{"id":70343,"date":"2024-04-02T14:29:51","date_gmt":"2024-04-02T12:29:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=newsletter&#038;p=70343"},"modified":"2024-04-02T15:40:22","modified_gmt":"2024-04-02T13:40:22","slug":"oekosystemleistungen-urbaner-flaechen","status":"publish","type":"newsletter","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/newsletter\/dbuaktuell-maerz-2024\/oekosystemleistungen-urbaner-flaechen\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne St\u00e4dte: \u00d6kosystemleistungen urbaner Fl\u00e4chen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>Die Urbanisierung hat zur Folge, dass W\u00e4lder, Seen, Fl\u00fcsse und Wiesen zunehmend unter versiegelten Fl\u00e4chen aus Asphalt und Beton verschwinden. Laut einer Erhebung des Climate Service Center Germany (GERICS) sind St\u00e4dte f\u00fcr circa 80 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs und mehr als 70 Prozent der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen verantwortlich. Damit unsere St\u00e4dte zukunftsf\u00e4hig werden, m\u00fcssen sie nachhaltiger konzipiert werden. Die naturnahe Gestaltung urbaner Fl\u00e4chen mit gr\u00fcner Infrastruktur wirkt sich positiv auf das Mikroklima aus und steigert das Wohlbefinden und die Lebensqualit\u00e4t der Menschen. Wollen wir St\u00e4dte auf den Klimawandel vorbereiten und als gesunde, lebenswerte R\u00e4ume gestalten, ist es also unerl\u00e4sslich, mehr Gr\u00fcnfl\u00e4chen mit erh\u00f6hten \u00d6kosystemleistungen (\u00d6SL) in St\u00e4dte zu integrieren. Derartige \u00d6SL sind beispielsweise das Bieten von Lebensraum f\u00fcr verschiedene Tier- und Pflanzenarten, die Kohlenstoffbindung, das Reinigen der Luft und das Speichern von Wasser. Im <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/38498-01\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DBU-Projekt Urban\u00d6SL<\/a> der <a href=\"https:\/\/www.uni-stuttgart.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Universit\u00e4t Stuttgart <\/a>und der <a href=\"https:\/\/www.flaechenagentur-bw.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fl\u00e4chenagentur Baden-W\u00fcrttemberg<\/a>, Ostfildern, werden deshalb anwendungsorientierte Leitlinien und innovative Design-L\u00f6sungen entwickelt, um die \u00d6kosystemleistungen auf urbanen Fl\u00e4chen zu steigern und zu zertifizieren. Dabei bieten die Projektbeteiligten privaten und kommunalen Inhaber*innen urbaner Fl\u00e4chen klare Handlungsfelder und Ma\u00dfnahmenkonzepte an.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Innerhalb des Projekts werden wissenschaftliche Methoden und Leitlinien entwickelt, um die \u00d6kosystemleistungen urbaner Fl\u00e4chen quantifizieren und bewerten zu k\u00f6nnen. In der Pilotphase wird daf\u00fcr der \u00f6kosystemische Ist-Zustand von Beispielfl\u00e4chen analysiert. Expert*innen entwerfen dann ma\u00dfgeschneiderte L\u00f6sungen mit naturnahen Elementen der Gr\u00fcnen Infrastruktur, um die \u00d6SL einer Fl\u00e4che zu erh\u00f6hen. Nach der Umsetzung werden erneut die \u00d6kosystemleistungen der Fl\u00e4che analysiert, um die erfolgte Erh\u00f6hung zu berechnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ziel: Erstellen eines Standards<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ziel ist das Erstellen eines Standards, der die Erh\u00f6hung von \u00d6SL auf unternehmenseigenen und kommunalen Fl\u00e4chen zuverl\u00e4ssig zertifizierbar macht. Im Vorhaben sollen zudem Anreize f\u00fcr Unternehmen und Kommunen geschaffen werden, in die naturnahe und biodiverse Gestaltung ihrer Fl\u00e4chen zu investieren. Bei der Umsetzung arbeitet man mit unternehmerischen und kommunalen Pilotpartner*innen aus Baden-W\u00fcrttemberg zusammen. Das Projekt l\u00e4sst sich auf weitere Pilotpartner*innen ausweiten, um so die gr\u00fcne Transformation zu klimaresilienten St\u00e4dten gro\u00dffl\u00e4chig anzusto\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>AZ <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/38498-01\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">38498<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":15,"featured_media":72963,"parent":70333,"template":"","meta":{"footnotes":""},"newsletter-kategorie":[],"class_list":["post-70343","newsletter","type-newsletter","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"meta_box":{"dbu_newsletter_gruppe_container":[{"dbu_newsletter_gruppe_container_select":"newsletter"}],"dbu_news_mail":"0","dbu_news_mail_status":"Eine Mail wurde nicht verschickt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/70343","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/newsletter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/70343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72999,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/70343\/revisions\/72999"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/70333"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72963"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"newsletter-kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter-kategorie?post=70343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}