{"id":54922,"date":"2023-09-27T09:00:00","date_gmt":"2023-09-27T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=54922"},"modified":"2023-09-27T09:00:10","modified_gmt":"2023-09-27T07:00:10","slug":"statt-beton-mehr-wasser-und-gruen","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/statt-beton-mehr-wasser-und-gruen\/","title":{"rendered":"Statt Beton mehr Wasser und Gr\u00fcn"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>Osnabr\u00fcck. Hitzewellen, D\u00fcrren und Starkregen \u2013 die Folgen des menschengemachten Klimawandels fordern St\u00e4dte und Gemeinden in h\u00f6chstem Ma\u00dfe heraus. Wie sie klimafest werden, darum geht es am Donnerstag (28.9.) und Freitag (29.9.) bei einer Tagung in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabr\u00fcck. Die Allianz \u201eGemeinsam f\u00fcr eine wasserbewusste Stadtentwicklung\u201c will unter Federf\u00fchrung der <a href=\"https:\/\/de.dwa.de\/de\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/de.dwa.de\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Deutschen Vereinigung f\u00fcr Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall<\/a> (DWA) mit Fachleuten aus Wissenschaft, Politik und Praxis zukunftsf\u00e4hige Perspektiven f\u00fcr Planung und Umsetzung entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-124-2023-Fassadenbegruenung_\u00a9Bundesverband-GebaeudeGruen-1920x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-54935\" style=\"width:514px;height:343px\" width=\"514\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-124-2023-Fassadenbegruenung_\u00a9Bundesverband-GebaeudeGruen-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-124-2023-Fassadenbegruenung_\u00a9Bundesverband-GebaeudeGruen-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-124-2023-Fassadenbegruenung_\u00a9Bundesverband-GebaeudeGruen-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 514px) 100vw, 514px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zur F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t und als Hitze- und Klimavorsorge kann etwa Fassadenbegr\u00fcnung beitragen. Fakt ist: F\u00fcr eine lebenswerte Zukunft in St\u00e4dten sind widerstandsf\u00e4hige, klimaresiliente Orte mit mehr Wasser und viel Gr\u00fcn n\u00f6tig. Darum geht es bei einer zweit\u00e4gigen Tagung in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). \u00a9 Bundesverband Geb\u00e4udeGr\u00fcn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>In St\u00e4dten werden steigende Temperaturen zur Gesundheitsgefahr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hitzewellen werden zu einem zunehmenden Wetterph\u00e4nomen. In S\u00fcdeuropa kann durch die menschengemachte Erderw\u00e4rmung alle zehn Jahre mit Hitzeperioden wie im vergangenen Sommer gerechnet werden \u2013 wenn der Planet sich nicht weiter aufheizt als die bisherigen 1,2 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter. Das hat ein Forscherteam der <a href=\"https:\/\/www.worldweatherattribution.org\/extreme-heat-in-north-america-europe-and-china-in-july-2023-made-much-more-likely-by-climate-change\/\"><em>World<\/em><\/a><em><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.worldweatherattribution.org\/extreme-heat-in-north-america-europe-and-china-in-july-2023-made-much-more-likely-by-climate-change\/\" target=\"_blank\"> <\/a><\/em><a href=\"https:\/\/www.worldweatherattribution.org\/extreme-heat-in-north-america-europe-and-china-in-july-2023-made-much-more-likely-by-climate-change\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Weather Attribution<\/em>-Initiative<\/a> um Prof. Dr. Friederike <strong>Otto <\/strong>herausgefunden, die Ende Oktober von der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.dbu.de\/news\/forscherin-macht-klimakrise-konkret\/\" target=\"_blank\">Deutschen Bundesstiftung Umwelt mit dem Deutschen Umweltpreis<\/a> ausgezeichnet wird. Gerade in St\u00e4dten und urbanen Gebieten mit viel Beton und Asphalt werden die steigenden Temperaturen sp\u00fcrbar und eine echte Gesundheitsgefahr f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Mehr als 60.000 hitzebezogene Todesf\u00e4lle wurden im Sommer 2022 in Europa verzeichnet, so Forschende des <em><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.isglobal.org\/en\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.isglobal.org\/en\" target=\"_blank\">Barcelona Institute for Global Health<\/a> (ISGlobal)<\/em>. Deutschland hatte nach Italien und Spanien mit mehr als 8.000 Toten die drittmeisten Hitzeopfer zu beklagen. \u201eF\u00fcr eine lebenswerte Zukunft in St\u00e4dten brauchen wir widerstandsf\u00e4hige, klimaresiliente Orte mit mehr Wasser und viel Gr\u00fcn\u201c, sagt DBU-Generalsekret\u00e4r Alexander <strong>Bonde<\/strong>. In sogenannten Schwammst\u00e4dten mit ausreichend Wasserreservoirs wirken Parks, Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Stadtb\u00e4ume nach seinen Worten wie nat\u00fcrliche Klimaanlagen. Bonde: \u201eGesundheitsschutz und \u00d6kosysteme profitieren, das Risiko f\u00fcr \u00dcberflutungen sinkt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Allianz wasserbewusste Stadtentwicklung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben Hitze kann die Klimakrise zudem Starkregen mit anschlie\u00dfendem Hochwasser vor allem wegen vielfach verbauter und versiegelter Stadtquartiere verursachen \u2013 mit bisweilen katastrophalen Verlusten und Sch\u00e4den vor Ort. Um sowohl zu viel als auch zu wenig Wasser standzuhalten, hat sich die <a href=\"https:\/\/de.dwa.de\/files\/_media\/content\/03_THEMEN\/Wasserbewusste-Stadt\/Vereinbarung%20Allianz%20Wasserbewusste%20Stadtentwicklung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Allianz \u201eGemeinsam f\u00fcr eine wasserbewusste Stadtentwicklung\u201c<\/a> unter Federf\u00fchrung der DWA zusammengeschlossen, der sich auch die DBU angeschlossen hat. \u201eWasser ist der Schl\u00fcssel der Klimaanpassung\u201c, sagt DWA-Pr\u00e4sident Prof. Dr. Uli <strong>Paetzel<\/strong>. \u201eDurch Verdunstung k\u00fchlt es die Luft. Wenn es aufgefangen und gespeichert wird, verringert Wasser sowohl D\u00fcrre- als auch Hitzestress.\u201c Die Wasserwirtschaft steht nach seinen Worten mit ihrem Know-how f\u00fcr notwendige Ma\u00dfnahmen bereit. Paetzel: \u201eNur mit der Schwammstadt erhalten wir die Lebensqualit\u00e4t in unseren Quartieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-124-2023-Dachbegruenung_\u00a9Bundesverband-GebaeudeGruen-1920x1281.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-54933\" style=\"width:396px;height:264px\" width=\"396\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-124-2023-Dachbegruenung_\u00a9Bundesverband-GebaeudeGruen-1920x1281.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-124-2023-Dachbegruenung_\u00a9Bundesverband-GebaeudeGruen-800x534.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-124-2023-Dachbegruenung_\u00a9Bundesverband-GebaeudeGruen-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Klimavorsorge in der Stadt: Begr\u00fcnte D\u00e4cher nehmen Regenwasser auf und geben es \u00fcber die Verdunstung wieder an die n\u00e4here Umgebung ab. Das hat einen k\u00fchlenden Effekt, von dem laut Deutscher Bundesstiftung Umwelt (DBU) Menschen und \u00d6kosysteme profitieren. \u00a9 Bundesverband Geb\u00e4udeGr\u00fcn<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Schwammstadt-Konzept zentrale Schl\u00fcsselrolle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der zweit\u00e4gigen Tagung in der DBU spielt das Konzept einer Schwammstadt eine zentrale Schl\u00fcsselrolle. Dabei geht es um die F\u00e4higkeit einer Stadt, \u201ewie ein Schwamm\u201c zum Beispiel \u00fcber Gr\u00fcnanlagen, Mulden, Rigolen oder multifunktionale Fl\u00e4chen \u00fcbersch\u00fcssiges Wasser aufzunehmen und zu speichern und es dann etwa durch \u2060gezieltes Bew\u00e4ssern von Gr\u00fcnfl\u00e4chen und Stadtb\u00e4umen wieder abzugeben. Die positiven Effekte sind enorm. Ein Beispiel: Schon wenn 30 Prozent einer st\u00e4dtischen Fl\u00e4che mit B\u00e4umen bedeckt w\u00e4re, k\u00f6nnte einer <a href=\"https:\/\/www.isglobal.org\/en\/-\/4-of-summer-mortality-is-attributable-to-urban-heat-islands?redirect=https%3A%2F%2Fwww.isglobal.org%2Fen%2Fsearch-results%3Fp_p_id%3D3%26p_p_lifecycle%3D0%26p_p_state%3Dmaximized%26p_p_mode%3Dview%26_3_cur%3D1%26_3_keywords%3Dheat%26_3_formDate%3D1692878039255%26_3_format%3D%26_3_struts_action%3D%252Fsearch%252Fsearch&amp;inheritRedirect=true\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>ISGlobal<\/em>-Studie<\/a> zufolge ein Drittel der durch Hitzeinseln verursachten Todesf\u00e4lle vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Perspektiven f\u00fcr wasserbewusste Zukunftsstadt entwickeln<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ziel der Tagung ist es, politische Akteurinnen und Akteure mit Fachleuten aus Verb\u00e4nden, Wissenschaft und Praxis an einen Tisch zu bringen und gemeinsam Perspektiven f\u00fcr eine gelingende Planung und Umsetzung der wasserbewussten Zukunftsstadt zu entwickeln. Blickwinkel von Stadt- und Raumplanung, Wasserwirtschaft, Verkehrsplanung, Landschaftsarchitektur und Investierenden stehen dabei gleicherma\u00dfen im Fokus.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-df18afae-ab83-4fe3-aa3b-b6ac83b5c0a9' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-df18afae-ab83-4fe3-aa3b-b6ac83b5c0a9' class='dbu-icon  ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-124-2023-Wasserbewusste-Stadt.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DWA und DBU: klimafest durch Schwammstadt-Prinzip<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":54933,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[47,51],"class_list":["post-54922","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-dbu","tag-klimaschutz","tag-ressourcenschonung"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[],"dbu_news_mail":"0","dbu_news_mail_status":"Eine Mail wurde nicht verschickt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/54922","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/54922\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55328,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/54922\/revisions\/55328"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/54933"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=54922"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=54922"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=54922"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}