{"id":142303,"date":"2025-06-25T15:49:42","date_gmt":"2025-06-25T13:49:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=newsletter&#038;p=142303"},"modified":"2025-06-25T16:27:13","modified_gmt":"2025-06-25T14:27:13","slug":"von-tieren-lernen-auf-der-spur-von-krankheiten-und-katastrophen","status":"publish","type":"newsletter","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/newsletter\/dbuaktuell-juni-2024\/von-tieren-lernen-auf-der-spur-von-krankheiten-und-katastrophen\/","title":{"rendered":"Von Tieren lernen: Auf der Spur von Krankheiten und Katastrophen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>Wenn Tiere reden k\u00f6nnten \u2026  Aus dem Verhalten von Tieren k\u00f6nnen Menschen vieles lernen \u2013 wenn sie deren Botschaften richtig deuten. Damit dies leichter gelingt, hat das M\u00fcnchner Start-up <a href=\"https:\/\/www.talos-space.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Talos GmbH <\/a>wenige Zentimeter gro\u00dfe Ger\u00e4te entworfen, die mittels Satelliten die Bewegungen von Tieren verarbeiten und Positions-, Bewegungs- und Biodaten sammeln. Ziel ist es, auf diese Weise den Zustand der Biosph\u00e4re, der Tierwelt und der Umwelt zu \u00fcberpr\u00fcfen. So sollen pr\u00e4zisere Voraussagen von Umweltkatastrophen und eine genauere \u00dcberwachung bedrohter Arten gemacht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fr\u00fcherkennung von Krankheiten m\u00f6glich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Landwirtschaft kann damit die optimale Versorgung der Tiere erleichtert sowie die Fr\u00fcherkennung von Krankheiten erm\u00f6glicht werden. \u00bbWenn sich Tiere anders als \u00fcblich bewegen und verhalten, lassen sich sehr schnell R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Ursachen ziehen\u00ab, sagt Talos-Gr\u00fcnder Gregor Langer. Wilderei und Krankheitswellen k\u00f6nnen fr\u00fcher erkannt werden. Gleichzeitig kann Tierverhalten auch Menschen sch\u00fctzen: \u00bbDie Reaktion von Wildtieren auf m\u00f6gliche Gefahren ist meist schneller als technische Fr\u00fchwarnsysteme. Diesen Vorteil wollen wir f\u00fcr die Sicherheit der jeweils betroffenen Regionen nutzen\u00ab, so Langer.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2024-tierwohl-tracker-per-satellit-talos-gmbh-1920x1080.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-130085\" style=\"width:412px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2024-tierwohl-tracker-per-satellit-talos-gmbh-1920x1080.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2024-tierwohl-tracker-per-satellit-talos-gmbh-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2024-tierwohl-tracker-per-satellit-talos-gmbh-400x225.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Aus dem All: Wie hier schematisch dargestellt, werden die Daten der Tracker per Satellit ausgelesen, um sie anschlie\u00dfend je nach Untersuchungszweck auszuwerten.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>IoT-Tracker sammelt Daten und schr\u00e4nkt Tiere nicht ein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Der von Talos entwickelte \u00bbTierwohltracker\u00ab ist ein per Halsband oder Geschirr zu befestigendes \u00bbIoT-Ger\u00e4t\u00ab. \u00bbIoT\u00ab steht f\u00fcr \u00bbInternet of Things\u00ab und bezeichnet ein Netzwerk physischer Ger\u00e4te, etwa mit Software, Sensoren und anderer Technologie. Der Tracker ist so leicht, dass er die Tiere nicht einschr\u00e4nkt. Er speichert die Daten zun\u00e4chst und leitet sie dann in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden \u00fcber einen Satelliten an die Talos GmbH weiter, die sie b\u00fcndelt und dann Kundinnen und Kunden zur Verf\u00fcgung stellt. Ein renommierter Kunde wurde f\u00fcr die Pilotphase bereits gewonnen: das Max-Planck-Institut f\u00fcr Verhaltensbiologie.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>AZ <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/35506-57\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">35506\/57<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":15,"featured_media":142218,"parent":142294,"template":"","meta":{"footnotes":""},"newsletter-kategorie":[],"class_list":["post-142303","newsletter","type-newsletter","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"meta_box":{"dbu_newsletter_gruppe_container":[{"dbu_newsletter_gruppe_container_select":"newsletter"}],"dbu_news_mail":"0","dbu_news_mail_status":"Eine Mail wurde nicht verschickt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/142303","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/newsletter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/142303\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":142426,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/142303\/revisions\/142426"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/142294"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/142218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=142303"}],"wp:term":[{"taxonomy":"newsletter-kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter-kategorie?post=142303"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}