{"id":141813,"date":"2025-06-17T08:34:45","date_gmt":"2025-06-17T06:34:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=141813"},"modified":"2025-06-17T08:34:46","modified_gmt":"2025-06-17T06:34:46","slug":"das-dbu-naturerbe-aus-der-vogelperspektive","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/das-dbu-naturerbe-aus-der-vogelperspektive\/","title":{"rendered":"Das DBU Naturerbe aus der Vogelperspektive"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>Osnabr\u00fcck. Wie ein fliegendes Auge scannt die rund ein Kilogramm leichte Drohne das Offenland der DBU-Naturerbefl\u00e4che <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/westliche-hainleite\/\">Westliche Hainleite<\/a> im Kyffh\u00e4userkreis aus der Vogelperspektive. Der kleine Multicopter sammelt Informationen \u00fcber das Wachstum der Geh\u00f6lze im Offenland, wie zum Beispiel des Wei\u00dfdorns. Alle zwei Sekunden macht die integrierte Kamera eine Aufnahme.<a> <\/a>\u201eDas DBU Naturerbe erh\u00e4lt Unterst\u00fctzung aus der Luft. Das fernerkundungsbasierte Monitoring gibt uns die M\u00f6glichkeit, einen Eindruck von dem \u00f6kologischen Zustand unserer Naturerbefl\u00e4chen zu erhalten oder einzelne Ma\u00dfnahmen der Entwicklung zu beobachten\u201c, sagt DBU-Generalsekret\u00e4r Alexander <strong>Bonde.<\/strong> Seit vergangenem Jahr nutzt die gemeinn\u00fctzige Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) drohnengest\u00fctzte Technik zur Unterst\u00fctzung ihres Monitorings, um beispielsweise Fl\u00e4chenanteile von Lebensraumtypen, den Zustand von Offenlandstrukturen, den Lebenszyklus von Pflanzenarten oder Erfolge naturschutzfachlicher Ma\u00dfnahmen zu verfolgen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1440\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ne-themen-schneidereit-und-bonde-fernerkundung-wannick-1920x1440.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-141811\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ne-themen-schneidereit-und-bonde-fernerkundung-wannick-1920x1440.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ne-themen-schneidereit-und-bonde-fernerkundung-wannick-800x600.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ne-themen-schneidereit-und-bonde-fernerkundung-wannick-400x300.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Fernpilot Henning Schneidereit (li.) erkl\u00e4rt DBU-Generalsekret\u00e4r Alexander Bonde die drohnengest\u00fctzte Technik, die f\u00fcr das fernerkundungsbasierte Monitoring eingesetzt wird.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Fliegendes Auge erfasst Lebensr\u00e4ume<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bislang wurden bereits 17 DBU-Naturerbefl\u00e4chen unter verschiedenen Fragestellungen von Henning <strong>Schneidereit<\/strong>, Fernpilot im DBU Naturerbe und zust\u00e4ndig f\u00fcr das drohnengest\u00fctzte Biotopmonitoring, beflogen. In der <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/ueckermuender-heide\/\">Ueckerm\u00fcnder Heide<\/a> in Mecklenburg-Vorpommern wurden die Ma\u00dfnahmenbereiche zur Wiedervern\u00e4ssung im Rahmen des Modellprojekts \u201eNaturErbeKlima\u201c dokumentiert, im <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/bendeleber-wald\/\">Bendeleber Wald<\/a> in Th\u00fcringen die Ausbreitung der konkurrenzstarken Lupinen aufgenommen und in der <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/kuehnauer-heide\/\">K\u00fchnauer Heide<\/a> und im <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/authausener-wald\/\">Authausener Wald<\/a> in Sachsen-Anhalt Grundlagendaten f\u00fcr das Monitoring der Naturerbe-Entwicklungsplanung gesammelt. Damit unterst\u00fctzt die Drohne das Naturerbe-Team, das regelm\u00e4\u00dfig im Gel\u00e4nde unterwegs ist und h\u00e4ndisch notiert, welche Tiere und Pflanzen wo vorkommen und Lebensr\u00e4ume beurteilen. \u201eEin fernerkundungsbasiertes Monitoring gibt uns einen \u00fcbergeordneten Blick auf Strukturen, Lebensr\u00e4ume und verschiedene Wechselwirkungen. Gleichzeitig hilft uns der Wechsel in die Vogelperspektive auch, die Erfolge unserer Ma\u00dfnahmen zu \u00fcberpr\u00fcfen und an unsere naturschutzfachlichen Planungen anzupassen\u201c, erkl\u00e4rt Schneidereit.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Drohnen fliegen f\u00fcr den Naturschutz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Doch das Fliegen von Drohnen in Schutzgebieten hat nicht nur Vorteile. Falsch eingesetzt kann die Drohne die Tierwelt in empfindlichen Lebensr\u00e4umen beeintr\u00e4chtigen. Daher steigt die Drohne nur auf, sofern es keine naturschutzfachlichen Bedenken gibt. \u201eWir pflegen eine gute Zusammenarbeit mit Bundeforst, lokalen Naturschutzbeh\u00f6rden, Gebietsbetreuungen und unseren P\u00e4chterinnen und P\u00e4chtern auf unseren DBU-Naturerbefl\u00e4chen, um die Naturschutzarbeit mit fernerkundungsbasierter Technik zu unterst\u00fctzen\u201c, betont Schneidereit. Dabei werden die fach\u00fcblichen Standards f\u00fcr eine st\u00f6rungsarme Datenerfassung eingehalten. Die Drohne wird in ausreichender H\u00f6he geflogen, um zum Beispiel Bodenbr\u00fcter nicht zu st\u00f6ren. Au\u00dferdem erfolgen die Fl\u00fcge in einem vorprogrammierten Raster, was ger\u00e4usch\u00e4rmer ist als pl\u00f6tzliche Richtungswechsel und die Flugzeiten erheblich reduziert. Neben einer sogenannten RGB-Drohne, die mit Sensoren sichtbare Wellenl\u00e4ngenbereiche in rot, gr\u00fcn und blau erfasst, nutzt das DBU Naturerbe auch eine Multispektral-Drohne. Sie misst Nahinfrarotstrahlung und damit weit mehr als Farben, die vom menschlichen Auge wahrgenommen werden. \u201eDie Drohnenaufnahmen, insbesondere die multispektralen Daten, erlauben uns eine differenzierte Bewertung der Lebensr\u00e4ume. So k\u00f6nnen wir f\u00fcr gro\u00dfe Gebiete verschiedene Lebensr\u00e4ume unterscheiden und Beeintr\u00e4chtigungen fl\u00e4chenscharf verorten\u201c, erkl\u00e4rt Schneidereit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-westliche-hainleite-luftbild-westliche-hainleite-gesa-wannick-2-1920x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-141915\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-westliche-hainleite-luftbild-westliche-hainleite-gesa-wannick-2-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-westliche-hainleite-luftbild-westliche-hainleite-gesa-wannick-2-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-westliche-hainleite-luftbild-westliche-hainleite-gesa-wannick-2-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Fliegendes Auge \u00fcber der DBU-Naturerbefl\u00e4che Westliche Hainleite in Th\u00fcringen: Seit vergangenem Jahr bekommt das DBU Naturerbe mit einer Drohne Unterst\u00fctzung aus der Luft.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>70.000 Hektar im Nationalen Naturerbe <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das DBU Naturerbe verantwortet den Naturschutz auf 66 \u00fcberwiegend ehemaligen Milit\u00e4rfl\u00e4chen mit rund 70.000 Hektar in zehn Bundesl\u00e4ndern. Der Bund verzichtete seit 2005 auf den Verkauf ausgew\u00e4hlter, wertvoller Naturfl\u00e4chen im Bundeseigentum und hat bislang rund 164.000 Hektar stattdessen dem Naturschutz gewidmet und einen Gro\u00dfteil an Stiftungen, Naturschutzverb\u00e4nde oder Bundesl\u00e4nder \u00fcbertragen. Zum Nationalen Naturerbe z\u00e4hlen ehemals milit\u00e4risch genutzte Gebiete, Fl\u00e4chen entlang der fr\u00fcheren innerdeutschen Grenze, Treuhandareale und stillgelegte Braunkohletagebaue. Dabei finden sich zahlreiche Bereiche, die aufgrund des milit\u00e4rischen Erbes nicht zug\u00e4nglich sind. \u201eMit der ferngesteuerten Technik k\u00f6nnen wir jeden Winkel im DBU Naturerbe erfassen, der vielleicht zu feucht, zu abgelegen oder zu munitionsbelastet f\u00fcr eine Begehung w\u00e4re\u201c, sagt Bonde. Nach rund zwei Stunden hat die Drohne in der Westlichen Hainleite ihre Arbeit getan. Aus dem Bildermosaik wird nun eine Karte erstellt, um zu beurteilen, wie sich der Wei\u00dfdorn im Offenland ausbreitet.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-15d9965b-eccf-4b9a-8fc1-652960dd0ad6' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-15d9965b-eccf-4b9a-8fc1-652960dd0ad6' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-ne-themen-pm-073-2025-fernerkundung-dbu-naturerbe.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-15d9965b-eccf-4b9a-8fc1-652960dd0ad6' class='dbu-icon  ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-service-202410-hintergrund-zum-dbu-naturerbe.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Hintergrund zum DBU Naturerbe<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drohnengest\u00fctzte Technik sammelt Informationen \u00fcber Lebensr\u00e4ume<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":141915,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[2749,3177,3213,3154,2666,432,2970,2656,3214],"class_list":["post-141813","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-naturerbe","tag-authausener-wald","tag-bendeleber-wald","tag-fernerkundung","tag-kuehnauer-heide","tag-monitoring","tag-naturerbe","tag-naturerbeklima","tag-ueckermuender-heide","tag-westliche-hainleite"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/141813","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/141813\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":141921,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/141813\/revisions\/141921"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/141915"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=141813"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=141813"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=141813"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}