{"id":18045,"date":"2024-11-27T10:32:37","date_gmt":"2024-11-27T09:32:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/04847-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:32:37","modified_gmt":"2024-11-27T09:32:37","slug":"04847-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/04847-01\/","title":{"rendered":"Regionalkonferenzen: Die Strategie einer umweltschonenden wirtschaftlichen Entwicklung entlang der Elbe"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>In Regionen mit hohen \u00f6kologischen Potentialen und geringer wirtschaftlicher Entwicklungsf\u00e4higkeit sollen Impulse zur eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung gegeben werden.<br \/>\nZiel dieses Projektes ist es, eigenst\u00e4ndige Regionalentwicklung durch den BUND als Initiator in drei Regionen entlang der Elbe zu verankern und zusammen mit den Akteuren Leitbilder und ein Motto zu entwickeln, um darauf aufbauend Handlungskonzepte zu entwerfen. Aus der m\u00f6glichen Vielfalt konkreter Projekte sind realisierbare M\u00f6glichkeiten identifiziert worden. Durch eine z\u00fcgige Realisierung erster Einzelprojekte aus dem Gesamtrahmen sollen nun erste Erfolge sichtbar werden und weitere Interessierte f\u00fcr den Proze\u00df der eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung gewonnen werden. Mit Regionalkonferenzen am Ende dieser Projektphase wurde ein zeitlicher Kristallisationspunkt f\u00fcr die Arbeit geschaffen und das Ziel einer \u00f6ffentlichen Diskussion \u00fcber die Ergebnisse erreicht.<br \/>\nDas Vorhaben m\u00f6chte die regionalen Identit\u00e4ten der Regionen wieder wecken oder neu entwickeln und so durch neu gewonnenes Selbstbewu\u00dftsein die Eigenverantwortlichkeit der Region st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAls erster Arbeitsschritt wurde eine Literaturauswertung der Ver\u00f6ffentlichungen deutschsprachiger Projekte und Beispielregionen durchgef\u00fchrt, um Erfahrungen und beispielhaftes Vorgehen anderer Regionen nutzbar zu machen. Eine projekt\u00fcbergreifende Steuerungsgruppe aus Projektleitung, beratenden Hochschulen und Akteuren der Modellregionen, hatte die interdisziplin\u00e4re Aufgabe, den fachlichen, methodischen und organisatorischen Zusammenhalt zwischen den ausgew\u00e4hlten Modellregionen sowie deren fachlichen Erfahrungsaustausch zu sichern. Die Steuerungsgruppe tagte alle zwei Monate.<br \/>\nDie zur Bestimmung der drei Modellregionen entwickelten Kriterien der Regionsauswahl und -abgrenzung wurden hier und in den Regionen diskutiert.<br \/>\nF\u00fcr die einzelnen Regionen wurden zusammen mit den regionalen Arbeitsgruppen, auf die Region abgestimmte Arbeitsweisen und methodische Vorgehensweisen entwickelt. In den Regionen waren die regionalen Arbeitsgruppentreffen das zentrale Arbeitsinstrument. In diesen, als Vorkonferenzen bezeichneten Treffen wurde alle Arbeitsschritte und fachlichen Inhalte (in Form einer St\u00e4rken-Schw\u00e4chen-Analyse) kritisch diskutiert. Die regionalen Arbeitsgruppen hatten das Ziel, Leitbilder und Motti f\u00fcr die Region zu entwerfen, die die Grundlage einer umfassenden Gesamtstrategie f\u00fcr die langfristige Erhaltung und Verbesserung der \u00f6konomischen, sozialen und \u00f6kologischen Lebensbedingungen in der Region darstellen.<br \/>\nAlle Sitzungen wurden in moderierter Form durchgef\u00fchrt und haben so zu einer neuen Kommunikations- und Streitkultur in den Regionen beigetragen.<br \/>\nDie Arbeitsergebnisse und der Arbeitsproze\u00df wurden erst in der Regionalkonferenz \u00f6ffentlich pr\u00e4sentiert, da die Mitglieder der regionalen Arbeitsgruppen \u00fcbereinstimmend der Auffassung waren, nur mit vorzeigbaren und motivierenden Ergebnissen das Interesse an der Mitgestaltung einer eigenst\u00e4ndi-gen Regionalentwicklung wecken zu k\u00f6nnen. Dieses Vorgehen hat sich als sinnvoll herausgestellt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Vorhaben konnte in zwei der drei gew\u00e4hlten Modellregionen in der ersten Projektphase erfolgreich abgeschlossen werden. Der BUND hat als Initiator und Impulsgeber erreicht, da\u00df durch die Vor\u00fcberlegungen zukunftsf\u00e4hige Entwicklungen auf regionaler Ebene konkretisiert und Leitbildvorstellungen sowie zukunftsweisende Projekte entwickelt wurden. Durch rahmensetzende Leitbilder, die in den jeweiligen Regionen verankert werden konnten, wurde es m\u00f6glich, die denkbaren regionalen Projekte auf wenige umsetzbare Beispiele zu reduzieren und somit machbare L\u00f6sungen zu finden. Die Leitbilder sichern, da\u00df diese Projekte insgesamt den Anforderungen einer umweltschonenden wirtschaftlichen Entwicklung folgen und die Kriterien der eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung erf\u00fcllen. Diese schon in kurzer Zeit (Projektzeitraum zehn Monate) erreichten Erfolge, st\u00e4rken das Selbstbewu\u00dftsein der regionalen Akteure. Eine neue oder wiedergewonnene &#8220;regionale Identit\u00e4t&#8221; l\u00e4\u00dft f\u00fcr die folgende zweite Projektphase erwarten, da\u00df die eigenst\u00e4ndige Regionalentwicklung zu einem sich selbst tragenden Proze\u00df wird.<br \/>\nAls Bedingungen, die eine solche erfolgreiche Arbeit stabilisieren, seien hier benannt:<br \/>\n1.\tEs ist eine Gesamtkonzeption f\u00fcr die jeweilige Region zu erarbeiten, die Leitbilder, Motto und Projekte benennt und ein Handlungskonzept enth\u00e4lt. Die Vernetzung mit vorhanden Strukturen und den zu realisierenden Projekten mu\u00df hergestellt werden.<br \/>\n2.\tDie Gesamtkonzeption ist durch die regionalen Akteure zu erarbeiten, wobei die Unterst\u00fctzung und Anregungen von au\u00dfen genutzt werden k\u00f6nnen (BUND als Initiator, Universit\u00e4ten als Berater, positive Beispiele anderer Regionen).<br \/>\n3.\tDie regionalen Akteure m\u00fcssen bereit sein, Zeit, Ideen und Initiative in den Proze\u00df der eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung zu investieren und die Bereitschaft mitbringen an gemeinsamen und konsensf\u00e4higen \u00dcberlegungen weiterzuarbeiten.<br \/>\n4. \tDie Akteure der regionalen Arbeitsgruppe sollten in der Region bekannt und verankert sein, dies st\u00e4rkt die Akzeptanz der Arbeit und kann in einer folgenden zweiten Projektphase die Verbreitung und Verankerung der Ideen in der Region unterst\u00fctzen.<br \/>\n5.\tDie entwickelten \u00dcberlegungen sollten in der Regel in die existierenden Planungsabsichten der Region eingef\u00fcgt werden und den zust\u00e4ndigen Stellen und Institutionen vorgestellt werden.<br \/>\n6.\tDie Begleitung und Beratung des Prozesses der eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung ist f\u00fcr die Ergebnisse der Arbeit entscheidend. Voraussetzung daf\u00fcr ist, da\u00df der Impulsgeber in der Region anerkannt ist, und ihm konsensf\u00e4higes, positives Agieren zugestanden wird. Ohne diese regionale Akzeptanz ist die Durchf\u00fchrung eigenst\u00e4ndiger Regionalentwicklung nicht m\u00f6glich (vgl. Scheitern in der Modellregion 3).<br \/>\n7.\tZwischen den alten und neuen Bundesl\u00e4ndern besteht ein Unterschied im Umgang mit Verwaltungen und Beh\u00f6rden. W\u00e4hrend den regionalen Akteuren in den neuen Bundesl\u00e4ndern eine fr\u00fchzeitige Zusammenarbeit und Information der Verwaltungen und \u00c4mter wichtig war, lag in den alten L\u00e4ndern eher Skepsis vor, ob eine solche Zusammenarbeit produktiv sein w\u00fcrde.<br \/>\n8.\tF\u00fcr die Akteure in den Regionen ist es wichtig einer interessierten \u00d6ffentlichkeit vorzeigbare Ergebnisse zu pr\u00e4sentieren, um damit f\u00fcr die weitere Arbeit zu motivieren. Dies schlo\u00df eine offensive \u00d6ffentlichkeitsarbeit in der ersten Projektphase aus.<br \/>\n9.\tRegionalkonferenzen sind sich aus verschiedenen Gr\u00fcnden wichtige Kristallisationspunkte. Durch die Regionalkonferenzen kann ein \u00fcberschaubarer Zeithorizont f\u00fcr den Arbeitsproze\u00df abgesteckt werden, in dem Ergebnisse erzielt werden soll und auf den ergebnisorientiert hingearbeitet wird.<br \/>\n10.Die fachliche und strukturelle Arbeit im Rahmen der eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung wird durch Inputs &#8220;von au\u00dfen&#8221; und durch eine wissenschaftliche Begleitung und Beratung der Hochschulen gef\u00f6rdert.<br \/>\n11.Die Umsetzung der entwickelten Konzepte und Projektideen mu\u00df in einer zweiten Projektphase erfolgen. Daf\u00fcr ist breite Unterst\u00fctzung aus der Region zu gewinnen.<br \/>\n12. Auch zu Beginn einer zweiten Projektphase ist die Beratung und Betreuung in der Region f\u00fcr den Erfolg der eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung unerl\u00e4\u00dflich. Regionalberater, die Kenntnisse \u00fcber die Region besitzen, Kontakte nach au\u00dfen kn\u00fcpfen k\u00f6nnen, Finanzierungskonzepte erstellen und F\u00f6rdermittel nutzen, sollen der regionalen Arbeitsgruppe beigeordnet werden. Da die Umsetzungsphase einen wesentlich l\u00e4ngeren Zeitraum in Anspruch nehmen wird als der Anschub und Impuls, scheint die Einrichtung von &#8220;Regionalb\u00fcros&#8221; oder Beratungsb\u00fcros sinnvoll.<br \/>\nF\u00fcr alle drei Regionen sind Projekte erarbeitet worden, deren Umsetzung in der nun folgenden Stabilisierungsphase der eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung erfolgen soll. Die Zielsetzungen und die bereits vorhandenen Realisierungs\u00fcberlegungen werden nachfolgend f\u00fcr die drei Regionen dargestellt.<\/p>\n<p>PROJEKT\u00dcBERLEGUNGEN F\u00dcR DIE REGION I: LAND KEHDINGEN:<\/p>\n<p>Projekt 1: \tDie Au\u00dfendarstellung des Landes Kehdingen und seine innere Orientierung<\/p>\n<p>Durch die Darstellung Kehdingens und die Zusammenarbeit in Kehdingen werden nicht nur den Umgang mit den Angeboten des Fremdenverkehrs und der Naherholung bestimmt. Einen nicht exakt quantifizierbaren Einflu\u00df haben Bekanntheit und Kooperation als weiche Standortfaktoren auf alle wirtschaftlichen Sektoren (Gewerbe und Industrie, Landwirtschaft) und auf das soziale Gef\u00fcge der Region (Verhinderung der Abwanderung von Arbeitskr\u00e4ften, St\u00e4rkung der Wertsch\u00f6pfung in der Region). Daher wird der Pr\u00e4sentation nach au\u00dfen und der Kooperation innerhalb der Region hohe Bedeutung beigemessen. Die regionale Arbeitsgruppe wird als ersten Schritt in Zusammenarbeit mit den lokalen Fremdenverkehrsverb\u00e4nden das Motto f\u00fcr das Land Kehdingen auf allen Werbematerialien f\u00fcr Kehdingen aufnehmen. Mit den Organisationen der Landwirte wird im Rahmen der weiterzuf\u00fchrenden Diskussion \u00fcber die Vermarktung der landwirtschaftlichen Produkte dies ebenfalls aufgenommen werden. Die regionale Arbeitsgruppe beabsichtigt bei der Fortf\u00fchrung der eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung einen Workshop durchzuf\u00fchren, der weitere regionale Akteure in die Entwicklung eines gemeinsamen Markennamens &#8220;Land Kehdingen&#8221; einbezieht und so die regionale Identit\u00e4t st\u00e4rkt, damit alle wirtschaftlichen und sozialen Gruppen der Region l\u00e4ngerfristig durch ein gemeinsames Auftreten nach au\u00dfen und innen ihre regionale Zusammengeh\u00f6rigekeit leben.<\/p>\n<p>Projekt 2: Fahrradland Kehdingen &#8211; Service und Erholung<\/p>\n<p>Kehdingen bietet ideale Voraussetzungen f\u00fcr Fahrradtourismus, wenn die landschaftlichen Sch\u00f6nheiten und die St\u00e4rken von Gewerbe und Handwerk der Region miteinander verbunden werden. F\u00fcr den Fremdenverkehr und die Naherholung sind &#8220;Fahrrad-F\u00fchrungen&#8221;, &#8220;Fahrrad-Transport und sonstige Serviceangebote&#8221;, &#8220;Touren- und Wegebeschreibungen&#8221; und ein &#8220;vernetztes Verkehrssystem&#8221; wichtige Bedingungen. Eine &#8220;Anbindung an den \u00d6PNV&#8221;, vor allem mit einem Anschlu\u00df an das Ballungszentrum Hamburg ist zu schaffen.<br \/>\nZu den St\u00e4rken der Region z\u00e4hlt, da\u00df thematische Fahrradtouren zu attraktiven und spannenden Ausflugszielen f\u00fchren k\u00f6nnen (beispielsweise Kirchen oder Denkm\u00e4ler, Ab-Hof-Verkauf und Hofl\u00e4den von Biobauern). Mit Priorit\u00e4t sind zwei Ansatzpunkte zu verfolgen: Touren zusammenstellen und anbieten sowie die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und dem Landkreis Stade verbessern. Diese vorrangige Aufga-be wird der Fremdenverkehrsverband koordinieren und mit den Gastronomiebetieben abstimmen. Die Gastronomen haben sich zu einem Arbeitskreis zusammengeschlossen, um weitere innovative Schritte in diese Richtung zu entwickeln. Die neuen Fahrradwanderkarten m\u00fcssen leicht lesbar und gut verst\u00e4ndlich sein. Die vorhanden Grundlagen sind durch einen Insider aus der Region zu \u00fcberpr\u00fcfen, wodurch z. B. gleichzeitig thematische Wanderwegekarten entstehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Projekt 3: Ochsenfleisch vom Au\u00dfendeich<\/p>\n<p>Die Beweidung der ehemaligen Au\u00dfendeichsfl\u00e4chen mit Ochsen (eingeschlossen werden kann hier auch Bullenweidemast) ist f\u00fcr die Landwirtschaft und den Naturschutz gleicherma\u00dfen von Interesse, wenn die Vermarktung des Viehs zu akzeptablen Preisen gesichert werden kann. Sowohl f\u00fcr die Schlacht- als auch die Lagerhaltung des Fleisches m\u00fcssen die Bedingungen in der Region und \u00fcber die Region hinaus gekl\u00e4rt werden. Die Qualit\u00e4t des &#8220;Kehdinger Ochsens&#8221; gestattet ein eigenes Angebot f\u00fcr den Fremdenverkehr und fordert Wege der direkten Vermarktung.<br \/>\nQualit\u00e4tsfleisch, das ggf. \u00fcber einen Verband wie Neuland vermarktbar wird, kann mit der Unterst\u00fctzung des Naturschutzes (als Fl\u00e4chenschutz) dieses besondere Merkmal beim Vertrieb nutzen. Festgehalten wurde, da\u00df das &#8220;Ochsen-Bullenfleisch-Projekt&#8221; das Miteinander von Naturschutz und Landwirtschaft f\u00f6r dern k\u00f6nnte.<br \/>\nEs mu\u00df ein eigener Markt mit eigenem Markenzeichen entwickelt werden, ohne da\u00df eine Inflation und Entwertung schon vorhandener Markennamen erfolgt. Der Absatz sollte ab Hof und in der Region Hamburg dennoch m\u00f6glichst saisonunabh\u00e4ngig stattfinden. Hierzu wird im Herbst (nach erneuter Mittelerschlie\u00dfung) mit den Landwirten fl\u00e4chenbezogen ein Entwicklungskonzept entworfen sowie Vermarktungschancen gepr\u00fcft vorrangig mit Schlachtm\u00f6glichkeiten und Vermarktung in der Region selbst, aber auch dar\u00fcber hinaus. Dieses Projekt wird mit einzelnen Bauern und Fl\u00e4chen beginnen k\u00f6nnen. Die derzeitig schwierige Diskussion um das Konzept Natura 2000 (Umsetzung der FFH-Richtlinie) belastet allerdings erneut die vorsichtige Ann\u00e4herung von Landwirtschaft und Verbandsnaturschutz.<\/p>\n<p>Projekt 4: Direktvermarktung Kehdinger Produkte in der Hotellerie und Gastronomie und Veredeln und Vermarkten landwirtschaftlicher Produkte aus Kehdingen<\/p>\n<p>Die Bereitschaft beim Verbraucher und Erzeuger zur Direktvermarktung ist hoch. Hingegen mu\u00df die Bereitschaft der Gastronomie zur Direktvermarktung noch geweckt werden. Ein gemeinsam erarbeitetes Konzept fehlt bislang. Die &#8220;Startphase&#8221; eines solchen Projektes, so die Erfahrungen anderer Regionen braucht zwischen 3 bis 5 Jahren, wobei die Kooperation von unten wachsen mu\u00df. Anst\u00f6\u00dfe von au\u00dfen, z. B.  durch ein &#8220;Innovationsb\u00fcro&#8221; k\u00f6nnen das Projekt unterst\u00fctzen und beratende Aufgaben \u00fcbernehmen.<br \/>\nDie Region Kehdingen bietet f\u00fcr die Erzeugung unter den Bedingungen des Vermarktungszusammenschlusses &#8220;NEULAND&#8221; gute Voraussetzungen. Die Futtermittelproduktion ist regional m\u00f6glich, auch Stroh f\u00fcr artgerechte Stallhaltung ist vorhanden. Es sind derzeit noch Geb\u00e4ude vorhanden, die m\u00f6glicherweise genutzt werden k\u00f6nnen. Das Oberzentren f\u00fcr den Absatz der Produkte Hamburg und das Mittelzentrum Cuxhaven sind nicht weit entfernt (bis zu 70 km), so da\u00df keine Probleme mit weiten Wegen entstehen. Der &#8220;regionale Absatz von Erzeugnissen&#8221; bietet den Vorteil, da\u00df h\u00f6here Erzeugerpreise realisiert werden k\u00f6nnen. Dies erfordert ein offensives Marketing, das die Vorteile der Produktqualit\u00e4ten deutlich macht (&#8220;regionale Qualit\u00e4t hat ihren Preis&#8221;). Die Qualit\u00e4tsanforderungen m\u00fcssen \u00fcber die &#8220;regionale&#8221; Erzeugung hinausgehen (z. B. Anbausicherheiten, Futtermittelqualit\u00e4ten, etc.), aber &#8220;Regionalit\u00e4t&#8221; mu\u00df f\u00fcr den Kunden erkenn- und wiedererkennbar sein.<br \/>\nEine Arbeitsteilung zwischen einer Direktvermarktung und der Regionalvermarktung (in die Oberzentren) kann sinnvoll werden. Das Projekt der &#8220;Vermarktung und Veredlung&#8221; mu\u00df (in kleinen Schritten) entwickelt werden und ist als Aufgabe und Chance f\u00fcr eine Region zu verstehen. Konkret kann angeregt werden, da\u00df sich die &#8220;Marktfahrer&#8221; zusammenschlie\u00dfen und mit einer Direkt- und Regionalvermarktung beginnen. <\/p>\n<p>Projekt 5: \tStadeBahn f\u00fcr das Land Kehdingen<\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler der Hauptschule &#8220;Am Hohenwedel&#8221; haben im Vorfeld der Regionalkonferenz \u00dcberlegungen f\u00fcr eine Weiterf\u00fchrung der StadeBahn nach Kehdingen angestellt, die in der Regionalkonferenz vorgestellt wurden. Deutlich hervorgehoben wird, da\u00df das Projekt StadeBahn auch f\u00fcr Kehdingen ein integriertes sozial- und umweltvertr\u00e4gliches Verkehrskonzept mit Bahn, Bus, Rad, Schiff und PKW anbieten kann. Derzeit \u00fcberwiegt der Stra\u00dfenverkehr (PKW), teilweise gekoppelt mit Schiffsverkehr. \u00d6PNV und IPV (individueller Personenverkehr) haben noch geringere Bedeutung f\u00fcr die Anbindung Kehdingens an die Ober- und Mittelzentren und f\u00fcr seine Erreichbarkeit. Das Auto ist noch alternativlos, auch f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr. Aber gerade f\u00fcr die Ziegelei und verschiedene landwirtschaftlichen Produkte sind andere L\u00f6sungen zu favorisieren. Damit zu koppeln ist die (Wieder-)entwicklung der H\u00e4fen, auch f\u00fcr den Tourismus (Segeln u.a.).<br \/>\nDieses bereits sehr weit vorangeschrittene Projekt wird 1997 mit einer ersten Stra\u00dfenbahn in Stade an den Start gehen. Der BUND wird sich mit weiteren regionalen Akteuren bem\u00fchen f\u00fcr dieses Projekt eine eigene Tr\u00e4gerschaft bem\u00fchen.<\/p>\n<p>PROJEKT\u00dcBERLEGUNGEN F\u00dcR DIE REGION II: JESSENER LAND<\/p>\n<p>Die ausgew\u00e4hlten Projektbereiche wurden zu f\u00fcnf konkreten Projektvorschl\u00e4gen zusammengef\u00fcgt und konkretisiert. Diese Projekte &#8211; Jessener Marktstand, Veredelung Pfirsich, Veredelung Wein, Kulturlandschaft Schweinitzer Berge, attraktives Wegenetz &#8211; bilden einen ersten Ansatz zur Vernetzung innerhalb eines in sich schl\u00fcssigen Gesamtkonzepts. Die Projekte k\u00f6nnen dementsprechend f\u00fcr sich allein stehen, in der Kombination erg\u00e4nzen und unterst\u00fctzen sie sich gegenseitig. Zum Beispiel erf\u00e4hrt ein attraktives Wegenetz als eine Grundlage touristischer Entwicklung durch eine vielf\u00e4ltigere Kulturlandschaft eine Aufwertung und f\u00fchrt Erholungssuchende an Punkte, an denen Veredelungsprodukte aus Pfirsich verkauft werden usw.<\/p>\n<p>Projekt 1: Jessener Marktstand<\/p>\n<p>Mit Hilfe dieses Projektes soll durch eine Kombination typischer Jessener Produkte die Au\u00dfenwirkung der Region verbessert werden. Zweck ist auch die Schaffung einer Erfahrungsbasis f\u00fcr welche Produkte, Einzugsbereiche und Qualit\u00e4tsstufen Absatzm\u00e4rkte bestehen. Gleichzeitig kann damit ein Baustein f\u00fcr den Tourismus und die Naherholung durch den h\u00f6heren Bekanntheitsgrad Jessener Produkte geschaffen werden. Die n\u00e4chsten Schritte sind die Ermittlung der Beteiligten, den Marktstand selbst zu entwickeln und zu realisieren, die Produktpalette abzustimmen, eine m\u00f6gliche Arbeitsstruktur festzulegen und nach ersten Erfahrungen eine Produktdiversivizierung und Qualit\u00e4tspr\u00fcfung vorzunehmen. Vorab sind m\u00f6gliche Standorte zu ermitteln und ein Wirtschaftlichkeitskonzept zu erarbeiten. Die Erarbeitung \u00e4hnlicher Projektideen kann dazu parallel anlaufen.<\/p>\n<p>Projekt 2: Wein und Pfirsich aus dem Land zwischen Busch und Aue<\/p>\n<p>Mit Hilfe dieses Projektes sollen typische Produkte wieder auf gr\u00f6\u00dferer Fl\u00e4che angebaut und vermarktet werden. Dabei soll die Produktpalette diversifiziert, die Kulturlandschaft gepflegt und so neue regionale Identit\u00e4ten geschaffen werden. Hierbei sind regionale, aber auch \u00fcberregionale M\u00e4rkte zu erschlie\u00dfen.<br \/>\nVoraussetzung ist die Kl\u00e4rung der Besitzverh\u00e4ltnisse und vorhandener Vermarktungsstrukturen. Die Diskussion quantitativer und qualitativer Verbesserungen (Neupflanzungen, schonende Anbaumethoden etc.) und die Pr\u00fcfung m\u00f6glicher Unterst\u00fctzung durch F\u00f6rdermittel, G\u00fctesigel und Anbau- und Vermarktungsorganisationen unterst\u00fctzen das erforderliche wirtschaftliche Gesamtkonzept. Die Diskussion \u00fcber Arbeits- und Organisationsstrukturen ist mit allen an diesem Projekt Beteiligten konkret zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Projekt 3: Wie zur Zeit der M\u00f6nche: Kulturlandschaft Jessener-Schweinitzer Berge<\/p>\n<p>Mit Hilfe dieses Projektes sollen die Charakteristika der Jessener Landschaft entwickelt werden. Neben dem Erhalt der Kulturlandschaft und der Schaffung eines touristischen Bausteins (integriertes Angebots- und Nachfragesegment), ist die regionale Identit\u00e4t zu st\u00e4rken. Nutzungskonflikte sind zu vermeiden.<br \/>\nAuch hier sind die n\u00e4chsten Schritte die Kl\u00e4rung der Besitzverh\u00e4ltnisse und der derzeitigen Nutzungsstruktur, um daraus ein Nutzungskonzept und eine Konzeption f\u00fcr das Pflegemanagement zu erarbeiten. Die Gestaltung von &#8220;\u00d6ko-Zellen&#8221;, die sich im Stadtbesitz befinden, geh\u00f6rt dazu. Eine m\u00f6gliche Unterst\u00fctzung (auch finanzieller Art) durch den Fremdenverkehrsverein und das Amt f\u00fcr Wirtschaftsf\u00f6rderung sowie durch private Investitionen einzelner Gastronomen wird derzeit gepr\u00fcft. Auch hier ist die Diskussion \u00fcber Arbeits- und Organisationsstrukturen zu f\u00fchren. <\/p>\n<p>Projekt 4: Verborgene Reize: Erlebnispfade Jessener Land<\/p>\n<p>Mit Hilfe dieses Projektes soll ein Baustein f\u00fcr eine touristische und Erholungsnutzung geschaffen werden. Dabei ist auf die Ans\u00e4tze des Jessener Tourismusvereins aufzubauen. Nutzungskonflikte sind zu vermeiden. Gleichzeitig soll hiermit die regionale Identit\u00e4t verbessert werden.<br \/>\nVoraussetzung daf\u00fcr ist die weitere Abstimmung der bisherigen Arbeiten aufeinander (z.B. Jessener Weinpfad, Elbewanderweg) und die Erarbeitung eines geschlossenen Wegekonzeptes, das touristische Angebote einschlie\u00dft. Auch hier sind die Besitzverh\u00e4ltnisse zu pr\u00fcfen und m\u00f6gliche finanzielle Unterst\u00fctzer zu gewinnen. Die Diskussion um Arbeits- und Organisationsstrukturen ist parallel mit zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>PROJEKT\u00dcBERLEGUNGEN F\u00dcR DIE REGION III: ZWISCHEN MEISSEN UND PIRNA<\/p>\n<p>Die Projektentwicklungen sind in dieser dritten Region nicht so weit fortgeschritten wie in den beiden vorher beschriebenen Teilbereichen. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr wurden bereits benannt. Dennoch sind einige konkrete Vereinbarungen m\u00f6glich geworden.<\/p>\n<p>Projekt 1: Regionaler Stammtisch<\/p>\n<p>Ein regionaler &#8220;Stammtisch&#8221; versucht den Aufbau eines Kommunikaitonsnetzes zwischen den verschiedenen Organisationen, die sich mit Tourismus und der F\u00f6rderung des Elbradeweges befassen, zu stabilisieren. Damit k\u00f6nnen Erfahrungen gesammelt werden im konstruktiven Umgang miteinander und gemeinsame Aktionsb\u00fcndnisse f\u00fcr die weitere Entwicklungswege der Region geschlossen werden. Die Tr\u00e4gerschaft hat der regionale Fremdenverkehrsverband S\u00e4chsische Schweiz \u00fcbernommen. Eine Ausweitung auf die Gesamtregion mu\u00df noch erreicht werden.<\/p>\n<p>Projekt 2: Sicherung der S\u00e4chsischen Kulturlandschaften<\/p>\n<p>Die TU Dresden wird durch weitere studentische Arbeiten vorhandene Ideen und Umsetzungsvorschl\u00e4ge pr\u00fcfen und entwickeln, um so zu versuchen zur Erhaltung und Entwicklung der S\u00e4chsischen Kulturlandschaft beizutragen. Daf\u00fcr liegt auch die Unterst\u00fctzung des zust\u00e4ndigen Ministeriums vor.<\/p>\n<p>Projekt 3: Stabilisierung der \u00dcberlegungen zur eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung<\/p>\n<p>Die BUND-Regionalgruppe wird mit ihren noch schwachen Kr\u00e4ften vor Ort das Projekt soweit m\u00f6glich weiter zu verfolgen und die Ideen und Zielsetzungen nutzen, auch als zukunftsf\u00e4higer Partner in der Region Anerkennung zu finden. Dies ist insbesondere geboten, da damit erste M\u00f6glichkeiten gegeben sind, aus der Position des Nein-Sagers in eine kooperative und konstruktive Auseinandersetzung einzutreten.<br \/>\nDie sofortige Umsetzung entwickelter Vorschl\u00e4ge zur F\u00f6rderung des Elbradweges als Beitrag einer umweltschonenden touristischen Konzeption und zur eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung scheint nicht m\u00f6glich und verfr\u00fcht. Dazu m\u00fcssen die Akteure die Bereitschaft zur l\u00e4ngerfristigen Zusammenarbeit erst noch weiter entwickeln.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Regionalkonferenzen am Ende dieser Arbeitsphase wurden von den regionalen Arbeitsgruppen genutzt, ihre Ergebnisse der \u00d6ffentlichkeit vorzustellen und in die kommunalpolitische Diskussion einzubringen. Die Ergebnisse der Arbeiten wurden in der Regel in der Presse der Regionen ausf\u00fchrlich dargestellt.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>1.\tEigenst\u00e4ndige Regionalentwicklung ist geeignet, die Anforderungen an eine zukunftsf\u00e4hige Entwicklung, wie sie die lokale Agenda 21 fordert, einzuleiten, diese konkret auszuf\u00fcllen und umzusetzen.<br \/>\n2.\tEin Teil der Voraussetzungen f\u00fcr eine erfolgreiche Umsetzung der Zielsetzungen, kann durch die Auswahl und Abgrenzung der Regionen geschaffen werden. Dazu geh\u00f6ren vor allem folgende Kriterien:<br \/>\n&#8211;\tDie Regionen sollten zu den strukturschwachen Regionen der Bundesrepublik geh\u00f6ren.<br \/>\n&#8211;\tEs sollten bereits regionale Ans\u00e4tze f\u00fcr eine eigenst\u00e4ndige Regionalentwicklung vorhanden sein und die Schl\u00fcsselpersonen sollten leicht identifiziert werden k\u00f6nnen.<br \/>\n3.\tDer BUND ist als Initiator und Impulsgeber eigenst\u00e4ndiger Regionalentwicklung geeignet, wenn er in der Region als Partner anerkannt ist, um mit den regionalen Akteuren auf der Basis konsensf\u00e4higer Projekte dieser Entwicklungsproze\u00df gemeinsam getragen wird.<br \/>\n4. Die beratende Unterst\u00fctzung der Hochschulen ist f\u00fcr den Blick von au\u00dfen, um neue Ideen und Vorstellungen in die Regionen zu tragen, hilfreich. Auch die umfassende Kenntnis anderer Beispiele und Vorgehensweisen in anderen Regionen wirkte unterst\u00fctzend, wobei ihr objektiver Blick auf die Regionen Entwicklungswege und -chancen ausloten hilft.<br \/>\n5. Der BUND als Tr\u00e4ger des Prozesses der eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung kann mit seinem Engagement in diesem Bereich einer umweltschonenden Wirtschaftsentwicklung auch die Akzeptanz von Naturschutzstrategien vor Ort erh\u00f6hen. Da\u00df daf\u00fcr auch ein Umdenken bei den eigenen Mitgliedern erforderlich und dieser Proze\u00df zum Teil noch nicht weit fortgeschritten ist, kann zu innerverbandlichen Differenzen f\u00fchren, die bew\u00e4ltigt werden m\u00fcssen, um das gewonnene Vertrauen in der Region nicht zu gef\u00e4hrden.<br \/>\nDieser Umdenkungsproze\u00df innerhalb des BUND ist vermutlich auch innerhalb anderer Umweltorganisationen erforderlich und w\u00fcnschenswert, sollen die vom SRU (1996) formulierten Ver\u00e4nderungen im Umgang von Umweltorganisationen, Politik und staatlicher Verwaltung erreicht werden.<br \/>\nDa sich die Umweltverb\u00e4nde in einem Kontext behaupten m\u00fcssen, der von staatlichen Institutionen und hoch professionalisierten Verb\u00e4nden bestimmt ist und durch wechselnde umweltpolitische Konfliktlinien gekennzeichnet ist (SRU 1996:642), wird die Bereitschaft zum Dialog, zu thematischen und strategische Arbeitsteilungen zunehmend wichtig. Dazu geh\u00f6rt nach Auffassung des SRU auch ein verbesserter Informationsflu\u00df innerhalb ihrer T\u00e4tigkeitsfelder sowie die Bereitschaft Erfolge zu teilen. Eigenst\u00e4ndige Regionalentwicklung fordert die Natur- und Umweltschutzorganisationen an der kommunalpolitischen Gestaltung der Gemeinde verantwortlich mitzuwirken und zu ge-stalten. Diese Herausforderung wurde von den beteiligten  BUND-Gruppen erkannt und angenommen<br \/>\n6.\tDie gew\u00e4hlte Zweiteilung des Prozesses der eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung in eine erste Phase des Anschubs oder der Initiierung in der Region und in eine zweite Phase der Umsetzung hat sich als sinnvoll erwiesen.<br \/>\n7.\tDie Einleitung bewu\u00dfter Kommunikationsprozesse, die F\u00e4higkeiten gleichberechtigter  Kommunikation, scheint eine wichtige Aufgabe dieser Projektinitiativen. Als Erfolg in den Regionen kann gewertet werden, da\u00df die Notwendigkeit gemeinsamer Aktivit\u00e4ten und Initiativen erkannt wurde und ein l\u00e4ngerer gemeinsamer Umsetzungsproze\u00df gegangen werden soll.<br \/>\nEine kurze Anfangsphase kann kl\u00e4ren, ob in der gew\u00e4hlten Region die Voraussetzungen, f\u00fcr den Erfolg gegeben sind oder nicht, ohne da\u00df unn\u00f6tig viel Zeit und finanzielle Mittel investiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens In Regionen mit hohen \u00f6kologischen Potentialen und geringer wirtschaftlicher Entwicklungsf\u00e4higkeit sollen Impulse zur eigenst\u00e4ndigen Regionalentwicklung gegeben werden. 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