die vorgefundenen Rahmenbedingungen in der strukturschwachen peripheren Region L\u00f6bau-Zittau belegen die Dringlichkeit des auf die Verstetigung ausgerichteten Projektansatzes, zielgerichtet den Proze\u00df des Regionalmanagements und der Umweltkommunikation als subsidi\u00e4res Instrument von unten zu f\u00fchren. Dabei sind gerade konkrete, umsetzungsorientierte und unmittelbar erfolgstr\u00e4chtige Impulsprojekte aus Sicht der Akteure von Bedeutung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Mit dem Vorhaben wurden fachliche und politische Ziele und Schwerpunkte f\u00fcr die Regionalentwicklung im Zusammenwirken von Kommunen und Wirtschaft definiert und projektbezogen ausgearbeitet. Dies wurde im Rahmen von Impulsprojekten und eines PROJEKTFORUMs-Entwicklung in der Oberlausitz verwirklicht. 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