{"id":178475,"date":"2026-04-30T11:12:48","date_gmt":"2026-04-30T09:12:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=newsletter&#038;p=178475"},"modified":"2026-05-08T11:51:19","modified_gmt":"2026-05-08T09:51:19","slug":"neue-speichertechnologie-nutzt-sand-wasser-und-physik","status":"publish","type":"newsletter","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/newsletter\/dbuaktuell-april-2026\/neue-speichertechnologie-nutzt-sand-wasser-und-physik\/","title":{"rendered":"Neue Speichertechnologie nutzt Sand, Wasser und Physik"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p><strong>Das Hamburger Start-up idyl.technologies GmbH plant einen Speicher, der nicht nur elektrische Energie, sondern auch W\u00e4rme und K\u00e4lte bereitstellen kann und als Speichermedien Wasser und Sand nutzt. Das Technologiekonzept wird zurzeit erprobt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sie gleichen Angebotsschwankungen aus, bieten Versorgungssicherheit und dienen der Netzstabilit\u00e4t: Speicher sind unverzichtbare Bausteine der Energiewende. Das Hamburger Start-up <a href=\"https:\/\/idyl.team\/de\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/idyl.team\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">idyl.technologies GmbH<\/a> geht noch weiter. Es plant eine Speichertechnologie f\u00fcr Kurz- und Langzeitspeicherung, die \u00f6kologisch unbedenklich sowie beliebig skalierbar ist und auf lokalen Ressourcen beruht, also ohne lange Lieferketten auskommt \u2013 auf Basis der Speichermedien Wasser und Sand.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Speichertechnologie beruht auf simpler Physik: W\u00e4rme, K\u00e4lte, Druck und Schwerkraft werden genutzt, um Luftstr\u00f6mungen zu erzeugen. Dasselbe Prinzip also, nach dem auf der Erde Wind entsteht. Dazu werden ein Sandspeicher als W\u00e4rmepol und ein Wasserspeicher als K\u00e4ltepol vertikal angeordnet und \u00fcber Rohre gekoppelt. Energie wird gespeichert, indem der Sand erw\u00e4rmt und das Wasser zu Eis gek\u00fchlt wird. Wird der Speicher entladen, gleichen sich die thermischen und gravitativen Kr\u00e4fte aus. Die entstehenden Luftstr\u00f6mungen \u2013 der \u201eWind\u201c \u2013 treibt Turbinen zur R\u00fcckverstromung an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Speichereinheit soll 2000 Haushalte versorgen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine derartige Speichereinheit \u2013 ein idyl.tower \u2013 soll eine Leistung von etwa 1 Megawatt bei einer Kapazit\u00e4t von etwa 25 Megawattstunden haben und damit je nach Use Case 2&nbsp;000 Haushalte versorgen k\u00f6nnen. Da die Speichereinheiten kombiniert werden k\u00f6nnen, ist der Speicher beliebig erweiterbar. Es soll eine Kurz- und Langzeitspeicherung&nbsp;bis hin zu Monaten m\u00f6glich sein. Auf diese Weise k\u00f6nnen zuk\u00fcnftige Kund*innen mit Strom, aber auch mit W\u00e4rme und K\u00e4lte versorgt werden. Dies sollen zun\u00e4chst Haushalte mit Photovoltaik-Anlagen sein, denen die Technologie per Abo-Modell zur Verf\u00fcgung gestellt wird. In den anschlie\u00dfenden Phasen ist geplant, auch Industrie, Energieversorger, Netzbetreiber und Regierungsbeh\u00f6rden anzusprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel des in der DBU-F\u00f6rderinitiative \u201e<a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/themen\/foerderinitiativen\/speicher-und-netze\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.dbu.de\/themen\/foerderinitiativen\/speicher-und-netze\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Speicher und Netze<\/a>\u201c gef\u00f6rderten Projektes ist es, das Technologiekonzept dieser thermisch-gravitativen Energiespeicherung im Laborma\u00dfstab zu validieren.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Weitere Infos unter: <a href=\"https:\/\/idyl.team\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/idyl.team\/de<\/a><\/em><br>AZ <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/35509-32\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/35509-32\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">35509\/32<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">Titelbild: Visualisierung eines idyl.towers<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":34,"featured_media":178457,"parent":178425,"template":"","meta":{"footnotes":""},"newsletter-kategorie":[],"class_list":["post-178475","newsletter","type-newsletter","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"meta_box":{"dbu_newsletter_gruppe_container":[{"dbu_newsletter_gruppe_container_select":"newsletter"}],"dbu_news_mail":"0","dbu_news_mail_status":"Eine Mail wurde nicht verschickt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/178475","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/newsletter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/178475\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":178634,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/178475\/revisions\/178634"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/178425"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/178457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=178475"}],"wp:term":[{"taxonomy":"newsletter-kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter-kategorie?post=178475"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}