{"id":207101,"date":"2026-09-23T09:14:03","date_gmt":"2026-09-23T07:14:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=207101"},"modified":"2026-09-23T09:14:05","modified_gmt":"2026-09-23T07:14:05","slug":"wie-klima-und-denkmalschutz-hand-in-hand-gehen-koennen","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/wie-klima-und-denkmalschutz-hand-in-hand-gehen-koennen\/","title":{"rendered":"Wie Klima- und Denkmalschutz Hand in Hand gehen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Osnabr\u00fcck. F\u00fcr die Stadtentwicklung vergangener Jahrhunderte hat ein sich \u00e4nderndes Klima praktisch keine Rolle gespielt. Altst\u00e4dte sind deshalb meist dicht bebaut, stark versiegelt und bieten kaum Platz f\u00fcr Gr\u00fcnfl\u00e4chen. Das macht ihren Bestand, aber auch die dort wohnenden Menschen, besonders anf\u00e4llig f\u00fcr Folgen von Extremwetterereignissen. Zugleich begrenzt der <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/foerderung\/projektfoerderung\/foerderthemen\/umwelt-und-kulturguter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Denkmalschutz <\/a>M\u00f6glichkeiten zur Klimafolgenanpassung. Einige Spielr\u00e4ume f\u00fcr effektive Ma\u00dfnahmen gibt es gleichwohl: Beim <a href=\"https:\/\/extremwetterkongress.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Extremwetterkongress 2026<\/a> in Hamburg gibt Constanze <strong>Fuhrmann<\/strong>, Fachreferentin der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in einem Workshop Tipps, wie historische Stra\u00dfenz\u00fcge und Ensemble klimafest werden k\u00f6nnen \u2013 und der Denkmalschutz dennoch gewahrt bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Synergien zwischen Denkmalschutz und Klimafolgenanpassung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gemeinsam mit Rebecca <strong>Landwehr <\/strong>vom <a href=\"https:\/\/www.gebaeudegruen.info\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.gebaeudegruen.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bundesverband Geb\u00e4udeGr\u00fcn<\/a> (BuGG) wird DBU-Expertin Fuhrmann am 24. September in einer 90-min\u00fctigen Einheit (Beginn: 17 Uhr) mit den Teilnehmenden erarbeiten, welche Risiken der Klimawandel f\u00fcr historischen Baubestand birgt, wie Kommunen entsprechende Herausforderungen meistern k\u00f6nnen und wo Synergien zwischen Denkmalschutz und Klimafolgenanpassung m\u00f6glich sind. \u201eEin Ziel ist es, die besonderen Herausforderungen, aber auch die Potenziale historischer Bauten im Hinblick auf den Klimawandel zu vermitteln\u201c, sagt Fuhrmann. Auf dieser Grundlage sollen dann praktische Bedarfe in kommunalen Anpassungsstrategien identifiziert sowie bestehende Wissens- und Forschungsl\u00fccken benannt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2026-gebaeudebegruenung-riesa-bundesverband-gebaeudegruen-1920x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-180476\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2026-gebaeudebegruenung-riesa-bundesverband-gebaeudegruen-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2026-gebaeudebegruenung-riesa-bundesverband-gebaeudegruen-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2026-gebaeudebegruenung-riesa-bundesverband-gebaeudegruen-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Denkmalschutz und Klimafolgenanpassung k\u00f6nnen<\/strong> Hand in Hand gehen \u2013 wie hier an der bepflanzten Fassade des Rathauses in Riesa. Welche Optionen es gibt, zeigt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) beim Extremwetterkongress in Hamburg.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Workshop fu\u00dft auf Erkenntnissen aus DBU-F\u00f6rderprojekt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beide Expertinnen st\u00fctzten sich auf Erkenntnisse eines aktuellen DBU-F\u00f6rderprojekts. Seit M\u00e4rz 2025 erprobt der BuGG <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/news\/florierende-altstaedte-begruente-gebaeude-gegen-die-hitze\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Begr\u00fcnungsma\u00dfnahmen an denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4uden<\/a> und Ensembles. Geb\u00e4udebegr\u00fcnung gilt als wirkungsvolle Ma\u00dfnahme, um k\u00fchle R\u00fcckzugsorte in urbanen Gebieten zu schaffen. Allerdings gibt es Bedenken, ob die Bausubstanz historischer Geb\u00e4ude Begr\u00fcnungsma\u00dfnahmen verkraftet. Eine Sorge, die zumindest in ihrer Pauschalit\u00e4t unbegr\u00fcndet ist, sagt Fuhrmann. \u201eBegr\u00fcnung wurde bereits in fr\u00fcheren Jahrhunderten an Geb\u00e4uden als Zierelement eingesetzt, was zeitgen\u00f6ssisch als unproblematisch erachtet wurde\u201c, so die DBU-Fachreferentin. Historische Bausubstanz sei in vielen F\u00e4llen grunds\u00e4tzlich f\u00fcr eine Begr\u00fcnung geeignet. Bislang allerdings sind entsprechende Ma\u00dfnahmen stets Ergebnis einer Einzelfallentscheidung. Ein Leitfaden zum fachgerechten Umgang mit Dach- und Fassadenbegr\u00fcnung in der Denkmalpflege fehlt. Ihn zu erarbeiten, ist das wesentliche Ziel des F\u00f6rderprojektes mit dem BuGG. Erkenntnisse aus dem Vorhaben wollen Fuhrmann und Landwehr beim Workshop auf dem Extremwetterkongress vermitteln. Das gilt insbesondere auch im Hinblick auf M\u00f6glichkeiten, die der Denkmalschutz f\u00fcr Begr\u00fcnungsma\u00dfnahmen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rolle von Klimamanagern besonderes im Fokus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem sind die Teilnehmenden aufgefordert, eigene Ideen zu entwickeln. Etwa im Hinblick auf eine m\u00f6glichst klimaangepasste Altstadt in Frankfurt am Main. Ein weiterer Fokus liegt auf der Rolle des kommunalen Klimamanagements und dessen M\u00f6glichkeiten, Klimafolgenanpassung am Denkmal vorzunehmen und dabei Akteure wie Verwaltung und \u00d6ffentlichkeit einzubeziehen. Der Besuch des DBU-Workshops ist f\u00fcr Teilnehmende des Extremwetterkongresses sowie der anschlie\u00dfenden Deutschen Klimamanagement-Tagung, die im Rahmen des Kongresses stattfindet, kostenlos. Die maximale Gruppengr\u00f6\u00dfe betr\u00e4gt 30 Personen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kongress beleuchtet Extremwettereignisse und Klimawandel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Veranstalter des Extremwetterkongresses ist seit 2006 der Meteorologe Frank <strong>B\u00f6ttcher<\/strong>. Ziel damals wie heute: Die \u00d6ffentlichkeit \u00fcber aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu extremen Wetterereignissen und ihren Bezug zum Klimawandel zu informieren. Das mehrt\u00e4gige Format findet seit 2020 j\u00e4hrlich statt. Erwartet werden etwa 1000 G\u00e4ste. Schirmherr ist Bundesumweltminister Carsten <strong>Schneider<\/strong>, der den Kongress mit einer Rede er\u00f6ffnet.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-a6544825-2064-4b3a-b21a-da62fd34e306' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-a6544825-2064-4b3a-b21a-da62fd34e306' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2026-pm-124-2026-extremwetterkongress.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DBU-Tipps beim Extremwetterkongress 2026 in Hamburg<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":180476,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[3452,44,2477,61,47,48,64],"class_list":["post-207101","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-dbu","tag-bildung","tag-bildung-kommunikation","tag-deutschland","tag-hamburg","tag-klimaschutz","tag-kulturgueterschutz","tag-niedersachsen"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"0","dbu_submenu":"0","dbu_submenu_position":"middel","dbu_submenu_entry":[{"dbu_submenu_entry_link_size":"normal","dbu_submenu_entry_link_weight":"big"}],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/207101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/207101\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":207116,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/207101\/revisions\/207116"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/180476"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=207101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=207101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=207101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}