{"id":129101,"date":"2024-11-27T08:59:25","date_gmt":"2024-11-27T07:59:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/?post_type=news&#038;p=129101"},"modified":"2024-11-27T08:59:26","modified_gmt":"2024-11-27T07:59:26","slug":"mehrheit-der-deutschen-setzt-auf-sonne-wind-und-wasserkraft","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/news\/mehrheit-der-deutschen-setzt-auf-sonne-wind-und-wasserkraft\/","title":{"rendered":"Mehrheit der Deutschen setzt auf Sonne, Wind und Wasserkraft"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<p>Osnabr\u00fcck. Inmitten hitziger politischer Debatten um eine Renaissance der Atomkraft aus Sorge um die Energieversorgung \u00fcberrascht eine aktuelle repr\u00e4sentative Umfrage des <a href=\"https:\/\/www.forsa.de\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.forsa.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">forsa-Meinungsforschungsinstituts<\/a> im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU): Auf die Frage, welche Energietr\u00e4ger in Deutschland f\u00fcr mehr Unabh\u00e4ngigkeit von Energieimporten und Vermeidung von Versorgungsengp\u00e4ssen k\u00fcnftig deutlich st\u00e4rker genutzt werden sollten, ist eine deutliche Mehrheit der Deutschen f\u00fcr die st\u00e4rkere Nutzung erneuerbarer Energien \u2013 und nicht f\u00fcr Kernkraft. Besonders die 18- bis 29-J\u00e4hrigen und die \u00fcber 60-J\u00e4hrigen vertreten diese Ansicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2024-forsa-nutzung-von-energietraegern-dbu-1920x1080.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-129106\" style=\"width:704px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2024-forsa-nutzung-von-energietraegern-dbu-1920x1080.jpg 1920w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2024-forsa-nutzung-von-energietraegern-dbu-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2024-forsa-nutzung-von-energietraegern-dbu-400x225.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">F\u00fcr Energieunabh\u00e4ngigkeit: Laut aktueller Umfrage des forsa-Meinungsforschungsinstituts im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist eine klare Mehrheit der Befragten f\u00fcr eine st\u00e4rkere Nutzung erneuerbarer Energien.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>76 Prozent der Befragten f\u00fcr st\u00e4rkere Nutzung von Solarenergie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die bundesweite Erhebung der \u201eforsa Gesellschaft f\u00fcr Sozialforschung und statistische Analysen\u201c f\u00fcr den DBU-Umweltmonitor \u201eDigitalisierung und Nachhaltigkeit\u201c wandte sich an mehr als 1000 Befragte ab 18 Jahren. Die ermittelten Ergebnisse k\u00f6nnen auf die Gesamtheit der erwachsenen Bev\u00f6lkerung in Deutschland \u00fcbertragen werden. Demnach pl\u00e4dieren 76 Prozent der Deutschen daf\u00fcr, Solarenergie st\u00e4rker als bisher zu nutzen, um Deutschland unabh\u00e4ngiger von Energieimporten zu machen; bei Windenergie sind es insgesamt noch 70 Prozent. Und 66 Prozent der Befragten setzen f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Autarkie bei der Energieversorgung auf Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Kernenergie bef\u00fcrworten hingegen lediglich 29 Prozent, noch weniger Menschen halten Gas (13 Prozent) oder Kohle (5 Prozent) f\u00fcr wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bonde: Zukunft der Energieversorgung geh\u00f6rt den erneuerbaren Energien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Frage danach, welche Energietr\u00e4ger in Deutschland in Zukunft st\u00e4rker genutzt werden sollen, hat wegen der geopolitischen Ereignisse eine enorme Bedeutung\u201c, sagt DBU-Generalsekret\u00e4r Alexander <strong>Bonde<\/strong>. Deutschlands Ausstieg aus der Atomkraft 2023 spiele dabei ebenso eine Rolle \u201ewie Russlands furchtbarer immer noch andauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine bis zur vorgezogenen Bundestagwahl im Februar 2025\u201c. Die forsa-Umfrage macht laut Bonde eines klar: \u201eDie Zukunft der Energieversorgung geh\u00f6rt den erneuerbaren Energien. Sie sind zugleich der Garant f\u00fcr mehr Umweltschutz. Das hat die Mehrheit der Deutschen erkannt.\u201c Zuletzt hatte auch Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Energiekonzern <a href=\"https:\/\/www.rwe.com\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.rwe.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">RWE <\/a>einer Wiederbelebung der Atomkraft aufgrund von Milliardenkosten eine Absage erteilt. Hinzu kommt: Die Endlagerung hochradioaktiver Abf\u00e4lle ist nach wie vor ungel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unterschiede in den Altersgruppen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auffallend bei der aktuellen forsa-Umfrage zur Energieversorgung in Deutschland sind die teilweisen Unterschiede in den Altersgruppen 18 bis 29 Jahre, 30 bis 44 Jahre, 45 bis 59 Jahre sowie die \u00fcber 60-J\u00e4hrigen \u2013 wobei allerdings die Solarenergie mit einer Zustimmung von mehr als 70 Prozent in allen Altersgruppen eine Sonderstellung einnimmt. Unter den 60-j\u00e4hrigen und \u00e4lteren Menschen sind 79 Prozent f\u00fcr eine st\u00e4rkere Nutzung von Sonnenenergie, in den anderen genannten Altersgruppen liegt dieser Wert zwischen 73 und 75 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kaum noch Akzeptanz f\u00fcr Kohleenergie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Windenergie verschiebt sich das Bild: Hier stehen die 18- bis 29-J\u00e4hrigen an der Spitze. Sie bef\u00fcrworten zu 78 Prozent den Ausbau von Windkraft, bei den 30- bis 44-J\u00e4hrigen (67 Prozent), den 45- bis 59-J\u00e4hrigen (63 Prozent) sowie den \u00fcber 60-J\u00e4hrigen (72 Prozent) liegt dieser Wert niedriger. Erheblich skeptischer ist die Haltung zu Kernenergie, Gas und Kohle: Unter den 18- bis 29-J\u00e4hrigen sowie den 30- bis 44-J\u00e4hrigen sehen darin noch jeweils 27 Prozent eine Zukunft, unter den 45- bis 59-J\u00e4hrigen (30 Prozent) und den \u00fcber 60-J\u00e4hrigen (32 Prozent) sind es etwas mehr. W\u00e4hrend Gas noch von 11 bis 15 Prozent der verschiedenen Altersgruppen als Energietr\u00e4ger der Zukunft gesehen wird, sinkt die Akzeptanz von Kohle rapide: Unter den 45- bis 59-J\u00e4hrigen wollen nur noch 2 Prozent eine st\u00e4rkere Nutzung f\u00fcr mehr Energieunabh\u00e4ngigkeit; bei den \u00fcber 60-J\u00e4hrigen sind es 4 Prozent, und in den beiden anderen Altersgruppen noch jeweils 7 Prozent.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-wordpress-dbu-dbu-container\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medien &amp; Infos<\/h3>\n\n\n<div id='dbu_icon_mb-block-a7886e8c-7f90-462e-b801-b770aae83410' class='dbu-icon__container '><a id='dbu_icon_mb-block-a7886e8c-7f90-462e-b801-b770aae83410' class='dbu-icon dbu-icon_light ' href='https:\/\/www.dbu.de\/app\/uploads\/dbu-media-2024-pm-130-2024-forsa-umfrage-energieversorgung.pdf'><div class='dbu-icon__image'><i class='fa-sharp fa-solid fa-file-pdf'><\/i><\/div><div class='dbu-icon__content'><div class='dbu-icon__content-headline'>Pressemitteilung<\/div><\/div><\/a><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Repr\u00e4sentative forsa-Umfrage im Auftrag der DBU<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":129106,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[2477,2701,3076,47,51,53],"class_list":["post-129101","news","type-news","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","category-dbu","tag-deutschland","tag-erneuerbare-energien","tag-forsa","tag-klimaschutz","tag-ressourcenschonung","tag-umwelttechnik"],"meta_box":{"dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[],"dbu_news_mail":"1","dbu_news_mail_status":"Mails wurden versandt"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/129101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/129101\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":129112,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/news\/129101\/revisions\/129112"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/129106"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=129101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=129101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=129101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}