{"id":72920,"date":"2024-03-27T08:52:44","date_gmt":"2024-03-27T07:52:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=72920"},"modified":"2024-05-29T10:53:22","modified_gmt":"2024-05-29T08:53:22","slug":"zwischen-naturleben-und-naturerlebnis-im-zeitzer-forst","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/zwischen-naturleben-und-naturerlebnis-im-zeitzer-forst\/","title":{"rendered":"Zwischen Naturleben und Naturerlebnis im Zeitzer Forst"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1366\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Konikpferd_Zeitzer_Forst_\u00a9Jan-Felix-Rennack_DBU-Naturerbe-1920x1366.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-72926\" style=\"width:499px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Konikpferd_Zeitzer_Forst_\u00a9Jan-Felix-Rennack_DBU-Naturerbe-1920x1366.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Konikpferd_Zeitzer_Forst_\u00a9Jan-Felix-Rennack_DBU-Naturerbe-800x569.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-Konikpferd_Zeitzer_Forst_\u00a9Jan-Felix-Rennack_DBU-Naturerbe-400x285.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die angedachte Wegef\u00fchrung durch den Zeitzer Forst kreuzt auf kurzer Strecke auch die rund 135 Hektar gro\u00dfe Ganzjahresweide mit Konik-Wildpferden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Breitenbach\/Nickelsdorf\/Ko\u00dfweda. Schritt f\u00fcr Schritt arbeiten der Burgenlandkreis, Verbandsgemeinde Droy\u00dfig-Zeitzer Forst, Gemeinde Wetterzeube sowie das DBU Naturerbe, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), an dem Ziel, mehr Naturerleben auf der <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/zeitzer-forst\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/zeitzer-forst\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DBU-Naturerbefl\u00e4che Zeitzer Forst<\/a> zu erm\u00f6glichen. \u201eWir unterst\u00fctzen die geplante Wege\u00f6ffnung auf unserer Fl\u00e4che, m\u00f6chten Naturerlebnis auf freigegeben Wegen m\u00f6glich machen und so wieder eine Verbindung zwischen den Ortschaften Breitenbach, Nickelsdorf sowie Ko\u00dfweda schaffen. Dabei ist uns wichtig, eine Balance zwischen Naturschutz- und Sicherheitsaspekten f\u00fcr Besucherinnen und Besucher sowie Tieren zu finden\u201c, betont Marius <strong>Keite<\/strong>, Prokurist im DBU Naturerbe. Die Fl\u00e4cheneigent\u00fcmerin plane einen beachtlichen f\u00fcnfstelligen Betrag f\u00fcr die Umsetzung ein. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Endspurt: L\u00f6sungen zur Wegefreigabe werden gemeinsam erarbeitet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der jahrzehntelangen milit\u00e4rischen Nutzung besteht f\u00fcr die heutige DBU-Naturerbefl\u00e4che Zeitzer Forst Kampfmittelverdacht. \u201eJedes St\u00fcckchen Erde, in das wir einen neuen Weidepflock oder ein Schild hauen wollen, muss nach Kampfmitteln sondiert, gegebenenfalls ger\u00e4umt und freigegeben werden, bevor wir aktiv werden k\u00f6nnen\u201c, so Keite. Vergangenen Sommer wurden bereits 14 Kilometer sogenannter \u201aBOS-Wege\u2018 f\u00fcr Rettungskr\u00e4fte, Beh\u00f6rden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben auf Kampfmittel untersucht und freigegeben. Daf\u00fcr wurden die Wege und ihre Seitenstreifen entsprechend der beh\u00f6rdlichen Vorgaben nach Kampfmitteln abgesucht. \u201eWir sind in engem Austausch mit den Gemeinden sowie dem Burgenlandkreis und danken f\u00fcr die gute Kooperation und Abstimmung. Sobald die letzten Fragen zur Verkehrssicherung, Beschilderung und Finanzierung abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt sind, steht einer Wegefreigabe von unserer Seite nichts mehr entgegen\u201c, so Keite.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1533\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-BOS-Weg_Zeitzer-Forst_\u00a9Jan-Felix-Rennack_DBU-Naturerbe-1920x1533.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-72924\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-BOS-Weg_Zeitzer-Forst_\u00a9Jan-Felix-Rennack_DBU-Naturerbe-1920x1533.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-BOS-Weg_Zeitzer-Forst_\u00a9Jan-Felix-Rennack_DBU-Naturerbe-800x639.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-BOS-Weg_Zeitzer-Forst_\u00a9Jan-Felix-Rennack_DBU-Naturerbe-400x319.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schritt f\u00fcr Schritt: Auf den sondierten BOS-Wegen arbeitet das DBU Naturerbe daran, Naturerlebnis im Zeitzer Forst m\u00f6glich zu machen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Naturerlebnisse erm\u00f6glichen und gleichzeitig Natur sch\u00fctzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die angedachte rund sieben Kilometer lange Wegef\u00fchrung durch den Zeitzer Forst verl\u00e4uft entlang ausgedehnter, naturnaher Laubw\u00e4lder, Offenlandbereiche und Feuchtgebiete. Sie soll die Ortschaften Breitenbach, Nickelsdorf sowie Ko\u00dfweda miteinander verbinden. Dabei kreuzt der Weg auf kurzer Strecke auch die rund 135 Hektar gro\u00dfe Ganzjahresweide mit Konik-Wildpferden. \u201eDie Besucherinnen und Besucher des Zeitzer Forstes queren die Beweidungsfl\u00e4che zuk\u00fcnftig durch zwei Gatter. Wir bitten daher alle, den Pferden mit Respekt zu begegnen und nur mit Abstand zu beobachten\u201c, betont Henning <strong>Schneidereit<\/strong>, Fl\u00e4chenbetreuer im DBU Naturerbe. Als Landschaftspfleger leisten die Vierbeiner wertvolle Arbeit f\u00fcr den Naturschutz. Nicht nur der Appetit der Vierbeiner h\u00e4lt Gr\u00e4ser kurz und B\u00e4ume klein. Durch ihre Huftritte entstehen ebenso offene Bodenstellen, in denen lichtbed\u00fcrftige Pflanzen gut keimen und spezialisierte Insekten einen Lebensraum finden. \u201eDie Koniks sind neugierig, das hei\u00dft aber nicht, dass sie zahm sind. Die Wildpferde d\u00fcrfen nach der Wegefreigabe nicht angelockt und auf keinen Fall gef\u00fcttert werden\u201c, so Schneidereit. Sie seien auf mageres Futter spezialisiert und eine Zuf\u00fctterung k\u00f6nne lebensbedrohliche Konsequenzen f\u00fcr sie haben. Die Route \u00fcber die Fl\u00e4che wird unter anderem wegen der Gatterbeschaffenheit nur f\u00fcr Menschen zu Fu\u00df freigegeben werden k\u00f6nnen. \u201eVon den Wanderwegen wird es viele M\u00f6glichkeiten geben, die zahlreichen \u00f6kologischen Nischen mit ihrer vielf\u00e4ltigen Tier- und Pflanzenwelt zu beobachten\u201c, verspricht Schneidereit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zeitzer Forst: Eine von 66 Fl\u00e4chen im DBU Naturerbe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das DBU Naturerbe verantwortet den Naturschutz auf 66 \u00fcberwiegend ehemaligen Milit\u00e4rfl\u00e4chen mit rund <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbe\/flaechen\/flaechenliste\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbe\/flaechen\/flaechenliste\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">70.000 Hektar in zehn Bundesl\u00e4ndern<\/a>. Zum <a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/nationales-naturerbe\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.bfn.de\/nationales-naturerbe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nationalen Naturerbe<\/a> z\u00e4hlen ehemals milit\u00e4risch genutzte Gebiete, Fl\u00e4chen entlang der fr\u00fcheren innerdeutschen Grenze, Treuhandareale und stillgelegte Braunkohletagebaue. Im DBU Naturerbe sollen offene Lebensr\u00e4ume mit seltenen Tier- und Pflanzenarten durch Pflege bewahrt, W\u00e4lder m\u00f6glichst ohne menschlichen Eingriff ihrer nat\u00fcrlichen Entwicklung \u00fcberlassen, artenarme Forste zu naturnahen W\u00e4ldern umgewandelt und Feuchtgebiete sowie Gew\u00e4sser \u00f6kologisch aufgewertet oder erhalten werden. Zudem m\u00f6chte die DBU-Stiftungstochter Menschen f\u00fcr die heimische Natur begeistern.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-14405c12-d2c2-4a1f-90c0-4eccc1aceb65' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-14405c12-d2c2-4a1f-90c0-4eccc1aceb65' class='dbu-icon  ' href='\/app\/plugins\/hidden-send.php?id=NkubUIS%2FHIbp1p3hNGBOSPSNRwU8iopOQIT0n2Mm6u0T5P3HVln15Gu6F5yHPgBl'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-at'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>J\u00f6rn Kr\u00fcger<\/div><div class='dbu-icon__content-text'>Bundesforstbetrieb Th\u00fcringen<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-14405c12-d2c2-4a1f-90c0-4eccc1aceb65' class='dbu-icon  ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-047-2024-Naturerleben-Zeitzer-Forst.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-14405c12-d2c2-4a1f-90c0-4eccc1aceb65' class='dbu-icon  ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-202401_Hintergrund-DBU-Naturerbe.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Hintergrund zum DBU Naturerbe<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Burgenlandkreis, Gemeinden und DBU Naturerbe arbeiten am gemeinsamen Wegekonzept <\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":72924,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[433,75,432,50,69],"class_list":["post-72920","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-naturerbe","tag-dbu-naturerbe","tag-nationales-naturerbe","tag-naturerbe","tag-naturschutz","tag-sachsen-anhalt"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/72920","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/72920\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72943,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/72920\/revisions\/72943"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72924"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72920"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72920"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72920"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}