{"id":18179,"date":"2024-11-27T10:34:17","date_gmt":"2024-11-27T09:34:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/11434-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:34:19","modified_gmt":"2024-11-27T09:34:19","slug":"11434-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/11434-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung und Einf\u00fchrung eines Umweltmanagementsystems in Betrieben des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel war die Integration eines Umweltmanagementsystems in den Arbeitsablauf von GaLaBau-Betrieben, bei dem die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette ber\u00fccksichtigt wird. Damit ist \u00f6kologisch wie \u00f6konomisch gew\u00e4hrleistet, dass das Gesamtkonzept tragf\u00e4hig ist.<br \/>\nUm einen optimalen \u00f6kologischen Nutzen zu erzeugen, m\u00fcssen alle Schritte des Gesamtprozesses von der Anfrage \u00fcber die Angebotserstellung bis zur eigentlichen Ausf\u00fchrung des Auftrages zur optimalen Zielerf\u00fcllung vorbereitet und integriert werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden1.\tEntwurfsphase:<br \/>\n&#8211;\tAuswahl von Kooperationspartnern nach verschiedenen Strukturmerkmalen (insbesondere Unternehmensgr\u00f6\u00dfe sowie Auftraggeber- und T\u00e4tigkeitsfelder)<br \/>\n&#8211;\tEinf\u00fchrungsveranstaltung<br \/>\n&#8211;\tAnalyse und Bewertung der \u00f6kologischen Situation im GaLaBau<br \/>\n&#8211;\tErstellung von Checklisten zur Analyse<br \/>\n&#8211;\tAbgrenzung der rechtlich relevanten Vorgaben<br \/>\n&#8211;\tDurchf\u00fchrung der Analysen in den Betrieben<br \/>\n&#8211;\tBewertung der Ergebnisse und Ableitung von Zielvorgaben<br \/>\n&#8211;\tErstellung eines Konzeptes Umweltmanagementsysteme im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau<br \/>\n&#8211;\tBearbeitung verschiedener Umweltaspekte in Workshops<br \/>\n&#8211;\tDefinition der Umweltpolitik und Zielsetzungen<br \/>\n&#8211;\t\u00d6kologische Bewertung von eingesetzten Materialien<br \/>\n&#8211;\tStoffstromanalyse<br \/>\n&#8211;\tumweltrelevante Aspekte bei der Leistungserbringung<br \/>\n&#8211;\t\u00f6konomische Gesichtspunkte und integrierter Umweltschutz<br \/>\n&#8211;\ttools zur Durchf\u00fchrung von Analysen<br \/>\n&#8211;\tErarbeitung eines Leitfadens zur Einf\u00fchrung dieses Umweltmanagementsystems in den Betrieben<br \/>\n&#8211;\tFestlegung der Inhalte und Gliederung<br \/>\n&#8211;\tAktualisierung der Musterdokumentation<br \/>\n&#8211;\tZusammenf\u00fchrung der bisherigen Teilergebnisse<br \/>\n2.\tPraxisphase:<br \/>\n&#8211;\tUmsetzung des Konzeptes in den Betrieben der Kooperationspartner<br \/>\n&#8211;\tBegleitung und Kontrolle bei der Umsetzung<br \/>\n3.\t\u00dcberarbeitungsphase:<br \/>\n&#8211;\t\u00dcberarbeitung und Optimierung des Leitfadens aufgrund der in der Praxisphase gewonnenen Erfahrungen<br \/>\n&#8211;\tImplementierung der Aspekte aus der \u00dcberarbeitung des Leitfadens in den Betrieben<br \/>\n4.\tFertigstellung:<br \/>\nErstellung eines multimedialen Leitfadens<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Projekt wurde am 28.02.2001 abgeschlossen.<br \/>\nZentrales Diskussions- und Arbeitsforum waren die Workshops unter Beteiligung m\u00f6glichst aller Mitglieder der Projektgruppe sowie weiterer Treffen einer kleinen Arbeitsgruppe zur strategischen Lenkung.<br \/>\nDie Inhalte eines Umweltmanagements f\u00fcr den Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau wurden \u00fcberwiegend in diesen Gremien erarbeitet und anschlie\u00dfend inhaltlich und redaktionell unter Leitung von Herrn Professor Niesel und Herrn Scheer bearbeitet.<br \/>\nAus Sicht der Projektgruppe war es unerl\u00e4sslich, neben der Hinf\u00fchrung zur Thematik  durch den Leitfaden, auch die zur Umsetzung\/Implementierung eines Umweltmanagementsystems in eine bestehende Organisation erforderlichen Ma\u00dfnahmen als Inhalte eines Organisationshandbuches Qualit\u00e4t, Umwelt, Wirtschaftlichkeit zu erarbeiten. Zun\u00e4chst wurde die Zusammenf\u00fchrung von Leitfaden und Handbuch in einem Werk er\u00f6rtert.<br \/>\nSchon der erste Entwurf lie\u00df jedoch erkennen, dass mit diesem Vorgehen die Zuordnung von Entwicklung und Einf\u00fchrung, d.h. die Trennung der Fragen Was ist Umweltmanagement?, Warum ein UM? und Wie f\u00fchrt der Betrieb das UM ein? nicht hinreichend und logisch m\u00f6glich war. Es wurde sich daher f\u00fcr die Trennung der Schritte entschieden. Den Bereich der Entwicklung eines UM f\u00fcr die Branche wird im Leitfaden dokumentiert, die Inhalte der Einf\u00fchrung sollte in ein Organisationshandbuch einflie\u00dfen. Der Leitfaden alleine w\u00e4re der Zielsetzung Einf\u00fchrung und damit dem Ziel der Umsetzbarkeit nicht gerecht geworden.<br \/>\nDie erarbeiteten Ergebnisse flossen in den Leitfaden ein. Ferner wird eine digitale Umsetzung der Inhalte f\u00fcr die Verbreitung \u00fcber des Internet vorgenommen. Die Ergebnisse wurden sowohl in Druckform als auch in digitaler Form f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung im Internet dokumentiert. Mit der digitalen Umsetzung wurde die Zielvorgabe eines multimedialen Leitfadens angestrebt.<br \/>\nDer Umweltleitfaden:<br \/>\nF\u00fcr den Leitfaden wurde von folgender Definition des Begriffes Umweltmanagement ausgegangen: &#8230;der Teil des gesamten \u00fcbergreifenden Managementsystems, der die Organisationsstruktur, Zust\u00e4ndigkeiten, Verhaltensweisen, f\u00f6rmlichen Verfahren, Abl\u00e4ufe und Mittel f\u00fcr die Festlegung und Durchf\u00fchrung der Umweltpolitik umfasst.<br \/>\nOrganisationssysteme werden u.a. in ISO 9000 ff. beschrieben. In ihrer Ursprungsform enthielt sie 20 Elemente, mit denen die Organisation eines Unternehmens dargelegt werden sollte. Mittlerweile wird, auch im GaLaBau, ein prozessorientierter Ansatz verfolgt. Ein Umweltmanagementsystem setzt demnach eine klare Organisation eines Unternehmens voraus. Das Umweltmanagementsystem f\u00fcr den GaLaBau kann somit nicht von bestehenden Organisationssystemen getrennt betrachtet werden, weil sich im Ablauf eines Prozesses Probleme der Organisation, Technik, Wirtschaft und Umwelt \u00fcberschneiden bzw. einander bedingen. Deshalb wurde im Rahmen des Projektes vorgeschlagen, das Umweltmanagementsystem in ein prozessorientiertes Qualit\u00e4tsmanagementsystem zu integrieren.<br \/>\nA \t\t      Unternehmensf\u00fchrung<br \/>\nA 1 \t\tUnternehmenspolitik<br \/>\nA 1.1\t\tZiel und Geltungsbereich<br \/>\nA 1.2\t\tUnternehmenspolitik Qualit\u00e4t und Umwelt<br \/>\nA 2\t\t       Organisationshandbuch Qualit\u00e4t und Umwelt<br \/>\nA 3\t\t       Fehlerkorrektur und -vorbeugung, Notfallma\u00dfnahmen und -pl\u00e4ne<br \/>\nA 4\t\t       Interne \u00dcberpr\u00fcfung des Qualit\u00e4ts- und Umweltorganisationssystems<br \/>\nA 5\t             Schulung<br \/>\nA 6\t             Statistik<br \/>\nB \t\t Auftragsabwicklung (Bau- und Vegetationstechnik, Umwelt)<br \/>\nB 1\t\tVertragspr\u00fcfung, Umweltpr\u00fcfung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung<br \/>\nB 2\t\tEntwurfsentwicklung (Entwurfs- und Verfahrensentwicklung)<br \/>\nB 3\t\tLenkung der Auftragsabwicklung<br \/>\nB 4\t\tKundenbetreuung<br \/>\nC\t\tKaufm\u00e4nnische Auftragsabwicklung<br \/>\nD \t\tUmweltmanagement des Betriebsstandortes<br \/>\nEntscheidungen im Bereich Umweltschutz sind nicht allein von gesetzlichen Regelungen beeinflusst. Im Vordergrund des unternehmerischen Denkens stehen immer auch wirtschaftliche Aspekte. Gerade der wirtschaftlich Nutzen stand im Mittelpunkt der Bewertung eines sinnvollen Umweltmanagements durch die Unternehmer.<br \/>\nDaher steht auch im Rahmen der Einf\u00fchrung des Umweltmanagementsystems im Garten- und Landschaftsbau, trotz der besonderen Verpflichtung der Branche gegen\u00fcber der Umwelt, auch immer die Nutzenbetrachtung im Mittelpunkt der Entscheidungsfindung.<br \/>\nUnternehmen des Garten- und Landschaftsbaus erbringen ihre Leistungen im Spannungsfeld zwischen Kunden, Gesch\u00e4ftspartner (Zulieferer, Subunternehmer), Mitarbeiter und Gesellschaft, deren Forderungen sie auf unterschiedliche Weise nachkommen m\u00fcssen. In dem Forderungskatalog dieser \u00dcberwachungsinstanzen nimmt die umweltvertr\u00e4gliche Herstellung von Freianlagen einen immer h\u00f6heren Stellenwert ein. Diesen Anforderungen kann das Unternehmen durch den Nachweis umweltgerechten Handelns besser gerecht werden.<br \/>\n1.\tIm Rahmen der Workshops mit allen Projektteilnehmern sowie weiterer Treffen einer kleinen Arbeitsgruppe, wurden die Inhalte eines Umweltmanagements f\u00fcr den Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau erarbeitet.<br \/>\nKooperationspartner des Projektes waren Unternehmer des Garten- und Landschaftsbaus, Vertreter von Fachhochschulen, Vertreter des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. sowie externe Dienstleister aus dem Bereich der Beratungst\u00e4tigkeit. Mit der Leitung der Workshops durch das Beratungsunternehmen BTD sowie die Begleitung des Projektes durch zwei Vertreter von Fachhochschulen (Herr Prof. Niesel, Herr Prof. Bischoff) war eine fachlich fundierte Steuerung der oftmals sehr betriebsspezifisch\/praxisnah gef\u00fchrten Diskussionen gew\u00e4hrleistet.<br \/>\nDer praxisbezogene Input wurde im Rahmen der Treffen von Seiten der Unternehmer eingebracht.<br \/>\nZiel des Projektes war es, eine f\u00fcr das typische GaLaBau Unternehmen, das sich mit dem Thema Umweltmanagement auseinandersetzen m\u00f6chte, m\u00f6glichst umfassende, branchenspezifische Dokumentation zu erstellen, die sowohl die Sinn- und Nutzenargumentation f\u00fcr ein Umweltmanagement als auch die erforderlichen Grundlagen und Schritte f\u00fcr eine Umsetzung im Unternehmen vermittelt.<br \/>\nZiel der Workshops war es, den fachlichen Input der Unternehmer aus der t\u00e4glichen Praxis zum Thema Umwelt zu b\u00fcndeln und zusammen mit Fachleuten von Fachhochschulen und der Beratungspraxis im Bereich Managementsysteme zu diskutieren. Im Rahmen dieser Workshops wurden die Grundstruktur der erforderlichen Dokumentation und die aus Sicht der Praktiker (Unternehmer) erforderlichen Inhalte festgelegt. Durch dieses Vorgehen wurde sichergestellt, dass der Umweltleitfaden ein in die Unternehmenspraxis umsetzbares System beschreibt.<br \/>\nBei den Workshops mit allen am Projekt beteiligten Personen standen die Erfahrungen der Unternehmer mit dem Bereich Umwelt im Mittelpunkt. Ziel war es zun\u00e4chst, die umweltsensiblen Bereiche des GaLa-Bau Unternehmens zu identifizieren, die umweltrelevanten T\u00e4tigkeiten und deren m\u00f6gliche Auswirkungen anschlie\u00dfend zu analysieren und zu bewerten.<br \/>\nIm Rahmen der sich an die konzeptionelle Phase anschlie\u00dfenden Praxisphase wurden die gewonnenen Erkenntnisse anhand der Umsetzung innerhalb des Betriebes (Kooperationspartner) \u00fcberpr\u00fcft und verifiziert.<br \/>\nUm dem Anspruch gerecht zu werden, ein f\u00fcr die Unternehmen der Branche auch praktisch handhabba-res Ergebnis zu erzielen, wurden parallel zur Erstellung eines Umweltleitfadens wurden selbstverst\u00e4ndlich auch die zur Einf\u00fchrung erforderliche Inhalte i.S. eines Organisationshandbuches dokumentiert.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Der Umweltleitfaden wurde bereit auf der internationalen Messe GaLaBau 2000 in N\u00fcrnberg der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt. Neben der Ver\u00f6ffentlichung als Druckwerk wird der Leitfaden den Mitgliedsbetrieben des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus auch als online Version im Rahmen eines speziellen Dokumentenverwaltungssystems zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Das Thema Umweltmanagement war u.a. im Verbandsorgan Landschaft bauen und gestalten im Februar 2001 Thema des Monats. Die im Rahmen der Projektzielsetzung Einf\u00fchrung eines Umweltmanagementsystems erarbeiteten In-halte flie\u00dfen ebenfalls in die Inhalte eines Organisationshandbuches ein.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Projektgruppe Umweltmanagement, bestehend aus 10 Unternehmern sowie Vertretern der Wissenschaft und des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. hat mit dem Umweltleitfaden ein speziell f\u00fcr den GaLaBau entwickeltes umfassendes und wirklich praxisnahes Werk zum Einstieg in das Thema Umweltmanagement (UM) erarbeitet. Anhand von Beispielen und Checklisten werden die umweltrelevanten Unternehmensbereiche zun\u00e4chst analysiert. Anschlie\u00dfend wird der Nutzen einer aktiven Umweltpolitik sowohl in seiner Innen- als auch seiner Au\u00dfenwirkung f\u00fcr das Unternehmen erschlossen.<br \/>\nDie T\u00e4tigkeit des GaLaBau ist ohne Frage auf die Verbesserung und Gestaltung der Natur ausgerichtet, und dennoch kann dies auch eine negative Beeinflussung oder Belastung der Natur bedeuten. Oftmals hat unternehmerisches Handeln, direkt oder auch nur indirekt, Einfluss auf die Umwelt. Solche Einfl\u00fcsse entstehen vorrangig auf der Baustelle, da dort der Gro\u00dfteil der betrieblichen Aktivit\u00e4ten zur Wertsch\u00f6pfung erbracht wird. Die direkten Einflussm\u00f6glichkeiten auf die Verbesserung umweltrelevanter Auswirkungen sind dabei sehr unterschiedlich. Grunds\u00e4tzlich kann unterschieden werden:<br \/>\n&#8211;\tEinfl\u00fcsse durch die Art der Gestaltung und die Materialwahl<br \/>\n&#8211;\tEinfl\u00fcsse durch den Einsatz von Maschinen, Ger\u00e4ten und Fuhrpark<br \/>\n&#8211;\tEinfl\u00fcsse durch das Umweltverhalten der Mitarbeiter<br \/>\nAber auch der Standort des Unternehmens mit seinen Teilbereichen Fuhrpark, Betriebshof, Werkstatt, Verwaltung, Tankstelle, um nur einige Beispiele zu nennen, beeinflusst die Umwelt.<br \/>\nUmweltrelevante Auswirkungen der vielf\u00e4ltigen T\u00e4tigkeiten betreffen z.B. Energieverbrauch, Abfallaufkommen, Emissionen, Kontamination und Materialverbrauch.<br \/>\nF\u00fcr den Au\u00dfenstehenden steht die Leistung des Garten- und Landschaftsbaus am Ende eines Wertsch\u00f6pfungsprozesses. In der Realit\u00e4t aber ist die Leistung des GaLaBaus zudem in ein Netzwerk, bestehend aus Auftraggebern, Landschaftsarchitekten, Subunternehmern und Lieferanten eingebunden. In diesem Spannungsfeld zwischen Kunden, Gesch\u00e4ftspartnern, Mitarbeitern und Gesellschaft muss der Garten- und Landschaftsbau den unterschiedlichsten Forderungen nachkommen. Im Forderungskatalog dieser \u00dcberwachungsinstanzen nimmt die umweltvertr\u00e4gliche Herstellung von Freianlagen eine zunehmende Bedeutung ein. Diesen Forderungen kann das Unternehmen besser gerecht werden, wenn es durch ein gezieltes Umweltmanagement den Nachweis umweltgerechten Handelns erbringt.<br \/>\nZudem lassen sich erhebliche Kosten- sowie Wettbewerbsvorteile erzielen. Im einzelnen lassen sich folgende Nutzen realisieren:<br \/>\n&#8211;\tVerbesserung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit durch umweltbewusstes Handeln<br \/>\n&#8211;\tKostenreduzierung im Hinblick auf Abfallvermeidung, Energie-, Wasser- oder Brachwassereinsparung<br \/>\n&#8211;\tRisikoreduzierung durch Einhaltung von Gesetzen, Verordnungen und dokumentierter Abl\u00e4ufe<br \/>\n&#8211;\tVerbesserung der Organisation durch regelm\u00e4\u00dfige \u00dcberpr\u00fcfung und Korrektur von Arbeitsabl\u00e4ufen<br \/>\nIm Rahmen des Umweltleitfadens werden Ziele und Nutzen einer Integration des Umweltmanagementsystems in eine bestehende Organisation beschrieben.<br \/>\nSomit konnte das Thema Umweltmanagement erstmals umfassend und praxisnah f\u00fcr die Branche dokumentiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel war die Integration eines Umweltmanagementsystems in den Arbeitsablauf von GaLaBau-Betrieben, bei dem die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette ber\u00fccksichtigt wird. 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