{"id":170896,"date":"2026-02-27T09:00:04","date_gmt":"2026-02-27T08:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=170896"},"modified":"2026-02-27T14:36:26","modified_gmt":"2026-02-27T13:36:26","slug":"abriss-militaerischer-altlasten","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/abriss-militaerischer-altlasten\/","title":{"rendered":"Abriss milit\u00e4rischer Altlasten"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"632\" height=\"421\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ueckermuender-heide-betonelemente-christina-moeller-bundesforst.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-170898\" style=\"aspect-ratio:1.5012122920778121;width:390px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ueckermuender-heide-betonelemente-christina-moeller-bundesforst.jpg 632w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ueckermuender-heide-betonelemente-christina-moeller-bundesforst-400x266.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 632px) 100vw, 632px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Vor Jahrzehnten sind auf der DBU-Naturerbefl\u00e4che Bungalows und ein Gro\u00dfteil der Versorgungselemente zur\u00fcckgebaut worden. Die \u00fcbriggebliebenen Relikte dienten als Regenentw\u00e4sserung und Kl\u00e4rgruben. Doch die mittlerweile maroden Betonelemente sind ein Sicherheitsrisiko und m\u00fcssen entfernt werden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Altwarp. Wenn in den kommenden Tagen Baufahrzeuge in die <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/ueckermuender-heide\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/ueckermuender-heide\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ueckerm\u00fcnder Heide<\/a> rollen, beginnen nachhaltige Renaturierungsma\u00dfnahmen auf dem ehemaligen Milit\u00e4rgel\u00e4nde am Haff. Innerhalb von zwei Wochen sollen f\u00fcnf Objekte wie Kl\u00e4rsch\u00e4chte und Betonelemente im Forstrevier Bellin r\u00fcckgebaut werden. \u201eGefahrenzonen verschwinden und die Natur bekommt auf den neuen entsiegelten Fl\u00e4chen wieder die Oberhand \u2013 ein wichtiger Schritt f\u00fcr Mensch und Natur\u201c, sagt Susanne <strong>Belting<\/strong>. Sie ist Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die als Eigent\u00fcmerin die Entwicklung auf der DBU-Naturerbefl\u00e4che Ueckerm\u00fcnder Heide verantwortet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sicherheitsrisiko entfernen: Sechs bis acht Meter tiefe Sch\u00e4chte werden verf\u00fcllt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Ma\u00dfnahmen geht es um die Beseitigung potenzieller Gefahrenstellen, wie alte Versorgungssch\u00e4chte und -rohre. Revierleiterin Christina <strong>M\u00f6ller <\/strong>vom <a href=\"https:\/\/www.bundesimmobilien.de\/bundesforst\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.bundesimmobilien.de\/bundesforst\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bundesforst<\/a>betrieb Vorpommern-Strelitz: \u201eDie k\u00f6nnten aufgrund ihrer Dimension und alten Substanz f\u00fcr Waldbesuchende gef\u00e4hrlich werden.\u201c Manchmal werde ihr zufolge gerne Mal ein solcher Schacht ge\u00f6ffnet, um hineinzusehen. \u201eVerschlossen wird er dann h\u00e4ufig nicht mehr\u201c, so die vom DBU Naturerbe beauftragte Forstwirtschaftlerin. Bei einer Schachttiefe von etwa sechs bis acht Meter und einem Durchmesser von rund einem Meter kann ein unachtsamer Schritt gef\u00e4hrlich enden. Deshalb wurde ein \u00f6rtliches Unternehmen vom DBU Naturerbe beauftragt, um den Beton abzubrechen und die Sch\u00e4chte zu verf\u00fcllen. Au\u00dferdem werden weitere Betonelemente zur\u00fcckgebaut. \u201eSie dienten fr\u00fcheren Bungalows als Regenentw\u00e4sserung und Kl\u00e4rgruben\u201c, so M\u00f6ller. Die eigentlichen Bungalows und ein Gro\u00dfteil der Versorgungselemente sind schon vor Jahrzehnten zur\u00fcckgebaut worden, zur\u00fcckgeblieben sind dann die Sch\u00e4chte. M\u00f6ller: \u201eDie sind mittlerweile marode und deshalb ein Sicherheitsrisiko.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"802\" height=\"535\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ueckermuender-heide-betonschaechte-christina-moeller-bundesforst.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-170900\" style=\"aspect-ratio:1.499099099099099;width:435px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ueckermuender-heide-betonschaechte-christina-moeller-bundesforst.jpg 802w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ueckermuender-heide-betonschaechte-christina-moeller-bundesforst-800x534.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ueckermuender-heide-betonschaechte-christina-moeller-bundesforst-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 802px) 100vw, 802px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zwei Betonsch\u00e4chte im Forstrevier Bellin auf der DBU-Naturerbefl\u00e4che Ueckerm\u00fcnder Heide werden abgebrochen und verf\u00fcllt. Mit dem R\u00fcckbau dieser potenziellen Gefahrenquellen bekommt die Natur wieder die Oberhand.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Naturschutz an erster Stelle: R\u00fcckbau findet vor der Brut- und Setzzeit statt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Abbruchobjekte verteilen sich auf etwa vier Hektar der Naturerbefl\u00e4che. \u201eBei der Umsetzung stehen die Verkehrssicherung und der Naturschutz an erster Stelle\u201c, sagt Christian <strong>S\u00fcrie<\/strong>, Betriebsmanager im DBU Naturerbe, der den R\u00fcckbau gemeinsam mit dem Bundesforstbetrieb Vorpommern-Strelitz koordiniert. S\u00fcrie weiter: \u201eDies beginnt bereits mit der Festlegung der Ausf\u00fchrungszeit au\u00dferhalb der Vegetationsperiode und au\u00dferhalb von Brut- und anderweitigen Aufzucht-Aktivit\u00e4ten gesch\u00fctzter Tierarten.\u201c Da es sich um kleinere Einzelma\u00dfnahmen handelt, d\u00fcrfte der R\u00fcckbau ihm zufolge nicht lange dauern. \u201eWenn der Fr\u00fchling kommt, k\u00f6nnen die Besucher beobachten, wie sich die Natur die ger\u00e4umten Fl\u00e4chen langsam zur\u00fcckerobert\u201c, sagt S\u00fcrie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>DBU Naturerbe hat 66 Fl\u00e4chen mit rund 70.000 Hektar vom Bund \u00fcbernommen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das DBU Naturerbe verantwortet als Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) den Naturschutz auf <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbe\/flaechen\/flaechenliste\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbe\/flaechen\/flaechenliste\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">66 \u00fcberwiegend ehemaligen Milit\u00e4rfl\u00e4chen mit rund 70.000 Hektar in zehn Bundesl\u00e4ndern<\/a>. Der Bund verzichtet seit 2005 auf den Verkauf ausgew\u00e4hlter, wertvoller Naturfl\u00e4chen im Bundeseigentum und hat bislang rund 164.000 Hektar stattdessen dem Naturschutz gewidmet und an Stiftungen, Naturschutzverb\u00e4nde oder Bundesl\u00e4nder \u00fcbertragen. Zum\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bfn.de\/nationales-naturerbe\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Nationalen Naturerbe<\/strong><\/a>\u00a0z\u00e4hlen ehemals milit\u00e4risch genutzte Gebiete, Fl\u00e4chen entlang der fr\u00fcheren innerdeutschen Grenze, Treuhandareale und stillgelegte Braunkohletagebaue. Im DBU Naturerbe sollen offene Lebensr\u00e4ume mit seltenen Tier- und Pflanzenarten durch Pflege bewahrt, W\u00e4lder m\u00f6glichst ohne menschlichen Eingriff ihrer nat\u00fcrlichen Entwicklung \u00fcberlassen, strukturarme Forste zu naturnahen W\u00e4ldern umgewandelt und Feuchtgebiete sowie Gew\u00e4sser \u00f6kologisch aufgewertet oder erhalten werden. Zudem m\u00f6chte die DBU-Stiftungstochter Menschen f\u00fcr die heimische Natur begeistern.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-19e3490d-4c91-48a4-942e-731900ed73a9' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-19e3490d-4c91-48a4-942e-731900ed73a9' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='\/app\/plugins\/hidden-send.php?id=NustqXkAtYfIEpsndOkVP%2B4DouYtzT%2FHbz4TbZ4RZaTUrp1PEegjphWrBKhyAZrE'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-at'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Christina M\u00f6ller<\/div><div class='dbu-icon__content-text'>Bundesforstbetrieb Vorpommern-Strelitz<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-19e3490d-4c91-48a4-942e-731900ed73a9' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ueckermuender-heide-pm-018-2026-ueckermuender-heide-rueckbau.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DBU-Naturerbefl\u00e4che Ueckerm\u00fcnder Heide:<br \/>\nGefahrenzonen verschwinden \u2013 Natur erh\u00e4lt mehr Raum<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":170900,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[433,63,75,432,50,2656],"class_list":["post-170896","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-naturerbe","tag-dbu-naturerbe","tag-mecklenburg-vorpommern","tag-nationales-naturerbe","tag-naturerbe","tag-naturschutz","tag-ueckermuender-heide"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"0","dbu_submenu":"0","dbu_submenu_position":"middel","dbu_submenu_entry":[{"dbu_submenu_entry_link_size":"normal","dbu_submenu_entry_link_weight":"big"}],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/170896","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/170896\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":171309,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/170896\/revisions\/171309"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/170900"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=170896"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=170896"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=170896"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}