{"id":18021,"date":"2024-11-27T10:34:22","date_gmt":"2024-11-27T09:34:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/11897-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:34:22","modified_gmt":"2024-11-27T09:34:22","slug":"11897-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/11897-01\/","title":{"rendered":"Aufbau eines technisch-\u00f6kologischen Lernstandortes f\u00fcr Kinder und Jugendliche"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die denkmalgesch\u00fctzte Wasserm\u00fchle Nackte M\u00fchle wurde bereits zu einem funktionsf\u00e4higen Anschauungsobjekt f\u00fcr traditionelle und umweltschonende S\u00e4getechnik entwickelt. Dank ihrer Stadtrandlage, der guten Erreichbarkeit und vor allem dem vielf\u00e4ltig strukturierten M\u00fchlengel\u00e4nde, das von einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten bev\u00f6lkert wird, eignet sich die Nackte M\u00fchle in ganz besonderem Ma\u00dfe f\u00fcr einen technisch &#8211; \u00f6kologischen Lernstandort. Ziel des Vorhabens ist die Vermittlung von technisch &#8211; \u00f6kologischen Zusammenh\u00e4ngen und die Sensibilisierung f\u00fcr unsere Umwelt. Zudem sollen Hand-lungsans\u00e4tze f\u00fcr einen verantwortlichen Umgang mit unserer Umwelt aufgezeigt werden, um langfristig zu einer Ver\u00e4nderung des Umweltverhaltens beizutragen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenKontinuierlich werden zielgruppengerechte Konzepte f\u00fcr Umweltbildungsveranstaltungen entwickelt und durchgef\u00fchrt. F\u00fcr die Vermittlung \u00f6kologischer und technisch &#8211; \u00f6kologischer Zusammenh\u00e4nge werden die M\u00f6glichkeiten des umgebenden Gel\u00e4ndes sowie die der funktionst\u00fcchtigen S\u00e4gem\u00fchle genutzt. Hierbei steht das ganzheitliche Erleben und eigene Erkunden durch die TeilnehmerInnen im Vordergrund.Durch die Angebote werden Kinder  und Jugendliche aller Altersstufen, auch aus Randgruppen, nicht nur \u00fcber Institutionen (z.B. Schulen), sondern auch in ihrem Freizeitbereich angesprochen. Neben kontinuierlichen Angeboten werden einzelne Aktionen, Projekte, Ausstellungen etc. in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern erarbeitet.<br \/>\nEs werden neben den bestehenden auch weitere f\u00fcr die Realisation des Projektes wichtige Partnerschaften und Kooperationen aufgebaut z.B. in den Bereichen Holznutzung, Medienarbeit.<br \/>\nDes weiteren wird eine intensive Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit durchgef\u00fchrt. Hierzu werden sowohl eigene Kommunikationsmittel erstellt, als auch Beitr\u00e4ge f\u00fcr Printmedien, H\u00f6rfunk, Fernsehen und Internet erarbeitet.<br \/>\nDie weitere Renovierung und der Ausbau der S\u00e4gem\u00fchle, sowie die notwendige Gestaltung des M\u00fchlengel\u00e4ndes wird geplant, so dass ein stetiger S\u00e4gebetrieb sowie die Stromerzeugung durch die vorhandene Francis -Turbine m\u00f6glich wird.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Zielsetzung des Projektes war es, die vielschichtigen Wechselbeziehungen in der Natur sowie das Spannungsfeld zwischen Technik und \u00d6kologie an diesem M\u00fchlenstandort erlebbar zu machen und die Besucher f\u00fcr unsere Umwelt zu sensibilisieren.<br \/>\nDie Bezeichnung Lernstandort wurde auf Wunsch des Tr\u00e4gers 2001 ge\u00e4ndert in Lernort. Im Rahmen des Projektes wurde ein Gesamtkonzept f\u00fcr den Lernort entwickelt und das Themenangebot \u00fcberarbeitet und neu strukturiert. So werden vornehmlich Veranstaltungen zu den Themenbereichen Gew\u00e4sserlebensr\u00e4ume, Wasserkraft, Holznutzung, Geh\u00f6lzlebensr\u00e4ume sowie Wiesenlebensr\u00e4ume angeboten. Neben Kindergartengruppen und Schulklassen sind Kinder und Familien im Freizeitbereich die Hauptzielgruppe.<br \/>\nDas B\u00fcro des Lernortes wurde mit zwei Computern, Drucker, eigenem Telefonanschluss und eigener e-mail Adresse ausger\u00fcstet, so dass optimale Arbeitsbedingungen f\u00fcr die Organisation, Auswertung, Erfahrungsaustausch und weitrer Konzeption vorliegen.<br \/>\nDie zur Verf\u00fcgung stehenden Arbeitsmaterialien wurden gesichtet, \u00fcberarbeitet und erg\u00e4nzt. Zum Teil wurden eigene Materialien wie etwa Steckbriefe f\u00fcr die Freilandarbeit oder ein Baummemory entwickelt.Sowohl das S\u00e4gem\u00fchlengeb\u00e4ude als auch Teile der Gatters\u00e4ge wurden von Grund auf saniert, so dass sie nun von Besuchergruppen sicher und vielseitig genutzt werden k\u00f6nnen. Innerhalb der Projektlaufzeit nahmen 8.102 TeilnehmerInnen an 494 Umweltbildungsveranstaltungen teil. Favorit unter den Themen war der Themenkomplex Gew\u00e4sserlebensr\u00e4ume gefolgt von Geh\u00f6lzlebensr\u00e4umen und Wasserkraft. Auf insgesamt f\u00fcnf Festen besuchten zwischen Oktober 1999 und M\u00e4rz 2002 ca. 8.660 Interessierte den Technisch &#8211; \u00f6kologischen Lernort Nackte M\u00fchle. Sie erlebten in angenehmer Atmosph\u00e4re neben historischer aber auch moderner Technik, Tiere und Pflanzen sowie die vielseitigen Lebensr\u00e4ume auf dem M\u00fchlengel\u00e4nde.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Um die \u00d6ffentlichkeitsarbeit voranzutreiben, wurde ein eigenes Logo entwickelt. Eine konsequente Pressearbeit sowie die Freizeitprogramme, die j\u00e4hrlich gestaltet, gedruckt und im Osnabr\u00fccker Stadtbereich \u00f6ffentlich ausgelegt wurden, erreichten die Zielgruppen. Dar\u00fcber hinaus pr\u00e4sentierte der Lernort sich auf Stadtteilfesten, \u00d6kom\u00e4rkten, Museumsm\u00e4rkten, auf der Tagung Niedersachsen ein Land f\u00fcr Kinder und durch einen Vortrag an der Fachhochschule Osnabr\u00fcck.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Der Aufbau des Technisch &#8211; \u00f6kologischen Lernortes Nackte M\u00fchle ist gelungen. Hervorzuheben ist, dass es hier gelingt, Kinder und Familien \u00fcber die Angebote f\u00fcr Schulen und Kindertageseinrichtungen hinaus in ihrer Freizeit anzusprechen und mit Natur und Technik vertraut zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die denkmalgesch\u00fctzte Wasserm\u00fchle Nackte M\u00fchle wurde bereits zu einem funktionsf\u00e4higen Anschauungsobjekt f\u00fcr traditionelle und umweltschonende S\u00e4getechnik entwickelt. 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