{"id":129747,"date":"2024-12-09T09:41:04","date_gmt":"2024-12-09T08:41:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=129747"},"modified":"2024-12-10T12:37:55","modified_gmt":"2024-12-10T11:37:55","slug":"fuer-eine-sichere-wiedervernaessung","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/fuer-eine-sichere-wiedervernaessung\/","title":{"rendered":"F\u00fcr eine sichere Wiedervern\u00e4ssung"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>Karlshagen. Buddeln verboten: Der Boden auf der <a href=\"https:\/\/www.dbu.de\/naturerbeflaechen\/peenemuende\/\">DBU-Naturerbefl\u00e4che Peenem\u00fcnde<\/a> ist aufgrund der milit\u00e4rischen Vorgeschichte kampfmittelbelastet. Vor jedem Eingriff ins Erdreich muss die jeweilige Fl\u00e4che sondiert werden. Das gilt auch f\u00fcr das Projektgebiet um die geplante Wiedervern\u00e4ssung der Peenewiesen. Die gemeinn\u00fctzige Tochtergesellschaft der Deutschen Bundesstiftung (DBU), das DBU Naturerbe, m\u00f6chte Anfang des Jahres 19 regulierbare Kippwehre in Entw\u00e4sserungsgr\u00e4ben einbauen und zus\u00e4tzliche sechs Grabenplomben setzen. Daf\u00fcr sucht ein Sondierungsteam in den n\u00e4chsten Wochen an \u00fcber 40 Standorten nach m\u00f6glichen Blindg\u00e4ngern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-peenemuende-grabensystem-peenewiesen-uwe-fuellhaas-dbu-naturerbe-1920x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-129741\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-peenemuende-grabensystem-peenewiesen-uwe-fuellhaas-dbu-naturerbe-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-peenemuende-grabensystem-peenewiesen-uwe-fuellhaas-dbu-naturerbe-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-peenemuende-grabensystem-peenewiesen-uwe-fuellhaas-dbu-naturerbe-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Eine Kampfmittelsondierungsfirma wird die Baggerstandorte sondieren, damit sie verschiedene Gr\u00e4ben an den Peenewiesen der DBU-Naturerbefl\u00e4che verschlie\u00dfen k\u00f6nnen. <\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Vorbildliche Zusammenarbeit: DBU Naturerbe und Beh\u00f6rden ziehen an einem Strang<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die DBU-Naturerbefl\u00e4che war aufgrund der Heerestechnischen Versuchsanstalt Ziel mehrerer Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg \u2013 das gilt auch f\u00fcr den \u00f6stlichen Teil der Peenewiesen zwischen Karlshagen und dem C\u00e4mmerer See. \u201eDas Landesamt f\u00fcr zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz Mecklenburg-Vorpommern (LPBK M-V) hat jetzt eine Kampfmittelsondierungsfirma mit der Aufgabe beauftragt, die Arbeitsbereiche f\u00fcr die Bagger an den jeweiligen Einm\u00fcndungen der Seitengr\u00e4ben in die Hauptgr\u00e4ben zu sondieren, damit sichergestellt wird, dass diese Bereiche definitiv kampfmittelfrei sind\u201c, betont Dr. Uwe <strong>Fuellhaas<\/strong>, Gew\u00e4sser- und Feuchtgebietsmanager im DBU Naturerbe. Dort, wo der Bagger Bodenmaterial f\u00fcr die Verf\u00fcllung der Gr\u00e4ben aufnimmt, muss ebenso der Boden begutachtet werden. Bei einer Sondierung werden die Untersuchungsfl\u00e4chen mit einer Sonde nach m\u00f6glichen Kampfmitteln im Boden abgesucht. Schl\u00e4gt das Messger\u00e4t aus, wird mit Hilfe des Kampfmittelr\u00e4umdienstes der potenzielle Blindg\u00e4nger im Boden freigelegt, entsch\u00e4rft und abtransportiert. Im Anschluss m\u00fcssen die sondierten Bereiche von der beh\u00f6rdlichen Kampfmittelaufsicht aus Mellenthin freigegeben werden, bevor die die Bagger der Firma <a href=\"https:\/\/www.vvl-landschaftspflege.de\/\">VVL-Landschaftspflege<\/a> ab Januar die gro\u00dfen Stahlplatten f\u00fcr die Aufnahme der Kippwehre mit speziellen Anbauger\u00e4ten in den Boden r\u00fctteln k\u00f6nnen. Wichtig ist, dass bis dahin der Witterungsverlauf passt. Die Wehre werden daf\u00fcr sorgen, dass die seitlichen Entw\u00e4sserungsgr\u00e4ben regulierbar geschlossen werden k\u00f6nnen, um Wasser langfristig in der Fl\u00e4che zu halten. Fuellhaas lobt die gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Beh\u00f6rden und Akteuren: \u201eFalls die Grabenwasserst\u00e4nde w\u00e4hrend der Bauma\u00dfnahmen zu hoch sein sollten, hat der zust\u00e4ndige Wasser- und Bodenverband \u201aInsel Usedom-Peenestrom\u2018 seine Unterst\u00fctzung zugesagt.\u201c Der Verband w\u00fcrde mithilfe des Sch\u00f6pfwerks an der Piese eine Wasserabsenkung in den Gr\u00e4ben vornehmen, wodurch die Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen f\u00fcr die Baumaschinen besser befahrbar bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wiedervern\u00e4ssung wird von Stiftungen mitfinanziert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-peenemuende-peenewiesen-seitengraben-uwe-fuellhaas-dbu-naturerbe-1920x1280.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-129743\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-peenemuende-peenewiesen-seitengraben-uwe-fuellhaas-dbu-naturerbe-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-peenemuende-peenewiesen-seitengraben-uwe-fuellhaas-dbu-naturerbe-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-peenemuende-peenewiesen-seitengraben-uwe-fuellhaas-dbu-naturerbe-400x267.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Die Wiedervern\u00e4ssung der Peenewiesen auf rund 300 Hektar ist ein Projekt des DBU Naturerbes gemeinsam mit der Joachim Herz Stiftung und der Zeit-Stiftung.<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Wiedervern\u00e4ssung der Peenewiesen ist ein Projekt des DBU Naturerbes gemeinsam mit der <a href=\"https:\/\/www.joachim-herz-stiftung.de\/\">Joachim Herz Stiftung<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.zeit-stiftung.de\/\">Zeit Stiftung<\/a> Bucerius. Insgesamt werden zuk\u00fcnftig auf knapp \u00fcber 300 Hektar die Wasserst\u00e4nde im Rahmen moorschonender Stauhaltung geregelt, um durch Wiedervern\u00e4ssung den Torfzerfall und damit die Abgabe treibhaussch\u00e4dlicher Gase zu mindern. Gleichzeitig sollen sich auf gro\u00dfer Fl\u00e4che in den Peenewiesen und dem angrenzenden Wald Feuchtlebensr\u00e4ume mit ihrer besonderen Flora und Fauna durch ganzj\u00e4hrig hohe Wasserst\u00e4nde langfristig regenerieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bewirtschaftung in den Sommermonaten soll weiter m\u00f6glich sein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bevor die Peenewiesen f\u00fcr das Milit\u00e4r durch Entw\u00e4sserungsgr\u00e4ben nutzbar gemacht und mit einem Deich trockengelegt wurden, \u00fcberflutete regelm\u00e4\u00dfig der Peenestrom das Gebiet: Neben den Kiefernw\u00e4ldern auf D\u00fcnen, pr\u00e4gten \u00dcberflutungsmoore den Inselnorden von Usedom. Mit den regulierbaren Kippwehren k\u00f6nne der Grundwasserstand zentimetergenau gesteuert. Das Ziel sei es, ganzj\u00e4hrig hohe Wasserst\u00e4nde zu erreichen, aber gleichzeitig eine extensive Gr\u00fcnlandbewirtschaftung in den Sommermonaten zu erm\u00f6glichen. Der \u00f6stliche Teil der Peenewiesen wird von Rindern beweidet und zur Heugewinnung gem\u00e4ht. In der Bewirtschaftungszeit d\u00fcrfe der Boden nicht zu nass sein. Die sogenannten Kippwehre w\u00fcrden in dieser Zeit kurzzeitig ge\u00f6ffnet und Wasser k\u00f6nne dann Richtung Ostsee abflie\u00dfen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-f6ddc55a-2ea4-4f96-a6c5-8a6c950f3544' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-f6ddc55a-2ea4-4f96-a6c5-8a6c950f3544' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-wesendorf-pm-133-2024-peenewiesen-sondierung.pdf' download><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a><a id='dbu_icon_mb-block-f6ddc55a-2ea4-4f96-a6c5-8a6c950f3544' class='dbu-icon  ' href='\/app\/plugins\/hidden-send.php?id=E7DYPorN4OiXc7Ho2j8BxHayVD5iHF1snVGX3jrB94WuNwsPMEJLlDypJQnv3Cvy'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-at'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Klaus Reimers<\/div><div class='dbu-icon__content-text'>Bundesforstbetrieb Vorpommern-Strelitz<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teilsondierung der Peenewiesen startet: Standorte f\u00fcr Kippwehre auf Kampfmittel untersucht<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":129741,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[63,414,75,50,3088,3089],"class_list":["post-129747","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-naturerbe","tag-mecklenburg-vorpommern","tag-moorschutz","tag-nationales-naturerbe","tag-naturschutz","tag-peenemuende","tag-wiedervernaessung"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/129747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/129747\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":129842,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/129747\/revisions\/129842"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/129741"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=129747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=129747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=129747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}