{"id":167159,"date":"2026-02-18T14:38:34","date_gmt":"2026-02-18T13:38:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=newsletter&#038;p=167159"},"modified":"2026-02-18T16:00:11","modified_gmt":"2026-02-18T15:00:11","slug":"handlungsfeldanalyse-biodiversitat-und-wirtschaft","status":"publish","type":"newsletter","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/newsletter\/dbuaktuell-februar-2026\/handlungsfeldanalyse-biodiversitat-und-wirtschaft\/","title":{"rendered":"Studie zu Biodiversit\u00e4t und Wirtschaft"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>Im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hat das IZT \u2013 Institut f\u00fcr Zukunftsstudien und Technologiebewertung \u2013 gemeinsam mit dem Landschaftsforschungszentrum Dresden e. V. und Consideo GmbH im Laufe des Jahres 2025 eine Handlungsfeldanalyse zum Themenkomplex \u201eBiodiversit\u00e4t und Wirtschaft\u201c erstellt. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Analyse bietet einen dezidierten \u00dcberblick \u00fcber die Mechanismen zur strategischen Integration von Biodiversit\u00e4t in Unternehmensstrategien, aktuelle Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene sowie rechtliche Regulierungen, zentrale Einsch\u00e4tzungen von Expert*innen, Analyse von Handlungsans\u00e4tzen und die Ergebnisse einer Umfrage unter Unternehmen zum Umgang mit Biodiversit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zehn Kernaussagen auf einem Blick:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) sind teilweise von Unternehmen bereits aufgenommen worden. K\u00fcnftig wirken sie \u00fcber Umwege und zeitverz\u00f6gert auch auf KMU \u2013 freiwillig als leitende Orientierungshilfe oder \u00fcber Gesch\u00e4ftsbeziehungen.<\/li>\n\n\n\n<li>Externen Stakeholdern wie Banken, Versicherungen, Kunden und Lieferkettenpartnern kommt eine zentrale Bedeutung zu.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Finanzwirtschaft ist voraussichtlich ein zuk\u00fcnftiger Treiber des Themas.<\/li>\n\n\n\n<li>Es mangelt noch an griffigen, standardorientierten Kennzahlen zu Biodiversit\u00e4t und \u00d6kosystemleistungen.<\/li>\n\n\n\n<li>Trotz umfangreicher Forschung zu Biodiversit\u00e4t fehlt es an praxisnahen Ans\u00e4tzen, wie Unternehmen das Thema Biodiversit\u00e4t so integrieren k\u00f6nnen, dass daraus wirtschaftliche Vorteile entstehen.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr die Unterst\u00fctzung von KMU haben Wissensplattformen und die Vernetzung von Unternehmen ein gro\u00dfes Potenzial.<\/li>\n\n\n\n<li>Sowohl f\u00fcr einzelne Unternehmen als auch die Anbieter von Tools und Hilfestellungen w\u00e4re es eine gro\u00dfe Vereinfachung, wenn branchenspezifische Indikatoren zur Verf\u00fcgung stehen w\u00fcrden. Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse k\u00f6nnte so bereits f\u00fcr Branchen \u00fcbergeordnet bereitgestellt werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Derzeit fehlen konkrete monet\u00e4re Anreize, sich biodiversit\u00e4tsf\u00f6rdernd zu verhalten und die Gesch\u00e4ftsmodelle entsprechend auszurichten. Gleichzeitig entsteht durch Naturkapitalans\u00e4tze, TNFD-Vorschl\u00e4ge und neue Marktmechanismen (\u201eBiodiversit\u00e4tskredite\u201c) ein wachsendes Momentum.<\/li>\n\n\n\n<li>Um neue, biodiversit\u00e4tsfreundliche Gesch\u00e4ftsmodelle zu entwickeln und zu st\u00e4rken und entsprechende Wertsch\u00f6pfungsketten zu etablieren, braucht es innovative Kooperationsformen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die positiven Effekte der Leistungen von unterschiedlichen \u00d6kosystemen f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft werden weiterhin oft untersch\u00e4tzt, somit implizit der Wert von Biodiversit\u00e4t, welche diesen Leistungen in der Regel zugrunde liegt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><em>Weitere Informationen und die komplette Studie zum Download gibt es unter: <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/projektbeispiele\/handlungsfeldanalyse-biodiversitaet-und-wirtschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.dbu.de\/projektbeispiele\/handlungsfeldanalyse-biodiversitaet-und-wirtschaft\/<\/a><\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":34,"featured_media":160389,"parent":167126,"template":"","meta":{"footnotes":""},"newsletter-kategorie":[],"class_list":["post-167159","newsletter","type-newsletter","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"meta_box":{"dbu_newsletter_gruppe_container":[{"dbu_newsletter_gruppe_container_select":"newsletter"}],"dbu_news_mail":"0","dbu_news_mail_status":"Eine Mail wurde nicht verschickt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/167159","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/newsletter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/167159\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":167333,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/167159\/revisions\/167333"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/167126"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/160389"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=167159"}],"wp:term":[{"taxonomy":"newsletter-kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter-kategorie?post=167159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}