{"id":153726,"date":"2025-09-16T15:14:00","date_gmt":"2025-09-16T13:14:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/newsletter\/vom-stadthafen-zum-klimahafen-gelsenkirchen\/"},"modified":"2025-10-14T13:31:35","modified_gmt":"2025-10-14T11:31:35","slug":"vom-stadthafen-zum-klimahafen-gelsenkirchen","status":"publish","type":"newsletter","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/newsletter\/dbuaktuell-nr-september-2025\/vom-stadthafen-zum-klimahafen-gelsenkirchen\/","title":{"rendered":"Vom Stadthafen zum Klimahafen Gelsenkirchen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>So schnell wie m\u00f6glich klimaneutral werden: Das ist das Ziel der Initiative <a href=\"https:\/\/www.klimahafen-gelsenkirchen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klimahafen Gelsenkirchen<\/a>. Dahinter stehen 17 Unternehmen verschiedenster Branchen aus dem Stadthafen Gelsenkirchen und Umgebung\u00a0\u2013 darunter auch das Stahlverzinkungs\u00adunternehmen ZINQ, dessen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungsduo<a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/umweltpreis-blog\/deutscher-umweltpreis-2025-fuer-exzellente-klimaforschung-und-inspirierenden-ressourcenschutz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> Lars Baumg\u00fcrtel und Dr. Birgitt Bendiek den Deutschen Umweltpreis 2025<\/a> der DBU erh\u00e4lt. Verst\u00e4rkt wird die Initiative durch weitere Insti\u00adtutionen aus der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Umstellung auf Wasserstoff erweist sich als sinnvolle Option<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Anliegen der Initiative ist es, die Gewinnung von Prozessw\u00e4rme in energie\u00adintensiven Betrieben auf eine klimafreundliche L\u00f6sung umzustellen und daf\u00fcr den wirtschaftlichsten und nachhaltigsten Technologiepfad zu w\u00e4hlen. Bisher wird Prozessw\u00e4rme \u00fcberwiegend aus Erdgas gewonnen. Doch auf welche L\u00f6sungen sollen Unter\u00adnehmen zuk\u00fcnftig setzen? Das untersuchte eine <a href=\"https:\/\/www.klimahafen-gelsenkirchen.de\/projekte\/kurzstudie-dekarbonisierung-der-prozesswaerme-im-mittelstand\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bottom-up-Studie<\/a>, die vom Wissenschaftspark Gelsenkirchen (WIPAGE) koordiniert und vom Wuppertal Institut\u00a0(WI) und dem Fraunhofer-Institut f\u00fcr Umwelt-, Sicher\u00adheits- und Energietechnik UMSICHT durchgef\u00fchrt wurde. Das Ergebnis: Neben der Elektrifizierung mit gr\u00fcnem Strom erweist sich in vielen F\u00e4llen die Umstellung auf gr\u00fcnen Wasserstoff als sinnvolle Option. Bisher galt die Elek\u00adtrifizierung der Prozessw\u00e4rme als der bevorzugte Weg. Die Studie zeigt, dass eine duale Energieinfrastruktur, die Strom und molekulare Energietr\u00e4ger kombiniert, zentral f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Energieversorgung ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aktuelle Studie untersucht Smart Power to Heat-Konzept<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Ergebnis wird durch eine <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/39527-01\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">aktuelle Studie<\/a> von ZINQ, Fraunhofer UMSICHT und Energy for Industry (ES FOR IN) unterst\u00fctzt. Dazu wurde das von ZINQ entwickelte Smart Power to Heat-Konzept (SP2H) untersucht, bei dem flexibel erneuerbarer \u00dcberschussstrom oder Gas (in Zukunft: gr\u00fcner Wasserstoff) zum Erzeugen von Prozessw\u00e4rme genutzt wird. Es zeigte sich, dass dieser hybride Ansatz gegen\u00fcber einer rein elektrifizierten L\u00f6sung sowohl \u00f6kologisch als auch wirtschaftlich \u00fcberlegen ist. Rechnet man die Studienergebnisse auf die gesamte industrielle Prozessw\u00e4rmeerzeugung hoch, sind bis zu 115\u00a0Terawattstunden \u00dcberschussstrom nutzbar, was einer CO\u2082-Minderung von bis zu 30 Mio. Tonnen pro Jahr ent\u00adsprechen w\u00fcrde. Zudem sind Smart-Power-to-Heat-L\u00f6sungen zwei vier- bis f\u00fcnfmal g\u00fcnstiger als Batteriespeicher.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Studien wurden von der DBU gef\u00f6rdert, die zweite im Rahmen der nach wie vor laufenden <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/themen\/foerderinitiativen\/speicher-und-netze\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">F\u00f6rderinitiative Speicher und Netze<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>AZ <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/38168-01\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">38168<\/a><br>AZ <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/39527-01\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">39527<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":15,"featured_media":153694,"parent":153718,"template":"","meta":{"footnotes":""},"newsletter-kategorie":[],"class_list":["post-153726","newsletter","type-newsletter","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"meta_box":{"dbu_newsletter_gruppe_container":[{"dbu_newsletter_gruppe_container_select":"newsletter"}],"dbu_news_mail":"0","dbu_news_mail_status":"Eine Mail wurde nicht verschickt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/153726","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/newsletter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/153726\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":153940,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/153726\/revisions\/153940"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/153718"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/153694"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=153726"}],"wp:term":[{"taxonomy":"newsletter-kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter-kategorie?post=153726"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}