{"id":96836,"date":"2024-06-04T14:00:44","date_gmt":"2024-06-04T12:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=96836"},"modified":"2024-06-04T14:02:33","modified_gmt":"2024-06-04T12:02:33","slug":"nationales-naturerbe-mildert-folgen-des-klimawandels-ab","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/nationales-naturerbe-mildert-folgen-des-klimawandels-ab\/","title":{"rendered":"Nationales Naturerbe mildert Folgen des Klimawandels ab"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>Berlin. H\u00e4ufiger auftretende Wetterextreme ver\u00e4ndern die Natur in Deutschland. Abgestorbene Baumkronen, verdorrte Wiesen, ausgetrocknete Moore, erh\u00f6hte Waldbrandgefahr sowie Sturm- und Starkregenereignisse sind eindeutige Zeichen der Folgen des Klimawandels. Wie die Fl\u00e4cheneigent\u00fcmer und Hauptakteure im Naturerbe-Rat auf die sich ver\u00e4ndernden Anforderungen im Naturschutz reagieren \u2013 das diskutierten ihre Vertretungen w\u00e4hrend des Fachforums \u201eHitze, D\u00fcrre, Flut \u2013 Antworten im Nationalen Naturerbe\u201c heute (4. Juni) bei der <a href=\"https:\/\/www.woche-der-umwelt.de\/\">\u201eWoche der Umwelt\u201c<\/a> im Park von Schloss Bellevue.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1469\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Woche-der-Umwelt_Fachforum_DBU-Naturerbe-1-1920x1469.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-96878\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Woche-der-Umwelt_Fachforum_DBU-Naturerbe-1-1920x1469.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Woche-der-Umwelt_Fachforum_DBU-Naturerbe-1-800x612.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Woche-der-Umwelt_Fachforum_DBU-Naturerbe-1-400x306.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Diskutieren beim Fachforum des Naturerbe-Rats zur \u201eWoche der Umwelt\u201c im Schlosspark von Bellevue: (v.l.) Christian Unselt von der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, Sabine Riewenherm, Pr\u00e4sidentin des Bundesamtes f\u00fcr Naturschutz (BfN), Susanne Belting, Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe und Burkhard Schneider, Leiter des Gesch\u00e4ftsbereiches Bundesforst der Bundesanstalt f\u00fcr Immobilienaufgaben (BImA).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Nat\u00fcrlicher Klimaschutz sch\u00fctzt Menschen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIntakte \u00d6kosysteme mit ihrer biologischen Vielfalt sind f\u00fcr uns existenziell. Sie sind unser aller Lebensgrundlage. Dazu sch\u00fctzt der nat\u00fcrliche Klimaschutz \u2013 also die Wiederherstellung von nat\u00fcrlichen Kohlenstoffdioxid-Senken wie z.B. Moore oder W\u00e4lder \u2013 uns Menschen im Klimawandel\u201c, betonte Sabine <strong>Riewenherm<\/strong>, Pr\u00e4sidentin des <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/\">Bundesamtes f\u00fcr Naturschutz (BfN)<\/a>. Dass der Bund seit 2008 insgesamt 164.000 Hektar als Nationales Naturerbe gewidmet und ein Gro\u00dfteil an Stiftungen, L\u00e4nder und Naturschutzverb\u00e4nde ins Eigentum \u00fcbertragen habe, sei auch unter diesem Aspekt eine wichtige Initiative.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1440\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Kesselmoor-Bellin-Ueckermuender-Heide_\u00a9Werner-Wahmhoff_DBU-Naturerbe-1920x1440.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-65316\" style=\"width:375px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Kesselmoor-Bellin-Ueckermuender-Heide_\u00a9Werner-Wahmhoff_DBU-Naturerbe-1920x1440.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Kesselmoor-Bellin-Ueckermuender-Heide_\u00a9Werner-Wahmhoff_DBU-Naturerbe-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Kesselmoor-Bellin-Ueckermuender-Heide_\u00a9Werner-Wahmhoff_DBU-Naturerbe-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Indem wiedervern\u00e4sste Moore wie in der Ueckerm\u00fcnder Heide in Mecklenburg-Vorpommern mehr Wasser in der Fl\u00e4che halten, k\u00f6nnten diese \u00d6kosysteme Starkregen- und \u00dcberflutungsszenarien abmildern.  <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Aktionsprogramm Nat\u00fcrlicher Klimaschutz f\u00f6rdert Wiedervern\u00e4ssungspl\u00e4ne im Naturerbe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf Einladung des <a href=\"https:\/\/www.bundespraesident.de\/DE\/startseite\/startseite_node.html\">Bundespr\u00e4sidenten<\/a> Frank-Walter <strong>Steinmeier<\/strong> und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) organisierte der Naturerbe-Rat als Interessenvertreter der Fl\u00e4cheneigent\u00fcmer im Nationalen Naturerbe eines der 70 Fachforen bei der \u201eWoche der Umwelt\u201c. Riewenherm stellte das Aktionsprogramm Nat\u00fcrlicher Klimaschutz (ANK) vor, von dem auch das DBU Naturerbe als Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) profitiert. Das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz koordiniert die Umsetzung der F\u00f6rderma\u00dfnahmen des ANK und unterst\u00fctzt alle eingebundenen Institutionen in der Zusammenarbeit. \u201eMit der finanziellen Unterst\u00fctzung werden wir in den n\u00e4chsten Jahren auf mehr als 13 Fl\u00e4chen Ma\u00dfnahmen planen, um beispielsweise degradierte Moore und Auen zu renaturieren und den Landschaftswasserhaushalt zu optimieren. Wir werden schauen, wo wir angrenzende W\u00e4lder hinzukaufen k\u00f6nnen und ein integriertes, praxisorientiertes Monitoring entwickeln\u201c, erl\u00e4uterte Susanne <strong>Belting<\/strong>, Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe. Gerade in der Wiedervern\u00e4ssung der Moore sieht die Fachliche Leiterin eine Schl\u00fcsselrolle im nat\u00fcrlichen Klimaschutz: Rund 95 Prozent der Torfb\u00f6den sind entw\u00e4ssert und verantwortlich f\u00fcr rund 7 Prozent der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland. Indem wiedervern\u00e4sste Moore wie in der <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/ueckermuender-heide\/\">Ueckerm\u00fcnder Heide<\/a> in Mecklenburg-Vorpommern oder renaturierte Flussabschnitte wie an der Elbe in den <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/ringfurther-elbauen\/\">Ringfurther Elbauen<\/a> in Sachsen-Anhalt mehr Wasser in der Fl\u00e4che halten, k\u00f6nnten diese \u00d6kosysteme Starkregen- und \u00dcberflutungsszenarien abmildern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Naturerbefl\u00e4chen dienen als Freilandlabore<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Fl\u00e4chen des Nationalen Naturerbes sind wichtige R\u00fcckzugs- und Entwicklungsr\u00e4ume. Vor allem die W\u00e4lder der Naturerbefl\u00e4chen sind echte Freilandlabore. Hier k\u00f6nnen wir sehen, wie die Natur auf aktuelle Klimaver\u00e4nderungen reagiert und lernen, uns gegen die Folgen der Klimakrise zu wappnen\u201c, betonte Riewenherm.<strong> <\/strong>Im Nationalen Naturerbe werden die W\u00e4lder langfristig sich selbst \u00fcberlassen. Sind sie erst einmal im sogenannten Prozessschutz, greifen die Fl\u00e4cheneigent\u00fcmer nach St\u00fcrmen oder Br\u00e4nden abgesehen von der notwendigen Verkehrssicherung nicht mehr aktiv ein. \u201eWir sehen, dass der Umbau hin zu klimaresilienteren W\u00e4ldern nach solchen St\u00fcrmen beispielsweise am <a href=\"https:\/\/naturerbe.nabu.de\/naturparadiese\/niedersachsen\/heerter-see\/\">Heerter See<\/a> bei Salzgitter gut funktioniert\u201c, beschrieb Christian <strong>Unselt<\/strong> von der <a href=\"https:\/\/naturerbe.nabu.de\/index.html\">NABU-Stiftung Nationales Naturerbe<\/a> und Mitglied im <a href=\"https:\/\/www.dnr.de\/\">Deutschen Naturschutzring<\/a>. Burkhard <strong>Schneider<\/strong>, Leiter des Gesch\u00e4ftsbereiches <a href=\"https:\/\/www.bundesimmobilien.de\/bundesforst\">Bundesforst<\/a> der Bundesanstalt f\u00fcr Immobilienaufgaben (BImA) erg\u00e4nzte: \u201eWir m\u00fcssen unsere W\u00e4lder klimafit machen und diese hin zu widerstandsf\u00e4higeren Laubmischw\u00e4ldern entwickeln. Im Nationalen Naturerbe setzen wir grunds\u00e4tzlich auf nat\u00fcrliche Verj\u00fcngung ohne Pflanzungen. Mit unseren Bundesf\u00f6rsterinnen und Bundesf\u00f6rstern sind Profis auf den teils munitionsbelasteten ehemals milit\u00e4risch genutzten Fl\u00e4chen. Sie betreiben nicht nur Waldbrandvor- und -nachsorge und begleiten die Waldentwicklung mit viel Erfahrung, sondern pflegen auch Netzwerke vor Ort, damit Naturschutz gemeinsam gelingt.\u201c<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-df88b5c2-a222-41fe-a9d5-7620458f863b' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-df88b5c2-a222-41fe-a9d5-7620458f863b' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-071-2024_Fachforum_WdU.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-df88b5c2-a222-41fe-a9d5-7620458f863b' class='dbu-icon  ' href=''><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-link'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Naturerbe-Rat pr\u00e4sentiert sich auf \u201eWoche der Umwelt\u201c in Berlin <\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWoche der Umwelt\u201c: Naturerbe-Rat diskutiert beim Fachforum Praxisbeispiele im nat\u00fcrlichen Klimaschutz<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":96878,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[14,2434],"tags":[47,414,75,2782,50,2951,2656,2463,2748],"class_list":["post-96836","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-naturerbe","category-naturerbe-presse","tag-klimaschutz","tag-moorschutz","tag-nationales-naturerbe","tag-naturerbe-rat","tag-naturschutz","tag-ringfurther-elbauen","tag-ueckermuender-heide","tag-wald","tag-woche-der-umwelt"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/96836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/96836\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":96881,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/96836\/revisions\/96881"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/96878"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=96836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=96836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=96836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}