{"id":18124,"date":"2024-11-27T10:34:17","date_gmt":"2024-11-27T09:34:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/11395-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:34:18","modified_gmt":"2024-11-27T09:34:18","slug":"11395-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/11395-01\/","title":{"rendered":"Umweltwissenstransfer an au\u00dferuniversit\u00e4re Institutionen, Vereine und Verb\u00e4nde des Freistaates Th\u00fcringen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Planung, Weiterentwicklung, Durchf\u00fchrung und Evaluation von umweltp\u00e4dagogischen Konzepten f\u00fcr die Th\u00fcringer Landesanstalt f\u00fcr Umwelt und Geologie in Jena, deren Mitarbeiter und Adressaten, die als Multiplikatoren in der Umweltbildung, -beratung und \u00d6ffentlichkeitsarbeit t\u00e4tig sind. Durch die Projektarbeit sollen Instrumentarien der Umweltp\u00e4dagogik, Aneignungs- und Vermittlungsmethoden sowie didaktisch-methodische \u00dcberlegungen in den \u00fcberarbeiteten Konzeptionen so transferiert werden, dass die p\u00e4dagogische Bef\u00e4higung der Multiplikatoren durch unmittelbare Anleitung in den Weiterbildungsveranstaltungen qualifiziert wird.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Untersuchungen werden in drei Projektphasen eingeteilt und durchgef\u00fchrt.<br \/>\nF\u00fcr alle drei Projektphasen gelten die folgenden \u00fcbergreifenden Leitlinien:<br \/>\nLeitlinie 1:<br \/>\nVernetztes Denken und Lernen in Zusammenh\u00e4ngen am Beispiel exemplarischer Umweltproblemstellungen<br \/>\nIm Projekt soll erprobt werden, inwieweit integratives umweltp\u00e4dagogisches Wissen und Denken zu ver\u00e4nderter Problemsensibilisierung und -bearbeitung bei den Mitarbeitern der Th\u00fcringer Landesanstalt f\u00fcr Umwelt sowie Vereinen und Verb\u00e4nden des Freistaates Th\u00fcringen f\u00fchren und f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Arbeit genutzt werden kann.<br \/>\nLeitlinie 2:<br \/>\nUmweltp\u00e4dagogische Bearbeitungsstrategien im Hinblick auf vorsorgende Bew\u00e4ltigung von Nutzungskonflikten an lokalen Standorten<br \/>\nIm Projekt soll erprobt werden, inwieweit umweltvorsorgende Kompetenzen zu entwickeln sind, um die tagt\u00e4glich auftretenden Umweltnutzungskonflikte wahrnehmen und bewerten zu k\u00f6nnen. Partizipatorische Mitwirkungs- und Entscheidungsprozesse sollen unterst\u00fctzt werden.<br \/>\nLeitlinie 3:<br \/>\nEinsatzm\u00f6glichkeiten und Wechselwirkungen von natur- und sozialwissenschaftlichen Umwelterschlie\u00dfungsmethoden<br \/>\nIm Projekt soll erprobt werden, inwieweit der variable und integrative Einsatz von p\u00e4dagogischen, natur- und sozialwissenschaftlichen Umwelterschlie\u00dfungsmethoden und -verfahren zu einer ganzheitlichen Sichtweise und Bearbeitung von Umweltproblemen beitragen kann.<br \/>\nZur Zeit befindet sich das Projekt in der Anlauf- und Vorbereitungsphase. Der Projektbeginn soll am01. 10. 1998 sein. Es werden die erforderlichen Absprachen zwischen den verschiedenen Referaten und Abteilungen getroffen, um einen inhaltlich und organisatorisch gut aufbereiteten Beginn f\u00fcr das Projekt zu sichern.<br \/>\nIn der 1. Projektphase (ca. vom 01. 10. 1998 bis 31. 03. 1999) erfolgt vorrangig die \u00dcberarbeitung vorhandener umweltp\u00e4dagogischer Konzepte auf die Belange der verschiedenen Projektpartner. Diese Projektt\u00e4tigkeit wird alle folgenden Phasen begleiten. Evaluiert werden Literatur, Lern- und Lehrmaterialien sowie Konzeptionen. In der Th\u00fcringer Landesanstalt werden erste Weiterbildungsveranstaltungen mit den Mitarbeitern und Betreuern des Freiwilligen \u00d6kologischen Jahres durchgef\u00fchrt und evaluiert. Eine erste Befragung der Teilnehmer an den Weiterbildungsveranstaltungen erfolgt neben der systematischen Beobachtung, Analyse und Bewertung der Seminart\u00e4tigkeit.<br \/>\nDiese Aktivit\u00e4ten f\u00fchren zu einer Analyse und Beschreibung der Ausgangssituation.<br \/>\nIn der 2. Projektphase (ca. vom 01. 04. 1999 bis 31. 03. 2001) erfolgt die \u00dcberarbeitung, Erprobung und Evaluation von weiteren Umweltbildungskonzepten in der Landesanstalt sowie bei den Vereinen und Verb\u00e4nden. Die Prozessevaluation schlie\u00dft die systematische Beobachtung, Analyse und Bewertung der Weiterbildungsveranstaltungen ein.<br \/>\nMit dem Fortschreiten des Projektes werden verst\u00e4rkt Methoden der Ergebnis- und Wirkungsevaluation eingesetzt. Vorrangig sollen Bef\u00e4higungsfortschritte bei den Seminarteilnehmer\/innen erfasst und dokumentiert werden. Einzusetzende Methoden sind vor allem schriftliche und m\u00fcndliche Befragungen, Hospitationen sowie Diskussionen. Grundlagenseminare werden in geeigneter Form publiziert.<br \/>\nIn der 3. Projektphase (ca. vom 01. 04. 2001 bis 30. 09. 2001) dominieren Systematisierungen und Verallgemeinerungen. Evaluierte Teilergebnisse werden im Abschlu\u00dfbericht didaktisch aufbereitet und mit Empfehlungen f\u00fcr die weitere \u00d6ffentlichkeitsarbeit zur Umweltbildung versehen.<br \/>\nUm den Modellcharakter zu unterstreichen, werden die evaluierten und transferierbaren Materialien f\u00fcr unterschiedliche Adressaten zusammengestellt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Alle wesentlichen Aufgaben des Projektes konnten erfolgreich bearbeitet werden. Eine Erweiterung bez\u00fcglich des Umfangs wurde vorgenommen, als Beh\u00f6rden des Freistaates als Adressaten der Weiterbildungen integriert wurden. Von den Leitlinien des Projektes haben sich besonders die Leitlinie 1 und 2 bew\u00e4hrt. Im Freistaat existieren nunmehr mehrfach erprobte und evaluierte Konzeptionen f\u00fcr Weiterbildungsreihen mit den Titeln Agenda 21 in der Beh\u00f6rde sowie Umweltbildung f\u00fcr Umweltbildner und Qualifizierung von p\u00e4dagogischen Mitarbeitern im Freiwilligen \u00d6kologischen Jahr. Alle Konzeptionen sind in den Zwischenberichten dokumentiert. Die Zwischenberichte zeigen den jeweiligen Projektfortschritt.<br \/>\nDer Zeitplan konnte in allen Phasen eingehalten werden.<br \/>\nDie F\u00f6rdermittel waren Personalkosten, so dass alle notwendigen Sachkosten durch den Kooperationspartner und die Universit\u00e4t aufgebracht wurden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Projektergebnisse stehen allen Interessierten in Form der Zwischenberichten, Bausteinen f\u00fcr die Weiterbildungsreihen und Moderatorenmappen zur Verf\u00fcgung. Neben den Zwischenberichten wurden 7 weitere Publikationen erarbeitet. Die Schulprojekte erfahren derzeit eine medienwirksame \u00dcberarbeitung.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Vergabe des Projektes war insbesondere f\u00fcr die Th\u00fcringer Landesanstalt f\u00fcr Umwelt und Geologie ein Gewinn. Die Qualit\u00e4t im Umweltbildungsbereich dieser Moderatorenstelle konnte wesentlich berei-chert werden. Das Referat Umweltbildung war der ideale Kooperationspartner, da durch die Zusammen-arbeit mit der Universit\u00e4t die Vernetzung von Theorie mit Praxis auch idealtypisch m\u00f6glich wurde. Die R\u00fcckkopplung war durch den Abbau der Studienrichtung Umweltp\u00e4dagogik nur bedingt m\u00f6glich. Das Projekt konnte dazu beitragen, dass im Freistaat innerhalb von Beh\u00f6rden auf verschiedenen Ebenen wichtige Dokumente und daraus abzuleitende Aufgaben verbreitet und diskutiert wurden.Insbesondere f\u00fchrten die gew\u00e4hlten Methoden innerhalb der Evaluationen zu auswertbaren und dauer-haften Ergebnissen. Es muss verst\u00e4rkt davon ausgegangen werden, dass in der Umweltbildung (\u00fcber den zweiten Arbeits-markt gef\u00f6rdert), hochmotivierte, aber fachlichwissenschaftlich und didaktisch\/methodisch unerfahrene und nicht immer entsprechend ausgebildete Mitarbeiter\/innen t\u00e4tig sind. Hier gibt es einen permanenten und notwendigen Weiterbildungsanspruch, der in keiner Phase der Umweltbildung untersch\u00e4tzt werden darf. Diesen Umweltbildner gilt es sich auch weiterhin zuzuwenden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Planung, Weiterentwicklung, Durchf\u00fchrung und Evaluation von umweltp\u00e4dagogischen Konzepten f\u00fcr die Th\u00fcringer Landesanstalt f\u00fcr Umwelt und Geologie in Jena, deren Mitarbeiter und Adressaten, die als Multiplikatoren in der Umweltbildung, -beratung und \u00d6ffentlichkeitsarbeit t\u00e4tig sind. 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