{"id":152753,"date":"2025-09-12T06:47:35","date_gmt":"2025-09-12T04:47:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=152753"},"modified":"2025-09-15T11:27:55","modified_gmt":"2025-09-15T09:27:55","slug":"trockene-boeden-heizen-erde-auf","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/trockene-boeden-heizen-erde-auf\/","title":{"rendered":"Trockene B\u00f6den heizen Erde auf"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Umfangreiches Text-, Bild-, Film- und Audiomaterial \u00fcber den Deutschen Umweltpreis 2025 zum Download in einem kompakten Media-Kit: <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/service\/downloads\/media-kit-deutscher-umweltpreis\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.dbu.de\/service\/downloads\/media-kit-deutscher-umweltpreis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.dbu.de\/service\/downloads\/media-kit-deutscher-umweltpreis\/<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-luftfeuchte-kerstin-heemann-dbu-1280x1920.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-153069\" style=\"width:264px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-luftfeuchte-kerstin-heemann-dbu-1280x1920.jpg 1280w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-luftfeuchte-kerstin-heemann-dbu-533x800.jpg 533w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-luftfeuchte-kerstin-heemann-dbu-267x400.jpg 267w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-luftfeuchte-kerstin-heemann-dbu-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Weltweit Vorreiter:<\/strong> Die Feldstation Rietholzbach im Schweizer Voralpenland kann die wahrscheinlich l\u00e4ngste dauerhafte Messung mit einem Lysimeter vorweisen. Prof. Dr. Sonia I. Seneviratne (Bild) hat mit ihrer Forschungsgruppe Land-Klima-Dynamik die Station um ein Luftfeuchte-Messger\u00e4t erweitert. Die Klimaforscherin erh\u00e4lt 2025 den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Sie teilt sich die Auszeichnung in H\u00f6he von gesamt 500.000 Euro mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungsduo Lars Baumg\u00fcrtel und Dr.-Ing. Birgitt Bendiek vom Stahlverzinkungsbetrieb ZINQ.<div class='alignright'>&copy; Kerstin Heemann\/DBU  <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/en\/prof-dr-sonia-i-seneviratne-in-der-feldstation-rietholzbach-i\/\"><i class=\"fa-sharp fa-solid fa-down dbu-button__icon-download\"><\/i><\/a><\/div><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em><strong>Von Kerstin Heemann<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Osnabr\u00fcck\/Z\u00fcrich. Den <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/umweltpreis\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.dbu.de\/umweltpreis\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Deutschen Umweltpreis<\/a> der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erh\u00e4lt in diesem Jahr die Klimaforscherin Sonia Isabelle <strong>Seneviratne<\/strong>, Professorin an der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschule Z\u00fcrich (<a href=\"https:\/\/ethz.ch\/de.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/ethz.ch\/de.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ETH Z\u00fcrich<\/a>). Sie teilt sich die Auszeichnung in H\u00f6he von insgesamt 500.000 Euro mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungsduo Lars <strong>Baumg\u00fcrtel <\/strong>und Dr.-Ing. Birgitt <strong>Bendiek <\/strong>vom Stahlverzinkungs-Unternehmen <a href=\"https:\/\/www.zinq.com\/feuerverzinken-pulverbeschichten\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.zinq.com\/feuerverzinken-pulverbeschichten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ZINQ<\/a> aus Gelsenkirchen. Welche entscheidende Rolle Boden, Pflanzen und Verdunstung im Erdklimasystem und f\u00fcr Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO<sub>2<\/sub>) spielen, zeigt die Klimaforscherin bei einem Besuch in der Schweiz.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der ETH Z\u00fcrich bis zur Feldstation Rietholzbach sind es rund eine Stunde Fahrt mit dem institutseigenen Elektro-Auto. Ebenso wie in der Stadt brennt auch im idyllischen Voralpenland die Sonne vom Himmel. Unsere Fahrerin Stefanie <strong>B\u00f6rsig <\/strong>z\u00e4hlt als Doktorandin zur 2007 gegr\u00fcndeten hoch renommierten \u201eLand-Klima-Dynamik\u201c-Gruppe, die Wechselwirkungen und R\u00fcckkopplungen zwischen Boden, Pflanzen und Atmosph\u00e4re untersucht. Im gleichen Jahr erhielt Seneviratne die Verantwortung f\u00fcr die Feldstation. Mit mehr als 370 ver\u00f6ffentlichten Arbeiten gilt ihre Gruppe als internationaler Knotenpunkt des Wissens. Die vielzitierten Studien der Professorin zum menschenverursachten Klimawandel haben Pioniercharakter und ihre Expertise ist weltweit gefragt, was sich in mehreren Berichten des <a href=\"https:\/\/www.de-ipcc.de\/119.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Weltklimarats <em>IPCC<\/em><\/a> niederschl\u00e4gt. Kurz: brillant und bodenst\u00e4ndig gleicherma\u00dfen. Zudem liegt ihr der Klimaschutz am Herzen. \u201eWir m\u00fcssen den CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df drastisch verringern und wegkommen von \u00d6l, Gas und Kohle\u201c, sagt sie und macht sich stark f\u00fcr eine lebenswerte Zukunft in einem stabilen Klima.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-buero-ipcc-eth-kerstin-heemann-dbu-1920x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-153071\" style=\"width:330px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-buero-ipcc-eth-kerstin-heemann-dbu-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-buero-ipcc-eth-kerstin-heemann-dbu-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-buero-ipcc-eth-kerstin-heemann-dbu-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Seit 2023 <\/strong>ist Prof. Dr. Sonia I. Seneviratne im Vorstand des Weltklimarats IPCC. Zuvor war sie koordinierende Hauptautorin des sechsten IPCC-Berichts und eine der leitenden Hauptautorinnen des Kapitels \u201eWetter und Klimaextreme im Klimawandel\u201c (Bild). Von ihrem B\u00fcro aus blickt man auf das ETH-Hauptgeb\u00e4ude (Kuppeld\u00e4cher). Die Klimaforscherin erh\u00e4lt 2025 den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). <div class='alignright'>&copy; Kerstin Heemann\/DBU  <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/en\/prof-dr-sonia-i-seneviratne-in-ihrem-buero-mit-ipcc-bericht-u\/\"><i class=\"fa-sharp fa-solid fa-down dbu-button__icon-download\"><\/i><\/a><\/div><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Weltweit l\u00e4ngste dauerhafte Messung mit einem Lysimeter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der umz\u00e4unten Feldstation sind verschiedene Messger\u00e4te aufgebaut \u2013 im Zentrum ein Lysimeter. Es sieht aus wie ein mit Gras bepflanzter Blumentopf. \u00dcber l\u00e4ngere und k\u00fcrzere Zeitperioden misst es den Wasserhaushalt im Einzugsgebiet, um die Grundwasserbildung besser zu verstehen. Seneviratne: \u201eDas ist die wahrscheinlich l\u00e4ngste dauerhafte Messung mit einem Lysimeter weltweit.\u201c Erst k\u00fcrzlich feierten sie auf den gr\u00fcnen Bergwiesen, zwischen Bachlauf und Wald, 50-j\u00e4hriges Bestehen \u2013 Wissenschaft zusammen mit den Menschen aus der Umgebung. \u201eDer Austausch mit der hier wohnenden Bev\u00f6lkerung ist uns wichtig\u201c, erz\u00e4hlt die Expertin. Ein Beispiel: \u201eWird rundum gem\u00e4ht, bekommen wir Bescheid, damit auch innerhalb der Forschungsstation die Pflanzen geschnitten werden.\u201c Das sorge f\u00fcr vergleichbare Bedingungen. Seneviratne fand heraus, dass Boden, Pflanzen und Verdunstung erheblichen Anteil am Erdklimasystem haben. \u201eMeine Forschung mache ich mit Klimamodellen und Satellitenbildern\u201c, sagt sie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bisher untersch\u00e4tzt: zwei Drittel der Niederschl\u00e4ge verdunsten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seneviratnes B\u00fcro ist ein hell eingerichteter Raum mit breiter Fensterfront und gro\u00dfartiger Aussicht auf ETH-Hauptgeb\u00e4ude, Z\u00fcrichsee und Alpen. Statt auf das Panorama konzentriert sich Seneviratne auf den Monitor. Eine Computer-Simulation zeigt eine sich drehende Weltkugel mit den Umrissen der Kontinente. Gerade erscheinen Kalifornien, Alaska, der Nordpol und das Amazonasbecken dunkelrot. \u201eDas bedeutet extreme Trockenheit\u201c, erkl\u00e4rt die Expertin. Entstanden sind die Bilder mithilfe von zwei Satelliten der <a href=\"https:\/\/www.planetary.org\/the-national-aeronautics-and-space-administration-nasa\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">NASA<\/a> und des <a href=\"https:\/\/www.dlr.de\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Deutschen Zentrums f\u00fcr Luft- und Raumfahrt<\/a>. Seneviratne: \u201eSie messen Fluktuationen vom Wassergehalt auf der Erde aus \u00c4nderungen im Schwerkraftfeld.\u201c Und diese global verf\u00fcgbaren Daten sind nach ihren Worten besonders wichtig f\u00fcr ihre Forschung. Was bisher untersch\u00e4tzt wurde: Etwa zwei Drittel der Niederschl\u00e4ge verdunsten. Das kann zu Hitze-D\u00fcrre-Extremwetterereignissen f\u00fchren, zeigen Seneviratnes Arbeiten. \u201e2022 sind etwa 60.000 Menschen an der Hitzewelle in Europa gestorben. Wir m\u00fcssen uns anpassen\u201c, warnt sie.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-messgeraet-kerstin-heemann-dbu-1920x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-152996\" style=\"width:497px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-messgeraet-kerstin-heemann-dbu-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-messgeraet-kerstin-heemann-dbu-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-messgeraet-kerstin-heemann-dbu-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Forschergeist<\/strong>: Prof. Dr. Sonia I. Seneviratne \u2013 hier mit einem mobilen Bodenfeuchtemessger\u00e4t \u2013 fand heraus, dass Boden, Pflanzen und Verdunstung erheblichen Anteil am Erdklimasystem haben. Die Klimaforscherin erh\u00e4lt 2025 den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). <div class='alignright'>&copy; Kerstin Heemann\/DBU  <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/en\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-messgeraet-kerstin-heemann-dbu-2\/\"><i class=\"fa-sharp fa-solid fa-down dbu-button__icon-download\"><\/i><\/a><\/div><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Verbesserungspotenzial bei Klimamodellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aus Satellitendaten und Messungen von Kohlendioxid erkannte Seneviratnes Forschungsgruppe, \u201edass es eine klare R\u00fcckkopplung gibt zwischen Trockenheit auf Landfl\u00e4chen und Schwankungen von CO<sub>2<\/sub> in der Atmosph\u00e4re\u201c. Mehr noch: In den vergangenen Jahren habe diese Wechselwirkung nicht nur zugenommen, sondern werde in Klimamodellen oft noch untersch\u00e4tzt. Seneviratne: \u201eBesonders im Zusammenhang mit der steigenden Erderw\u00e4rmung ist es aber wichtig, alle Risiken im Blick zu behalten \u2013 zum Beispiel das Absterben gr\u00f6\u00dferer Waldgebiete.\u201c Verbesserungspotenzial bei Klimamodellen zur Darstellung der Land-Klima-Dynamik sieht Seneviratne noch in anderer Hinsicht: Diese bilden nach ihren Worten Mortalit\u00e4t von Pflanzen nicht ab. \u201eEreignisse wie etwa die schwerwiegenden Waldbr\u00e4nde in Australien werden zudem noch unzureichend oder gar nicht dargestellt\u201c, so die Klimaforscherin.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1500\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-globus-eth-zurich-1920x1500.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-153075\" style=\"width:317px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-globus-eth-zurich-1920x1500.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-globus-eth-zurich-800x625.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-globus-eth-zurich-400x313.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Mit globalen Klimamodellen<\/strong> und Satellitenbildern erforscht Klimawissenschaftlerin Prof. Dr. Sonia I. Seneviratne die Verteilung der Feuchtigkeit. Wochen im Voraus lassen sich aus den Daten Vorhersagen f\u00fcr Trockenperioden ableiten \u2013 was zum schweizweiten Fr\u00fchwarnsystem verholfen hat. Die Klimaforscherin erh\u00e4lt 2025 den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). <div class='alignright'>&copy; ETH Z\u00fcrich  <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/en\/prof-dr-sonia-seneviratne-am-globus\/\"><i class=\"fa-sharp fa-solid fa-down dbu-button__icon-download\"><\/i><\/a><\/div><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Seneviratne: Das ist wie beim Fieber im menschlichen K\u00f6rper<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-doktoranden-kerstin-heemann-dbu-1920x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-153073\" style=\"width:400px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-doktoranden-kerstin-heemann-dbu-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-doktoranden-kerstin-heemann-dbu-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-uwp25-seneviratne-doktoranden-kerstin-heemann-dbu-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Mit ihrer international aktiven Forschungsgruppe<\/strong> pflegt Prof. Dr. Sonia I. Seneviratne regen Austausch (hier mit Postdoktorand Felix J\u00e4ger (links) und Master-of-Science-Student Gianni Ardielli). <div class='alignright'>&copy; Kerstin Heemann\/DBU  <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/en\/prof-dr-sonia-i-seneviratne-mit-forschenden-der-gruppe-land-k\/\"><i class=\"fa-sharp fa-solid fa-down dbu-button__icon-download\"><\/i><\/a><\/div><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Vor allem in Europa werden laut Seneviratne Hitzewellen k\u00fcnftig h\u00e4ufiger auftreten. Das zeigen Projektionen zweier Weltkugeln, die den Einfluss der Bodenfeuchte auf die Erderw\u00e4rmung im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter darstellen. \u201eDas ist wie beim Fieber im menschlichen K\u00f6rper\u201c, sagt die zweifache Mutter. Vor allem ein immer weiter steigender CO<sub>2<\/sub>-Gehalt der Atmosph\u00e4re befeuert die Erderw\u00e4rmung \u2013 und heizt den Planeten auf. Um die Erderw\u00e4rmung mit Bezug zum vorindustriellen Zeitalter wie im Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 beschlossen auf 1,5 Grad zu begrenzen und das Klima im ertr\u00e4glichen Ma\u00dfe zu stabilisieren, sollten \u201edie CO<sub>2<\/sub>-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um die H\u00e4lfte reduziert\u201c werden, so die Forscherin. Zudem seien Klimaanpassungen n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hei\u00dfere und l\u00e4ngere Trockenphasen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Feldstation Rietholzbach \u00f6ffnet derweil Doktorandin Stefanie B\u00f6rsig eine Luke zum k\u00fchlen Keller unter dem Lysimeter. Betonf\u00fc\u00dfe stabilisieren den \u201eBlumentopf\u201c auf drei Waagen. Aufgezeichnet werden die Gewichtsunterschiede, die vor allem durch Wasserzufuhr wie Regen und Wasserentzug, also Verdunstung, entstehen. Am Laptop zeigt Seneviratne die Kurven im Jahresvergleich: Die diesj\u00e4hrigen Werte erreichen zwar noch nicht ganz die des sehr trockenen Sommers im Jahr 2022. Doch die Messungen beweisen: Auch hier im idyllischen Schweizer Voralpenland und damit in gem\u00e4\u00dfigter Zone Europas werden hei\u00dfere und l\u00e4ngere Trockenphasen gemessen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-06ecee11-83db-472e-a865-cd8bfc4330b5' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-06ecee11-83db-472e-a865-cd8bfc4330b5' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-uwp-2025-pm-116-2025-uwp-feature-seneviratne.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-06ecee11-83db-472e-a865-cd8bfc4330b5' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/news\/innovative-klimaforschung-und-kluge-koepfe-fuer-zirkulaeres-geschaeftsmodell\/'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-link'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Deutscher Umweltpreis 2025: Zusammenfassung<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-06ecee11-83db-472e-a865-cd8bfc4330b5' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-202507-deutscher-umweltpreis-infos-zu-ausgezeichneten.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Die Idee des Deutschen Umweltpreises<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimaexpertin Seneviratne k\u00e4mpft f\u00fcr lebenswerten Planeten<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":152996,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[45],"class_list":["post-152753","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-dbu","tag-deutscher-umweltpreis"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"1","dbu_submenu":"0","dbu_submenu_position":"middel","dbu_submenu_entry":[{"dbu_submenu_entry_link_size":"normal","dbu_submenu_entry_link_weight":"big"}],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/152753","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/152753\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":153622,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/152753\/revisions\/153622"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/152996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=152753"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=152753"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=152753"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}