{"id":61558,"date":"2023-12-18T16:39:11","date_gmt":"2023-12-18T15:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=newsletter&#038;p=61558"},"modified":"2023-12-19T11:40:52","modified_gmt":"2023-12-19T10:40:52","slug":"ein-globaler-marathon-dbu-auf-der-cop-28-in-dubai","status":"publish","type":"newsletter","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/newsletter\/dbuaktuell-nr-10-2023\/ein-globaler-marathon-dbu-auf-der-cop-28-in-dubai\/","title":{"rendered":"\u201eEin globaler Marathon\u201c: DBU auf der COP 28 in Dubai"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>\u201eDer Weg zu wirksamem Klimaschutz ist ein globaler Marathon, bei dem die Laufenden aneinander festgebunden sind. Darum muss viel gesprochen werden \u00fcber unterschiedliche Ans\u00e4tze, Sichtweisen und Interessen \u2013 auch direkt und in Pr\u00e4senz.\u201c So beschreibt DBU-Generalsekret\u00e4r Alexander Bonde die Bedeutung der 28. UN-Klimakonferenz (COP 28) in Dubai. Ein wichtiges Zwischenziel dieses Marathons ist erreicht: Erstmals wird in der Abschlusserkl\u00e4rung zur Abkehr von fossilen Brennstoffen aufgerufen. Auch wenn dies in vergleichsweise schwachen Formulierungen geschieht, sieht Prof. Dr. Markus Gro\u00dfe Ophoff, fachlicher Leiter des DBU Zentrums f\u00fcr Umweltkommunikation, dies als Erfolg: \u201eBei der Weltklimakonferenz in Glasgow vor zwei Jahren wurde m\u00fchsam die Perspektive f\u00fcr einen globalen Kohleausstieg verhandelt. Jetzt geht es um die gesamten fossilen Energietr\u00e4ger, also die gro\u00dfen Ausl\u00f6ser der menschengemachten Klimakrise. Das Thema ist nun endlich wieder \u2013 erstmals nach der Verabschiedung des Paris-Abkommens im Jahr 2015 \u2013 behandelt worden und der Ausstieg aus den fossilen Energietr\u00e4gern wird die kommenden Weltklimakonferenzen bestimmen.\u201c Gro\u00dfe Ophoff geh\u00f6rte wie Bonde und die DBU-Kolleg*innen Jutta Gruber-Mannigel und Fabian Deffner, beide vom Referat Stiftungsentwicklung, zur DBU-Delegation vor Ort.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>DBU-Side Event zur Bedeutung der Moore f\u00fcr den Klimaschutz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Neben den eigentlichen Verhandlungen ist die COP mit inzwischen mehr als 90.000 registrierten Teilnehmenden eine Leitmesse f\u00fcr Klimaschutz und eine zentrale Plattform f\u00fcr internationalen Austausch \u00fcber Innovation und Nachhaltigkeit. Erstmals pr\u00e4sentierte sich auch die DBU mit einem sogenannten Side Event im begleitenden Fachprogramm einer COP. Der Titel des gemeinsam mit der <a href=\"https:\/\/www.succow-stiftung.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Michael Succow Stiftung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.wetlands.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wetlands International<\/a>, dem <a href=\"https:\/\/www.unep.org\/\">United Nations Environment Programme (UNEP)<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.fao.org\/home\/en\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Food and Agriculture Organization of the United Nations \u00a0(FAO) <\/a>organisierten Beitrags: <a href=\"https:\/\/enb.iisd.org\/towards-global-stocktake-peatlands-and-other-high-carbon-ecosystems-status-and-scaling-cop28\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Towards a Global Stocktake for Peatlands<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fcr den Klimaschutz brauchen wir umfassende innovative L\u00f6sungsans\u00e4tze. Das Wiedervern\u00e4ssen von Mooren geh\u00f6rt dazu\u201c, erl\u00e4utert Bonde das Thema, das auch die Arbeit der DBU-Tochtergesellschaft DBU Naturerbe pr\u00e4gt. Ein Hemmschuh: Moorwiedervern\u00e4ssungen selbst in Naturschutzgebieten erfordern oft hohen Planungsaufwand und langwierige Genehmigungsverfahren. Bonde: \u201eSolche H\u00fcrden begegnen uns auch auf den eigenen <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbe\/flaechen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DBU-Naturerbefl\u00e4chen<\/a>. Da muss man hartn\u00e4ckig bleiben.\u201c Das DBU Naturerbe habe aktuell etwa auf ehemals milit\u00e4risch genutzten Fl\u00e4chen im <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/gelbensander-forst\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gelbensander Forst<\/a> bei Rostock, im <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/daubaner-wald\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Daubaner Wald<\/a> im Landkreis G\u00f6rlitz und in <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/weisshaus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wei\u00dfhaus<\/a> im Landkreis Elbe-Elster Wiedervern\u00e4ssungen umgesetzt, indem unter anderem Entw\u00e4sserungsgr\u00e4ben verschlossen wurden (siehe <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/newsletter\/dbuaktuell-nr-5-2023\/plomben-wehre-saegespaene-wiedervernaessung-im-dbu-naturerbe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DBU aktuell 5\/2023<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Bonde hob dabei die Rolle der Zivilgesellschaft hervor: Sie k\u00f6nne Wege f\u00fcr ein entschlossenes Handeln aufzeigen, Projekte unterst\u00fctzen, Dialogprozesse verbessern und innovative Technologien und Gesch\u00e4ftsmodelle zur umweltvertr\u00e4glichen Nutzung entwickeln, um wieder intakte Moore zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas Thema nat\u00fcrlicher Klimaschutz hat die COP erreicht und ist in den Ergebnissen der globalen Bestandsaufnahme verankert. Die Notwendigkeit, die Senken-Potenziale von Mooren offensiv zu nutzen, und die Verbindung von Klima- und Biodiversit\u00e4tskrise waren in Dubai sehr pr\u00e4sent\u201c, res\u00fcmiert Gro\u00dfe Ophoff.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klima-, Biodiversit\u00e4ts- und Verschmutzungskrise gemeinsam l\u00f6sen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Ergebnis der COP, das zu konkreten, politisch umsetzbaren L\u00f6sungsans\u00e4tzen f\u00fchren kann, liegt darin, dass die wissenschaftlichen Fachgremien IPCC, IPBES, International Ressource Panel IRP und der in Gr\u00fcndung befindliche Science-Policy Panel for the sound management of chemicals and waste and to prevent pollution beabsichtigen, zunehmend koordiniert vorzugehen. Dadurch k\u00f6nnen die drei Krisen in den Bereichen Klima, Biodiversit\u00e4t und Verschmutzung gemeinsam und abgestimmt gel\u00f6st werden \u2013 ein Ansatz, den auch die DBU verfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Das Fazit der DBU-Delegation zur Weltklimakonferenz: Multilateralismus funktioniert und bringt Ergebnisse \u2013 trotz schwieriger Weltlage. Das politische Tempo ist bei 198 verhandelnden Staaten aber weiter deutlich langsamer als das wissenschaftlich erforderliche. Mit den von ihr gef\u00f6rderten L\u00f6sungen m\u00f6chte die DBU konkrete Umweltentlastungen anschieben und einen Beitrag zu einer m\u00f6glichst hohen Umsetzungsgeschwindigkeit leisten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Informationen und Aufzeichnung zum Side Event \u201eTowards a Global Stocktake for Peatlands\u201c unter: <\/em><a href=\"https:\/\/enb.iisd.org\/towards-global-stocktake-peatlands-and-other-high-carbon-ecosystems-status-and-scaling-cop28\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>https:\/\/enb.iisd.org\/towards-global-stocktake-peatlands-and-other-high-carbon-ecosystems-status-and-scaling-cop28<\/em><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Titelbild: DBU-Delegation auf der COP 28 in Dubai (v.l.): Prof. Dr. Markus Gro\u00dfe Ophoff, Generalsekret\u00e4r Alexander Bonde, Jutter Gruber-Mannigel und Fabian Deffner, Foto: Markus Gro\u00dfe Ophoff\/ DBU<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":14,"featured_media":61630,"parent":61461,"template":"","meta":{"footnotes":""},"newsletter-kategorie":[],"class_list":["post-61558","newsletter","type-newsletter","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"meta_box":{"dbu_newsletter_gruppe_container":[],"dbu_news_mail":"0","dbu_news_mail_status":"Eine Mail wurde nicht verschickt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/61558","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/newsletter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/61558\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":61683,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/61558\/revisions\/61683"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/61461"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/61630"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61558"}],"wp:term":[{"taxonomy":"newsletter-kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter-kategorie?post=61558"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}