{"id":44600,"date":"2023-07-27T09:00:00","date_gmt":"2023-07-27T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=44600"},"modified":"2023-07-27T08:58:47","modified_gmt":"2023-07-27T06:58:47","slug":"digitales-schaufenster-fuer-secondhand-shops","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/digitales-schaufenster-fuer-secondhand-shops\/","title":{"rendered":"Digitales Schaufenster f\u00fcr Secondhand-Shops"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>Osnabr\u00fcck\/Regensburg. Heute Trend, morgen schon pass\u00e9: <em>Fast Fashion<\/em>, ein Gesch\u00e4ftsmodell, bei dem neue Kollektionen immer schneller und g\u00fcnstiger produziert und Kleidungsst\u00fccke bereits nach kurzem Tragen weggeworfen werden, ist eine der gr\u00f6\u00dften Belastungen f\u00fcr die Umwelt. Dringend notwendig ist laut Deutscher Bundesstiftung Umwelt (DBU) deshalb eine Kreislaufwirtschaft, bei der Ressourcen geschont, Abfall reduziert und Lebenszyklen von Produkten verl\u00e4ngert werden. Secondhand-Shops spielen dabei eine wichtige Rolle. Um die Digitalisierung in dem Sektor voranzutreiben, entwickelt das DBU-gef\u00f6rderte <a href=\"https:\/\/ekodise.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Startup Ekodise<\/a> aus Bayern ein deutschlandweites Management- und Verkaufssystem.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-101-2023-Teamfoto-Green-Startup-EKODISE_\u00a9EKODISE-GmbH-1920x1278.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44658\" width=\"376\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-101-2023-Teamfoto-Green-Startup-EKODISE_\u00a9EKODISE-GmbH-1920x1278.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-101-2023-Teamfoto-Green-Startup-EKODISE_\u00a9EKODISE-GmbH-800x532.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-101-2023-Teamfoto-Green-Startup-EKODISE_\u00a9EKODISE-GmbH-400x266.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 376px) 100vw, 376px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Team vom Startup Ekodise will den Secondhand-Sektor und die lokale Kreislaufwirtschaft st\u00e4rken (v.l.): Markus Kehrls und Frank Wachtmeister vom kooperierenden IT-Unternehmen Synnotech, Ideengebende und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung Nicole und Sebastian Hei\u00df sowie Projektmanager Dr. Matthias Bauch. \u00a9 EKODISE GmbH<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Textilkonsum in Europa z\u00e4hlt zu den h\u00f6chsten Belastungsfaktoren f\u00fcr die Umwelt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch den massiven Verbrauch von Rohstoffen und Wasser sowie durch hohe Treibhausgasemissionen bei der Herstellung von Kleidungsst\u00fccken stellt der Textilkonsum laut <a href=\"https:\/\/www.eea.europa.eu\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Europ\u00e4ischer Umweltagentur<\/a> (EUA) die viertgr\u00f6\u00dfte Belastung f\u00fcr Umwelt und Klima in Europa dar \u2013 nach den Sektoren Ern\u00e4hrung, Wohnen und Mobilit\u00e4t. \u201ePreisschilder auf den vermeintlich preiswerten Fast Fashion-Kleidungsst\u00fccken sind nicht valide. Bei Ber\u00fccksichtigung der Produktion, Konsumption und der in der Regel viel zu schnellen Entsorgung sind die Kosten in Wahrheit viel h\u00f6her, die als Umwelt- und Sozialkosten letztlich von der Allgemeinheit getragen werden\u201c, sagt Verena <strong>Exner<\/strong>, DBU-Referatsleiterin f\u00fcr Berufsbildung und Konsum. \u201eDazu geh\u00f6ren neben den Umweltbelastungen insbesondere die oft nicht fair bezahlten L\u00f6hne und unzureichende Arbeitsbedingungen in Textilfabriken.\u201c Aber Wegwerfmode sei etwa wegen niedriger Preise und gezielter Werbung in sozialen Medien nach wie vor sehr beliebt. Die Folge sind enorme Mengen Abfall: Jede Sekunde landet eine Lasterladung Kleidung in Verbrennungsanlagen oder auf Deponien. \u201eDer Wert von Kleidung muss viel st\u00e4rker ins Bewusstsein r\u00fccken als bisher\u201c, betont Exner. \u201eWir brauchen eine Modebranche, die \u00fcber kurzweilige Trends hinausgeht mit hochwertigen Kleidungsst\u00fccken, die langlebig sind und dar\u00fcber hinaus auch m\u00f6glichst lange im Kreislauf bleiben \u2013 unter anderem \u00fcber Secondhandroutinen wie bei dem Startup Ekodise.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viele Secondhand-Shops stehen beim Thema Digitalisierung vor Herausforderungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um Energie und Ressourcen zu sparen und dennoch f\u00fcr frischen Wind im Schrank zu sorgen, ist der Kauf von gebrauchter Kleidung eine gute Alternative. Lokale Secondhand-Gesch\u00e4fte haben jedoch Schwierigkeiten, beim zunehmenden Online-Shopping mitzuhalten. Nicole <strong>Hei\u00df<\/strong>, Gr\u00fcnderin des Regensburger Startups Ekodise, betreibt seit 2017 selbst einen Laden f\u00fcr gebrauchte Kleidung und kennt die Herausforderungen. \u201eViele der mehr als 2.000 Secondhand-Shops in Deutschland arbeiten noch traditionell mit Karteikarten und Excel-Listen\u201c, so die Gr\u00fcnderin. Zusammen mit ihrem Mann Sebastian <strong>Hei\u00df <\/strong>und dem IT-Unternehmen Synnotech will sie die Digitalisierung im Sektor voranbringen. Das Team arbeitet mithilfe der DBU-F\u00f6rderung an einer Software, \u201edie Vorteile des Online-Handels mit einer St\u00e4rkung lokaler Secondhand-Gesch\u00e4fte kombiniert\u201c, so Nicole Hei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Digitales Management und Verkaufsplattform<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Software von Ekodise umfasst zum einen ein digitales Management-System. \u201eGesch\u00e4fte k\u00f6nnen am Computer oder per App Kleidungsst\u00fccke registrieren sowie Lager und Kommissionsware verwalten\u201c, sagt die Gr\u00fcnderin. Die Produkte werden in einem vom Startup entwickelten <a href=\"https:\/\/www.second-hand-in-hand.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Webshop<\/a> hochgeladen. \u201eDort k\u00f6nnen Kleidungsst\u00fccke reserviert und im Laden anprobiert oder online erworben werden\u201c, so Hei\u00df. Alle Verk\u00e4ufe werden laut Startup in Echtzeit synchronisiert, Warenbest\u00e4nde bleiben so immer aktuell. Au\u00dferdem lege das Gr\u00fcndungsteam viel Wert auf Vernetzung. \u201eTeilnehmende k\u00f6nnen sich per Plattform austauschen und werden von uns mit Leitf\u00e4den etwa zum ressourcenschonenden Onlinehandel unterst\u00fctzt\u201c, so Hei\u00df. Drei Gesch\u00e4fte w\u00fcrden das System bereits erfolgreich nutzen; mit der DBU-F\u00f6rderung soll das digitale Tool um einige Funktionen erg\u00e4nzt werden wie die automatisierte Kommunikation mit Kommissionskundinnen und -kunden. \u201eWir wollen mit Ekodise lokale Kreislaufwirtschaft st\u00e4rken, digitaler und sichtbarer machen, damit mehr Menschen gebrauchte Kleidung als umweltfreundliche Alternative zu Neuware wahrnehmen\u201c, so Hei\u00df. Die DBU f\u00f6rdert das Startup mit 124.000 Euro.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-101-2023-Produktfoto_\u00a9EKODISE-GmbH-1-1920x1277.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44663\" width=\"336\" height=\"222\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-101-2023-Produktfoto_\u00a9EKODISE-GmbH-1-1920x1277.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-101-2023-Produktfoto_\u00a9EKODISE-GmbH-1-800x532.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-101-2023-Produktfoto_\u00a9EKODISE-GmbH-1-400x266.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 336px) 100vw, 336px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Mit der Software von Ekodise k\u00f6nnen lokale Secondhand-Shops Kleidungsst\u00fccke fotografieren, kategorisieren und deutschlandweit im Webshop sichtbar machen. \u00a9 EKODISE GmbH<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber die Green Startup F\u00f6rderung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Green Startup F\u00f6rderung unterst\u00fctzt die Stiftung junge Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder, die auf innovative und wirtschaftlich tragf\u00e4hige Weise L\u00f6sungen f\u00fcr Umwelt, \u00d6kologie und Nachhaltigkeit entwickeln. Mehr Informationen unter <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/startup\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.dbu.de\/startup<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontakt bei fachlichen Fragen<\/strong> <strong>(AZ 35505\/72):<\/strong> Sebastian Hei\u00df, Tel. +49 941 463 999 20<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-06914241-09d0-403e-9708-a83a0124ad70' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-06914241-09d0-403e-9708-a83a0124ad70' class='dbu-icon  ' href='\/app\/plugins\/hidden-send.php?id=r3OdP%2BDur7X%2BBnKrGhOgLA%3D%3D'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-at'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>EKODISE GmbH<\/div><div class='dbu-icon__content-text'>Sebastian Hei\u00df<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-06914241-09d0-403e-9708-a83a0124ad70' class='dbu-icon  ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu_media-PM-101-2023-Startup-Ekodise.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DBU f\u00f6rdert Startup \u201eEkodise\u201c aus Bayern<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":44656,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[47,51,55],"class_list":["post-44600","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-dbu","tag-klimaschutz","tag-ressourcenschonung","tag-start-up"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/44600","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/44600\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44731,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/44600\/revisions\/44731"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44656"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44600"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44600"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44600"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}