{"id":141189,"date":"2025-06-04T16:57:45","date_gmt":"2025-06-04T14:57:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=newsletter&#038;p=141189"},"modified":"2025-06-05T12:08:37","modified_gmt":"2025-06-05T10:08:37","slug":"hoffnung-fuer-den-hopfen-impfen-statt-spritzen","status":"publish","type":"newsletter","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/newsletter\/dbuaktuell-mai-2025\/hoffnung-fuer-den-hopfen-impfen-statt-spritzen\/","title":{"rendered":"Hoffnung f\u00fcr den Hopfen: Impfen statt spritzen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>Deutschland ist weltweit einer der Hauptproduzenten von Hopfen \u2013 Zutat f\u00fcrs Bierbrauen und Bestandteil vieler Arzneien. Doch der Kulturhopfen, mit Bayern als Hauptanbaugebiet, ist bedroht. Der Sch\u00e4dling ist die sogenannte Gemeine Spinnmilbe. Sie verursacht nach Angaben der <a href=\"https:\/\/www.lfl.bayern.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bayerischen Landesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft (LfL) <\/a>erhebliche Qualit\u00e4ts- und Ernteverluste \u2013 bis hin zum Totalausfall.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Um das zu verhindern, kommen oft chemische Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfungsmittel zum Einsatz. Diese Pestizide tragen entscheidend zum R\u00fcckgang der biologischen Vielfalt bei.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Projekt aus der <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/themen\/foerderinitiativen\/pestizidvermeidung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DBU-F\u00f6rderinitiative \u201ePestizidvermeidung\u201c <\/a>zeigt, dass es auch anders geht: Die Forschenden haben beobachtet, dass Hopfen-Anbaufl\u00e4chen, die von erheblichen Sch\u00e4den durch Spinnmilben betroffen waren, in den Folgejahren kaum mit Befall zu k\u00e4mpfen hatten \u2013 ganz ohne den Einsatz von Pestiziden. Die LfL untersucht \u00fcber mehr als f\u00fcnf Jahre hinweg 31 Hopfeng\u00e4rten. Ziel ist es, die Gr\u00fcnde f\u00fcr das beobachtete Ph\u00e4nomen zu finden und wissenschaftlich zu belegen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hopfen bildet nat\u00fcrliche Resistenz aus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Erkenntnis bisher: Nach einem starken Befall mit den Milben produziert die Pflanze vermehrt Methyl-Salicyls\u00e4ure, die einen erneuten Sch\u00e4dlingsbefall deutlich reduziert. F\u00fcr Projektleiter Dr. Florian Weihrauch steht fest: \u201eHopfen bildet eine nat\u00fcrliche Resistenz gegen die Spinnmilben aus. Dieses Ph\u00e4nomen wollen die LfL-Forschenden f\u00fcr eine \u00f6kologischere und umweltschonendere Landwirtschaft nutzen. \u201eStark vereinfacht kann man es sich vorstellen wie eine Impfung bei Menschen\u201c, so Weihrauch. Die Nutzung der nat\u00fcrlichen Resistenz gegen Sch\u00e4dlinge sei eine wichtige Etappe auf dem Weg hin zu einem nachhaltigen Pflanzenschutz.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em>Weitere Informationen zum Projekt unter: <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/news\/von-bier-bis-arznei-wie-hopfen-gegen-spinnmilben-resistenter-wird\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.dbu.de\/news\/von-bier-bis-arznei-wie-hopfen-gegen-spinnmilben-resistenter-wird\/<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>AZ <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/35937-01\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">35937\/01<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":14,"featured_media":141220,"parent":141185,"template":"","meta":{"footnotes":""},"newsletter-kategorie":[],"class_list":["post-141189","newsletter","type-newsletter","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"meta_box":{"dbu_newsletter_gruppe_container":[{"dbu_newsletter_gruppe_container_select":"newsletter"}],"dbu_news_mail":"0","dbu_news_mail_status":"Eine Mail wurde nicht verschickt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/141189","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/newsletter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/141189\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141307,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/141189\/revisions\/141307"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter\/141185"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/141220"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=141189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"newsletter-kategorie","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/newsletter-kategorie?post=141189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}