{"id":143591,"date":"2025-07-29T09:40:09","date_gmt":"2025-07-29T07:40:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=143591"},"modified":"2025-07-29T09:40:10","modified_gmt":"2025-07-29T07:40:10","slug":"herdenschutzhunde-in-den-wohlder-wiesen-im-einsatz","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/herdenschutzhunde-in-den-wohlder-wiesen-im-einsatz\/","title":{"rendered":"Herdenschutzhunde in den Wohlder Wiesen im Einsatz"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>Hordorf\/Schandelah. Rund 600 Mutterschafe ziehen mit ihren L\u00e4mmern jetzt weiter von der DBU-Naturerbefl\u00e4che <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/herzogsberge\/\">Herzogsberge <\/a>zu den <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/wohlder-wiesen\/\">Wohlder Wiesen<\/a> nahe Schandelah. Nach mehreren Wolfsrissen im vergangenen Jahr hat Wandersch\u00e4fer Christof <strong>Bokelmann <\/strong>dieses Jahr neben seinen H\u00fctehunden erstmals auch bis zu f\u00fcnf Herdenschutzhunde dabei. Sie sind darauf trainiert, die Schafe zu verteidigen. Das DBU Naturerbe als Fl\u00e4cheneigent\u00fcmerin und die Untere Naturschutzbeh\u00f6rde (UNB) im<a href=\"https:\/\/www.lkwf.de\/\"> Kreis Wolfenb\u00fcttel <\/a>bitten Besucherinnen und Besucher des Landschaftsschutzgebiets um R\u00fccksichtnahme und um Abstand zur Schafsherde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hunde sollten angeleint sein und Abstand zur Herde halten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-content-justification-right is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-fd526d70 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p>\u201eDamit gerade auch Hunde keine Gefahr laufen, von den Herdenschutztieren mit W\u00f6lfen verwechselt zu werden, ist es wichtig, die Regeln im Landschaftsschutzgebiet einzuhalten, den eigenen Hund anzuleinen sowie deutlich Abstand zu den Schafen zu halten\u201c, hei\u00dft es aus der Unteren Naturschutzbeh\u00f6rde (UNB) im Kreis Wolfenb\u00fcttel. Au\u00dferdem gelte hier sowieso ein ganzj\u00e4hriges Leinengebot. Ab sofort wird Sch\u00e4fer Bokelmann mit seiner Herde tags\u00fcber langsam \u00fcber die DBU-Naturerbefl\u00e4che wandern und auf den Wiesen von Weitem gut zu erkennen sein. Tags\u00fcber werden die Herdenschutzhunde nicht mit den Schafen ziehen, Teile der Herde aber in gez\u00e4unten Bereichen station\u00e4r sichern. Nachts seien sie zusammen mit der Herde auf der Fl\u00e4che mithilfe eines mobilen Elektrozauns gesichert. Die Schutzhunde w\u00fcrden zwar lautstark bellen und h\u00f6rbar sein, wenn jemand zu nah herankomme. \u201eUm jedoch gar nicht erst in eine Konfliktsituation zu kommen, ist es wichtig, dass keine freilaufenden Hunde aus Neugier oder Jagdtrieb zur Herde laufen\u201c, wei\u00df Susanne <strong>Belting<\/strong>, Fachliche Leiterin im DBU Naturerbe, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-ad2f72ca wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p>Die von der Kreisverwaltung eingesetzten Feldh\u00fcter sind mehrfach in der Woche im Landschaftsschutzgebiet unterwegs und erteilen Ausk\u00fcnfte. Zudem sollen in den n\u00e4chsten Tagen Hinweisschilder an verschiedenen Stellen im Gebiet aufgestellt werden.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Schafe spielen f\u00fcr den Naturschutz eine wichtige Rolle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">\u201eDa, wo Schafe grasen, f\u00f6rdern sie die biologische Vielfalt. Die Weidetierhaltung ist f\u00fcr den Naturschutz wichtig\u201c, betont Belting. W\u00fcrden die Schafe das saftige Gr\u00fcn der selten gewordenen und europ\u00e4isch gesch\u00fctzten mageren Flachland-M\u00e4hwiesen nicht abfressen, so w\u00fcrden diese nach und nach zuwachsen und \u00fcber die Zeit zu Wald werden. Wichtiger Lebensraum ginge verloren etwa f\u00fcr spezialisierte Tier- und Pflanzenarten wie die im Offenland br\u00fctende Feldlerche. \u201eF\u00fcr unsere P\u00e4chterinnen und P\u00e4chter ist die Ausbreitung des Wolfs eine gro\u00dfe Herausforderung, auf die sich unsere Sch\u00e4fereien mit viel Aufwand und Kosten einstellen m\u00fcssen\u201c, wei\u00df Belting. Die f\u00fcnf Kangal-Hirtenhunde von Christof Bokelmann, der als Wandersch\u00e4fer in dritter Generation viel Erfahrung mitbringt, stellen f\u00fcr ein Wolfsrudel eine echte Gefahr dar, so dass diese bestenfalls die Herde meiden. Vergangenes Jahr verlor er rund 100 Tiere durch ein Rudel in den Wohlder Wiesen. Dieses Jahr soll sich das nicht mehr wiederholen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1440\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/PM-057-2023-Wohlder-Wiesen_\u00a9Christof-Bokelmann-1920x1440.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-28317\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/PM-057-2023-Wohlder-Wiesen_\u00a9Christof-Bokelmann-1920x1440.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/PM-057-2023-Wohlder-Wiesen_\u00a9Christof-Bokelmann-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/PM-057-2023-Wohlder-Wiesen_\u00a9Christof-Bokelmann-400x300.jpg 400w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/PM-057-2023-Wohlder-Wiesen_\u00a9Christof-Bokelmann.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">W\u00fcrden die Schafe die in der Kulturlandschaft selten gewordenen mageren Flachland-M\u00e4hwiesen nicht abfressen, so w\u00fcrden diese nach und nach zuwachsen und \u00fcber die Zeit zu Wald werden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-be25101a-6a83-4080-87c8-50b74106590d' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-be25101a-6a83-4080-87c8-50b74106590d' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='\/app\/plugins\/hidden-send.php?id=p5BFcYLgCdEjRU8xS7ug8vWsF56nFjW%2B7XIAPbcq1X3Ly5U53KobMnD52HN%2B0WF0'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-at'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Achim H\u00f6rdler<\/div><div class='dbu-icon__content-text'>Bundesforstbetrieb Niedersachsen<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-be25101a-6a83-4080-87c8-50b74106590d' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-wohlder-wiesen-pm-092-2025-wohlder-wiesen-herdenschutzhunde.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-be25101a-6a83-4080-87c8-50b74106590d' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-service-202410-hintergrund-zum-dbu-naturerbe.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Hintergrund zum DBU Naturerbe<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DBU Naturerbe und Kreisverwaltung bitten um R\u00fccksichtnahme und Abstand zur Schafsherde<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":28317,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[433,75,432,50,64,2510],"class_list":["post-143591","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-naturerbe","tag-dbu-naturerbe","tag-nationales-naturerbe","tag-naturerbe","tag-naturschutz","tag-niedersachsen","tag-wohlder-wiesen"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"0","dbu_submenu_position":"middel","dbu_submenu_entry":[{"dbu_submenu_entry_link_size":"normal","dbu_submenu_entry_link_weight":"big"}],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/143591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/143591\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":143757,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/143591\/revisions\/143757"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/28317"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=143591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=143591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=143591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}